Hochschulschriftenserver der TH Wildau
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PUR-Kaltformweichschaumstoff: eine interessante Rohstoffquelle für neue Polyurethansynthesen
Es wurde ein chemisches Recyclingverfahren für PUR entwickelt, welches durch Einsatz eines Extruders und in Tandemfahrweise betriebener Nachreaktionsbehälter kontinuierlich gestaltet wurde. In Nebenreaktionen entstandene primäre aromatische Amine werden in einer synchron zur Hauptreaktion verlaufenden Umsetzung in stickstoffhaltige Polyole umgewandelt. Die chemischen und anwendungstechnischen Eigenschaften der nach diesem Verfahren hergestellten Recyclatpolyole werden dargestellt. Diese Polyole sind zur Formulierung harter, halbharter und zähharter zelliger und nichtzelliger PUR geeignet. Die Betrachtung ökonomischer und ökologischer Gesichtspunkte schließt die Arbeit ab
Qualitative analysis of AWJ factors affecting the surface roughness
The paper deals with experimental research and evaluation of abrasive waterjet cutting technology process by evaluation of technological factors, which influence the microgeometry (average roughness) of 10 mm thick stainless steel tooled workpiece surface through design of experiments. Significance of six chosen process factors – independent variables (traverse rate, abrasive mass flow rate, pressure, J/T abbreviation and feeding direction that influence the surface quality has been evaluated by factors experiment type 26. The surface quality has been evaluated by static quality characteristic average roughness Ra. The multiple nonlinear regression equation obtained from ANOVA gives the level quality Ra as a function of the treatment factors. Different factor significance has been found, which generated surface profile under defined conditions by abrasive waterjet. The regression equations obtained from ANOVA and multiple linear regressions give the level quality Ra as a function of the treatment factors
Theoretical study of phosphorescence in dye doped light emitting diodes
Phosphorescence of platinum(II) octaethyl porphyrin (PtOEP), which has been used in organic light emitting diodes to overcome the efficiency limit imposed by the formation of triplet excitons, is studied by time-dependent (TD) density functional theory (DFT)
Theorie und Praxis erfolgreicher Blended Learning-Konzepte
Qualifizierungsmaßnahmen mittels des präsentierten Blended Learning Systems tragen in stärkerem Maße als tradierte Weiterbildungsaktivitäten den wachsenden betriebswirtschaftlichen Anforderungen an entsprechende Maßnahmen in verschiedenen Fachgebieten wie z. B. Medizin und Pflege Rechnung. Beispielsweise erfordern sie keine komplette Freistellung der Teilnehmenden von ihrer Arbeit, verringern Reisekosten und -zeiten und reduzieren damit die Ausfallzeiten und -kosten für den jeweiligen Arbeitgeber. Insofern ist dieses Konzept ebenso für niedergelassene Ärzte wie für Pflegekräfte, kleinere und mittlere Unternehmen, Ingenieurbüros, Gutachter etc. geeignet, die sich regelmäßig fortbilden müssen, deren berufliche und / oder wirtschaftliche Situation ihnen aber erhebliche Grenzen für diese Weiterbildungsmaßnahmen setzt. Darüber hinaus stellt eine Konzeption von Blended Learning-Kursen nach dem BLESS-Modell die Weichen für eine perspektivisch günstigere Entwicklung qualitativ hochwertiger eLearning-Module
Möglichkeiten durch E-Sport für Wirtschaft und Gesellschaft
