Offenburg University of Applied Sciences
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Auswirkungen des Social Media Konsums auf junge Erwachsene
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen des Social Media Konsums auf die psychische Gesundheit und das soziale Verhalten junger Erwachsener im Alter von 18 bis 30 Jahren. Soziale Medien wirken als zentrale Räume für Kommunikation und Selbstdarstellung, stehen jedoch zugleich im Zusammenhang mit psychosozialen Belastungen wie depressiven Symptomen, Angstzuständen und problematischem Nutzungsverhalten.
Theoretisch stützt sich die Analyse auf den Uses-and-Gratifications-Ansatz , die Social Comparison Theory und das Konzept des Fear of Missing Out (FOMO). Diese Modelle verdeutlichen, dass Nutzungsmotive wie Zugehörigkeit, Anerkennung und Selbstdarstellung aber auch soziale Vergleichsprozesse und das Bedürfnis nach permanenter Vernetzung zentrale Einflussfaktoren für psychosoziale Effekte sind.
Im empirischen Teil wird eine quantitative Online-Befragung durchgeführt, die Nutzungsmuster sowie deren Auswirkung erfasst. Die Ergebnisse der Untersuchung legen nahe, dass eine intensive Nutzung mit einer Reihe von Risiken, aber auch Chancen verbunden ist.
Abschließend folgen eine Reflexion und Limitation sowie Empfehlungen für Forschung und Praxis
Generative Künstliche Intelligenz als Unterstützung im Coaching und im Selbstorganisierten Lernen (SOL) am Beispiel der Evidence-Based Leadership Transformation (EBLT) – Prototypische Entwicklung eines KI-Assistenten
In dieser Masterarbeit wird untersucht, wie Generative Künstliche Intelligenz im professionellen Coaching genutzt werden kann und welche Anforderungen und Aufgaben ein KIgestützter Coaching-Assistent erfüllen sollte. Der Schwerpunkt liegt auf einer standardisierten Online-Umfrage unter professionell tätigen Coaches in Deutschland mit N = 35 validen Antworten sowie der prototypischen Entwicklung eines Assistenten im Kontext der Evidence-Based Leadership Transformation (EBLT). Die Datenerhebung fand zwischen dem 16. April und dem 18. Juni 2025 statt und kombinierte geschlossene Fragen mit offenen Antworten, um ein differenziertes Bild der Nutzungsmuster, Erwartungen und Risikobewertungen zu erhalten. Die Ergebnisse zeigen eine Präferenz für einen vortrainierten, dialogorientierten Assistenten: 31 von 35 Coaches bevorzugen für berufliche Anfragen den KIAssistenten gegenüber der herkömmlichen Internetsuche (89,0 %). Als Vorteile der KI werden strukturierbare, anpassbare und weiterverarbeitbare Antworten, anschlussfähige Dialoge sowie effiziente Übergaben genannt, während Skepsis gegenüber der Internetsuche überwiegend mit dem Wunsch nach Kontrolle und Vertrauen begründet wird. Aktive KI-Nutzer unterscheiden sich signifikant von Coaches ohne KI-Nutzung: Sie haben eine höhere Selbsteinschätzung bezüglich ihrer KI-Fähigkeiten, nehmen den Nutzen stärker wahr und zeigen insgesamt sehr große Effektstärken. Das Sorgeniveau bleibt in beiden Gruppen jedoch ähnlich. KI wird vorwiegend in der Vor- und Nachbereitung eingesetzt, während der Live- Dialog weitgehend analog bleibt. Von den aktiven Nutzern verwenden 100,0% KI zur Vorbereitung, 75,9% zur Nachbereitung und 31,0% während der Durchführung. Zwei Faktoren sind entscheidend für die zukünftige Einsatzbereitschaft: die wahrgenommene Unterstützung durch KI und die sehr guten eigenen KI-Kenntnisse. Ein multiples Regressionsmodell erklärt 67,6% der Varianz in der Nutzungsabsicht, wobei starke Effekte für „KI unterstützt“ (β = 0,554; p < 0,001) und „sehr gute KI-Kenntnisse“ (β = 0,470; p = 0,001) festzustellen sind; Bedenken zu KI-Einflüssen (β = 0,023; p = 0,853) sind in diesem Modell unbedeutend. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wird ein prototypischer Coach-KI-Assistent in der ChatGPT-Umgebung entwickelt und System-Prompt, Struktur und Verwendung im EBLT-Kontext dokumentiert. Diese Arbeit verbindet Bedarfsanalyse, Gestaltungsprinzipien und beispielhafte Umsetzung in einem kohärenten Design. Die Studie bietet belastbare Hinweise für das Design und die Implementierung von KI-Assistenz im Coaching und legt nahe, den Fokus auf zuverlässige Inhalte, nachvollziehbare Argumentationen, hohe Bedienungsfreundlichkeit und eine lernförderliche Dialogführung zu legen. Aufgrund der begrenzten Stichprobengröße ist die Generalisierbarkeit jedoch eingeschränkt, was zu weiteren Replikations- und Feldstudien anregt.This master’s thesis examines how generative artificial intelligence can be used in professional