Offenburg University of Applied Sciences
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Steuerung für eine extrakorporale Kreislaufunterstützung bei Herzstimulation (DE102022003277A1)
Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zum Steuern/Regeln einer extrakorporalen Kreislaufunterstützung eines zumindest zeitweise herzstimulierten Patienten sowie entsprechende Vorrichtungen und Systeme. Entsprechend wird ein Verfahren zum Steuern/Regeln einer extrakorporalen Kreislaufunterstützung eines zumindest zeitweise herzstimulierten Patienten vorgeschlagen, umfassend die Schritte: Empfangen (10) eines EKG-Signals eines unterstützten Patienten über einen vorgegebenen Zeitraum; Erfassen (12) von einem oder mehreren Stimulationssignalen (20) des unterstützten Patienten; und Auswerten des EKG-Signals zum Identifizieren (16) mindestens einer für eine Herzzyklusphase charakteristische Amplitudenänderung (22) und Bereitstellen (18) eines Triggersignals für die extrakorporale Kreislaufunterstützung basierend auf der identifizierten mindestens einen Amplitudenänderung (22). Erfindungsgemäß erfolgt das Erfassen (12) des mindestens einen Stimulationssignals (20) mit einer Abtastfrequenz von mindestens 1 kHz
Handbuch Social-Media-Marketing
Dieses Handbuch schafft einen umfassenden Überblick zu allen erfolgsentscheidenden Aspekten im Social-Media-Marketing. Social Media haben sich für viele Organisationen als wichtiger Marketingkanal etabliert. Branchenübergreifend entstehen in immer mehr Bereichen, wie etwa Werbung, Kundenservice oder Recruiting, gezielte Social-Media-Strategien. Ihre Entwicklung und ihr operativer Einsatz erfordern unterschiedlichste Kenntnisse und Kompetenzen, beispielsweise zu rechtlichen Vorschriften, Data Analytics, KI, Monitoring, Content-Erstellung sowie stimmiger Community- und Zielgruppenansprache. Zudem müssen alle beteiligten externen Stakeholder wie Agenturen und Influencer im Sinne der internen Ziele professionell gesteuert werden.
Die Beitragenden dieses Werks geben mit ihrer Expertise einen Einblick aus sowohl wissenschaftlicher als auch praktischer Perspektive
Anisotropic attenuation of GHz-frequency acoustic phonons and the Grüneisen tensor in MgO crystal
We report on measurements of the anisotropy of velocities and attenuation of GHz-frequency acoustic phonons in a cubic MgO crystal at room temperature. They are used to quantify the strong anisotropy of the Grüneisen parameter and calculate the attenuation anisotropy for Rayleigh surface acoustic waves. These observations constitute important building blocks for better understanding of ultrafast laser-based magneto-acoustic and nonlinear acoustic experiments at ultrahigh frequencies
LogIKTram - Logistikkonzept und IKT-Plattform für stadtbahnbasierten Gütertransport
Im Rahmen des Vorhabens LogIKTram wurde basierend auf der bestehenden Straßenbahn- und Eisenbahninfrastruktur des „Karlsruher Modells“ ein neuartiges Logistik- und Lieferkonzept für einen zukünftigen Gütertransport in Straßenbahn- und Stadtbahnwagen ausgearbeitet. Dieses neue Konzept stellt eine Lösung dar, mit deren Hilfe der öffentliche Raum trotz steigender Nachfrage im Wirtschaftsverkehr mithilfe des Verkehrsträgers Schiene, speziell mithilfe von Straßen-/Stadtbahnwagen, nachhaltig entlastet werden kann. Die Erarbeitung des Konzepts sowie die prototypische Umsetzung und Demonstration kritischer Elemente erfolgte in insgesamt fünf technisch-inhaltlichen Arbeitspakten:
1 - Logistik- und Betreiberkonzept: Ein auf den Anforderungen der Logistikkunden aufbauendes Logistik- und Betreiberkonzept ermöglicht eine wettbewerbsfähige Gütertram und kann mittelbar den öffentlichen, städtischen wie regionalen Raum trotz steigender Nachfrage im Wirtschaftsverkehr nachhaltig entlasten. Dabei wurden Anforderungen aus der Verkehrssteuerung und aus Planungs- und Steuerungssicht der Unternehmen berücksichtigt.
