Hochschulschriftenserver der PH Schwäbisch Gmünd
Not a member yet
    97 research outputs found

    Research report for the period 10/01/2010 to 09/30/2012

    Get PDF
    Der Forschungsbericht 2010 - 2012 der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd dokumentiert die Forschungsleistung für den Zeitraum 01.10.2010 bis 30.09.2012. Der Forschungsbericht enthält Informationen über die allgemeine Forschungsentwicklung an der Hochschule, über wissenschaftliche Abschlüsse, Preise und Veranstaltungen. Schwerpunkt sind die Beschreibungen der meistens aus Drittmitteln geförderten Forschungsprojekte und ihre Ergebnisse sowie die Dokumentation der Publikationen und Vorträge.The research report 2010 - 2012 of the University of Education Schwäbisch Gmünd documents the research performance for the period 10/01/2010 to 09/30/2012. The research report contains information on general research development at the university, on different academic degrees, prices and academic conferences. It focuses on the description of most externally funded research projects and their results, and the documentation of publications and lectures

    Kultur, Akkulturation und Ernährungsverhalten: Eine umfassende Analyse von Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund im Vergleich zu Deutschen und Türken

    Get PDF
    Ungünstiges Ernährungsverhalten bei Jugendlichen ist ein weltweites Problem. In Deutschland stellen Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund eine Hochrisikogruppe dar. Außerdem hängt der Akkulturationsgrad mit Ernährungsverhalten und dessen sozial-kognitiven Determinanten zusammen. Um effektive Interventionen entwickeln zu können, ist es wichtig, relevante sozial-kognitiven Determinanten von Ernährungsverhalten zu identifizieren und herauszufinden, ob kulturelle Unterschiede bestehen. Die vorliegende Dissertation verbindet die Forschungslinie zur Erklärung von Gesundheits- bzw. Risikoverhalten über sozial-kognitive Theorien unter Verwendung des Prototype-Willingness Modells (PWM) mit der Forschungslinie zu Kultur und Akkulturation. Für die Erklärung des Ernährungsverhaltens wurde das PWM zunächst differenziert. Soziale Normen, dessen Einfluss kulturspezifisch ist, wurden als deskriptive und subjektive Norm operationalisiert. Als zweiter Schritt wurde dieses differenzierte PWM durch Akkulturation als Hintergrundfaktor erweitert. Es wurde angenommen, dass der Akkulturationsgrad jede Variable des differenzierten PWM beeinflusst. Die Modelle wurden in einer querschnittlichen (Studie II) und in zwei längsschnittlichen Studien getestet (Studie I und III). In Studie I wurde das Ernährungsverhalten von Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund im Vergleich zu Jugendlichen ohne Migrationshintergrund des Gastlandes Deutschland anhand des differenzierten PWM untersucht. In Studie II wurde eine analoge Analyse von Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund im Vergleich zu Jugendlichen ohne Migrationshintergrund des Heimatlandes Türkei durchgeführt. Latente Mittelwertvergleiche, Zusammenhänge der Variablen und Gruppenunterschiede innerhalb dieser Zusammenhänge wurden mit Strukturgleichungsmodellen analysiert. In Studie III wurden die Zusammenhänge der Variablen innerhalb des differenzierten und erweiterten PWM anhand einer Stichprobe von Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund ebenfalls anhand von Strukturgleichungsmodellen untersucht. Latente Mittelwertunterschiede zwischen Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund und Jugendlichen ohne Migrationshintergrund in Deutschland und in der Türkei, Vorhersagemuster für diese drei Kulturgruppen und die Zusammenhänge von Akkulturationsgrad mit Variablen des PWM wurden aufgezeigt. Diskutiert werden theoretische Implikationen für das PWM, Kultur und Akkulturation sowie Einflussfaktoren des Ernährungsverhaltens von Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund im Vergleich zu Jugendlichen ohne Migrationshintergrund in Deutschland und in der Türkei. Diese Einflussfaktoren stellen Ansatzpunkte für effektive kulturspezifische und allgemeine Interventionen bezüglich günstiger Ernährung im Jugendalter dieser drei Kulturgruppen dar.Unhealthy eating behaviour among adolescents is a worldwide problem. In Germany, adolescents with a Turkish migration background constitute a high-risk group. Furthermore, the level of acculturation was found to be linked to eating behaviour and its social-cognitive determinants. In order to develop effective interventions, it is important to identify relevant social-cognitive determinants of eating behaviour and to find out whether cultural differences exist. The present thesis therefore combined the research line on explaining health/risk behaviour via social-cognitive theories using the prototype-willingness model (PWM) with the line of research on culture and acculturation. For the explanation of eating behaviour, the PWM was firstly differentiated. Social norms whose influence was identified to be culture-specific were operationalised as descriptive and subjective norms. Secondly, this differentiated PWM was extended by acculturation as a background factor. The level of acculturation was hypothesised to influence every variable of the differentiated PWM. The models were tested in one cross-sectional study (Study II) and in two longitudinal studies (Study I and III). Study I analysed adolescent Turkish migrants’ eating behaviour in comparison to adolescent non-migrants in the host country Germany using the differentiated PWM. Study II conducted an analogical analysis with adolescent Turkish migrants in Germany compared to adolescent non-migrants in the home country Turkey. Latent mean differences, associations of variables, and group differences within these associations were analysed using multiple-group structural equation modelling. Study III analysed associations of variables within the differentiated and extended PWM using structural equation modelling in a sample of adolescent Turkish migrants. Latent mean differences across adolescent Turkish migrants and non-migrants in Germany as well as non-migrants in Turkey, prediction patterns for the given cultural groups, and the association between acculturation and the differentiated PWM for adolescent Turkish migrants were revealed. Theoretical implications for the PWM, culture, and acculturation as well as influences of adolescent Turkish migrants’ eating behaviour in comparison to adolescent non-migrants in Germany and Turkey are shown. These influences are targets for effective culture-specific and generic interventions regarding healthy eating among adolescents in the given cultural groups