coaching and which requirements a coach-facing AI assistant must meet. The study combines a standardized online survey of professional coaches in Germany (N=35) with the prototypical development of an assistant within the Evidence-Based Leadership Transformation (EBLT) framework. Data were collected from 16 April to 18 June 2025 using closed items and open responses to capture usage patterns, expectations, and perceived risks. Findings indicate a clear preference for a pre-trained, dialogic assistant: 31 of 35 coaches (89%) would choose the AI assistant over a conventional web search for work-related questions. Reasons include structured, adaptable, and easily reusable outputs, follow-up dialogues, and efficient handoff to existing workflows; reservations about web search relate mainly to control and trust. Active AI users differ markedly from coaches who do not use AI in coaching: they report higher self-rated AI competence, stronger perceived usefulness, and substantially higher usage, while levels of concern are similar across groups. Within the coaching process, AI is used primarily in preparation (100% of active users) and follow-up (75.9%), whereas use during live delivery is less common (31%). Two factors are decisive for future adoption: perceived support from AI and very strong self-rated AI competence. A multiple regression explains 67.6% of the variance in intention to use, with significant effects for “AI supports my work” (β = 0.554, p < .001) and “very strong AI skills” (β = 0.470, p = .001); concerns about AI have no discernible effect (β = 0.023, p = .853). Building on these empirical results, the thesis specifies design principles and documents a prototype assistant (system prompt, interaction structure, and deployment logic) in the ChatGPT environment. The contribution is a coherent blueprint linking empirically grounded needs, design guidance, and an illustrative implementation. While the sample size limits generalizability, the evidence offers actionable guidance for introducing AI assistance in coaching by prioritizing reliable content, transparent reasoning, high usability, and learning-oriented dialogue, and it motivates replications and field studies
Implementierung einer papierlosen Qualifizierung im GMP-Umfeld mithilfe der cloudbasierten Software – Veeva Vault
Die Qualifizierung von Anlagen, Systemen und Räumlichkeiten stellt im GMP-regulierten Umfeld einen zentralen Bestandteil der Qualitätssicherung dar, da sie durch dokumentierte Nachweise die Eignung und Funktionsfähigkeit sicherstellt. Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Implementierung einer papierlosen Qualifizierung im GMP-regulierten Umfeld bei der CU Chemie Uetikon GmbH. Ausgangspunkt war der bislang papierbasierte Qualifizierungsprozess, der mit erheblichem Zeitaufwand, Medienbrüchen sowie einem gesteigerten Risiko für Dokumentenverlust und Bearbeitungsfehler verbunden war. Ziel war es, diesen Prozess mithilfe der cloudbasierten Software Veeva Vault in ein vollständig digitales, GMP-konformes System zu überführen und dessen Nutzen systematisch zu bewerten.
Als methodische Grundlage diente eine Nutzwertanalyse, in der die papierbasierte und die papierlose Qualifizierung anhand objektiver und subjektiver Kriterien systematisch miteinander verglichen wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die papierlose Qualifizierung mit einem höheren Nutzwert der papierbasierten Qualifizierung überlegen ist und zudem durch eine Sensitivitätsanalyse als robust bestätigt werden konnte. Die Arbeit stellt somit eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Digitalisierung des Qualifizierungsprozesses im Unternehmen dar, die neben einer nachweisbaren Effizienzsteigerung auch die regulatorische Sicherheit sowie die langfristige Datenintegrität gewährleistet.The qualification of equipment, systems, and facilities is a central element of quality assurance in the GMP-regulated environment, as it provides documented evidence of their suitability and functionality. This bachelor thesis examines the implementation of a paperless qualification process in the GMP-regulated environment at CU Chemie Uetikon GmbH. The initial situation was a fully paper-based qualification process characterized by high time consumption, media discontinuities, and an increased risk of document loss and processing errors. The aim of the study was to implement a fully digital, GMP-compliant system using the cloud-based software Veeva Vault and to systematically assess its benefits.
