Hochschulschriftenserver der PH Schwäbisch Gmünd
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    97 research outputs found

    Digitale Medienbildung in der Grundschule – Primarstufenspezifische und medienpädagogische Anforderungen

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    Digitale Medien prägen unsere kulturelle, soziale und wirtschaftliche Welt in einem vor wenigen Jahrzehnten noch nicht vorstellbarem Ausmaß. Von dieser digitalen Durchdringung unserer Lebenswelt bleibt auch der Alltag von Kindern nicht ausgenommen. Die aktuelle und künftige Bedeutung digitaler Medien im Leben der Kinder stellt die Grundschule vor neuen Aufgaben. Im Artikel werden ausgehend von der Darstellung des aktuellen Forschungsstandes zur Wirkung von Medien verschiedene medienpädagogische Ansätze diskutiert. Dabei finden die spezifischen Besonderheiten des Lehren uns Lernens in der Grundschule besondere Beachtung

    Landesgeschichte in Forschung und Unterricht Beiträge des Tages der Landesgeschichte in der Schule vom 28. Oktober 2015 in Bruchsal

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    Der 38. „Tag der Landesgeschichte in der Schule“ fand am 28. Oktober 2015 in Bruchsal unter dem Leitthema „Minderheiten in Baden-Württemberg von der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert“ statt. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Gerhard Fritz und Frank Meier wurde der 11. Band der Reihe „Landesgeschichte in Forschung und Unterricht“ präsentiert. Herr Vittorio Lazaridis, Leiter der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Karlsruhe, und Frau Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick hoben in ihren Ansprachen die Bedeutung der Regionalgeschichte für den Geschichtsunterricht in der Schule hervor. Daran schlossen sich zwei Grundsatzreferate mit anschließender Diskussion an. Konstantin Huber, Leiter des Kreisarchivs im Enzkreis, referierte über die „Schweizer im Kraichgau nach dem Dreißigjährigen Krieg“. Sein hier abgedruckter Beitrag ist ein wichtiger Beitrag zur Einwanderungs- und Minderheitengeschichte des 17. Jahrhunderts, der zeigt, was historische Grundlagen- und Namensforschung im Detail zu leisten vermag. Studiendirektor Rainer Hennl aus Karlsruhe skizziert in seinem Aufsatz die Geschichte und das Selbstverständnis Karlsruher Juden als Erinnerung an „Frohe Kindheitstage und liebliche Heimatbilder“ zwischen 1715 und 1933. Die Geschichte deutscher Juden ist mehr als eine Verfolgungsgeschichte, wie an vielen des Referats deutlich wird. Am Nachmittag wurden in einzelnen Arbeitsgruppen verschiedene regionalgeschichtliche Themen in didaktisch-methodischer Perspektive für den schulischen Geschichtsunterricht diskutiert. Die erste Arbeitsgruppe wurde von Wilhelm Kreutz geleitet und setzte sich mit der Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden auseinander unter der Fragestellung „ „Sonderaktion“ der Gauleiter oder „Masterplan“ der Judenvernichtung?“ auseinander. Die zweite Arbeitsgruppe unter Joachim Lipp diskutierte die Hexenverfolgung in Horb am Neckar als ein Beispiel für die „Verfolgung von unten“ als „dunkle Seite des Gemeinen Mannes. Die dritte Arbeitsgruppe von Ulrich Maier fragte nach französischen Ortsnamen in Baden-Württemberg als ein Hinweis für die Aufnahme von Glaubensflüchtlingen im 17. und 18. Jahrhundert und legte so einen bislang zu wenig beachteten Zugang für das historische Lernen. Frank Meier untersuchte in seiner Arbeitsgruppe an Hand von bislang nicht beachteten Zeitzeugenberichten des 84. Infanterie-Regiments von Manstein (Schleswigsches) das unterschiedliche Vorgehen deutscher Soldaten gegenüber von ihnen als „Franc-tireurs“ bezeichnete Angehörige der belgischen „Garde Civique“, deren Einsatz völkerrechtsrechtlich umstritten war, da diese Bürgersoldaten nicht immer in Uniform kämpften und so für die deutsche Truppe die Unterscheidung zwischen Soldaten und Nichtkombattanten gerade in unübersichtlichen Situationen erschwerte. Die fünfte Arbeitsgruppe unter Andreas Wilhelm beschäftigte sich mit dem Königskloster Lorsch unter dem Motto „Grundherr für viele – geistiger Mittelpunkt für wenige?“ und arbeitete beispielhaft die Bedeutung eines mittelalterlichen Fronhofsverbandes hinaus. Dieser Beitrag ist in einer erweiterten Fassung ebenfalls auf dem Landesbildungsserver Baden-Württemberg als regionalgeschichtliches Modul für den Geschichtsunterricht abrufbar. Der hier abgedruckte freie Beitrag von Frank Meier ist dem 300. Karlsruher „Stadtgeburtstag“ gewidmet und zeigt auf, dass es sich eigentlich um einen Residenzgeburtstag handelt und die Stadtgründung ursprünglich nur der Finanzierung des Schlossbaues dienen sollte. Insgesamt konnten auf dem „Tag der Landesgeschichte“ in Bruchsal wieder zahlreiche Gäste, vor allem Lehrkräfte und Studierende sowie Schülerinnen und Schüler, begrüßt werden, die sich rege an der Diskussion im Plenum und in den Arbeitsgruppen beteiligten. Die Herausgeber hoffen, dass dieser Tagungsband vor allem viele Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler ermuntert, sich im Geschichtsunterricht jenseits rudimentärer Curricula mit regionalgeschichtlichen Themen zu beschäftigen, damit Geschichte nicht abstrakt bleibt. Gerade das Thema „Minderheiten“ ist hierzu in besonderer Weise geeignet und erinnert daran, dass fremde Einwanderer immer auch eine Chance für die aufnehmende Gesellschaft bedeuten und Migrations- und Minderheitengeschichte nicht zwangsläufig problembehaftet ist. Verständnis für das Fremde aber beginnt am eigenen Ort

