Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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Mechanical properties of fullerite and diamondlike carbon films using surface acoustic waves and nanoindentation
C60 and amorphous diamond-like carbon (DLC) films have been grown by thermal evaporation and laser ablation techniques at different substrate temperatures and on various substrates. The elastic modulus and the hardness of the films have been investigated by surface acoustic waves and nanoindentation. Both methods are completely new and designed for investigations of very thin films. For homogeneous C60 films the Young's modulus was found to be 14 GPa and the Poisson's ratio of 0.2. The measured nanohardness of 167 MPa corresponds with the microhardness value of 130 MPa. There is a correlation between deposition techniques and hardness as well as Young's modulus for DLC films
Ablauf und Ergebnisse des Besuches einer chinesischen Delegation in Wildau
Auf Einladung des Präsidenten der Technischen Fachhochschule Wildau, Herrn Prof. Dr.-Ing. W. Arlt, besuchte in der Zeit vom 9. bis 13 .11.1997 eine hochrangige Delegation von Managern der chinesischen Kohleindustrie die Technische Fachhochschule in Wildau. Der Delegation unter Leitung des Generalsekretärs der China Coal Enterprices Management Association, Wang Guangde, gehörten sieben Direktoren und Ökonomen von Unternehmen der Kohleförderung und -verarbeitung aus verschiedenen Provinzen Chinas an. Dieser Besuch war das Ergebnis der vielfältigen Aktivitäten des Instituts für Internationales Marketing und Unternehmensführung unter Leitung von Prof. Dr. Wonneberger zur Markterschließung für brandenburgische mittelständische Unternehmen in Südostasien, insbesondere in China, in enger Verbindung von studentischer Ausbildung und in Kooperation mit Unternehmen. Die Kontakte entstanden im März 1996 während eines Besuches von Prof. Wonneberger in Beijing und Xian
Global English? Die Sprachkompetenz von Unternehmen und die Fremdsprachenausbildung
Als der US-Präsident John F. Kennedy am 26. Juni 1963 vor dem Schöneberger Rathaus in West-Berlin seine Solidarität mit der Stadt und ihren Menschen bekundete, sprach er natürlich seine Muttersprache. Die Selbstverständlichkeit, mit der angenommen wird, daß die englische Sprache die internationale Sprache schlechthin sei, ist heute größer denn je. Aber Präsident Kennedy machte eine wichtige Ausnahme zu dieser Regel, die als einziger Satz von damals uns heute noch in Erinnerung bleibt. "Ich bin ein Berliner", sagte er in grammatikalisch nicht ganz einwandfreiem Deutsch.
Im internationalen Kontext ohne Englisch auszukommen, ist heute fast unvorstellbar, aber es bleibt ebenso wichtig und wird noch wichtiger, Kenntnisse anderer Sprachen zu pflegen. Wünschenswert wird es immer sein, die andere Sprache so gut zu beherrschen, daß man mit den Menschen und eventuellen Geschäftspartnern sprechen und korrespondieren kann. Die Fähigkeit, erste Begrüßungen, allgemeine Höflichkeitsformeln und andere einfache Gepflogenheiten des Alltags in der Fremdsprache zu bewältigen, sollte sich jeder, der im Ausland tätig werden will, aneignen. Der gute Eindruck, den es macht, wenn man Menschen eines anderen Landes und einer anderen Kultur in ihrer eigenen Sprache begegnet, kann nicht unterschätzt werden. Solche einfachen Gesten des Respekts schon bei der ersten Kontaktaufnahme können in ihrer relativen Tragweite genauso werbewirksam sein wie die Worte John F. Kennedys. Zur Weltsprache Englisch kann und wird man dann sowieso meistens greifen, wenn es ins Detail geht - siehe John F. Kennedy
Verständigungsprozesse zwischen Ungarn und Deutschen in der fachübergreifenden Technikforschung
Die folgenden Darlegungen basieren auf ersten Ergebnissen des Projekts "Technikfolgenbeurteilung und Wissenschaftsethik in Ländern Mittel- und Osteuropas. Eine Bestandsaufnahme", das der Verfasser als Gastwissenschaftler der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH bearbeitet. Dabei wird - im Sinne des Themas dieses Workshop - bewußt auf das Ausführen von zahlreichen inhaltlichen Details verzichtet, um den Verständigungs-, den Kommunikations- und Informationsprozeß um so stärker hervorheben zu können
Inbetriebnahme einer Präzisions-Apparatur für Wärmeübergangsmessungen beim Sieden reiner Stoffe und Nachrüstung für Stoffgemische : Teil 1
Das Sieden ist eine bevorzugte Form der Wärmeübertragung in der konventionellen und nuklearen Kraftwerktechnik, aber auch in vielen Anwendungen prozeßtechnischer Industriebranchen, z. B. chemische Siedereaktoren, lebensmitteltechnische Eindampfprozesse oder Erdöldestillationen, weil sich dabei vergleichsweise zur Wärmeübertragung ohne Änderung des Aggregatzustandes viel höhere Wärmestromdichten erzielen lassen. Schlüsselgröße für die verfahrenstechnische Auslegung von Verdampfern im Apparatebau und auch für die Beurteilung und Optimierung der Verdampferleistung im Betrieb ist der Wärmeübergangskoeffizient (WÜK). Mit zunehmender Energieverknappung gewinnt seine genaue Kenntnis immer größere Bedeutung, wie die Entwicklung der letzten 20 Jahre zeigt. Wegen der vielen Einflußgrößen des komplexen Siedevorgangs, wie z. B. Wandüberhitzung, Druck, Stoffdaten, Wandrauhigkeit und -geometrie ist die genaue Ermittlung des WÜK nicht einfach. Aus diesem Grund sind selbst die Berechnungsgleichungen des WÜK für reine Stoffe noch mit großen Unsicherheiten behaftet und liefern sichere Ergebnisse nur dann, wenn mindestens ein experimenteller Meßwert bekannt ist. Noch komplexer gestaltet sich die Sachlage im Falle siedender Gemische, die - anders als für die meist auf siedende Reinstoffe beschränkten energetischen Anwendungen - für prozeßtechnische Anwendungen, z. B. in Chemie, Lebensmittelverfahrenstechnik und Erdöldestillation, die Regel sind. Dabei ist man noch mehr auf experimentelle Daten angewiesen, weil es allgemein anwendbare, d. h. alle Einflußparameter umfassende Berechnungsgleichungen für Stoffgemische noch nicht gibt
