Heidelberg University of Education

Hochschulschriftenserver der PH Heidelberg
Not a member yet
    217 research outputs found

    Die Satzleisten als Vermittlungsinstrument im Orthographieunterricht - eine Interventionsstudie zur Kommasetzung in 6. Klassen an Realschulen

    No full text
    Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit einer gezielten Intervention zur Förderung der Kommasetzung an Realschulen. Im Mittelpunkt steht das Satzgrenzenkomma, dessen Vermittlung durch den Einsatz sogenannter Satzleisten (Berkemeier 2019) unterstützt wurde. Satzleisten dienen als visuelles und strukturelles Hilfsmittel, das Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse ermöglicht, Sätze übersichtlich darzustellen und die Position von Kommas nachzuvollziehen. Auf dieser Grundlage wurde eine spezifische Unterrichtseinheit konzipiert. Ergänzend dazu entstanden eigens entwickelte Tests zur Erfassung der Kommakompetenz sowie ein Fragebogen, mit dem sprachliche Fertigkeiten der Lernenden erhoben wurden. Dadurch konnten sowohl einsprachige als auch mehrsprachige Schülerinnen und Schüler differenziert betrachtet werden. Nach einer Pilotierungsphase, die der Erprobung und Optimierung der entwickelten Materialien diente, wurde die Hauptuntersuchung im Rahmen eines Prä-Post-Follow-Up-Designs mit Interventions- und Kontrollgruppe durchgeführt. Zwei abhängige Variablen wurden erfasst: korrekt gesetzte Kommas (k) und unzulässige Kommas (u).  Die statistische Analyse mittels ANOVA ergab signifikante Verbesserungen in der Interventionsgruppe. Die Schülerinnen und Schüler, die mit Satzleisten arbeiteten, steigerten ihre Fähigkeit, Kommas korrekt zu setzen, und verringerten zugleich die Anzahl der unzulässigen Kommasetzungen. Dieses Ergebnis verdeutlicht, dass die Intervention nicht nur das Verständnis der Kommasetzung stärkt, sondern auch dazu beiträgt, unzulässige Kommas gezielt zu reduzieren. Darüber hinaus blieben die positiven Effekte über die Nachtestung hinaus im Follow-Up nachweisbar, was auf einen nachhaltigen Lerneffekt schließen lässt. Besonders hervorzuheben ist, dass sowohl einsprachige als auch mehrsprachige Schülerinnen und Schüler in vergleichbarem Maße profitierten. Der sprachliche Hintergrund erwies sich somit nicht als entscheidender Faktor für die Wirksamkeit der Intervention. Dies unterstreicht den breiten Nutzen von Satzleisten für heterogene Lerngruppen. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Satzleisten ein effektives didaktisches Instrument zur Vermittlung der Kommasetzung darstellen.

    Darstellungen des Nahostkonfliktes in baden-württembergischen Schulbüchern der nicht-gymnasialen Sekundarstufe 1 der Jahre 1954 bis 2020 : eine Schulbuchanalyse im Spannungsfeld des 7. Oktobers 2023, des israelbezogenen Antisemitismus und der historischen Entwicklungen

