Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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Lageroptimierung – ein Praxisbeispiel aus der Möbelbranche
Dieser Beitrag wurde auf Basis der Diplomarbeit der Autorin verfasst und gilt als Ergebnis eines von mehreren Projekten in der Möbelbranche in Polen, die von der Autorin im Zusammenhang mit ihrer Diplomarbeit realisiert wurden
Entwicklung der Grundlagen für eine Laboranlage zur kontinuierlichen Herstellung von PET-Recyclingpolyolen - Darstellung des Standes der Arbeiten im InnoRegio-Projekt
Die vorliegende Arbeit hat die Entwicklung der Grundlagen für eine Anlage zum Ziel, mit der aus Polyethylenterephthalat (PET), insbesondere aus Produktionsabfällen von PET-Verarbeitern, durch Umesterungen in Gegenwart von Diolen in einem kontinuierlichen Prozess aromatische Polyesterpolyole (APP) hergestellt werden können, die als Rohstoffe für Polyurethane (PUR) verwendet werden
Extrakt aus roten Weintrauben - Gewinnung und Einsatz in „Functional Foods“
Um die ersten widersprüchlichen Studien über die Wirkung von Rotwein auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen vergleichbar zu machen, hat in den 80er Jahren die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in vielen Ländern der Erde ein wissenschaftliches Untersuchungsprogramm durchgeführt. Im MONICA-Projekt (World Health Organisation Multinational Monitoring of Trends and Determinants of Cardiovascular Disease) wurden die Ernährungsgewohnheiten und die HK-Mortalität (Herz-Kreislauf Mortalität) in verschiedenen Ländern der Welt verglichen. Die HK-Mortalität nimmt in Europa von Nord nach Süd ab. Als Maß für die Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung wurde der tägliche Verbrauch an Milchfett in Kalorien verglichen und der HK-Mortalität gegenübergestellt. Zu den Ergebnissen wurden von französischen Forschern differenzierte Aussagen getroffen. [1] Aus diesen epidemiologischen Untersuchungen ergibt sich, dass die Häufigkeit der Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Europa und selbst innerhalb Frankreichs von Norden nach Süden abnimmt. Auf Grund des täglichen Verzehrs von Milchfett in Frankreich, vergleichbar mit dem in Deutschland, müssten die Franzosen auch die gleiche Häufigkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Das ist aber nicht der Fall, die Sterblichkeitsrate ist in Deutschland etwa doppelt so hoch. Allgemein wird das Phänomen von Medizinern und Ernährungsphysiologen als „French Paradoxon“ bezeichnet. Der Nord-Süd-Abfall bei den Herz- Kreislauf-Erkrankungen wird auf den höheren Verzehr von Obst und Gemüse und auf den Genuss von Wein in den südlichen Ländern Europas zurückgeführt
Customer Support for Job Learning on Demand - Darstellung von Projektergebnissen der Beratungshotline MamBHo und des Aufbaus von CuSS
Der Erfolg einer Qualifizierungsmaßnahme hängt stark vom nachfolgenden Transfer des Gelernten in den Berufsalltag ab. Ziel muss es daher sein, dem richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit die richtige „eBeratung“ zur Qualifizierungssicherung anzubieten. Im Projekt „Customer Support for Job Learning on Demand“ wurde mit dem Aufbau einer maßgeschneiderten multifunktionalen Beratungshotline (MamBHo) das Ziel verfolgt, über eBeratung und eSchulung eine passgenaue berufliche IT-Qualifizierung zu sichern. Die Ergebnisse des Projektes sind ein Beitrag zur praxisorientierten Verbesserung der Qualität von Schulungen in Richtung maßgeschneiderter Qualifizierung und fokussieren das lebenslange Lernen über eine aktive Einbeziehung der Nutzer mit ihren Arbeitsqualifikationen in diesen Prozess des eLearnings, in dem kein Lernen auf Vorrat nötig ist, sondern zeitnah erfolgen kann. Nachgewiesen wurde die Machbarkeit von passgenauen Schulungen am Arbeitsplatz, schneller Hilfestellung bei Problemen, sofortiger Reaktion auf aktuelle Fragestellungen mit intensiven Kontakten zu Teilnehmern durch das Videokonferenz-System, so dass der Wissenstransfer als gelungen angesehen werden kann. Mit dem nun an der TFH Wildau existierenden „Customer Support Studio“ (CuSS) ist gleichzeitig die Möglichkeit eines modernen Ausbaus der Rolle unserer Hochschule im Aus- und Weiterbildungssektor geschaffen, die auch der Steigerung der Drittmittelfähigkeit des Fachbereichs Wirtschaft, Verwaltung und Recht dient