2 - Anforderungen an IKT und an die technische Infrastruktur: Zur Buchung eines Transportauftrages durch den Logistikkunden, zur Steuerung des Transportes der Sendungen, zur Kommunikation der beteiligten Unternehmen und zur Abrechnung der Dienstleistungen wurde eine IKT-Plattform erarbeitet. Die Anforderungen an diese Plattform wurden basierend auf Anwendungsfällen des Logistik- und Betreiberkonzepts erhoben. Ebenso wurden Anforderungen an die technische Umsetzung (Anforderungen an IT-Schnittstellen, Fahrzeuge, Fahrweg, Lade- und Umschlagtechnik) und verfügbare Technologien für Umschlag und Transport erarbeitet. Dabei wurden Aspekte des diskriminierungsfreien Zugangs zur Eisenbahninfrastruktur beachtet.
3 - IKT-Plattform: Die IKT-Anforderungen aus dem Logistik- und Betreiberkonzept sowie die technischen Anforderungen wurden zusammen in das Design einer IKT-Plattform überführt, welche die Evaluierung des Konzepts inklusive der Planung und Steuerung auf Seiten der beteiligten Unternehmen unterstützt. Die wesentlichen Komponenten der Plattform wurden prototypisch implementiert und demonstriert. Ein digitaler Zwilling der Gütertram, der Verkehrsabläufe sowie der logistischen Abläufe an den Be-, Entlade- und Umladepunkten der Gütertram abbildet, wurde aufgebaut. Der digitale Zwilling diente einerseits der Konzeptüberprüfung in der Konzeptionsphase und andererseits zur Optimierung des Betriebs in einer späteren Einsatzphase.
4 - Ladungsträger-, Umschlag- und Fahrzeugsystem: Vorbereitend für die Überführung des Konzepts in die praktische Anwendung wurde ein Fahrzeugsystem entworfen, das die reibungslose technische Integration des Gütertransports in das bestehende Netz für den schienengebundenen ÖPNV ermöglicht („Gütertram“). Dazu gehören ein Ladungsträgerkonzept und die Fahrzeugplattform mit Be- und Entladetechnik sowie die Kopplungstechnik für die Zusammenführung mit dem Personenverkehr. Kritische Elemente der Konzepte wurden in Prototypen oder simulativ überprüft und demonstriert. Berücksichtigt wurden dabei auch Anforderungen, die sich aus dem automatisierten oder teilautomatisierten Be- und Entladen ergeben.
5 - Wirkungsforschung und Öffentlichkeitsarbeit: Für die langfristige innerstädtische und regionale Verkehrsplanung sowie als verkehrsplanerische Vorbereitung der Umsetzung der Logistikkonzepte wurde die Wirkung des Gütertransports auf das Schienennetz und das Straßennetz ermittelt. Dazu wurden Verkehrsnachfragemodelle eingesetzt, die sowohl den Lieferverkehr als auch den Personenverkehr und deren Wechselwirkungen in der Untersuchungsregion abdecken. In verschiedenen Szenarien wurden damit die Wirkungen verschiedener Lösungen analysiert. Die Öffentlichkeit ist zu einem frühen Zeitpunkt über Vorteile und Konsequenzen der Konzepte informiert worden. Dadurch konnten im konstruktiven Dialog Vorbehalte erfasst und gegebenenfalls ausgeräumt oder in den Konzepten berücksichtigt werden. Während der Projektdauer fanden zahlreiche Informationsaktivitäten statt, um den Technologie- und Wissenstransfer vor Ort und auch in andere Regionen sicherzustellen und die Öffentlichkeit fortwährend einzubinden.As a result of the LogIKTram project, a new logistics and delivery concept for future freight transportation in light rail vehicles was developed based on the existing light rail and streetcar infrastructure of the “Karlsruhe Model”. This new concept represents a solution with the help of which the public space can be sustainably relieved despite increasing demand in commercial transport with the help of the rail mode of transport, especially with the help of tram/light rail vehicles. The development of the concept as well as the prototypical implementation and demonstration of critical elements was carried out in a total of five technical and content-related work packages:
1 - Logistics and operator concept: A logistics and operator concept based on the requirements of logistics customers enables competitive freight transport and can indirectly relieve the burden on public, urban and regional areas in the long term despite increasing demand in commercial transport. Requirements from traffic management and from the planning and control perspective of companies were taken into account.
2 - ICT and technical infrastructure requirements: An ICT platform was developed for the booking of a transport order by the logistics customer, for controlling the transport of the consignments, for communication between the companies involved and for invoicing the services. The requirements for this platform were determined based on the use cases of the logistics and operator concept. Requirements for the technical implementation (requirements for IT interfaces, vehicles, routes, loading and handling technology) and available technologies for handling and transport were also developed. Aspects of non-discriminatory access to the railway infrastructure were taken into account.