    Formative Assessment of Pupil Performance in Science ClassThe effects of feedback variations in the formative assessment of knowledge on the example of a secondary stage 1 science unit on "Adaptations of Birds for Flight"

    Get PDF
    Formative Leistungsmessung im naturwissenschaftlichen Unterricht Effekte von Feedbackvariationen in formativen Leistungstests auf den Wissenszuwachs am Beispiel einer Unterrichtseinheit zum Thema „Anpassung der Vögel ans Fliegen“ in der Sekundarstufe 1 In Zeiten, wo es in bildungspolitischen Diskussionen immer häufiger um die Individualisierung von Lernprozessen, eine differenzierte Förderung der Schüler und kompetenzorientierten Unterricht geht, rückt auch die Frage nach effektiven Diagnoseinstrumenten, die die Erreichung dieser Ziele unterstützen können, weiter in den Fokus des Interesses. Um Schüler in ihrem Lernprozess individuell begleiten und fördern zu können, bedarf es einer genauen und immer wiederkehrenden, in den Unterrichtsprozess integrierten Diagnose ihres Wissensstands und ihrer Lernstrategien. Diese kann mit Hilfe formativer Leistungstests bewerkstelligt werden. Aufgrund der erzielten Diagnoseergebnisse kann die Lehrkraft den weiteren Unterrichtsverlauf immer wieder an die veränderten Bedürfnisse der Lerner anpassen, sowie individuelle Fördermaßnahmen für einzelne Schüler ableiten. Qualifizierte Rückmeldungen, also unterschiedliche Arten von Feedback, sind dabei von zentraler Bedeutung. Weitgehend empirisch gesichert sind Effekte von Feedbackinterventionen in psychologischen Experimentalstudien oder relativ eingegrenzten institutionellen Settings und einzelne Diagnoseaufgaben. Es gab bisher jedoch nur eine ökologisch valide Experimentalstudie, in der Feedbackmerkmale im Rahmen eines systematischen Konzepts formativer Leistungsmessung variiert wurden. In dieser Studie konnten aufgrund forschungsmethodologischer Probleme allerdings keine Leistungseffekte nachgewiesen werden. Ziel meiner Forschung war deshalb die empirische Überprüfung der kognitiven und motivationalen Effekte einer feedbacktheoretisch begründeten Rückmeldestrategie innerhalb einer Unterrichtseinheit Biologie in 10 bayerischen Klassen aller Schularten. Dabei wurde von den Biologielehrern der Klassen, eine vom Inhalt und Zeitumfang festgelegte Sequenz zum Thema Vogelflug unterrichtet. In bestimmten Phasen wurden die Klassen geteilt (zufällige Zuweisung der Schüler zu zwei Treatmentgruppen und einer Kontrollgruppe). Die Treatmentgruppen erhielten diagnostische Aufgaben mit unterschiedlich ausführlichen Rückmeldungen. Die Schüler der Kontrollgruppe bearbeiten die gleichen Aufgabenstellungen in Textform, jedoch ohne spezifische Rückmeldestrategie und Dokumentation des Lernfortschritts. Die Effekte des Treatments auf Fachwissen, Interesse und Motivation wurden mit Vor- und Nachtests geprüft. Um eine individuelle und zeitnahe Rückmeldung zu ermöglichen, wurden alle Tests in elektronischer Form mit Hilfe von Tablet PCs durchgeführt.Formative Assessment of Pupil Performance in Science Class The effects of feedback variations in the formative assessment of knowledge on the example of a secondary stage 1 science unit on "Adaptations of Birds for Flight" In times where education policy discussions increasingly centre around on individualized learning processes, differentiated approaches to pupil support, as well as skill-oriented teaching methods, the focus of interest shifts towards diagnosis instruments and the question of what instruments would be effective in achieving these goals. To be able to foster pupils and provide them with individual support in learning processes, pupil knowledge and learning strategies have to be diagnosed precisely and repeatedly in a classroom setting. This can be done using formative performance tests. Taking the diagnosis results as a basis, the teacher can then adjust the lessons and teaching methods to the given needs of the learner, as well as derive individual support and assistance mechanisms for individual pupils. Qualified feedback, i.e. different types of feedback, is of central importance in this context. Substantial empirical evidence exists on the effects of feedback interventions in psychological experimental studies or relatively limited institutional settings and individual diagnosis tasks. However, only one ecologically valid experimental study in which feedback characteristics were varied within the context of a systematic formative assessment concept has been performed to date. Owing to problems pertaining to research methodology, however, this study did not reveal any effects on student performance. The aim of my research study was therefore to perform an empirical investigation into the cognitive and motivational effects of a feedback theory based feedback strategy; the setting of the study was an entire biology unit and involved 10 different classes across a variety of schools in Bavaria. Specifically, the biology teachers taught a lesson on the "flight of birds" under defined time and content-based conditions. In certain phases, the classes were split (random division into two treatment groups and one control group). The treatment groups were given diagnostic tasks in which they were asked to provide feedback in varying degrees of detail. The pupils in the control group performed the same tasks in text form, but without specific feedback strategy or progress documentation. Pre and post-test data was analysed to evaluate the effects of the treatment on pupil knowledge, interest and motivation. To enable individual and prompt feedback, all the tests were performed in electronic form using tablet PCs

