Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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    Option Selbständigkeit : Elemente einer Entrepreneurship Education im Studiengang Betriebswirtschaft

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    Die Technische Fachhochschule Wildau hat einen strukturpolitischen Auftrag. Sie soll den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel im Land Brandenburg wirksam unterstützen und damit der Region wertvolle Entwicklungsimpulse vermitteln. Den damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben soll insbesondere auch bei der Konzeption von Studiengängen angemessen Rechnung getragen werden. Hierbei wird in zunehmendem Maße die Selbständigkeit als Option und Karrierechance des zukünftigen beruflichen Werdegangs gesehen, die im Rahmen einer fachlich fundierten Ausbildung in das Blickfeld öffentlichen Interesses gerät. Durch diese spezifische Akzentsetzung in der Lehre soll eine Mobilisierung der bestehenden Gründerpotenziale von Studierenden mit dem Ziel einer Förderung von Unternehmensgründungen realisiert werden. Darüber hinaus entsteht eine Kultur der Selbständigkeit, in der Unternehmer-Gedanken und Unternehmertum wieder positiv assoziiert werden

    Neue Wege in der Ausbildung von Verfahrenstechnikern - Erfahrungen im Modul Anlagenbau mit Projektarbeiten

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    Projektarbeiten mit dem Ziel komplexe Aufgabenstellungen zu bearbeiten, waren von Anbeginn Bestandteil des Studienfaches Anlagenbau. Bei einer gemeinsamen Aufgabenstellung hatte jedoch jede/r Studierende aufgrund unterschiedlichen Durchsatzes auch eine unterschiedliche Lösungsvariante für die Anlagengröße und -gestaltung. Neu hingegen war der Versuch, diese Aufgabenstellung im Rahmen des Projektmanagements unter Verantwortung (mit Unterstützung und Anleitung) eines studentischen Projektleiters durch verschiedene Arbeitsgruppen - entsprechend den Fachgewerken in der Praxis - in einem höheren Detailliertheitsgrad abzuarbeiten. Die vor- und nachteiligen Ergebnisse werden vorgestellt

    Der Aufbau der Ausbildung Logistik und Wirtschaft an der HEAO Arnhem

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    Seit gut zwei Jahren arbeitet die Studienrichtung Logistik und Wirtschaft der Wirtschaftsfachhochschule (HEAO) in Arnhem mit der Technischen Fachhochschule in Wildau zusammen. Logistikstudenten aus Arnhem absolvieren einen Teil ihres Studiums in Wildau und erwerben beim Abschluss sowohl ein niederländisches Bachelor- als auch ein deutsches Fachhochschuldiplom. Logistikstudenten aus Wildau können außer ihrem deutschen Diplom auch einen niederländischen Bachelor-Grad erwerben, wenn sie ein Jahr in Arnhem studiert haben. Für niederländische Studenten ist ein einjähriges Studium in Wildau eine lehrreiche Erfahrung. Sie nehmen Unterschiede in der Art und Weise wahr, wie Ausbildungseinrichtungen ihren Lehrstoff anbieten, und vielleicht auch, wie die einzelnen Teile des Curriculums in Zusammenhang gebracht werden. Wir in Arnhem sind stolz darauf, dass wir mit der Logistikabteilung in Wildau zusammenarbeiten. In diesem Beitrag verschaffen wir Ihnen einen Einblick in die Logistikausbildung in Arnhem. Wir zeigen Ihnen, wie der gesamte Lehrkörper gemeinsam am Aufbau eines aktuellen, zusammenhängenden und marktorientierten Curriculums arbeitet

    Internationale Aktivitäten im Fachgebiet Logistik

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    Mit dem Aufbau des Studienganges "Logistik" an der Technischen Fachhochschule Wildau und seiner Ausrichtung auf "Unternehmenslogistik" sowie "Internationale Logistik" wurden seit 1996 Logistikkonferenzen zwischen polnischen und deutschen Logistikpartnern unter Führung der Technischen Fachhochschule Wildau organisiert und durchgeführt. Ziel dieser Logistikkonferenzen war es, den Wissenstransfer zu Logistikproblemen in Richtung Osteuropa zu organisieren sowie gemeinsame Projekte zwischen deutschen und polnischen Hoch- und Fachschulen sowie Unternehmen zu initiieren