As a methodological basis, a utility analysis (Multi-Criteria Decision Analysis, MCDA) was applied in which the paper-based and the paperless qualification approaches were systematically compared using both objective and subjective criteria. The results show that the paperless qualification achieves a higher overall utility value than the paper-based approach and that these findings were confirmed as robust by a complementary sensitivity analysis. Thus, the thesis provides a well-founded decision-making basis for the digitalization of the qualification process in the company, ensuring not only measurable efficiency gains but also regulatory compliance and long-term data integrity
Konstruktion und Strömungssimulation der Karosserie für ein Hocheffizienzfahrzeug
Diese Arbeit behandelt die Konstruktion und Strömungssimulation der Karosserie des Schluckspecht S7, einem Hocheffizienzfahrzeug, das für den Shell Eco-marathon konstruiert wird. Ziel war die Entwicklung einer Karosserie mit minimalem Luftwiderstand unter Berücksichtigung der technischen Rahmenbedingungen und des Reglements. Aufbauend auf die Analyse verschiedener aerodynamischer Fahrzeuge wird zunächst ein 2D-Schnitt iterativ mithilfe numerischer Strömungssimulationen untersucht und mit einem Adjoint-Solver optimiert. Anhand dieses Schnitts wird eine aus zwei Körpern zusammengesetzte, dreidimensionale Karosserieform entwickelt. Diese deckt alle vier Räder des Fahrzeugs ab und reduziert somit die Anzahl der Stellen, an denen Wirbel entstehen können. Im Anschluss wird die Strömung um das Fahrzeug mit dieser Karosserie ausführlich simulativ untersucht. Der geplante Einsatz des Adjoint-Solvers für die Optimierung der dreidimensionalen Karosserie konnte aufgrund von Schwierigkeiten in der Anwendung des Solvers auf dreidimensionale, turbulent umströmte Körper nicht wie geplant durchgeführt werden. Dennoch weist das Fahrzeug mit einem simulativ ermittelten cW-Wert von 0,098 sowie einer Widerstandsfläche von 0, 094 m2 herausragende aerodynamische Eigenschaften auf und übertrifft damit die Werte der in dieser Arbeit untersuchten Wettbewerbsfahrzeuge. Im Vergleich zum Vorgängerfahrzeug wurde der Luftwiderstand um 78,5% reduziert. Dadurch erreicht das Fahrzeug eine abgeschätzte Kraftstoffeffizienz von 580 km/l bis 630 km/l
Proxies for use in biochar decay models: Hydropyrolysis, electric conductivity, and H/Corg molar ratio
Biochar is a carbon-rich material produced via pyrolysis that is increasingly recognized for its role in carbon sequestration, particularly through its application in agriculture and materials. However, accurately predicting the long-term persistence of biochar in the environment remains challenging. While incubation trials have been widely used to assess biochar degradation, their extrapolation beyond centennial timescales is uncertain. In this study, we evaluate the consistency between three physicochemical characterization methods that are considered as proxies for biochar persistence—hydropyrolysis (HyPy), solid-state electric conductivity (SEC), and elemental analysis to obtain molar hydrogen:carbon ratios. We produced 42 biochars from straw and wood using a continuously operated pilot-scale auger reactor at temperatures ranging from 400 to 800 °C under otherwise constant pyrolysis conditions. We then systematically analyzed the elemental composition, SEC and the fraction of biochar carbon that is resistant to HyPy (BCHyPy). Hydropyrolysis eliminates all free and covalently bound non-aromatic species and all aromatic species consisting of up to seven fused rings. Our results confirm that BCHyPy content increases with pyrolysis temperature and stabilizes above 600–680 °C, reaching 90% of total carbon in high-temperature biochars. Similarly, SEC increased exponentially with pyrolysis severity, correlating strongly with BCHyPy and H/C molar ratio. The latter has so far been used to predict biochar persistence. Our findings from a controlled temperature series of biochars highlight that SEC and BCHyPy could be useful proxies for parameterizing multi-pool decay models of biochars produced in practice
Entwicklung eines Chatbots zur Unterstützung der Website-Navigation und Kontaktaufnahme