    ALMONTE – Evaluation of an Alternative Montessori Course Concept – Empirical Knowledge and Recommendations

    Get PDF
    Bei der vorliegenden Mixed-Methods-Studie „ALMONTE- Evaluation eines veränderten Montessori-Diplomkurskonzepts – empirische Einblicke und Empfehlungen“ wurden erstmals in Deutschland zwei Montessori-Diplomkurse aus Sicht der Teilnehmerinnen empirisch untersucht. Hierfür wurde ein verändertes Lehrgangskonzept der Montessoridiplom-Weiterbildung entwickelt, durchgeführt, wissenschaftlich begleitet und mit einem herkömmlich durchgeführten Kurs vergleichend evaluiert. Die Theorie- und Praxisbezüge des ALMONTE Konzepts und der Studie liegen in konstruktivistischer Sicht der Erwachsenenbildung und dem daraus abgeleiteten Lehr-Lernverständnis, den Erkenntnissen aus der Bündelung geäußerter Kursschwachstellen ehemaliger Absolventen sowie Ergebnissen aus der Lehrer-Professionalisierungsdebatte und der Wirksamkeit von Lehrerweiterbildungen. Der Forschungsansatz ist offen und primär im qualitativen Forschungsverständnis angesiedelt. Die Stichprobe umfasste 58 Teilnehmerinnen zweier Diplomkurse, sowie deren Dozierenden. Zum Einsatz kamen leitfadengestützte Interviews und selbstentwickelte Fragebögen. Die Ergebnisse wurden mit der Qualitativen Inhaltsanalyse bzw. statistischen Methoden ausgewertet und trianguliert. Sie sind in ihrer Gesamtschau als explorativ anzusehen. Das primäre Ziel der vorliegenden Studie war, die umgesetzten Veränderungen mit den Eindrücken der Teilnehmerinnen eines herkömmlichen Montessori-Diplomkurses zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz konstruktivistisch ausgerichteter Methoden der Erwachsenenbildung von den Teilnehmerinnen sehr unterschiedlich akzeptiert wurde. Darüber hinaus, dass die erworbene Lehrer-Kompetenzen für individualisierendes Lernen sehr unterschiedlich von den einzelnen Personen angenommen und in der beruflichen Praxis umgesetzt werden. Anhand der Ergebnisse werden Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Kurspraxis formuliert.For the mixed-methods study „ALMONTE – Evaluation of an Alternative Montessori Course Concept – Empirical Knowledge and Recommendations“ two national Montessori courses were investigated for the first time by the view of the participants. Therefore an alternative course concept was developed, carried out, scientifically accompanied and comparatively evaluated with the traditional course concept. The theoretical and practical relations of the ALMONTE concept are profound in the constructivistically view on adult education, in the knowledge and focusing of a critical feedback former participants, the professionalizing teacher debate and the perceptions of efficiency of the continuation of teacher´s advanced training. The attempt of research is open and settled on a qualitative understanding. The sample survey contented 58 participants from two courses as well as their training staff. Therefore guideline based interviews and self developed questionnaires were obtained. They were assessed by the qualitative content analysis respectively quantitative methods and finally triangulated. In the overview the results are seen as explorative. The primary gain was to compare the opinions according to the investigations of the alternative and traditional concept. The results offer that the application of constructivistically methods of adult education is differently accepted by the participants. Moreover they show that the acquired teaching skills for individualized learning are very differently accepted and implemented by the individual person in their professional practice. On the base of the results recommendation for further developments of a modern course concept are framed

    Einfluss verschiedener Lebensstilfaktoren auf die Knochenmasse von Kindern und Jugendlichen: Möglichkeiten der Gesundheitsförderung im Setting Schule