Unsupervised image segementation by stochastic reconstruction
To segment complex and versatile image data from different modalities it is almost impossible to achieve satisfying results without the consideration of contextual information. In this approach, image segmentation is regarded as a high- dimensional optimization task, that can be solved by stochastical methods like evolutionary algorithms (EA). Initially, the iterative algorithm is provided with a set of good-quality sample segmentations. An efficient EA-based learning strategy generates a segmentation for a given target image from the provided samples. This two-level process consists of a global image-based optimization whose convergence is enhanced by locally operating pixel-based Boltzmann processes which restrict the search space to reasonable subsets. The stochastic reconstruction extracts the relevant information from the samples in order to adapt it onto the current segmentation problem, which results in a consistent labeling for the target image. The algorithm works unsupervised, because the range of possible labels and their contextual interpretation is provided implicitly by the sample segmentations. To prove the usefulness of the method experimental results based on both, reproducible phantom images and physiological NMR scans are presented. Moreover, an analysis of the basic segmentation and convergence properties is provided
1 kW Pulse Corona Reactor for Voc Destruction
A I kW pulse corona reactor has been developed capable of treating gas flows up to 100 m3/h. The discharge efficiency reaches 80 % in air and nearly 100 % in nitrogen flows. The efficiency of radical production has been proofed by ozone synthesis as weil as by NO to N2 conversion
Videokonferenzunterstützte Projektarbeit und Präsentation - Simulation eines Fertigungsbereiches
Nach der erfolgreichen Umsetzung des Projektes "Videokonferenzunterstützte Vorlesung" (siehe Hentschel/Wasser, Wissenschaftliche Beiträge 1/1997) galt es, neue Einsatzmöglichkeiten der Videokonferenztechnik zu finden und an der Technischen Fachhochschule Wildau umzusetzen.
In einer modernen Informationsgesellschaft ist es notwendig, neue technische Möglichkeiten zu erschließen und in die Arbeit zu integrieren. In Anbetracht logistischer Gesichtspunkte und den sehr guten Erfahrungen bei der Arbeit mit Videokonferenztechnik wollten wir aktiv dem vermehrten Verkehrsaufkommen auf deutschen Straßen entgegenwirken. Ansätze dafür lieferte in unserem Fall die Kooperation mit verschiedenen Industrieunternehmen. Zur Abstimmung und Realisierung der Projektarbeit war es bisher notwendig, umfangreiche Dienstreisen durchzuführen. Den dabei entstehenden hohen Kosten- und Zeitaufwand so weit wie möglich durch den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien zu minimieren, sollte unser Ziel sein
"China - Auf dem Weg zu einer Wirtschaftsnation von Gewicht"
Modernisierung und Öffnung nach außen sind die beiden großen Themen der chinesischen Innen-, Wirtschafts- und sogar Außenpolitik. Seit sich China Ende der 70er Jahre mit den von Deng Xiaoping eingeleiteten wirtschaftspolitischen Reformen dem Westen öffnete, lockte und lockt es wie kein anderes Land westliches Kapital, multinationale Konzerne und Geschäftsleute an. Ausländischen Unternehmen gilt China mit seinen 1,224 Mrd. Einwohnern als der größte zu erschließende Markt der Erde, so daß in das Land seit seiner Öffnung insgesamt nicht weniger als 180 Milliarden US-Dollar an ausländischen Direktinvestitionen geflossen sind - weltweit wurden nur in den USA mehr Investitionen getätigt.
Die rund 250.000 Unternehmen mit ausländischer Beteiligung sind ein wichtiger Motor des enormen chinesischen Wirtschaftswachstums. Ausländische Betriebe beschäftigen mittlerweile 14 Mio. Arbeitnehmer und erwirtschaften über ein Drittel des chinesischen Außenhandels, dessen Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Wechselkursparitäten 1996 bei ca. 35 % (im Vergleich 1995: ca. 40 %; 1978: 5 %) lag. Der Außenhandel Chinas expandierte über Jahre hinweg zweistellig und legte erst 1996 eine "Verschnaufpause" ein.
Von der Regierung wird die Strategie der Exportoffensive gefördert, denn neben dem soliden agrarischen Fundament stellt das dynamische Exportwachstum die Basis für den Erfolg der VR China dar. Hier zeigen sich durchaus Parallelen im Wachstumsprozeß mit dem der asiatischen Schwellenländer
Konflikt und Chance in der interkulturellen Kommunikation
Zwei Fragen drängen sich mir in den Vordergrund bei diesem Thema:
- Worüber sprechen wir, wenn wir über "interkulturelle Kommunikation" sprechen?
- Wie können wir die Probleme, die sich dabei ergeben so interpretieren, daß daraus produktive bzw. schöpferische Zugänge werden