Dank der permanenten Weiterentwicklung der Mikroelektroniktechnologie gewinnen in der heutigen Gesellschaft Freizeitbeschäftigungen abseits der konventionellen Sportaktivitäten immer mehr an Bedeutung. Mit der Einführung der ersten Spielkonsolen, Ende der sechziger Jahre, begann eine Entwicklung, welche heute, unter anderem, mit dem Namen „E-Sport“ bezeichnet wird. Doch was bedeutet E-Sport eigentlich? „Der Begriff E-Sport (auch: eSport; englisch kurz für electronic sport) bezeichnet das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- oder Videospielen im Mehrspielermodus. E-Sport versteht sich entsprechend der klassischen Defi nition als eigene Sportdisziplin, welche sowohl Spielkönnen (Hand-Augen-Koordination, Reaktionsschnelligkeit) als auch taktisches Verständnis (Spielübersicht, Spielverständnis) erfordert.“ [WI05] Mannschaften werden beim E-Sport als Clans bezeichnet. Solche Clans sind im Allgemeinen hierarchisch organisiert. Ein Spiel zwischen zwei verschiedenen Clans bezeichnet man als Clan War. Solche Clan Wars können entweder in einem lokalen Netzwerk oder über das Internet ausgetragen werden. Clan Wars können entweder nur aus Spaß, zu Trainingszwecken, durchgeführt werden, dann spricht man von Friendly Wars oder aber als normaler Clan War im Ligabetrieb. Zu den bekanntesten Ligen in Deutschland zählen die ESL (Electronic Sports League), die NGL (Netzstatt Gaming League), die GIGA Liga (Liga des TV-Senders Giga) und die WWCL (World Wide Championship of LAN-Gaming). Während die ersten drei Ligen hauptsächlich über das Internet ausgespielt werden, wird die WWCL, wie der Name schon sagt, ausschließlich auf so genannten „LAN Partys“ durchgeführt. Die Spieler der Topclans in diesen Ligen werden in der Szene als Progamer bezeichnet, um ihre Professionalisierung hervorzuheben. Der Begriff des „Progaming“ stammt urtümlich aus Südkorea. Um das Jahr 1997 herum entwickelten sich dort die ersten Progamerstrukturen, da Breitbandanschlüsse von der Regierung subventioniert und normale Spielkonsolen mit hohen Einfuhrzöllen belegt wurden und so sich die Spieler auf den PC als Spielmedium konzentrierten. Einer der ersten und bekanntesten Spieler dieser Progamerszene war der Spieler des Echtzeitstrategiespiels „Starcraft“ mit dem Namen „Slayers Boxer“. Der Erfolg des Progamings aus Südkorea hatte später auch seine Auswirkungen im amerikanischen und europäischen Raum. Schon im Jahre 1998 kam der erste amerikanische Progamer mit dem Namen „fatal1ty“ („Quake II & III“) hinzu, welcher sich durch lang anhaltende Siegesserien einen Namen machte. Zahlreiche andere Spieler folgten diesen Vorbildern. Der Durchbruch kam jedoch mit der Veröffentlichung einer Modifi kation des Spiels Halfl ife mit dem Namen „Counter-Strike“, welches einen erheblichen Zuwachs an Onlinespielern verursachte. Counter-Strike ist ein Egoshooter, in welchem ein Team jeweils das andere Team am Durchführen einer bestimmten Aufgabe zu hindern versucht. Zu diesen Aufgaben zählen beispielsweise das Legen einer Bombe oder das Befreien von virtuellen Geiseln. Die Szene in Südkorea ist heute sehr professionalisiert. Progamer werden von Konzernen gesponsort und geniessen ein ähnlich hohes Ansehen wie Popstars. Ist solch ein Erfolg auch hier möglich? Wie weit sind wir in Europa und speziell in Deutschland? Diesen Themen soll diese Arbeit gewidmet sein
Bereitstellung von Dendromasse für die Versorgung von Biomassekraftwerken – Analyse am Beispiel des Standorts Elsterwerda
Energieversorgung steht im Spannungsverhältnis zwischen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und der Notwendigkeit gesellschaftlicher Akzeptanz. Regenerative Energien sind geeignet, die sich perspektivisch öffnende Lücke zwischen der weltweit steigenden Energienachfrage und der unsicheren Expansion des Energieangebots zumindest teilweise zu schließen (BMWI, BMU, 2006). Neben ihrem Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz sind sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor (BMU, 2006) und verringern die Abhängigkeit von Energieimporten. Unter den regenerativen Energien zeichnen sich die Bio-Energien auf der Basis nachwachsender Rohstoffe durch ihr großes Potential und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten aus. Sie können für die Erzeugung von Elektrizität, für die Gewinnung von Wärme und für die Produktion von Kraftstoffen genutzt werden. Zudem sind sie kontinuierlich verfügbar und lagerfähig. Langfristig könnte die Nutzung von Biomasse etwa 10 % zur Energiebereitstellung in Deutschland beitragen (vgl. BMU, 2005). Die Voraussetzungen für die Nutzung von Bio-Energien sind sehr günstig. Ihre Umweltverträglichkeit steht außerhalb jeder Diskussion und die gesellschaftliche Akzeptanz ist grundsätzlich hoch. Insbesondere in strukturschwachen Regionen kann die Nutzung eigener Biomasseressourcen einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leisten. Große Wachstumschancen im Bereich der Biomasse werden der Verwendung bisher ungenutzter Holzpotentiale zugesprochen (Auer, 2005). Die Logistik spielt hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit der Nutzung von Dendromasse (Energieholz) eine wichtige Rolle. Die Kosten der Bereitstellung übersteigen häufig die des eigentlichen Materialwertes. Umso wichtiger erscheint es, effiziente Bereitstellungskonzepte zu entwickeln
Native Öle – Rohstoffquelle für Anwendungen in der Kunststoffindustrie
Natürliche Öle haben in den vergangen Jahren, nicht nur wegen der ansteigenden Preise für Mineralöle, sondern vor allem unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit als nachwachsende Rohstoffe zunehmendes Interesse gefunden [1]. Obwohl sie sich in ihrem chemischen Aufbau als Triglyceride grundlegend von den Kohlenwasserstoffen der Mineralöle unterscheiden, können native Öle mit anwendungsspezifisch modifizierten Eigenschaftsprofilen adäquaten Ersatz für mineralische Produkte in werkstofflichen Anwendungen bieten. So liegt der Anteil von Bioschmierstoffen am Gesamtverbrauch von Schmierstoffen und Hydraulikflüssigkeiten in Deutschland bei 3,4 Prozent [2]. Die Weltagrarmärkte für Ölsaaten zeigen eine Dominanz von Sojabohnen (220 Mio. t). Bereits 1998 wuchsen in den USA 40 % der Sojabohnen und der Baumwolle mit genetisch modifizierten Pflanzen [3]. In den daraus gewonnenen Pflanzenölen ist die über die Nukleinsäuren bestimmbare genetische Herkunft nicht mehr nachweisbar. In der Europäischen Union nimmt der Anbau von Raps (15 Mio. t) eine führende Stellung ein. Eine lebhafte Nachfrage kommt hier vor allem aus dem Nahrungsmittel- und Energiebereich, die stoffliche Nutzung im Bereich der Kunststoffe spielt bislang eine eher untergeordnete Rolle. Im Non-Food-Bereich wird der größte Anteil heute in Deutschland und auch in den anderen Ländern der Europäischen Union für Kraftstoffe verwendet. Mit der EU-Richtlinie 2003/30/EG wird das Ziel verfolgt, bis zum Jahr 2010 den Anteil der Biokraftstoffe auf 5,75 % zu erhöhen [4]. Im Jahr 2005 wurden in Deutschland allein 1,7 Mio. t Biodiesel auf der Basis von Rapsöl erzeugt [5]. Weitere landwirtschaftliche Produkte mit hohem Potential als Rohstoffe für die Industrie sind beispielsweise Stärke, aber auch Fasern. Generell ist z. B. im Bereich der Fasern ein Trend zu Naturstoffen zu verzeichnen, der sich etwa in der Wiederentdeckung von Flachs und Hanf als heimische Naturfasern ausdrückt. Auch Polymere auf Basis natürlicher Rohstoffe finden immer wieder Anwendungen für Produkte aus Cellulose oder Stärke sowie Produkte auf tierischer Basis. Die natürlichen Polymere werden die künstlichen jedoch nicht verdrängen und schon gar nicht vollständig ersetzen können [6]. Produkte aus natürlichen Rohstoffen behaupten sich dann am Markt, wenn sie über gute Qualitäten verfügen, leicht herzustellen und damit preiswert sind. Gelingt es, den Kunden vom Mehrwert derartiger Materialien zu überzeugen, haben diese Produkte beträchtliches Potential am Markt, insbesondere wenn sie über besondere Eigenschaften verfügen. So tragen z. B. viele Verbraucher lieber natürliche Fasern wie Seide (tierische Basis) oder Baumwolle (pflanzliche Basis)