    Get PDF
    Background Osteoporosis and related secondary diseases are one of the biggest health problems in the Western industrialized nations. The accrual of bone mass occurs mainly in childhood and youth, until it reaches the peak bone mass of the adult skeleton at the end of the third decade of life. Peak bone mass depends not only on genetic factors but different lifestyle factors such as physical activity, nutrition and consumption of stimulants. A reduced peak bone mass is one of the key risk factors for the occurrence of osteoporosis in later life. Recent studies suggest that children and adolescents do not reach their peak bone mass due to an unfavourable lifestyle. Methods Against this background, 486 healthy students of Schwaebisch Gmuend were investigated in terms of bone density, body composition and their nutritional and physical activity behaviour. Bone mass (stiffness index, SI) was determined by calcaneal quantitative ultrasonometry (Achilles Insight). Body weight and body height were measured standardized. Fat-free mass and fat mass were measured by bioelectrical impedance analysis (BIA) using the formula of Plachta-Danielzik et al. (2012). As a measure of physical activity the physical activity level (PAL) was used. With the help of a food frequency questionnaire food intake was assessed and a bone healthy eating index (BHEI) was developed. Puberty, time spent outdoors, smoking habits, oral contraceptive use, and socio-demographic and socio-economic data were assessed using a standardized questionnaire. Results Mean stiffness index for boys (age: 13,3 ± 1,7 years; BMI: 19,3 ± 3,3 kg/m2) is 94 ± 19, and for girls (age: 13,1 ± 1,9 years; BMI: 20,2 ± 4,7 kg/m2) 94 ± 18. Fat-free mass and fat mass for boys are on average 41,7 ± 10,4 kg and 9,8 ± 5,5 kg, and for girls 37,5 ± 7,2 and 13,8 ± 8,7, respectively. PAL is for boys and girls on average 1,53 ± 0,15 and 1,41 ± 0,09, respectively. Mean BHEI is for boys 56 ± 16 and for girls 60 ± 13. SI is significant positively correlated with age, body weight, BMI, absolute fat-free mass, PAL and puberty in boys and girls. In boys, SI is significant positively correlated with educational background. Significant negative correlation can be found in girls between SI and percentage of fat-free mass as well as intake of contraceptives. SI does not correlate significantly with BHEI, food intake, migration background, time spent outside/outdoors and vitamin D-intake in the first year of life in boys and girls. In multiple regression analysis, age, body composition, sex and physical activity proved to be significant predictors of SI: SI = 2,81 + 3,14 * age [yrs] + 0,60 * FFM [kg] + 5,71 * sex + 16,07 * PAL [0 =male, 1 = female] (r² = 0,36; SE = 14,81). Fat mass, time spent outdoors, BHEI, and smoking have no effect on SI. Boys with low bone mass are often affected by underweight, girls with low bone mass drink more sodas/lemonades compared to students with high bone mass. With regard to food intake and physical activity, the questionnaire can be considered reproducible. Conclusion Due to the results of the present study, activity behaviour has an essential influence on bone mass of children and adolescents taking into account body composition, gender and age.Die vorliegende Arbeit basiert auf der Studie „Knochengesundheit von Schwäbisch Gmünder SchülerInnen“, in der von 2010 bis 2011 in Schwäbisch Gmünd und Umgebung bei 10- bis 17-jährigen Schülern und Schülerinnen der Knochenstatus sowie verschiedene Einflussfaktoren beobachtet wurden. Im Rahmen dieser Arbeit wurde der Zusammenhang zwischen der Knochenmasse und dem Lebensstil (Ernährung, Bewegung, Rauchen), der Körperzusammensetzung sowie soziodemographischen und -ökonomischen Daten (Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Migrationshintergrund) untersucht. Aus den erhobenen Daten der quantitativen Ultrasonometrie am Fersenbein wurden bei 232 Schülern und 250 Schülerinnen die Knochenmasseparameter Breitband-Ultraschall-Abschwächung, Ultraschallgeschwindigkeit und Steifigkeitsindex ermittelt. Im Mittel unterscheiden sich diese Parameter zwischen den Geschlechtern nicht signifikant voneinander. Alle drei Parameter nehmen mit steigendem Alter sowohl bei den Schülern als auch bei den Schülerinnen zu. Der Steifigkeitsindex korreliert bei den Schülern und Schülerinnen signifikant positiv mit dem Alter. Ausgehend von den Ergebnissen der Regressionsanalyse stellt das Alter einen signifikant positiven Prädiktor des Steifigkeitsindex dar. Bei beiden Geschlechtern besteht eine signifikant positive Korrelation zwischen dem Steifigkeitsindex und dem Körpergewicht. Den Regressionsgleichungen zufolge hat das Körpergewicht sowohl bei den Schülern als auch bei den Schülerinnen einen positiven Einfluss auf den Steifigkeitsindex Auch der BMI korreliert signifikant positiv mit dem Steifigkeitsindex der Schüler und Schülerinnen. Übergewichtige Schülerinnen haben einen signifikant höheren Steifigkeitsindex als die Unter- oder Normalgewichtigen. Bei den Schülern kann eine Zunahme des Steifigkeitsindex hinsichtlich der Einteilung des BMIs in Unter-, Normal- und Übergewicht beobachtet werden, die allerdings nicht signifikant ist. Der BMI erweist sich bei der Regressionsanalyse als signifikanter Prädiktor des SI sowohl bei den Schülern als auch bei den Schülerinnen. Bei den Schülern korrelieren die fettfreie Masse sowie der prozentuale Anteil der fettfreien Masse signifikant positiv mit dem Steifigkeitsindex, wohingegen keine Korrelation zwischen der Fettmasse und dem Steifigkeitsindex beobachtet wird. Bei den Schülerinnen gibt es eine signifikant positive Korrelation zwischen der fettfreien Masse und der Fettmasse mit dem Steifigkeitsindex. Der prozentuale Anteil der fettfreien Masse am Körpergewicht korreliert bei den Schülerinnen indes signifikant negativ mit dem Steifigkeitsindex. Nach den Ergebnissen der Regressionsanalyse weisen bei den Schülern sowohl die absolute als auch die prozentuale fettfreie Masse eine signifikant positive Beziehung mit dem Steifigkeitsindex auf. Bei den Schülerinnen erweisen sich die fettfreie Masse und die Fettmasse als signifikant positive Prädiktoren und die prozentuale fettfreie Masse als signifikant