3 - ICT platform: The ICT requirements from the logistics and operator concept as well as the technical requirements were transferred together into the design of an ICT platform, which supports the evaluation of the concept including planning and control on the part of the participating companies. The key components of the platform were implemented and demonstrated as prototypes. A digital twin of the freight train, which maps the traffic flows and logistical processes at the loading, unloading and reloading points of the freight train, was created. The digital twin was used on the one hand to check the concept in the design phase and on the other hand to optimise operations in a later operational phase.
4 - Load carrier, handling and vehicle system: In preparation for the transfer of the concept into practical application, a vehicle system was designed that enables the smooth technical integration of freight transport into the existing network for rail-bound public transport (‘freight tram’). This includes a load carrier concept and the vehicle platform with loading and unloading technology as well as the coupling technology for merging with passenger transport. Critical elements of the concepts were tested and demonstrated in prototypes or simulations. Requirements resulting from automated or semi-automated loading and unloading were also taken into account.
5 - Impact research and public relations work: The impact of freight transport on the rail and road network was determined for long-term inner-city and regional transport planning and as transport planning preparation for the implementation of the logistics concepts. To this end, transport demand models were used that cover both delivery traffic and passenger transport and their interactions in the region under investigation. The effects of different solutions were analysed in various scenarios. The public was informed about the advantages and consequences of the concepts at an early stage. This enabled reservations to be recorded in a constructive dialogue and, if necessary, dispelled or taken into account in the concepts. Numerous information activities took place during the project to ensure the transfer of technology and knowledge both locally and to other regions and to involve the public on an ongoing basis
Digital Sovereignty: Requirements of Digital Identity Wallets in E-Commerce
Advancing digitization has greatly increased the need for usable and secure identity management solutions in e-commerce. Digital identity wallets offer a promising solution by allowing users to securely store their personal data at one place on their smartphones and share it on demand in a self-determined way. In order to ensure the acceptance of digital identity wallets, the digital sovereignty of various stakeholders must be safeguarded. This not only promotes trust in digital technologies and services, but also protects against misuse and unauthorized access, which is crucial for maintaining privacy and security in the digital world. This article describes the elicitation of requirements in the area of digital sovereignty when integrating digital identity wallets into e-commerce. In particular, the requirements of three stakeholder groups—online shoppers, online shop operators, and intermediaries—were analyzed. For this purpose, the study used the MERDigS method for eliciting requirements in the area of digital sovereignty. As a result, 31 unique requirements through workshops and 16 unique requirements through interviews were elicited and grouped into seven key requirements. In addition, the quality of the method results and the method feasibility were evaluated using various evaluation criteria
Warum präferieren Läufer:innen verschiedene Mittelsohlendämpfungen?
Die Laufschuhpräferenz ist sehr komplex und durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Einflussfaktoren bestimmt. Ziel dieser Arbeit mit der konkrete Fragestellung “Warum präferieren Läufer:innen verschiedene Mittelsohlendämpfungen?” ist es, mehr über die Präferenz von Läufer:innen bezogen auf die Mittelsohlendämpfungseigenschaften von Laufschuhen herauszufinden und mögliche Trends oder Beziehungen zu identifizieren. Es werden die Hypothesen aufgestellt, dass Läufer:innen einen Schuh präferieren, weil sie mit diesem einen geringeren Energieverbrauch haben und dass Läufer:innen mit erhöhter taktiler Fußsensibilität Schuhe mit geringerer vertikaler Steifigkeit präferieren. Um diese Fragestellung zu beantworten und die Hypothesen zu untersuchen, werden submaximale Läufe von 20 Proband:innen mit Schuh-Prototypen (A, B, C), welche sich nur in ihren Mittelsohlendämpfungseigenschaften unterscheiden, auf einem instrumentierten Laufband unter einer gleichzeitigen spirometrischen Aufnahme, des aufgenommenen Sauerstoffvolumens und abgegebenen Kohelstoffdioxidvolumens, durchgeführt. Die Schuhe werden mit Bewertungsfragebögen nach der wahrgenommenen Stabilität, Dämpfung, Komfort, Laufgefühl und Ermüdung auf