    Die Tübinger katholischen Theologiestudenten im nationalsozialistischen Arbeitsdienst 1933–1945

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    Die zahlreichen wissenschaftlichen, populärwissenschaftlichen und autobiographischen Publikationen auf dem Buchmarkt zu den Themen Hitler1, Personen um Hitler, Holocaust bzw. Shoa, Jugend im Nationalsozialismus und Verfolgung sowie Widerstand belegen die ungebrochene Aktualität des Themas Nationalsozialismus. Die Veröffentlichung der kommentierten Neuausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ durch das Münchner Institut für Zeitgeschichte sorgte für weltweites Aufsehen. Dem steht eine selbst verursachte Marginalisierung der katholischen Kirchengeschichte angesichts des Themas Nationalsozialismus gegenüber

    Zur Motivation beim Experimentieren im Physikunterricht

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    Im Rahmen dieser Studie wurde der Frage nachgegangen, ob eher das Sachinteresse oder Aspekte der Leistungsmotivation (der Wunsch das Experiment erfolgreich zu bewältigen) für die Motivation beim Experimentieren von Bedeutung sind. Weiterhin wurde untersucht, ob die Motivation beim Experimentieren größer ist, wenn die Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden können, ob und wann sie die Anleitungen zu den Experimenten lesen. Als theoretischer Rahmen für die Studie diente die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Decy und Ryan (1993). Es fand eine Vorerhebung mittels Fragebogen (N = 196) und eine Experimentiersituation (N = 165) mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I statt. Vor jedem Experiment mussten die Testpersonen entscheiden, ob sie lieber ein Experiment das ihr Sachinteresse oder ein Experiment dass ihre Leistungsmotivation befriedigt durchführen möchten. Neben den Entscheidungen der Testpersonen wurde auch die Nutzung der Anleitungen zu den Experimenten mit Hilfe von Computern protokolliert. Die Frage, ob eher das Sachinteresse oder Aspekte der Leistungsmotivation für die Motivation beim Experimentieren von Bedeutung sind, kann anhand der vorliegenden Ergebnisse nicht eindeutig beantwortet werden. Deutlich wird aber, dass die Leistungsmotivation auch einen wichtigen Motivationsfaktor beim Experimentieren darstellt. Die Auswertung der Fragebögen der Vorerhebung ergibt, dass für die Motivation der Schülerinnen und Schüler beim Experimentieren eher Aspekte der Leistungsmotivation (der Wunsch das Experiment erfolgreich zu bewältigen) als das Sachinteresse (eine „Frage an die Natur“ zu beantworten) von Bedeutung sind. Während sich im Rahmen der Experimentiersituation deutlich mehr Personen für die Variante von Experimenten entschieden, die das Sachinteresse ansprechen sollten, wurden die physikalischen Erklärungen zu den Experimenten in den meisten Fällen nicht gelesen. Bezüglich der Motivation beim Experimentieren ergaben sich zwischen den beiden Anleitungsgruppen (Lesen der Anleitung ist Pflicht / Anleitung ist ein Angebot) keine Unterschiede. Dies lässt sich dadurch erklären, dass beide Gruppen die Anleitungen auf sehr ähnliche Weise nutzten. Auch die Gruppe, für die das Lesen der Anleitungen eine Pflicht war, las die Anleitungen nur zum Teil. Anhand der Ergebnisse dieser Studie scheint es hinsichtlich der Motivation der Schülerinnen und Schüler sinnvoll, bei der Planung von Experimentierphasen auch Aspekte der Leistungsmotivation zu berücksichtigen.The aim of this study was to examine if interest or aspects of achievement motivation (the desire to successfully master the experiment) are of more importance when students carry out experiments in physics class. A second aim was to examine whether the motivation for the experiment is greater if the students themselves can decide if and when they read the instructions for the experiments. The self-determination theory (Decy and Ryan, 1993) of motivation served as the theoretical framework for the study. A survey based on questionnaires (N = 196) and an experimental situation (N = 165) were carried out with students of secondary school. Before each experiment the students had to decide whether they prefer an experiment that satisfied their interest or an experiment that satisfied their incentive to perform. In addition to the students' decisions, their use of the instructions for the experiments has been analyzed with the help of computers. On the basis of the present results, it is not possible to clearly answer the question whether interest or aspects of achievement motivation have more influence on the motivation of students when they carry out experiments in physics class. However, it becomes clear that the desire to successfully master the experiment represents an important motivation factor. The evaluation of the questionnaires shows that aspects of achievement motivation (the desire to successfully master the experiment) are more important then interest regarding the motivation of students. In the context of the experimental situation, significantly more students opted for the variant of experiments which would satisfy their interest, but then in most cases the physical explanations to the experiments were not read. With regard to the motivation for the experiment, no differences were found between the two groups (group 1: reading the instructions is mandatory / group 2: the students can decide if and when they read the instructions). This can be explained because both groups used the instructions in a very similar way. Even group 1 (reading the instructions is mandatory) read the instructions only partially. Based on the results of this study it seems appropriate to also take into account aspects of achievement motivation when planning experimental phases to support students' motivation