negativer Prädiktor des Steifigkeitsindex. Zwischen dem Steifigkeitsindex und dem Index für eine knochengesunde Ernährung konnte keine Korrelation bei den Schülerinnen und Schülern nachgewiesen werden. Hinsichtlich des Lebensmittelverzehrs korrelieren bei den Schülern der Fleisch- und Wurstkonsum signifikant positiv mit dem Steifigkeitsindex wohingegen bei den Schülerinnen keine Assoziation zwischen dem Verzehr verschiedener Lebensmittel und dem Steifigkeitsindex beobachtet werden kann. In der Regressionsanalyse hat der Kaffee- und Teekonsum bei beiden Geschlechtern einen positiven Einfluss auf den Steifigkeitsindex. Bei den Schülerinnen erweist sich hier der Wurstverzehr als signifikant negativer Prädiktor und bei den Schülern der Fisch als signifikant positiver Prädiktor des Steifigkeitsindex. Bei der körperlichen Aktivität gibt es bei den Schülerinnen und Schüler signifikant positive Zusammenhänge zwischen dem Steifigkeitsindex und dem körperlichen Aktivitätslevel (PAL). Der Steifigkeitsindex korreliert bei den Schülerinnen signifikant positiv mit dem Medienkonsum und signifikant negativ mit Schlafen, Fahrrad fahren und Spielen im Freien. Bei den Schülern wiederum können signifikant positive Zusammenhänge zwischen dem Steifigkeitsindex und sportlichen Aktivitäten gesamt, sportlichen Aktivitäten mit schweren Intensitäten sowie Haus- und Gartenarbeit beobachtet werden. Signifikant negative Zusammenhänge ergeben sich beim Schlafen und beim Spielen im Freien. Bezüglich der Ergebnisse der Regressionsanalyse existieren bei beiden Geschlechtern ein signifikant positiver Effekt des PALs sowie ein signifikant negativer Effekt des Schlafens auf den Steifigkeitsindex. Bei den Schülerinnen erweisen sich das Gehen sowie der Medienkonsum als signifikanter Prädiktor des Steifigkeitsindex. Im Gegensatz dazu haben bei den Schülern Sport gesamt und Sport schwer einen signifikant positiven Einfluss auf den Steifigkeitsindex. Hinsichtlich der Pubertät können bei beiden Geschlechtern signifikant positive Zusammenhänge zwischen dem Steifigkeitsindex und dem Pubertätsstatus beobachtet werden. Das heißt, dass mit zunehmendem Reifegrad der Steifigkeitsindex signifikant größer wird. Der Bildungshintergrund, aber nicht der Migrationshintergrund, korreliert signifikant mit dem Steifigkeitsindex. Darüber hinaus können keine signifikanten Korrelationen zwischen dem Steifigkeitsindex und weiteren Faktoren wie Aufenthalt im Freien und Einnahme von Vitamin D im ersten Lebensjahr beobachtet werden. Das Rauchen korreliert bei beiden Geschlechtern signifikant positiv mit dem Steifigkeitsindex, wohingegen in der Regressionsanalyse ein signifikant negativer Einfluss des Rauchens auf den SI ermittelt wurde. Schülerinnen, die Kontrazeptiva einnehmen, weisen einen höheren Steifigkeitsindex auf als Schülerinnen, die keine Kontrazeptiva einnehmen. Die Ergebnisse der Regressionsanalyse zeigen, dass die Einnahme von Kontrazeptiva keinen Einfluss auf den Steifigkeitsindex ausübt. Bei der gemeinsamen Betrachtung der genannten Faktoren im Regressionsmodell erweisen sich das Alter, die fettfreie Masse, das Geschlecht und der PAL als signifikante Prädiktoren des Steifigkeitsindex, wohingegen die Fettmasse, die Aufenthaltsdauer im Freien, der Index für eine knochengesunde Ernährung (BHEI), das Rauchen und die Einnahme von Kontrazeptiva keinen Einfluss auf den Steifigkeitsindex haben. Wenn diese Einflussfaktoren getrennt nach Geschlecht in der Regressionsanalyse betrachtet werden, haben bei den Schülern das Alter und der PAL und bei den Schülerinnen die fettfreie Masse und das Alter einen signifikant positiven Einfluss auf den Steifigkeitsindex. Schüler und Schülerinnen mit einer niedrigen Knochenmasse weisen im Vergleich zu denjenigen mit einer hohen Knochenmasse einen signifikant niedrigeren BMI auf. Zudem sind die Schüler mit einer niedrigen Knochenmasse häufiger von Untergewicht und seltener von Übergewicht betroffen. Die Schülerinnen verzehren signifikant mehr Limonaden. Hinsichtlich der körperlichen Aktivität ist zu erkennen, dass sich die Schüler und Schülerinnen mit einer niedrigen Knochenmasse tendenziell weniger bewegen und weniger im Freien aufhalten. Ausgehend von den Messergebnissen der bioelektrischen Impedanzanalyse wurde bei 232 Schülern und 251 Schülerinnen die fettfreie Masse mittels 8 Formeln aus der Literatur sowie der integrierten Formel des Herstellers bestimmt. Die Differenz zwischen der niedrigsten und der höchsten berechneten mittleren fettfreien Masse beträgt bei den Schülern 6,1 kg und bei den Schülerinnen 7,0 kg. Zwischen allen eingesetzten Formeln können signifikant positive Korrelationen in einem Bereich von 0,85 bis 1,00 bei den Schülern und Schülerinnen beobachtet werden. Für die Auswahl einer geeigneten Formel wurden verschiedene Kriterien bezüglich der methodischen Grundlagen, des Validierungskollektivs, des Gerätetyps und der Elektrodenplatzierung entwickelt. Anhand dieser Kriterien wurde für die Berechnung der fettfreien Masse die Gleichung von Plachta-Danielzik et al. (2012) ausgewählt. An der Studie zur Untersuchung der Reproduzierbarkeit der Fragebogenteile zur Ernährung und Bewegung haben 102 Jungen und 90 Mädchen aus Baden-Württemberg teilgenommen. Bezüglich der Ernährung kann festgehalten werden, dass die Verzehrmengen während der zweiten Befragung geringer sind. Zwischen den Verzehrmengen der ersten und zweiten Befragung können bei allen Lebensmitteln signifikant positive Korrelationen beobachtet werden, die von 0,46 bis 0,72 reichen. Bei der körperlichen Aktivität ergeben sich überwiegend keine Unterschiede der mittleren Dauer für verschiedene (In-)Aktivitäten. Hinsichtlich der (In-)Aktivitäten zwischen der ersten und zweiten Befragung ergeben sich signifikant positive Korrelationen (0,38-0,74). Sowohl bei dem Fragebogenteil zur Ernährung als auch zur Bewegung können keine konsistenten Unterschiede bei den Korrelationskoeffizienten zwischen Geschlecht oder Alter beobachtet werden. In Hinblick auf die Ergebnisse der vorliegenden Studie hat das Aktivitätsverhalten unter Berücksichtigung der Körperzusammensetzung, des Geschlechts und des Alters einen entscheidenden Einfluss auf die Knochenmasse von Kindern und Jugendlichen