    No full text
    Die vorliegende Arbeit widmet sich den Darstellungen des Nahostkonfliktes der nichtgymnasialen Sekundarstufe I in Baden-Württemberg der Jahre 1954 bis 2020. Durch die Konzeption als Längs- und Querschnitt in Form einer Vollerhebung aller im Untersuchungszeitraum zugelassenen Schulbücher grenzt sich diese Arbeit von vorangegangenen Publikationen ab. Bereits die vergleichsweise hohe Anzahl an Veröffentlichungen, die sich dezidiert dem Themenfeld widmen, deutet an, dass es sich hier um ein gesellschaftliches Konfliktfeld handeln könnte. Während sich Schulbücher der politischen Bildung wohl vergleichsweise häufig an veränderte Unterrichtsgegenstände anpassen müssen, scheint dies auf den untersuchten Forschungsgegenstand in besonderem Maße zuzutreffen. Die Betrachtung der Thematik wird allerdings nicht nur durch die genannten historischen Entwicklungen, sondern auch durch die Ereignisse des 7. Oktobers 2023 und möglicherweise auch durch zum Teil antisemitisch konnotierte Interpretationen des Nahostkonfliktes beeinflusst. Aus dieser Analyse der den Themenkomplex bedingenden Faktoren ergibt sich die Struktur der vorliegenden Arbeit: Nach einer Einschätzung aktueller Entwicklungen und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen wird das Phänomen des israelbezogenen Antisemitismus betrachtet. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Betrachtung aktivistischer Gruppen, der Politik der Vereinten Nationen und der Strömung des Postkolonialismus. Dies wird ergänzt durch eine Rückschau auf politikwissenschaftliche Debatten um den Begriff des israelbezogenen Antisemitismus, anhand derer sich dessen Ideengeschichte aufzeigen lässt. Der zweite Teil der Arbeit widmet sich der im Titel genannten Schulbuchanalyse, blickt dabei auf vorangegangene Studien zu Schulbuchdarstellungen des Themenkomplexes in Schulbüchern der Bundesrepublik und stellt im weiteren Verlauf der Arbeit zu untersuchende Hypothesen auf. Diese werden nach einer Darstellung des Rechercheprozesses in einer qualitativen Analyse der Schulbücher überprüft und zusammengefasst. Der dritte, politikdidaktische Teil stellt vorangegangene politikdidaktische Überlegungen für eine ausgewogene Darstellung des Nahostkonflikts vor und vergleicht diese mit aus den analysierten Schulbüchern erarbeiteten Kriterien. Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das ihre drei Komponenten verbindet

    KI und ChatGPT in Bildungskontexten : theoretische Uberlegungen und Beispiele aus der Praxis

    Get PDF
    Obwohl wir uns bereits an die enorme Geschwindigkeit der Entwicklung digitaler Kommunikationsmedien vom ersten breit vermarkteten PC (Commodore 64) 1982 bis zur heute alltäglichen Multimedia-Nutzung im beruflichen wie privaten Bereich gewöhnt hatten, war der rasante Aufstieg der breiten Nutzung von Kunstlicher Intelligenz dennoch sensationell. Gerade zwei Jahren sind zwischen der ersten Open-Source-KI von ChatGPT und der Veröffentlichung dieses Sammelbandes vergangen, in denen drei weitere Versionen von ChatGPT mit stets gesteigerter Leistungsfähigkeit entwickelt wurden, die Nutzerinnen und Nutzern für alle denkbaren – zum Teil vorher auch undenkbaren – Dienste zur Verfügung stehen, von der Produktion unterschiedlichster Textformen über die Erstellung von Bildern bis hin zu musikalischen Kompositionen; vom Einsatz in Medizin, Verwaltung und Wirtschaft ganz zu schweigen. Auch wenn man darüber diskutieren kann, inwiefern es sich bei der KI um Intelligenz im strikten psychologischen Sinne handelt, dürfte unstrittig sein, dass diese Technologie unsere medialen Nutzungsmöglichkeiten so schnell revolutioniert hat, dass die Folgen für unsere bisherigen Denk- und Kommunikationsgewohnheiten bestenfalls im Ansatz absehbar sind, allein schon deswegen, weil die Geschwindigkeit der Innovationen und der damit einhergehenden Leistungspotenziale der Technik um ein Vielfaches die Geschwindigkeit übersteigt, mit der der an seine natürliche Grenzen gebundene Mensch sich verändern kann. Dass Lernen und Bildung sowie die damit befassten Institutionen Schule und Hochschule in besonderem Maße von dieser Entwicklung betroffen sind, steht außer Frage, fraglich erscheint vielmehr, was wir noch lernen müssen, wenn die KI uns vieles abnehmen kann, wofür wir vorher zum Teil erheblichen zeitlichen und intellektuellen Aufwand betreiben mussten und dies u. U. mit geringerem Erfolg als dem, den die KI innerhalb weniger Sekunden liefert. Diese Frage ist insbesondre dort virulent, wo es um institutionell erzwungene geistige Leistungen geht, also Hausaufgaben, Klausuren und andere Prüfungsformen. Der Reiz, sich diesem Zwang durch eine kurze Anfrage bei ChatGPT zu entziehen, ist nachweislich groß und zieht die weiterreichende Frage nach sich, was unter diesen Voraussetzungen noch als individuelle Leistung gelten und bewertet werden kann. Demgegenüber stehen die vielen Möglichkeiten, die die KI sowohl zur Unterstützung von individuellen Lernprozessen in nahezu allen Bereichen bietet als auch bei der Vorbereitung von Unterricht in Schule und Hochschule. Auch hier schließen sich weiterreichende Fragen an: Welchen Beitrag kann die KI zu mehr Bildungsgerechtigkeit leisten? Inwiefern muss man mit Hilfe der KI über sie hinausgehen, d. h. welche menschlichen Kompetenzen, die von der KI nicht übernommen werden können, müssen künftig verstärkt gefördert werden? Wie wirkt sich der Einsatz von KI auf die Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden aus und wie verändert sie ggf. deren jeweiliges Rollenverständnis? Mit diesen Fragen befasste sich die internationale Tagung „KI und ChatGPT im Bildungsbereich“, die vom 8. bis 10. November 2023 an der Pädagogischen Hochschule im Rahmen des vom DAAD geforderten Programms „ProMobil“ stattfand, an der neben Forschenden von der Pädagogischen Hochschule Kollegen und Kolleginnen aus den USA, der Schweiz, der Türkei, der Ukraine sowie aus Belgien teilnahmen. Die Tagung befasste sich in vier Themenblocken zunächst mit theoretischen und praktischen Grundfragen des Einsatzes von KI, sodann mit den Nutzungsmöglichkeiten am Beispiel des Fremdsprachenlernens und empirischen Studien zur faktischen Nutzung von KI-Tools durch Lehrende und Lernende, um abschließend einen Blick auf die künftige Nutzung der KI zu werfen