    Material Flow - Software zur Logistikausbildung

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    Mitte der 90er Jahre, begleitet von einem stetigen Preiverfall der Mikroelektronik, eroberte der PC im Homebereich einen festen Platz und avancierte zum stärksten Konkurrenten bestehender Unterhaltungsmedien. Computertechnik ist fester Bestandteil unserer Umwelt und mittlerweile in allen Schichten der Gesellschaft präsent. An der TFH Wildau wurden mit der Einrichtung eines neuen Computerpools im vergangenen Jahr die Ausbildungsmöglichkeiten der Studenten weiter verbessert. Jedoch werden die vielfältigen Möglichkeiten unter Einbeziehung der vorhandenen Ressourcen noch nicht voll ausgeschöpft. Die Nutzung des Pools beschränkt sich für viele Studenten entweder auf die Anwendung von Software zu Zwecken, die das Studium nur in ergänzender Form berühren, also nicht direkter Bestandteil der Lehre sind, oder sie erwerben Fähigkeiten zur Lösung von Arbeitsaufgaben mittels Software. Basierend auf diesen Überlegungen ist nach einer Idee und unter Anleitung von Herrn Prof Dr.-Ing. habil. Bernd Hentschel ein Computerprogramm zur Ausbildung von Studenten im Fachbereich Logistik entstanden. Die Beta-Version wurde am 09.03.2001 in der Projektlogistik GmbH mit Erfolg vorgestellt. Zielgruppe sind Logistikstudenten der unteren Semester. Das Programm dient zur Vorbereitung auf eigenständig zu bearbeitende Industrieprojekte

    Synthese neuer organischer Schwefelverbindungen aus aromatischen Thiolverbindungen und Sulphinsäuren

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    Die rasche Entwicklung der Chemie organischer Schwefelverbindungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde durch drei wichtige Prozesse ausgelöst: - die Einbeziehung von schwefelhaltigen und stark schwefelhaltigen Erdölen sowie die Verwendung von schwefelhaltigen Abfällen zur Steigerung der Produktion, die durch die Entwicklung anderer Industriebranchen notwendig wurde; - die Erweiterung der Anwendungsbereiche von organischen Schwefelverbindungen bei der Produktion von Arzneimitteln, Pestiziden, Flotationsmitteln, Zusatzstoffen für Öle und Heizstoffe, Inhibitoren gegen Metallkorrosion, Polymerisationsreglern, Farbstoffen u. a.; - durch das große Interesse an organischen Schwefelverbindungen als Modelle für die Erforschung vieler wichtiger Grundlagenkonzeptionen in der organischen Chemie. Aus diesem Grunde ist die Synthese neuer organischer Schwefelverbindungen mit potenziell nützlichen Eigenschaften sowie die Untersuchung der Gesetzmäßigkeiten des Reaktionsverlaufs mit dem Ziel, diese Prozesse bewusst zu steuern, von besonderer Aktualität. In der vorliegenden Arbeit wurden Reaktionen der nukleophilen Addition von aromatischen Thiolverbindungen und Sulfinsäuren an aktivierte Doppelbindungen (Vinylketone und Akrylnitrile) und die weitere Umwandlung der entstandenen Addukte zu heterozyklischen Verbindungen untersucht

    Erste Erfahrungen beim Aufbau der Zusammenarbeit der Technischen Fachhochschule Wildau mit der Universität "Sv. Kiril & Metodij" Skopie