    Sozial-reaktive Prozesse und Ernährungsverhalten im Jugendalter: Methodenbericht zu Teilstudie V des Forschungsprojekts „Healthy eating among socially deprived adolescents“ (HESDA)

    Get PDF
    Jugendliche stellen eine wichtige Zielgruppe für die ernährungsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung dar. Dies gilt in besonderem Maße für Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien. Denn bei ihnen ist das Ernährungsverhalten deutlich ungünstiger (Kleiser, Mensink, Scheidt-Nave, & Kurth, 2009) und der Anteil an Übergewichtigen und Adipösen sehr viel höher (Kurth & Schaffrath Rosario, 2007) als bei Jugendlichen aus Familien mit hohem Sozialstatus. Für die Entwicklung zielgruppenspezifischer Maßnahmen zur ernährungsbezogenen Prävention und Gesundheitsförderung stellt sich die Frage, warum das Ernährungsverhalten im Jugendalter so ungünstig ist. Das HESDA-Projekt1 hat neue Antworten aus einer psychologischen Perspektive gesucht und dazu das Prototype/Willingness Modell (PWM; Gibbons, Gerrard & Lane, 2003) als theoretisches Rahmenmodell gewählt. Das Modell wurde bereits für verschiedene gesundheitsbezogene Verhaltensweisen wie Tabak- und Alkoholkonsum bestätigt (Gibbons, Gerrard, Blanton, & Russell, 1998; Sommer Hukkelberg & Dykstra, 2009). Für das Ernährungsverhalten standen vergleichbare Untersuchungen noch aus. Damit war unklar, ob sich die im Modell beschriebenen Annahmen – speziell der postulierte Einfluss der Prototypen-Wahrnehmung – auch bei der Vorhersage des Ernährungsverhaltens von Jugend-lichen bestätigen. Um dies zu überprüfen, wurde das HESDA-Projekt durchgeführt. Im Einzelnen war es das Ziel, das Modell erstmals umfassend für das Ernährungsverhalten von Jugendlichen zu prüfen und passende Interventionen zu entwickeln und zu evaluieren. Dazu wurden insgesamt fünf Teilstudien mit knapp 1.400 Schülerinnen und Schülern an Haupt- und Werk-realschulen in Baden-Württemberg durchgeführt. Der vorliegende Bericht stellt die Methoden der Teilstudie V vor. Ziel dieser Teilstudie war es, eine praxistaugliche Intervention zu entwickeln und zu evaluieren, mit der bei Jugendlichen die Wahrnehmung von Prototypen des „gesunden Essers“ und des „ungesunden Essers“ und infolgedessen das Ernährungsverhalten günstig verändert werden können. Das primäre Ergebnismaß war die Wahrnehmung von Esser-Prototypen; das sekundäre Ergebnismaß war das Ernährungsverhalten. Darüber hinaus wurden jedoch auch die anderen Konstrukte des PWM für das Ernährungsverhalten erfasst. Außerdem wurden die Verhaltensweisen Tabakkonsum, Alkoholkonsum und körperliche Aktivität sowie eine Auswahl an Konstrukten des PWM auch in Bezug auf diese Verhaltensweisen erfragt. Weiterhin enthielt der Fragenbogen Items zur Erfassung soziodemographischer, schulbezogener und anthropometrischer Informationen sowie Skalen zur Erfassung zusätzlicher psychologischer Konstrukte. Der Fragebogen wurde in einer Stichprobe von Achtklässlern aus Haupt- und Werkrealschulen zu drei Erhebungszeitpunkten eingesetzt. Die angegebenen Testgütekriterien stammen aus der Baseline-Erhebung – ca. vier Wochen vor der Intervention – und wurden über die Gesamtstichprobe von 179 Schülerinnen und Schülern bestimmt