    Gesunde Erde - gesunde Menschen. Konzept für einen Aktions- und Informationsstand zur planetaren Gesundheit

    No full text
    Im Rahmen des Transferprojekts "Planetare Gesundheit" vom Team Prävention und Gesundheitsförderung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), wurden Themen der planetaren Gesundheit in einem bidirektionalen Prozess partizipativ, wissenschaftsbasiert und adressat:innengerecht für die Stadt Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis aufbereitet, um Fachpersonen und die Bevölkerung zu sensibilisieren. Dabei ist unter anderem ein Konzept entstanden, wie ein Aktions- und Informationsstand zur planetaren Gesundheit bspw. auf kommunalen Festen oder Veranstaltungen von Fachpersonen gestaltet werden kann. In dieser Publikation finden sich daher Inspirationen, Anleitungen, Ablaufpläne und Materialien für einen solchen Stand. Die Angebote richten sich an verschiedene Zielgruppen wie Kinder, Jugendliche, Familien und Senior:innen

    Subjektive Einstellungen von Lehrkräften zum Konzept der Selbstregulation – eine empirische Untersuchung an Grundschulen unter besonderer Berücksichtigung der Unterrichtsqualität

    Get PDF
    Diese Dissertation untersucht die subjektiven Einstellungen von Grundschullehrkräften zur Selbstregulationsförderung im Unterricht und deren Einfluss auf die Unterrichtsqualität. Die Forschungsfragen zielen insbesondere darauf ab, zu klären, wie Lehrkräfte das Konzept wahrnehmen, bewerten und umsetzen. Darüber hinaus wird betrachtet, inwieweit die Förderung von Selbstregulation die Entwicklung gegenwarts- und zukunftsrelevanter Kompetenzen unterstützen kann und in welchen Phasen der Ausbildung, Weiterbildung und beruflichen Praxis Lehrkräfte ihr Wissen zur Selbstregulation erwerben und erweitern. Die empirische Untersuchung basiert auf einer qualitativen Interviewstudie mit leitfadengestützten Expert:inneninterviews. Die erhobenen Daten werden mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet, um individuelle Einstellungen und Erfahrungen differenziert zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrkräfte, die das Konzept der Selbstregulation aktiv in den Unterricht integrieren, positive Einflüsse auf die Unterrichtsqualität und die Schüler:innenentwicklung feststellen. Insbesondere wird die Förderung der Selbstregulation als effektiv im Umgang mit Lern- und Verhaltensauffälligkeiten sowie in der Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung und der Stärkung von Selbststeuerungsfähigkeiten identifiziert. Zudem wird deutlich, dass das Wissen zur Selbstregulation häufig nicht in der formalen Lehrerausbildung, sondern vor allem durch praktische Erfahrungen erlangt wird. Dies weist auf die Notwendigkeit hin, die Selbstregulation stärker in die Lehrerausbildung zu integrieren. Die Befunde betonen die zentrale Rolle einer systematischen Förderung von Selbstregulation für qualitativ hochwertigen Unterricht auf Schüler:innenseite. Diese Förderung unterstützt sowohl die Optimierung der Lernbedingungen als auch die Entwicklung zukunftsrelevanter Kompetenzen der Schüler:innen. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Implementierung der Selbstregulationsförderung im schulischen Alltag hervorgehoben, um nachhaltig positive Effekte auf das Lernen und Wohlbefinden der Schüler:innen zu erzielen