Ermittlung von Nutzeransprüchen an Funktionen der Stadt Königs Wusterhausen für eine zielgruppengerechte Stadtentwicklung - Ergebnisse und Erfahrungen studentischer Projektarbeit
Beschlossen während eines ausführlichen Gesprächs zwischen dem Bürgermeister von Königs Wusterhausen und dem Dekan des Fachbereichs Betriebswirtschaft/Wirtschaftsinformatik arbeiten die Stadtverwaltung und die Technische Fachhochschule Wildau nunmehr seit November vergangenen Jahres auf diesem Gebiet zusammen. Mit der Zielstellung, ein wissenschaftlich basiertes integriertes Entwicklungskonzept für die Stadt zu erarbeiten, vereinbarten sie zunächst eine Analyse der Ansprüche verschiedener Nutzergruppen an Funktionen der Stadt sowie an die Qualität vorhandener Leistungsangebote. Diese Analyse wurde wesentlich im Rahmen studentischer Projektarbeit in der Lehrveranstaltung „Projektmanagement“ von Professor Voß und unter Betreuung der Forschungsgruppe „Regionale Innovationscluster“ im Wintersemester 2003/04 realisiert
Entwicklung eines Methodenapparates zur Identifikation und Input-/Outputvernetzung von Geschäftsprozessen zur Sicherung eines nachhaltigen Geschäftserfolges in KMU
Im Rahmen der Entwicklung und Umsetzung einer Qualitätsstrategie für die Region Berlin-Brandenburg wurden auf Initiative der Qualitätsinitiative Berlin-Brandenburg Schwerpunkte für die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Region abgeleitet. Die Technische Fachhochschule Wildau, selbst Partner der Qualitätsinitiative Berlin-Brandenburg, reichte ein entsprechendes Forschungsprojekt zur Bearbeitung ein, welches durch den Auftraggeber, die RKW Brandenburg GmbH, ebenfalls Partner der Qualitätsinitiative Berlin-Brandenburg, bestätigt wurde. Die Bearbeitung des Forschungsprojektes mit dem Titel „Entwicklung eines Methodenapparates zur Identifikation und Input-/Outputvernetzung von Geschäftsprozessen als Basis der Sicherung eines nachhaltigen Geschäftserfolges in KMU“ erfolgte in den Jahren 2002 und 2003 durch die Projektgruppe Qualitätsmanagement an der Technischen Fachhochschule Wildau. Im Februar 2003 konnten die Ergebnisse des Forschungsprojektes den Partnern der Qualitätsinitiative Berlin-Brandenburg vorgestellt werden. [1] Dieses Forschungsprojekt wurde durch die Europäische Union und das Land Brandenburg gefördert
The SYSTERS Protein Family Database in 2005
The SYSTERS project aims to provide a meaningful partitioning of the whole protein sequence space by a fully automatic procedure. A refined two-step algorithm assigns each protein to a family and a superfamily. The sequence data underlying SYSTERS release 4 now comprise several protein sequence databases derived from completely sequenced genomes (ENSEMBL, TAIR, SGD and GeneDB), in addition to the comprehensive Swiss-Prot/TrEMBL databases. The SYSTERS web server (http://systers.molgen.mpg.de) provides access to 158 153 SYSTERS protein families. To augment the automatically derived results, information from external databases like Pfam and Gene Ontology are added to the web server. Furthermore, users can retrieve pre-processed analyses of families like multiple alignments and phylogenetic trees. New query options comprise a batch retrieval tool for functional inference about families based on automatic keyword extraction from sequence annotations. A new access point, PhyloMatrix, allows the retrieval of phylogenetic profiles of SYSTERS families across organisms with completely sequenced genomes