    Planning intervention in smoking cessation: feasibility and efficacy in a clinical setting

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    Hintergrund: Rauchen gilt als eine der am häufigsten vermeidbaren Todesursachen. Deshalb kommt der Veränderung von Rauchgewohnheiten eine wichtige Bedeutung zu. Ein Modell, das als theoretischer Rahmen dieser Arbeit dient und sich zur Vorhersage von Gesundheitsverhalten bewährt hat, ist das Sozial-kognitive Prozessmodell gesundheitlichen Handelns (HAPA). Ein Hauptproblem bei der Veränderung von Risikoverhaltensweisen ist die Nichtumsetzung der Aufhörintention in Verhalten. Das HAPA Modell benennt zwei Prozesse, die hierbei unterstützen sollen: Handlungsplanung (Verknüpfung geeigneter Situationen mit dem Zielverhalten) und Bewältigungsplanung (Antizipieren von Hindernissen und Strategien zur Überwindung der Hindernisse). Planungsinterventionen, die gezielt zu Planungsverhalten anleiten, haben sich für viele Verhaltensweisen bewährt. Die Kombination von Handlungs- und Bewältigungsplanung sollte dabei besonders wirksam sein, wurde aber für die Veränderung des Rauchverhaltens noch nicht untersucht. Voraussetzung für die Wirksamkeit von Planungsinterventionen ist eine vorhandene Aufhörintention. Außerdem wird angenommen, dass Pläne bestimmte Eigenschaften haben müssen. Die Funktionalität, Genauigkeit, Anzahl und die Vollständigkeit der Pläne können hierfür als Kriterien herangezogen werden. Das Krankenhaus sollte sich als Setting eignen, um Planungsinterventionen anzubieten, da der Krankenhausaufenthalt einen teachable moment darstellen sollte. Ziel: Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob eine Planungsintervention zur Unterstützung aufhörmotivierter RaucherInnen in einem Krankenhaus durchführbar ist und zur Veränderung des Rauchverhaltens beitragen kann. Dabei soll eine kombinierte Handlungs- und Bewältigungsplanung an einer klinischen Stichprobe RaucherInnen geprüft werden. Die Intention und die Ausprägung der Planeigenschaften sollen in die Analysen einbezogen werden. Methode: Durchführung einer randomisiert kontrollierten Studie mit drei Messzeitpunkten. Rekrutierung aufhörmotivierte RaucherInnen in den Anästhesieambulanzen der Charité Berlin. Ausfüllen eines Basisfragebogens (T0). Prä-Befragung nach elektiver Operation (T1) auf Station. InterventionsteilnehmerInnen erhielten zusätzlich ein Planungsblatt (Anleitung zur Handlungs- und Bewältigungsplanung). Vier Wochen später wurde ein Follow up- Fragebogen zugesandt (T2). Ergebnisse: Es nahmen N=108 RaucherInnen an der Untersuchung teil. Davon waren N=46 in der Interventionsgruppe. Interventionsunabhängige Verhaltensänderungen unterstützen die Annahme, dass im Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt eine erhöhte Bereitschaft zur Verhaltensänderung besteht. Außerdem fand sich ein vergleichsweise hoher Anteil aufhörmotivierter RaucherInnen. Ein höherer Anteil Männer, höherer Anteil stärker abhängiger RaucherInnen sowie RaucherInnen mit früherem Raucheinstieg und mit einer geringeren Aufnahmeselbstwirksamkeit haben die Intervention nicht angenommen. Die Planungsintervention hatte keinen direkten Einfluss auf die Veränderung des Rauchverhaltens. Unter Berücksichtigung der Höhe der Aufhörintention zeigte sich: InterventionsteilnehmerInnen mit geringerer Aufhörintention hatten ihr Rauchverhalten wahrscheinlicher und stärker verändert als KontrollgruppenteilnehmerInnen mit geringer Intention. Unter Berücksichtigung der Planeigenschaften zeigte sich: Je geringer die Genauigkeit beziehungsweise Vollständigkeit der Handlungspläne und je höher die Genauigkeit beziehungsweise Vollständigkeit der Bewältigungspläne, desto wahrscheinlicher beziehungsweise stärker war die Verhaltensänderung. Die Anzahl der Hindernisse und die Anzahl der Strategien hatte jeweils einen Einfluss darauf, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich das Rauchverhalten zu T2 verändert hatte. Diskussion: Die Ergebnisse der Studie unterstützen die Annahme, dass sich das Krankenhaus eignen sollte, aufhörmotivierten RaucherInnen Planungsinterventionen anzubieten. InterventionsteilnehmerInnen mit geringer Aufhörintention profitierten von der Planungsintervention. Sie hatten ihr Rauchverhalten mit gleicher Wahrscheinlichkeit und gleich stark verändert, wie Interventions- und KontrollgruppenteilnehmerInnen mit hoher Aufhörintention. Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass Planungsinterventionen einen ausgleichenden Effekt auf eine geringere Aufhörintention haben können. Die Ergebnisse der Studie weisen auch darauf hin, dass die Handlungsplanung der positiven Wirkung der Bewältigungsplanung entgegengewirkt zu haben scheint. Dies könnte eine Erklärung dafür sein, warum sich zwischen Interventions- und KontrollgruppenteilnehmerInnen mit hoher Aufhörintention kein Unterschied findet. Die Gestaltung der Intervention zur Anwendung in der Raucherentwöhnung sollte zukünftig auf die Anleitung zur Bewältigungsplanung beschränkt und eine möglichst hohe Anzahl, Genauigkeit und Vollständigkeit an Bewältigungsplänen unterstützt werden.Background: Smoking is one of the most common preventable causes of death. As such, changes in smoking habits are of great importance. A model that serves as a theoretical framework for this work and has proven to predict health-related behaviors is the health action process approach (HAPA). A central issue in changing risk behaviors is the failure to implement the intention to stop in behavior. The HAPA model identifies two processes that should support this: action planning (linking suitable situations with the target behavior) and coping planning (anticipating obstacles and strategies to overcome those obstacles). Planning interventions that guide specifically towards planning behavior have proven successful with many behavior patterns. The combination of action and coping planning should be particularly effective here, but has not been investigated for changing smoking behaviors. An existing intention to quit is prerequisite for planning interventions. It is also hypothesized that the plans must have certain characteristics. The functionality, specificity, quantity, and comprehensiveness of the plans can be used as criteria for this purpose. The hospital should be a suitable setting in which to offer planning interventions, since the hospital stay should represent a teachable moment. Objective: The objective of this study is to investigate whether a planning intervention in a hospital to support smokers that are motivated to quit is feasible and can contribute to a change in the smoking behavior. In doing so, a combination of action and coping planning is to be tested on a clinical sampling of smokers. The intention and characteristics of the plans are to be included in the analyses. Method: Implementation of a randomized controlled study with three times of measurement. Recruitment of smokers who are motivated to quit in the pre-op clinic of anesthesiology at Charité Berlin. Filling out of a basic questionnaire (T0). Pre-questioning after elective procedure (T1) in the hospital ward. In addition, intervention participants received a planning sheet (instructions for action and coping planning). Four weeks later, a follow up questionnaire was sent (T2). Results: N=108 smokers took part in the study. Of those, N=46 were in the intervention group. Behavioral changes independent of intervention support the hypothesis that there is an increased willingness to change behavior associated with a hospital stay. Furthermore, there was a relatively high proportion of smokers that were motivated to quit. A higher proportion of men and heavily addicted smokers, as well as smokers who began smoking earlier, and with lower adoption self-efficacy did not opt for the intervention. The planning intervention had no direct influence on the change in smoking behavior. Regarding the level of intention to stop: changes in the smoking behavior of intervention participants with low intention to quit were both more likely and greater than those of the control group participants with low intention. Regarding plan characteristics: the lower the specificity or comprehensiveness of the action plans and the higher the specificity or comprehensiveness of the coping plans, the more likely or greater the change in behavior. The number of obstacles and number of strategies respectively influenced the probability of change in the smoking behavior of T2. Discussion: The results of the study support the hypothesis that the hospital should be a suitable setting to offer planning interventions to smokers that are motivated to quit. Intervention participants with low intention to stop benefitted from the planning intervention. Changes in smoking behavior were equally likely and equally as great as with the intervention and control group participants with higher intention to quit. The results of the study suggest that planning interventions can counteract a lower intention to quit. The results of the study also suggest that the action planning appears to have worked against the positive effect of the coping planning. This could be an explanation for why there was no difference between intervention and control group participants with high intention to stop. Future development of the intervention for the implementation of smoking cessation should be limited to guidance for coping planning and be supported by the highest possible quantity, specificity, and comprehensiveness of coping plans