Projektstudie zum Logistik- und Technologiekonzept für eine Drehautomatenfertigung
Dem Projektteam war die Aufgabe gestellt das technologische und logistische Konzept für die Produktion von Drehautomaten in einer vorhandenen Halle bei vorgegeben Arbeitstakten zu erarbeiten. Durch die Variantenanalyse der verschiedenen technologischen Möglichkeiten bezüglich der maßgeblichen Kenngrößen wie Platzbedarf, Rüstzeit, Standzeit und Transportgeschwindigkeit wurden die Technologien ausgewählt und dass Hallenlayout für die konzipierte Fließfertigung mittels Microsoft Visio erstellt. Die entwickelte Fertigung besteht aus 6 Montage – und 4 Pufferplätzen. In der Farbvorbereitung bestehen zwei Arbeitsplätze sowie ein Bereitstellungsplatz. Im Bereich der Farbgebung wurden zur Vermeidung eines Produktrücktransports nach der Farbvorbereitung jeweils eine Spritz- und Trockenkabine hintereinander angeordnet. Im Bereich der Verpackung sind zwei Arbeits- und zwei Versandplätze vorgesehen. Dies ermöglicht auch während Spitzenlastzeiten eine problemlose Bearbeitung. Mit dem erarbeiteten Soll-Konzept wurde die Zielstellung der Lehrveranstaltung erreicht und durch die Anwendung einer logistischen Simulationssoftware eine komplexere Problembearbeitung durchgeführt
Ausgewählte Methoden der Prozessverbesserung
Heute werden nur diejenigen Unternehmen im harten Konkurrenzkampf überleben, denen es gelingt, ihre Geschäftsprozesse in geeigneter Weise zu organisieren und zu optimieren. Mit Hilfe des Geschäftsprozessmanagements können dabei strategisch relevante Geschäftsprozesse im Unternehmen nachhaltig verbessert werden. Grundsätzlich gibt es zwei Vorgehensweisen, um die Leistung von Geschäftsprozessen zu optimieren: Prozesserneuerung; Prozessverbesserung. Während die Prozesserneuerung nur in besonderen Situationen zur Anwendung kommt, wird die Prozessverbesserung kontinuierlich durchgeführt. Zu den bekanntesten Methoden der Prozesserneuerung gehört das Business Reengineering von M. Hammer und J. Champy, die in der Literatur auch als Business Process Reengineering (BPR) bezeichnet wird. Ziel dieser Methode ist es, durch radikale Neugestaltung von entscheidenden Geschäftsprozessen des Unternehmens die Verbesserung von Kosten, Zeit und Qualität, um die Wettbewerbsfähigkeit am Markt zu sichern. Bezüglich der Prozessverbesserung zählen Total Cycle Time (TCT), Kaizen und, Six Sigma zu den seit vielen Jahren mit Erfolg angewandten Methoden. Ziel dieser Methoden ist es, die Prozesse kontinuierlich zu verbessern und somit die Prozessleistung zu erhöhen
Ein webbasiertes Evaluationssystem für Hochschulen
Angetrieben durch die Hochschulgesetzgebung, Maßnahmen zur systematischen und regelmäßigen Veranstaltungsevaluation von Fachbereichen zu ergreifen, wurde das Projekt „Webbasiertes Evaluationssystem“ vom Total Quality Management (TQM) der Technischen Fachhochschule Wildau (TFH Wildau) angeregt. Um einen hohen Qualitätsstandard der Lehre sicherzustellen, wollte die TFH Wildau die Qualität der Veranstaltungen messbar machen und suchte nach technischen Verbesserungsmöglichkeiten. Ziel bei diesem Projekt war eine umfassende Lösung, die es auf einfache und kostengünstige Art ermöglicht, Evaluationsdaten zu erheben, elektronisch zu erfassen und auszuwerten sowie den Dozenten und der Hochschulleitung zur Verfügung zu stellen. Die Lehreinheiten erhalten auf diese Weise einen schnellen und fundierten Einblick in ihre Leistungen sowie eine entsprechende Einschätzung und können daraus konkrete Anregungen zur Weiterentwicklung ihrer fachlichen Kompetenz gewinnen. Die aus der Evaluierung hervorgehenden Informationen können zudem zur internen Rechenschaftslegung sowie zur kontinuierlichen Qualitätssicherung und -verbesserung genutzt werden