Der Einsatz von Neuen Informations- und Kommunikations-Technologien zur Wissensvernetzung
Der voliegende Beitrag stellt eine Zusammenfassung der Ergbnisse der Diplomarbeit „Der Einsatz von Neuen Informations- und Kommunikations-Technologien zur Wissensvernetzung“ dar. Die Arbeit kann unter http://turku.wi-bw.tfh-wildau.de/~drmue/Diplomarbeiten/Senges_Max.pdf eingesehen werden. Die Arbeit untersucht und diskutiert die Planung und Einführung einer Community of Practice in dem Büro für Projektservicedienstleistungen der Vereinten Nationen (UNOPS). Das Ziel der Arbeit ist es, durch das Zusammenführen strategischer, technologischer und prozessorientierter Grundlagen einen anwendungsorientierten Gestaltungsrahmen für „Wissensvernetzung“ vorzulegen, der anhand einer praxisorientierten Fallstudie illustriert wird. Der Fokus der Arbeit konzentriert sich besonders auf die Schaffung der Rahmenbedingungen, um Wissen und Expertise durch Neue Informations- und Kommunikations-Technologien (NIKT) in einem globalen Kontext verfügbar zu machen. Außerdem beschäftigt sie sich mit den Prozessen computervermittelter Kommunikation als eine primäre Arbeitsaufgabe des modernen Wissensarbeiters und als Vorraussetzung einer effektiver „Wissensvernetzung“. In der Fallstudie bei UNOPS wird die erfolgreiche Einführung und Arbeitsweise eines internationalen, interkulturellen Wissensnetzes beschrieben. Dabei geht es nicht darum, die technologischen Grundlagen der NIKTWerkzeuge zu erläutern, da der strategisch orientierte Horizont nicht mit den kurzen Entwicklungsschritten der technologischen Werkzeuge vermengt werden soll. Die Fallstudie soll die Möglichkeit der kollektiven Einflussnahme der vernetzten Mitarbeiter eines Fachbereichs, auf ihre Arbeitsweisen und Arbeitsmittel darstellen. Die Ergebnisse der Arbeit legen nahe, dass diese neuen kollaborativen Handlungsfelder der Mitarbeiter zu einer Demokratisierung und Transparenz innerhalb der Organisation führen. In der Arbeit soll gezeigt werden, dass die interne Vernetzung zu einer wichtigen Qualitätsbeschreibung erfolgreicher Organisationen wird und dass „Wissensvernetzung“ einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung neuer Wettbewerbsanforderungen leistet
Wirtschaftsförderung bei rückläufigen Finanzbudgets – Überlegungen zur leistungsorientierten Maßnahmenanpassung
Wir alle wissen: Der Staat wird immer ärmer. Steuermindereinnahmen, steigende Zins last, zunehmende Kosten drücken die Verantwortlichen im öffentlichen Bereich und schränken ihren Handlungsspielraum zunehmend ein. Öffentliche Haushaltsdebatten werden zum Verteilungskampf um einen immer kleiner werdenden Kuchen. Heute heißt es mehr denn je, Prioritäten zu setzen, staatliche Leistungen auf die notwendigen Kernaufgaben zu reduzieren
Interkulturelles Management – lehren, trainieren, evaluieren. Ein Seminar für interkulturelle Trainer am Institut für Interkulturelle Kommunikation
Denn es geht hier um die kognitiven und affektiven Wege des Lernens und des entsprechenden Handelns. Und damit haben wir in unserem Berufsleben permanent zu tun. Infolge der Internationalisierungs- und Globalisierungsprozesse ist die Zusammenarbeit mit Menschen verschiedener kultureller Prägungen zum Geschäftsalltag geworden. Das bedeutet erst recht ein ständiges und zugleich interkulturelles Lernen. In dieser Gedankenkette ist der fernöstliche Weisheitsspruch im Kontext der interkulturellen Kommunikation heute aktueller denn je. An bitteren Erfahrungen im Geschäftsbereich hat es in der Globalisierungsgeschichte nicht gemangelt. Führungskräfte zahlreicher Unternehmen können darüber berichten