    Die Implementierung von Maßnahmen und Instrumenten der Konzeption Schulautonomie in das Mehrebenensystem Schule aus neoinstitutionalistischer Sicht

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    Ziel der Forschung im Rahmen dieser Dissertation war es, die Implementierung von Maßnahmen der Konzeption Schulautonomie – im Speziellen jene der Selbstevaluation - in Bezug auf die Schnittstelle Formal- bzw./ Aktivitätsstruktur im Mehrebenensystem Schule hinsichtlich des Implementierungsgrads und des Implementierungsorts hypothesenleitend zu untersuchen. Im ersten Teil der Dissertation werden die wenigen, bereits vorhandenen Ergebnisse aus Studien und Untersuchungen dargelegt, welche erste Erkenntnisse zur Implementierung von Maßnahmen der politischen Rahmenkonzeption Schulautonomie über die jeweilige Schnittstelle Formal-bzw./Aktivitätsstruktur auf den unterschiedlichen Ebenen des Bildungssystems der deutschen Bundesländer liefern. Diese Ergebnisse werden hypothesenleitend hinsichtlich der Forschungsfragestellung anhand des Dreisäulenmodells von SCOTT (2001) (WALGENBACH/MEYER 2008, 57) auf der theoretischen Basis der Neoinstitutionalistischen Organisationstheorie interpretiert. Den zweiten, forschungspraktischen Teil der Dissertation bilden Gruppendiskussionsverfahren (BOHNSACK 2008) mit Lehrkräften, die an drei Grund-, Haupt/Werkrealschulen in Baden-Württemberg durchgeführt wurden. Diese befanden sich in unterschiedlichen Stadien der Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Fremdevaluation. Die Gruppendiskussionsverfahren wurden anhand der dokumentarischen Methode (BOHNSACK 2008) in Bezug auf die Zielsetzung der vorliegenden Forschungsarbeit hypothesenleitend ausgewertet sowie interpretiert. Diese Ergebnisse werden mit den Annahmen zum Implementierungsgrad und Implementierungsort in die Formal- bzw. Aktivitätsstruktur von Maßnahmen der politischen Rahmenkonstruktion Schulautonomie auf den unterschiedlichen schulischen Organisationsebenen aus dem ersten Teil der Dissertation in Beziehung gesetzt.The aim of the research conducted for the purposes of this dissertation was to examine the implementation of measures, specifically with regard to self-evaluation, as part of a concept for school autonomy relating to the interface between the formal and activity-oriented structural elements in the multi-level school system. This hypothesis-based investigation examines both the degree and the location of the implementation involved. In the first part of the dissertation, the small number of results already available from studies and investigations will be presented. These represent initial findings concerning the implementation of measures as part of a political concept for school autonomy relating to the relevant interface between formal and activity-oriented structural elements at different levels in the educational system of the German federal states. The hypothesis-based interpretation of these results, using the SCOTT (2001) and WALGENBACH/MEYER (2008, 57) three-pillar model and addressing the research issues here involved, is derived from neo-institutionalist organization theory. The second part of the dissertation consists of practical research findings in the form of the BOHNSACK, 2008 group discussion procedure with teachers, carried out at three primary/secondary modern/technical secondary schools in Baden-Württemberg. These schools were at different stages of implementation of legally-binding external evaluation processes. In the hypothesis-based evaluation and interpretation of the group discussion processes, the documentary method set out by BOHNSACK, 2008 has been used and applied to the targets set by the present research work. These results are discussed in the context of the assumptions made in the first part of the dissertation regarding the degree and the location of the implementation involved in the formal and activity-oriented structure of measures which are part of the political framework of school autonomy at the various school organizational levels

    Obrigkeit und Bürger, politische Kräfte und Armutsprobleme in Gmünd, „Fabrikort“ und Oberamtsstadt im Königreich Württemberg Aus der Lokalpresse im Vormärz bis nach 1848