Diese Bachelorarbeit behandelt die Entwicklung eines Chatbots zur Unterstützung der Website-Navigation und Kontaktaufnahme für die ProPerforma GmbH. Ziel war es, eine praxisnahe und benutzerfreundliche Lösung zu schaffen, die häufige Kundenanfragen automatisiert beantwortet, die Navigation auf der Unternehmenswebseite erleichtert und die Kontaktaufnahme vereinfacht. Nach einer detaillierten Anforderungsanalyse erfolgte die Auswahl eines geeigneten, regelbasierten Chatbot-Systems (WPBot), das sich einfach in WordPress integrieren lässt. Die Konzeption umfasst eine klare Nutzerführung über ein dauerhaft präsentes Chat-Widget mit FAQ-, Such- und E-Mail-Funktionalität. Die Umsetzung erfolgte in Form eines funktionsfähigen Prototyps mit besonderem Fokus auf Datenschutz und DSGVO-Konformität. Die interne Einzelnutzer-Evaluation zeigt, dass der Chatbot die Usability und Servicequalität der Webseite verbessert, wobei Limitationen in der fehlenden KI-gestützten Dialogführung und der Darstellung von Landingpages bestehen. Abschließend werden Erweiterungsmöglichkeiten durch KI-Technologien und vertiefende Nutzertests aufgezeigt. Die Arbeit liefert einen praxisorientierten Leitfaden für den Einsatz von Chatbots in kleinen und mittleren Unternehmen
A Myopic Approach Towards Carbon-Neutral Future: Integration of German Heating Sector into MyPyPSA-Ger
One of the significant challenges Germany faces on its way to climate neutrality is getting rid of carbon in the heating sector. There has been a lot of progress in the electricity sector, but heating is still behind. This is because it uses more than half of all energy and has a large portion in national CO₂ emissions. Since heat demand is different in households and industries, and because technology lasts a long time and there isn't much data available, this sector is especially complicated to model.
This thesis introduces the initial incorporation of the German heating sector into MyPyPSA-Ger, an extensive energy system model originally developed for electricity. Regionalized heat demand profiles were created from the ground up for both the residential and industrial sectors. Because there weren't enough official statistics, synthetic demand estimates were made using industrial shapefiles, sectoral groupings, and regional shares. On the supply side, technology representation was customized to meet the needs of each sector. For residential sector the technologies are same for whole Germany but for industrial sector they are added according to regional industrial demand levels (low, medium or high).
The model was improved by adding modules for technology lifetimes, retirements, yearly updates of costs and CO₂ prices, and limits on regional potentials. These parts were built into myopic optimization framework that made it possible to keep track of annual capacity increases and turn them into fixed technology stock over time. A couple of visualization modules were added to look at results in the heat sector separately for both residential and industrial sectors, showing technology shares and deployment paths from 2020 to 2050.
This work extends MyPyPSA-Ger to encompass the heating sector, thereby offering a modular and scalable framework for the analysis of Germany's Wärmewende. The method makes it easier to reproduce results, lets policymakers look at different scenarios, and sets the stage for future research on linking sectors, technologies that reduce emissions, and planning energy use in different areas
Development of a method for the use of additive manufactured injection mould inserts for the efficient validation in the model of SGE − System Generation Engineering
Die Produktvalidierung ist die zentrale Aktivität zur Wissensgenerierung während der Produktentwicklung. Bei der Entwicklung von Spritzgussprodukten stehen seriennahe Prototypen aufgrund der meist kostenintensiven Herstellung von Spritzgusswerkzeugen und der langen Durchlaufzeiten häufig erst spät im Entwicklungsprozess zur Verfügung. Das Additive Tooling (AT) bietet eine Möglichkeit, solche seriennahen Prototypen herzustellen. Aktuelle Studien zeigen, dass die Herstellung von Spritzgussprototypen mit AT im Vergleich zum konventionellen Werkzeugbau in manchen Fällen kostengünstiger und schneller sein kann. Der Validierungsprozess mit AT weist jedoch verschiedene Herausforderungen auf, die auf die spezifischen Eigenschaften von AT-Werkzeugen und auf mangelndes Wissen zurückzuführen sind. Darüber hinaus gibt es bisher keinen ganzheitlichen und systematischen Ansatz zur Unterstützung von Entwickelnden bei der Nutzung von AT zur Produktvalidierung.