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    Der Zerfall des multiethnischen Jugoslawien führte zur Neugründung von kleineren Nachfolgestaaten und in der weiteren zeitlichen Folge zu einer Reihe militärischer Konflikte. Die Folgen des Kosovo-Krieges 1999 mit seinen Hunderttausenden von Flüchtlingen, die in den Nachbarstaaten Albanien, Mazedonien, Griechenland und Bulgarien Schutz suchten, die Belastungen dieser Staaten durch die Notwendigkeit, zusätzlich viele Menschen mit allem Erforderlichen zu versorgen, machten die Notwendigkeit der breiten Unterstützung durch die europäische Staatengemeinschaft deutlich. Die schnelle humanitäre Hilfe der EU-Mitgliedstaaten und vor allem der Bundesrepublik Deutschland zeigten aber auch, dass diese Soforthilfe in eine langfristige Unterstützung über die unmittelbare Beseitigung der Folgen von Krieg und Flüchtlingsströmen hinausgehen musste. Anlässlich einer Beratung von Ministern der Republik Mazedonien und des Bundeslandes Brandenburg sowie interessierter Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft im Brandenburgischen Landtag am 1. Juni 1999 wurde eine engere Zusammenarbeit in der Wirtschaft und beim akademischen Neuaufbau zwischen den Beteiligten vereinbart. In der Folge kam es zu einem ersten Kontakt zur Universität "Sv. Kiril i Metodij" in Skopje , der zentralen Universität der Republik Mazedonien, und im September 1999 zu einem ersten Besuch der Universität durch Vertreter des Landes Brandenburg

    Künstliche Intelligenz der Messgeräte

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    Die Intelligenz der Messgeräte wird grundsätzlich durch ihr Verhältnis zu den Computern bestimmt. Geschichtlich gesehen lassen sich im Gebiet der Technik vier Perioden der Computer-Messgerät-Kopplungen unterscheiden: vom Anfang an bis zum Jahre 1972 sprechen wir über die Periode des "Getrenntseins", ab 1972 (also von der Erscheinung der GPIB Schnittstelle-Norm) über die Periode der "Kooperation", ab 1980 über die Periode der "Einbettung" (gekennzeichnet von den in den Messgeräten eingebetteten Mikroprozessoren und von den im Computer eingebetteten Meßgeräten), und im Jahre 2000 hat die Periode der Computernetze begonnen (die Verknüpfung der Messgeräte mit LAN und WAN). Die Definition und die meisten traditionellen Faktoren der menschlichen Intelligenz sind auch auf die künstliche Intelligenz der Messgeräte zu übertragen. In gewisser Hinsicht hat der Computer der menschlichen Intelligenz gegenüber einen Vorteil, in anderen Gebieten aber befinden sich die Computer (und die mit dem Computer immer enger verbundenen Messgeräte) im erheblichen Nachteil

    Die Modellierungskonzepte von Wirtschaftssystemen

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    Es werden im Folgenden einige Modellierungskonzepte erläutert, die man gemeinsam als systemdynamische Modellbildung bezeichnet. Zu diesem Bereich gehören folgende Modellierungsansätze: System-Dynamics-Verfahren, FLOR-Modellierung, Regelkreisoptimierungsmodelle und Dynamisches Fortschreibungsmodell. Wann immer man versucht, ein Wirtschaftssystem zu analysieren und in Differenzial- bzw. Differenzengleichungen abzubilden, ist systemdynamische Modellierung ein gangbarer Weg. Sie basiert explizit auf der soft-modeling Simulationsmethode, die die wirtschaftlichen Reproduktionsprozesse im globalen Rahmen abzubilden und in ihrer dynamischen Interaktion zu interpretieren erfordert

    Erforschung regionaler Innovationscluster und Aufbau des Forschungsverbundes Regionale Innovationssysteme (RIS)

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    Mit der Tendenz zur Globalisierung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse prägt sich gleichzeitig die Tendenz zu deren Regionalisierung aus. Die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Entwicklungsbedingungen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung, Natur und Umwelt sowie Infrastruktur unterschiedlich dimensionierter Regionen wird immer entscheidender für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, Branchen, Volkswirtschaften, Nationen und Staatenverbünden. Dabei geht es vor allem um den Ausbau regionaler Stärken und die Überwindung regionaler Defizite sowie den Abbau regionaler Disparitäten mit dem Ziel der Erhöhung der Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den Regionen. Auf regionaler Ebene verbreitet sich zunehmend die Einsicht, dass eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit entscheidend durch die Entwicklung und Verknüpfung neuer Technologien und deren Umsetzung in innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen bestimmt wird

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