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    Die vorliegende Arbeit erwuchs aus dem Interesse des Verfassers an den frühen Vereinen in Schwäbisch Gmünd, geriet aber schnell in den Sog der „Bewegung der Jahre 1848 und 1849“.1 Das war die Bezeichnung im demokratisch orientierten Gmünder „März-Spiegel“ für die in jenen Jahren in Staat und Gesellschaft aktuellen Neuordnungsbestrebungen und -vorgänge, die konservative Seite nannte diese „Bewegung“ Revolution. Unsere Studie bemüht sich, Triebkräfte und Erscheinungsformen dieser „Bewegung“ in Gmünd, wie Schwäbisch Gmünd zwischen 1802 und 1934 amtlich hieß, aufzuzeigen. Dabei erfasst sie primär politische und soziale Lebensbereiche der Menschen mit ihren Einstellungen zu Staat, Gesellschaft und Bildung. So werden Züge einer Gmünder Politik- und Sozialgeschichte sichtbar. Diese lokalhistorischen Aspekte erhalten ihre Ordnung aus der gewichteten Gesamtsicht der europaweiten „Bewegung“, wie sie die von uns herangezogenen Publikationen der im Literaturverzeichnis genannten Autoren Hans- Ulrich Wehler und Thomas Nipperdey anbieten. Da die „Bewegung“ erst im Zusammenhang mit der vormärzlichen Lebensordnung ihren emanzipatorischen Charakter zu zeigen vermag, kann der Vormärz, den wir als die Zeit zwischen dem Wiener Kongress 1815 und der März-Revolution von 1848 verstehen, nicht außer Acht bleiben. Die staatliche Obrigkeit in Gestalt des Königlichen Oberamtes in Gmünd sowie die Gmünder kommunale Obrigkeit des Stadtschultheißen und des Gemeinderates hatten in ihren Amtsbereichen Ordnung zu halten, die Herrschaftsstrukturen zu sichern und die Bevölkerung nach den vorgegebenen Moralvorstellungen zu führen. Sie wachten über die Grenzziehung für die geistigen und politischen Bewegungsräume der Bürger. Das freie Wort wurde kontrolliert, die Presse polizeilich zensiert, die Vereine wurden in ihren Statuten eingesperrt. Das System Metternich war auch in Gmünd maßgeblich. Im Königreich Württemberg bestand seit 1819 eine Verfassung, die den Fürsten mit einband und die Rechtsräume des Staates definierte. Die Kräfte der Bewegung forderten die Einhaltung der bestehenden Verfassungsrechte, darüber hinaus drängten sie beständig auf eine Verfassungsrevision im Sinne ihres Freiheits- und Partizipationsstrebens. Die Liberalen kämpften um die Verfassung, die sie als Schutzschild und als Schwert begriffen. Die Schaffung eines einheitlichen deutschen Nationalstaates mit einer Zentralgewalt, wofür viele Deutsche in den Kriegen gegen Napoleon gekämpft hatten, war auf dem Wiener Kongress zugunsten des Machtegoismus der einzelnen deutschen Fürsten und zugunsten einer Friedensruhe in Mitteleuropa unterblieben. Die Idee eines vom souverä- nen Volk zu schaffenden deutschen Nationalstaates aber, die sich dann in der März-Revolution 1848 Bahn brach, war im Vormärz in unterschiedlicher Gewichtung wirksam geblieben. Unsere Darstellung möchte zeigen, dass der Vormärz eine Zeit des Staus liberaler und nationaler Probleme war. Die Bewegungskräfte setzten sich in den Jahren 1848/ 49 zeitweilig durch. Die alten Machthaber jedoch schlugen zurück und waren in der Lage, die Errungenschaften der „Bewegung“ in zahlreichen Bereichen zunichte zu machen, zumindest sie zu blockieren. Unsere Studie bringt Beispiele für diese Reaktion, die der ganzen nachrevolutionären Epoche ihren Namen gab. Der sehr geraffte Ausblick über die Reaktionszeit hinaus konzentriert sich zur thematischen Abrundung auf das patriotische humanitäre Wirken Eduard Forsters und Johannes Buhls, die im Gmünder Aufbruch 1848/ 1849 Führungspersönlichkeiten gewesen waren. Unsere Arbeit ist thematisch gegliedert und folgt der Chronologie, was jedoch im Einzelfall zeitliche Vor- und Rückgriffe nicht ausschließt, um ein Thema hinreichend komplex zu gestalten. Die benutzten Pressequellen sind im Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd vorhanden, nur wenige Teilstücke dieser Primärquellen fehlen.2 Diese Lücken sind für unser Arbeitsvorhaben jedoch nicht bedeutsam geworden. Wo es aus quellenkritischer Sicht notwendig erschien, wurden als weitere Primärquellen die Protokolle des Gmünder Gemeinderates sowie einige amtliche Texte aus dem Königlich-Württembergischen Staats- und Regierungs- Blatt (1807-1823) bzw. dem Regierungs-Blatt für das Königreich Württemberg (1824-1849) herangezogen. An einigen Stellen der Arbeit halfen Dokumente aus den von Ernst Rudolf Huber herausgegebenen Bänden „Dokumente zur deutschen Verfassungsgeschichte“ als Primärquellen aus. „Die Presse ist nun freilich nicht das Leben selbst. Aber in ihr spiegeln sich die Ideen, welche das Leben bewegen.“3 Diese Auffassung vertrat im Jahre 1873 Adolf Held, ein Kenner der deutschen Arbeiterpresse. Im Anschluss an diese Sichtweise kann der Verfasser feststellen, dass sich die zeitgenössischen Gmünder Pressequellen als breiter und heller Spiegel der Gmünder Lebenswelt in den ausgewählten Themenbereichen erwiesen. Es galt, die in der Presse gespeicherte Wirklichkeit zu erschließen und zu ordnen. Hier soll, soweit es der Verfasser nachprüfen konnte, das Bemühen der Gmünder Presseredakteure um Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit bei ihrer Nachrichten- und Meinungsvermittlung unterstrichen werden