    Förderung einer nationalen syrischen Identität durch Geschichtsschulbücher : Analyse syrischer Geschichtsschulbücher (2011–2017)

    No full text
    Die vorliegende Arbeit untersucht, wie syrische Geschichtsschulbücher zur Vermittlung und Festigung nationaler Identität beitrugen. Schulbücher dienten dabei nicht nur der Wissensvermittlung, sondern auch der Prägung politischer Werte und Haltungen. Das stark zentralisierte syrische Bildungssystem stand unter dem Einfluss der Baath-Partei, deren Ideologie sich deutlich in den Schulbüchern widerspiegelte. Diese förderten ein syrisch-arabisch-islamisches Identitätsverständnis, betonten Loyalität zum Staat und konstruierten klare Abgrenzungen gegenüber „Feindbildern“, insbesondere Israel. Vor dem Hintergrund des syrischen Bürgerkriegs und der Flucht vieler Syrer nach Deutschland erhält das Thema besondere Relevanz. Die Arbeit geht der Frage nach, welche Identitäten und Narrative die Schulbücher vermittelten und in welchem Maße politische Zielsetzungen die historische Darstellung prägten. Analysiert wurden Geschichtsbücher der Klassen 3 bis 12 aus den Jahren 2011–2017 mithilfe einer quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse (MAXQDA). Die Ergebnisse zeigen, dass die Schulbücher gezielt Emotionen und nationale Narrative einsetzten, um Zugehörigkeit und Loyalität zu fördern. Diese Erkenntnisse erweisen sich auch für die Integrations- und Bildungsarbeit mit syrischen Geflüchteten in demokratischen Bildungssystemen als bedeutsam

    Entwicklung und Evaluation eines digitalen Leitprogramms für den Einstieg in die blockbasierte Programmierung und eines Kompetenzrasters zur Bewertung individueller Schüler*innenprojekte

    No full text
    Die vorliegende Dissertation adressiert die Herausforderung, digitale Kompetenzen im schulischen Kontext fachübergreifend und kompetenzorientiert zu fördern. Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines informatikdidaktischen Leitprogramms zur Einführung in die blockbasierte Programmiersprache Snap!, das in einen physikalisch-technischen Kontext eingebettet ist. Die Konzeption, Erprobung und Weiterentwicklung des Leitprogramms erfolgt im Rahmen eines Design-Based-Research-Ansatzes mit mehreren iterativen Zyklen. Zur Evaluation der Lernprozesse und -produkte wird ein Kompetenzraster entwickelt. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die kontextualisierte Arbeit mit Snap! einen Kompetenzanstieg herbeiführt und die Einstellungen der Schüler*innen positiv gegenüber Informatik beeinflusst. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung kompetenzorientierter und interdisziplinärer Informatikbildung

    Zwischen „Normalitätsaufgabe“ und „Normalität als Aufgabe“ - eine qualitativ sinnrekonstruktive Exploration der Normalitätsbearbeitungen Sonderpädagogikstudierender