    Personenzentrierte Spiel- und Entwicklungsförderung mit sozial unsicheren Kindern

    Get PDF
    In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Auswirkungen eine personenzentrierte Spiel- und Entwicklungsförderung auf sozial unsichere Kinder hat. Die beschriebene Spielintervention baute sich in Anlehnung an das Konzept IPSA (Integration personenzentrierter Spielförderung in den Alltag von Kindertageseinrichtungen) in zehn aufeinander folgenden Fördereinheiten auf, von Einzelstunden über Kleingruppeneinheiten bis hin zur Umsetzung in der Großgruppe. Die Förderung wurde mit einer Durchführungsgruppe und einer Vergleichsgruppe vorgenommen. An der Spielintervention nahmen vier Mädchen im Durchschnittsalter von 4;7 Jahren teil. Die Auswertung erfolgte anhand protokollierter Stundenbegleitbögen seitens der Autorin, der Befragung bei Eltern und Erzieherinnen mittels CBCL und C-TRF sowie der Durchführung von Leitfadeninterviews mit den Bezugserzieherinnen der Durchführungsgruppe. Dabei wurde festgestellt, dass die teilnehmenden Kinder nach der Spielintervention tendenziell bessere Werte und Einschätzungen in den Bereichen der internalisierenden Auffälligkeiten, des Selbstkonzeptes und des Selbstbewusstseins erhielten. Die vorliegende Bachelorarbeit kann als Ansatz / Grundlage für die Integration des personenzentrierten Ansatzes in Kindertageseinrichtungen dienen. Die Weiterführung der Studie könnte durch eine andere spezielle Verhaltensauffälligkeit oder eine repräsentative Kindergruppe mit generellen Verhaltensfacetten erfolgen. Auch Überlegungen hinsichtlich eines längeren Interventionszeitraums oder mehr Fördereinheiten sind dabei zu bedenken, um eine Umsetzung im größeren Umfang, mit einer in sich vergleichbaren und aussagekräftigeren Stichprobe zu erhalten

    Beggars, Peasants, and Soldiers in the Early Modern Age

    Get PDF
    The publication “Beggars, peasants and Soldiers in the Early Modern Age“ consists of two parts: 1. The papers of the “Paupers and Beggars“ section of the European Social Science History Conference which took place at Gent, Belgium in April 2010, 2. South-west German sources dealing with the relations between soldiers and civilians during the Thirty Years’ War. 1. The papers of the “Paupers and Beggars“ section of the European Social Science History Conference, Gent, Belgium, in April 2010 In the first paper Gerhard Fritz shows the percentage of beggars and vagrants of the population in the Swabian Kreis (i. e. South Western Germany) of the late 17th century and the 18th century. According to historian Carsten Küther the percentage was about 10 % or more. Fritz reduces these estimations – at least for times of peace. During peaceful times the percentage of vagrants seems to have been rather low (1 or 2 %) but during the very long times of war it could have reached 10, 20, 30 % or even more. Alfred Stefan Weiß uses a travel book dealing with the Duchy of Carinthia written by Franz Sartori around 1800 as his first main source. Sartori says that there have been “masses of beggars“ in Carinthia. Weiß shows that Sartori must have suffered from some kind of “beggar-phobia“ which led to an over-estimation of the number of Carinthian beggars during that time. Numbers of beggars too high can also be found in a source from Salzburg from 1819. Gerhard Ammerer focuses on the survival strategies of the wandering beggars in Austria and states that they survived by a combination of work and begging, legal and illegal activities. Ammerer discusses the concept of “adaptive family economy“ developed by Richard Wall and comes to the conclusion that this concept can also be applied to the unsettled population. 2. South-west German sources concerning the relations between soldiers and civilians during the Thirty Years’ War. Eberhard Fritz and Maria Würfel present facsimiles of sources, transcriptions into the German language of the 17th century, and translations to actual German and English. By means of the edition, the transcription, and the translations pupils and students have the possibility to see and learn how historians actually work. The first text is a list of the Empirial commander Schüller von Herdern “on how citizens and peasants shall behave towards high and non commissioned officers and common cavalrymen as well as foot soldiers“. The second text contains the military “Rates of food 1640“, the third and the fourth texts are “Reports concerning the quarterings“ in the villages of Mössingen and Talheim, and the last text is a report about “Resistance of mugged people“ against marauding soldiers near the village of Grötzingen