    Research report for the period 10/01/2012 to 09/30/2014

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    Der Forschungsbericht 2012 - 2014 der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd dokumentiert die Forschungsleistung für den Zeitraum 01.10.2010 bis 30.09.2012. Der Forschungsbericht enthält Informationen über die allgemeine Forschungsentwicklung an der Hochschule, über wissenschaftliche Abschlüsse, Preise und Veranstaltungen. Schwerpunkt sind die Beschreibungen der meistens aus Drittmitteln geförderten Forschungsprojekte und ihre Ergebnisse sowie die Dokumentation der Publikationen und Vorträge.The research report 2012 - 2014 of the University of Education Schwäbisch Gmünd documents the research performance for the period 10/01/2012 to 09/30/2014. The research report contains information on general research development at the university, on different academic degrees, prices and academic conferences. It focuses on the description of most externally funded research projects and their results, and the documentation of publications and lectures

    Image des un-/gesunden Essers im Jugendalter: Manual einer Intervention zur Veränderung des Images

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    Jugendliche stellen eine wichtige Zielgruppe für die ernährungsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung dar. Dies gilt in besonderem Maße für Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien. Denn bei ihnen ist der Anteil an Übergewichtigen und Adipösen sehr viel höher (Kurth & Schaffrath Rosario, 2007) und das Ernährungsverhalten deutlich ungünstiger (Kleiser, Mensink, Scheidt-Nave, & Kurth, 2009) als bei Jugendlichen aus Familien mit hohem Sozialstatus. Die Durchführung von Maßnahmen bietet sich im Setting Schule an und hier speziell in der Hauptschule, da in dieser Schulform überproportional viele sozial benachteiligte Jugendliche anzutreffen sind. Bei der Bewertung von verhaltenspräventiven Maßnahmen stellt sich die Frage, ob gesundheitspsychologische und speziell auch entwicklungspsychologische Theorievorstellungen sowie die dazu vorliegenden Ergebnisse wissenschaftlicher Studien bereits ausreichend in der Konzeption Berücksichtigung finden. Aus dieser psychologischen Perspektive scheint es vielmehr zielführend, weiter nach neuen relevanten Ansatzpunkten zu suchen, um vorhandene Maßnahmen sinnvoll ergänzen zu können. Die Ergebnisse des HESDA-Projekts legen nahe, dass das Image des prototypischen gesunden und ungesunden Essers ein neuer relevanter und veränderbarer Ansatzpunkt für die Förderung günstigen Ernährungsverhaltens bei Jugendlichen ist. Um diese Images zu verändern, wurde eine theorie- und evidenzbasierte Intervention entwickelt. Die Intervention richtet sich an Jugendliche mit dem Ziel, dass diese ein positives Bild vom gesunden Esser entwickeln und zwar ein positiveres Bild als vom ungesunden Esser. Sie besteht aus einer 45-minütigen Einheit, die für sich genommen im Regelunterricht oder in anderen Kontexten sowie ergänzend im Rahmen von umfassenderen Unterrichtsreihen oder Programmen zur Prävention und Gesundheitsförderung eingesetzt werden kann. Das zentrale Thema der Interventionseinheit ist das Image des typischen gesunden und ungesunden Essers. Im Einzelnen werden ein positives Image des typischen gesunden Essers und ein vergleichsweise weniger positives Image des typischen ungesunden Essers über fiktive Facebook-Profile vermittelt. Damit die Teilnehmenden sich aktiv mit den Facebook-Profilen auseinandersetzen, werden die Methoden Einzelarbeit und Gruppenarbeit mit einer Abschlusspräsentation im Plenum kombiniert. Spezielle Aufgaben fordern die Jugendlichen zu gezielten Vergleichen mit den Profilpersonen auf, so dass es im Fall des gesunden Essers zu einer Aufwertung (Identifizierung) und im Fall des ungesunden Essers zu einer tendenziellen Abwertung (Distanzierung) kommt. Die Intervention wurde im Zeitraum von Mai bis Juli 2013 im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie erprobt und umfassend evaluiert. An der Intervention nahmen insgesamt elf Klassen – 163 Schülerinnen und Schüler – der achten Jahrgangsstufe an Haupt- und Werkrealschulen in Baden-Württemberg teil, die der Interventions- oder der Kontrollgruppe randomisiert zugeordnet wurden. Die Ergebnisse belegen zunächst, dass die Intervention im Schulsetting – insbesondere in der Hauptschule – im zeitlichen Rahmen einer Schulstunde durchführbar ist und das Material sowie die Methoden-Kombination die Zielgruppe prinzipiell ansprechen. Des Weiteren unterstreichen sie, dass das Image ein relevanter und veränderbarer Ansatzpunkt zur Förderung günstigen Ernährungsverhaltens ist. Das vorliegende Manual stellt den Hintergrund, die Entwicklung und das Curriculum der Intervention ausführlich dar. Besonderer Wert wird darauf gelegt, den Wirkungsansatz darzulegen, die praktischen Umsetzungsstrategien und berücksichtigten Anforderungen sowie die gewählten Medien und Methoden. Alle Materialien befinden sich als Kopiervorlagen im Anhang. Außerdem ist die Evaluationsstudie beschrieben. Damit richtet es sich an diejenigen, die Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung durchführen, planen oder verantworten und an Weiterentwicklungen interessiert sind