    Get PDF
    Im Zentrum der Arbeit steht die kritische Auseinandersetzung mit der normativ geprägten Debatte um Inklusion im deutschen Schulsystem. Ausgehend vom Geltungsanspruch der 2009 in Deutschland ratifizierten UN- BRK, wird die Beobachtung formuliert, dass Debatten zur inklusiven Bildung nicht die Schaffung gerechter Lebensverhältnisse für alle fokussieren. Die Debatten beschränken sich vielmehr auf technische Umsetzungsfragen und reproduzieren somit hegemoniale Grenzziehungen zwischen „normal“ und „behindert“. In der vorgestellten empirischen Untersuchung wird deshalb die Frage gestellt, wie Normalität im Kontext der Sonderpädagogik durch Studierende dieses Faches als Akteur*innen zwischen Theorie und Praxis bearbeitet wird. Methodologisch ist die Arbeit in der Reflexiven Grounded Theory zu verorten. In deren Logik werden die zwei zentralen Theoriefragmente „Normalitätsaufgabe“ und „Normalität als Aufgabe“ rekonstruiert. Anhand theoretischer Perspektiven auf Normalität und Behinderung sowie durch die qualitative Betrachtung der Normalitätsbearbeitungen Sonderpädagogikstudierender, werden zudem zehn Phänomene der Konstitution des Nicht/Normalen im Kontext der Sonderpädagogik beschrieben. Auf diese Weise wird insbesondere sichtbar, wie Vorstellungen von Normalität innerhalb der sonderpädagogischen Lehrer*innenbildung verankert sind. Die Arbeit leistet somit einen grundlegenden Beitrag zur kritisch-reflexiven Inklusionsforschung und eröffnet Anschlussmöglichkeiten zur weiterführenden Forschung im Bereich der heterogenitätssensiblen Bildung.Based on the normative claim of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities (CRPD), ratified in Germany in 2009, this study critically engages with societal and educational policy discourses on inclusion in the German school system through the lens of the construct of normality. At its core lies the observation that debates on inclusive education predominantly focus not on the creation of equitable living conditions for all, but rather on technical questions of implementation—reproducing hegemonic boundaries between what is considered “normal” and “disabled.” The empirical study presented here asks how normality is processed by special education students, who act as intermediaries between theory and practice. Methodologically, the work is situated within the framework of Reflexive Grounded Theory. In line with its logic, the two central theoretical fragments—the task of normality and normality as a task—are reconstructed and described. The study explores the constitution of the (ab)normal within the context of special education, by drawing on theoretical perspectives on normality and disability, and through the qualitative analysis of how special education students engage with concepts of normality. In doing so, it reveals how deeply embedded notions of normality are within the education and training of special education teachers. This work thus makes a fundamental contribution to critical-reflexive inclusion research and opens up avenues for further inquiry in the field of diversity-sensitive education

    Mobile Technology Impact In Support Note-Taking And Sharing Activities During Biology Field Trips

    Get PDF
    This research study is to explore methods for incorporating mobile technology into field trips to support note-taking activities. It presents the result of a qualitative study to determine the methods and tools biology students use to take and share notes on field trips and to develop useful guidelines for the development of mobile technologies to support note-taking and sharing activities. A field note is a combination of raw data and ideas that represents the process of transforming an observed interaction into a written one. The study design consisted of two research phases: Phase 1: Observation of 14 undergraduate Biology students attending the Marin ecology field study trip at the Technical university of Kaiserslautern, and 14 undergraduate biology students also how took part in the Botany Biodiversity field trip at the Saarland university. Phase 2: Interview with 13 undergraduate biology students who took part in the Marin Molecular biology field trip and 14 undergraduate biology students who took part in the Botany biodiversity field trip. The results of this research provided an understanding of generic requirements (and context-specific requirements) by identification of the undergraduate biology students' needs and requirements during field trip learning activities, i.e., it was observed that all groups of students take a number of devices with them, these include a mixture of traditional and modern tools such as note and sketchbooks for note taking. Also, it was identified what makes mobile technology useful to use in the field, to support the outdoor students learning experience i.e. the system must provide a GPS link function to link the taken notes with location automatically. Also, from the other side this research study explored factors that affect the use of mobile technology in biology field trips by university students can lead them to choose paper-based tools to support their learning experiences during fieldwork. In general, Mobile technology have a great impact on the students in collecting data and capturing their learning experiences during the field trip

    Wie wird unbezahlte Care-Arbeit im Kontext privater Haushalte in ihren sozialen und ökonomischen Gefügen in den zugelassenen Schulbüchern der schulischen Ernährungs- und Verbraucherbildung Baden-Württembergs dargestellt? Eine Schulbuchanalyse aus der Perspektive der Care-sensiblen Bildung.