    Reception an use of comparative assessments in schools.A qualitive survey on the basis of guided interviews with teachers of the secondary level in Baden-Württemberg

    Get PDF
    Im Rahmen einer qualitativen Studie werden anhand von 59 Leitfadeninterviews die Rezeption und Nutzung von Vergleichsarbeiten bei baden-württembergischen Lehrpersonen der Sekundarstufe I analysiert. In einer umfassenden Darstellung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung und von Modellen zur Steuerung des Bildungswesens wird der Fokus auf ein von Helmke und Hosenfeld beschriebenes idealtypisches Modell für einen outputorientierten Bildungsprozess gelegt. Die Auswertung der Interviews erfolgt entlang dieses Modells zur Rezeption und Nutzung der Vergleichsarbeiten mit Hilfe der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Lehrer_innen in ihrer Einstellung zu Vergleichsarbeiten teilweise stark voneinander unterscheiden. Dementsprechend verhalten sich die Lehrpersonen sowohl bei der Auseinandersetzung mit den Rückmeldedaten und der Bewertung einzelner Aspekte der Vergleichsarbeiten als auch bei der Ableitung geeigneter Maßnahmen für die Unterrichtspraxis. Zusammen mit Befunden aus der Rezeptionsforschung zur Implementierung von Vergleichsarbeiten lassen sich im Anschluss an die differenzierte Interviewanalyse anhand ausgewählter Kategorien fünf verschiedene Typen generieren, die sich in der Rezeption und Nutzung von Vergleichsarbeiten unterscheiden; 1) der begeisterte, überzeugte und befürwortende Typ, 2) der positiv mitspielende Typ, 3) der desinteressierte, gelassene Typ, 4) der negativ kritische Typ und 5) der ablehnende, belastete Typ.As part of a qualitative survey, the reception and use of comparative assessments by secondary level teaching staff in Baden-Württemberg are analysed on the basis of 59 guided interviews. A comprehensive overview of quality assurance measures and models designed to monitor educational standards will focus on an ideal-typical model for an output oriented educational process as described by Helmke and Hosenfeld. The interviews are assessed in accordance with the aforementioned model on the reception and use of comparative assessments using Mayring’s method of qualitative content analysis. The results show that in part there are considerable differences in the teachers’ approach to comparative assessments. These differences are mirrored in the way that teaching staff deal with assessment results and the evaluation of individual aspects of comparative assessments as well as adopt appropriate measures for teaching practice. In tandem with findings from reception research on the implementation of comparative assessments, five distinctive types are generated from a differentiated interview analysis using selected categories. These types are discernible in respect of the way comparative assessments are received and carried out: 1) the enthusiastic, convinced teacher in support of the measures, 2) the positive teacher playing along with the measures, 3) the disinterested, nonchalant teacher, 4) the negative, critical teacher and 5) the rejective, occupationally stressed teacher

    Lässig statt stressig durchs StudiumEin Antistressmanual von Studierenden für Studierende

    Get PDF
    Das Studieren an einer Universität beinhaltet vielfältige Herausforderungen: sich in diesem Umfeld zu orientieren/zurecht zu finden, den akademischen Anforderungen gerecht zu werden und ein Gleichgewicht zwischen Arbeit, Familie und anderen Verpflichtungen zu finden, wird oft als stressig erlebt. Das Anti-Stress-Handbuch "Lässig statt stressig durchs Studium" unterstützt die Studierenden bei der Bewältigung der beschriebenen Anforderungen. Fallstudien, Reflexionsaufgaben, Videos etc. aktivieren den Leser und illustrieren die täglichen Herausforderungen der Studierenden in einer humorvollen Weise. Das Handbuch wurde von Studierenden geschrieben und richtet sich an Studierende - es konnte nur aufgrund des hohen Ausmaßes ihrer Beteiligung und der Orientierung an den "echten" Problemen von Student/innen realisiert werden.Studying at the university is characterized by manifold challenges: To orient oneself in this setting, to meet the academic demands and to find a balance between study, family and other commitments is often experienced to be stressful. The anti-stress-manual "Lässig statt stressig durchs Studium" supports students in fulfilling the described demands. Case studies, reflection tasks, videos etc. activate the reader and illustrate students' daily challenges in a humorous way. The manual is written by students and is dedicated to students - a high level of participation and of orientation toward the "real" problems of students is therefore realized

    97

    full texts

    97

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Hochschulschriftenserver der PH Schwäbisch Gmünd is based in Germany
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