    Promoting adolescent´s ability to self-express: a qualitative investigation of effects of a training to facilitate transition from school into the job focussing promotion of self-expression

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    Der Übergang von der Schule in den Beruf ist von vielen Veränderungen geprägt. Hierzu gehören auch erste Kontakte zu Unternehmen und erste Vorstellungsgespräche. Die Fähigkeit zur Selbstdarstellung gewinnt daher in dieser Phase an Bedeutung. Zur Förderung dieser Fähigkeit wurde das Selbstreflexion Motivation Selbstdarstellungs-Training für Haupt- und Realschüler der Klassen 8 und 9 an mehreren Haupt- und Realschulen Baden-Württembergs durchgeführt und quantitativ ausgewertet. Inhalt dieser Dissertation ist eine ergänzende qualitative Auswertung des Trainings mit dem Ziel, seine insbesondere auch längerfristigen Wirkungen detailliert zu untersuchen. Damit wird ein Forschungsdefizit aufgegriffen, denn Trainings zur Förderung der Selbstdarstellungsfähigkeit sind eher die Ausnahme und auch eine detailliertere Evaluation auch langfristiger Effekte. 13 Schülerinnen und Schüler wurden anhand eines Interview-Leitfadens 15 Monate nach dem Training zu ihren Erfahrungen im Rahmen ihrer schul- und berufsbezogenen Zielfindung sowie ihren Selbstdarstellungskompetenzen und –Erfahrungen befragt. Die Auswertung lehnte sich an die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring an. Folgende Effekte schienen wesentlich auf das Training rückführbar: Eine Klärung persönlicher Stärken und Schwächen, positive Wirkungen auf den Selbstwert durch Üben von Techniken der Selbstdarstellung, sowie ein positiver Einfluss auf Selbstwirksamkeitserwartung und Selbstdarstellungsfähigkeit. Eine Klärung persönlicher Vorstellungen zu den beruflichen Lebenszielen war hingegen nicht erkennbar. Das Training war somit nachhaltig. Weiterentwicklungen des Trainings in Richtung auf stärkere Förderung der Selbstwirksamkeitserwartung sowie Einbeziehung von Lehrkräften und ggf. Eltern scheinen jedoch sinnvoll.Transition from school to occupational status is associated with lots of changes; among them first contact to companies and first job interviews. The skill to self-present gets increasingly important in this phase. In order to support and develop this skill, the “self-reflection – motivation – self-presentation training”, designed for pupils of years 8 and 9 of secondary modern school, was conducted at several secondary modern schools in Baden-Württemberg, Germany, and evaluated quantitatively. This thesis provides an accompanying qualitative evaluation of the training. Its objective is to evaluate potential lasting effects of the training in some detail. Thereby a lack of research is addressed, as trainings of self-presentation for pupils heading occupational life are not common, and qualitative evaluation of lasting effects is even less so. 13 pupils were interviewed 15 months after having participated in the training. The guided interviews aimed at the pupils’ experience with setting goals related to school and occupation, and with their self-presentation skills and experience. Evaluation was conducted with respect to qualitative content analysis of Mayring. The following effects seemed to relate to the training: Becoming more aware of individual strengths and weaknesses, positive impact on self-esteem due to practicing self-presentation, and a positive impact on self-efficacy and self-presentation skill. But no contribution to clarifying individual occupational plans was discernible. In sum, the training was sustaining. It seems reasonable to improve the training fur-ther, emphasizing self-efficacy more explicitly, and involving teachers and parents as well

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