    Get PDF
    Ausgehend von der aktuellen Situation von Care-Arbeit als prekärem gesellschaftlichem Status quo fordern die akademischen Disziplinen eine Care-sensible Bildung. Schulbücher als Medien bildungspolitischer Interessen können dazu beitragen, ein neues Bewusstsein für Sorgearbeit zu fördern. In Anlehnung an Gabriele Sorgos Diskursanalyse von Care-Arbeit in österreichischen Schulbüchern für Physik und Deutsch wird in der hier vorliegenden Arbeit die Darstellung von Care-Arbeit in zwei Schulbüchern der Ernährungs- und Verbraucherbildung inhaltsanalytisch betrachtet. Um deren potenziellen Beitrag auf dem Weg hin zu gerechteren sozialen Care-Arrangements aufzuzeigen, wurden sie hinsichtlich der in ihnen genannten Care-Akteure und -Bedingungen und der Bedeutung, die sie Care-Arbeit beimessen, untersucht. Dazu wurde eine multimethodale Analyse durchgeführt, bestehend aus einer systematischen Textanalyse, einer exemplarischen Bildanalyse und einer Sprachanalyse. Es zeigt sich in beiden Büchern ein unterschiedlicher Fokus auf private Haushalte als Care-Schaffende: Während „Startklar! 7/8“ sie eher als soziale Institutionen in ihren spezifischen und engen zwischenmenschlichen und familiären Beziehungsgefügen darstellt, betont „Nah dran...1“ ihre Rolle als Marktakteure und selbstversorgende Erwerbstätige. Wenngleich beide Bücher in der Bild- und Sprachanalyse Bemühungen um Geschlechtergerechtigkeit erkennen lassen, zeigt die Textanalyse, dass sie das Potenzial zur Reproduktion ungerechter Care-Arrangements beinhalten. Darüber hinaus mangelt es an der Vermittlung von strukturellem Wissen über soziale Care-Kontexte und -Abhängigkeiten, was mit Blick auf die Anforderungen einer Care-sensiblen Bildung als unzureichend angesehen werden muss. In der Diskussion der detaillierten Forschungsergebnisse wird deutlich, dass die Unterrichtsmaterialien einer Überarbeitung bedürfen, um den Zielen einer Care-sensiblen Bildung und eines Care-bewussten Unterrichts gerecht zu werden.Based on the current situation about care-work as a precarious societal status quo, academic disciplines demand for a care-sensitive education. Textbooks as media of educational policy interests can help to promote a new awareness of care. Referring to Gabriele Sorgo’s discourse analysis of care-work in Austrian textbooks for physics and German, this work investigates the presentation of care-work content-analytically in two schoolbooks of the nutrition and consumer education. In order to understand their contributing potential on the way to fairer social care-arrangements, they were examined in relation to the care actors and care conditions mentioned and the importance they attach to care work. For this purpose, a multi-method analysis was carried out, consisting of a systematic text analysis, an exemplary image analysis, and a language analysis. It turns out that the two books focus differently on private households as care providers: while “Startklar! 7/8” emphasizes them and their care-work as social institutions within more specific and closer interpersonal and family-based relationships, “Nah dran…1” accentuates on them as market actors and self-caring persons in employment. Although both books show efforts towards gender equality in the analysis of images and language, the text analysis shows that they contain the potential for reproducing unjust care-arrangements. Furthermore, they lack structural knowledge regarding social care-contexts and -dependencies, which must be seen as a deficient compliance with the requirements of care-sensitive education. By discussing the detailed research results, the master thesis suggests a need to revise educational materials to better align with the goals of care-sensitive education and a care-conscious teaching beyond the existing textbooks

    206

    full texts

    217

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Hochschulschriftenserver der PH Heidelberg is based in Germany
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