VAS-Skalen bewertet. Es werden die proband:innen-spezifischen Aspekte des Cost of Transport aus den Spirometriemessungen berechnet und die taktile Fußsensibilität nach dem Semmes-Weinstein-Monofilamenttest erhoben, welche in einen durchschnittlich erkannten Monofilament-Kraftwert pro Fuß verrechnet wird. Die Auswertung der Daten und Statistik erfolgt mit Excel Version 2405, MatLab 2023a und JASP Version 0.18.3.0. Mit Korrelationsuntersuchungen und linearen Regressionen der Differenzen des weniger gedämpften Schuh C minus des gedämpfteren Schuh A, dargestellt als − , sowie des durchschnittlich erkannten Monofilament-Kraftwerts werden die Einflüsse dieser Aspekte auf die gleichartig berechneten Differenzen − der Bewertungen der Wahrnehmungsfaktoren analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass keine allgemeingültigen Aussagen der Mittelsohlenpräferenz von Läufer:innen aufgrund des Energieverbrauchs oder der taktilen Fußsensibilität, beruhend auf statistisch signifikanten Daten, getroffen werden können, jedoch mögliche Beziehungen und Trends existieren könnten
Entwicklung einer Software zur kontinuierlichen Verbesserung von KI in der Bildverarbeitung für die Qualitätskontrolle
Diese Arbeit befasst sich mit dem Konzept des Active Learning. Sinn davon ist es, beim Training von Machine Learning Modellen Daten einzusparen. Indem das Modell aussucht, welche Daten besonders interessant sind, soll das Labeling von weniger nützlichen Daten vermieden werden. Der Prozess wird am Beispiel der Objekterkennung auf Bildern evaluiert. Bei den durchgeführten Versuchen wird zu dem Ergebnis gekommen, dass das Active Learning in gewissen Fällen eine Datensparrate von bis zo 50% erzielen kann. Jedoch muss diese Methode gut auf den jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden. Bei einer fehlerhaften Verwendung kann das Active Learning negative Auswirkungen auf das Training haben.This thesis explores the concept of Active Learning. The purpose of this approach is to reduce the amount of data needed to train Machine Learning models. By allowing the model to select, which data is of particular interest, labeling of less usefull data can be avoided. The process is evaluated using the example of object detection on images. The experiments conducted indicate that Active Learning can result in a data saving rate of up to 50% in certain cases. However, this method must be carefully tailored to the specific application it is intended for. Incorrect usage can lead to negative effects on the training process
Einfluss des gyroskopischen Effekts auf die NVH-Simulation eines Elektromotors
Die Anforderungen an die Akustik sind bei Elektromotoren sehr hoch, da deren Betrieb wenig Geräusche erzeugt. Bei Akustik-Simulationen von Baugruppen mit einem angeregten Elektromotor werden Vereinfachungen angenommen, um den Zeit- und Speicherplatzbedarf zu kompensieren.
Eine mögliche Vereinfachung ist die Vernachlässigung des gyroskopischen Effekts, der durch mindestens zwei Rotationen oder Kippungen entsteht und dadurch ein weiteres Moment erzeugt. Die Eigenfrequenzen werden durch den gyroskopischen Effekt drehzahlabhängig. Im Rahmen dieser Arbeit soll der Einfluss des gyroskopischen Effekts auf die Akustik-Simulation eines Elektromotors, der eine Pumpe antreibt, bewertet werden.
Zum Abgleich des FEM-Kontinuumsmodells der gesamten Baugruppe wurde ein analytisches Minimalmodell der rotierenden Strukturen aufgebaut. Der gyroskopische Effekt wurde durch die Erweiterung des Kontinuumsmodells mit rotordynamischen Lasten implementiert. Durch die drehzahlabhängigen Eigenfrequenzen sind mehrere Simulationen mit verschiedenen Drehzahlen notwendig, zwischen denen anschließend die zu bewertenden Größen, die Schallleistung und die übertragenen Kräfte am Gehäuse, interpoliert wurden.
Aus dem gyroskopischen Effekt resultieren nichtlinear an- und absteigende Eigenfrequenzen der rotierenden Strukturen über der Drehzahl, woraus eine Verschiebung der kritischen Drehzahlen erfolgt. Aus der Betrachtung bis zur 20. Drehzahlordnung ergeben sich Änderungen in der Amplitude kleiner 1 % mit den Ausnahmen der 8. und 18. Drehzahlordnung bei der Schallleistung. Insgesamt ist der Einfluss immer kleiner 10 %. Durch die Überlagerung mit den konstanten Eigenfrequenzen der weiteren Bauteile und durch das Übertragungsverhalten der Schwingungen von den rotierenden Teilen über die nichtrotierenden Komponenten bis zum Gehäuse ist der gyroskopische Effekt nicht eindeutig den kritischen Drehzahlen der rotierenden Strukturen zuzuordnen.
Der Einfluss des gyroskopischen Effekts auf die Schallleistung und die übertragenen Kräfte dieser Baugruppe ist, bis auf die 8. und 18. Drehzahlordnung der Schallleistung, gering. Dort kann der gyroskopische Effekt nicht vernachlässigt werden. Weiterführend können Baugruppen untersucht werden, bei denen der gyroskopische Effekt durch schwere rotierende Teile oder durch ein größeres polares Trägheitsmoment, wie bei einem Außenläufer, größer ist