In der vorliegenden Arbeit wird daher eine unterstützende Methode zur Nutzung von AT für die Validierung von Spritzgussprodukten erarbeitet. Zunächst werden relevante Grundlagen und Forschungsarbeiten zu den Themengebieten Produktentwicklung und Produktvalidierung, Spritzgießen im Kontext der Produktentwicklung sowie dem Additive Tooling aufgezeigt. Basierend auf dem Stand der Forschung, einer Marktstudie, einer technischen Vorstudie und einer Interviewstudie werden die Potenziale des AT für die Produktvalidierung, aber auch die Risiken und Anwendungshindernisse identifiziert. Darauf aufbauend werden der Unterstützungsbedarf und das Zielsystem für die zu entwickelnde Unterstützung konkretisiert.
Mit der AT-Systematik wird schließlich eine systematische Vorgehensweise zur Nutzung des AT in der Produktvalidierung vorgestellt. Die AT-Systematik gliedert den Validierungsprozess mit AT in die sechs Phasen Konkretisierung der Validierungsziele, Prüfung der Validierungsumgebung, Aufbau der Validierungsumgebung, Nutzung der Validierungsumgebung, Auswertung und Interpretation der Ergebnisse, sowie Nachbereiten und Lernen. Innerhalb dieser Phasen werden dem Anwender konkrete Aufgaben und Aktivitäten vorgeschlagen, sowie zusätzliche, phasen- und aktivitätenspezifische Methoden und Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. Insbesondere für die AT-spezifische Unterstützung werden die AT-Checkliste, die AT-Design-Structure-Matrix (AT-DSM) und der AT-Konstruktionskatalog eingeführt.
Zur Evaluation der AT-Systematik erfolgt eine Bewertung des Erfolgsbeitrages, der Unterstützungsleistung und der Anwendbarkeit anhand von Anwendungsstudien und Interviews. Die erzielten Evaluationsergebnisse legen den Schluss nahe, dass die AT-Systematik den Einsatz von AT in der Entwicklung von Spritzgussprodukten sowie die Herstellung validierungsgeeigneter AT-Prototypen unterstützt und damit durch die Potenziale des AT zu einer effizienteren Produktvalidierung beiträgt.Product validation is the central activity for generating knowledge during product development. In the development of injection molded products, prototypes with properties close to series production are often only available late in the development process due to the usually cost-intensive production of injection molds and the long lead times. Additive tooling (AT) offers the possibility of producing such near-series prototypes. Current studies show that the production of injection molding prototypes with AT can be more cost-effective and faster in some cases compared to conventional toolmaking. However, the validation process with AT presents various challenges due to the specific characteristics of AT molds and a lack of knowledge. In addition, there is no holistic and systematic approach to support developers in the use of AT for product validation.
Therefore, the purpose of this thesis is the development of a supporting method for the use of AT in the validation of injection molded products. First, relevant fundamentals and research work on the topics of product development and product validation, injection molding in the context of product development, and Additive Tooling are presented. The potential of AT for product validation, as well as the risks and barriers to its application, are identified based on the current state of research, a market study, a preliminary technical study, and an interview study. Based on this, the need for support and the system of objectives for the support to be developed are specified.
As a result, a systematic approach to the use of AT in product validation is presented in the form of the Additive-Tooling-Design-Method (ATDM). The ATDM divides the validation process using AT into six phases: Determine validation objectives, verify and choose validation technology, building the validation environment, using the validation environment, evaluating and interpreting the results, and follow-up and learning. Within these phases, tangible tasks and activities are proposed to the user, and additional phase- and activity-specific methods and tools are provided. In particular, the AT-Checklist, the AT-Design-Structure-Matrix (AT-DSM), and the AT-Design-Catalog are presented for AT-specific support.
Based on application studies and interviews, the ATDM is evaluated for its contribution to success, support performance and applicability. The evaluation results obtained suggest that the ATDM supports the use of AT in the development of injection molded products and the production of validatable AT prototypes, thus contributing to more efficient product validation through the potential of AT
Dynamic curricular concepts for research-oriented programs in optics and photonics: gamification in higher education
The conceptual restructuring and redesign of the curriculum in media technology has succeeded in creating a broad platform for practical projects and applied research. By using gamification as an innovative method to enhance motivation, learning success, and learner participation, further development is intended to be achieved