Offenburg University of Applied Sciences
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Entwurf von Best Practices für die Entwicklung von entwicklerorientierten UI-Tests am Beispiel einer komplexen Eclipse RCP-Anwendung
Diese Thesis behandelt die Entwicklung eines skalierbaren und wartungsfreundlichen Frameworks für die Testautomatisierung grafischer Benutzeroberflächen im Kontext von Eclipse-RCP-Anwendungen. Ziel der Arbeit ist es, bewährte Praktiken für die Implementierung effizienter UI-Tests zu erarbeiten und diese anhand eines realen Kundenprojekts zu demonstrieren.
Nach einer umfassenden Anforderungsanalyse werden verschiedene Muster und Praktiken systematisch vorgestellt und im Hinblick auf Kriterien wie Wartbarkeit, Stabilität, Wiederholbarkeit und Nachvollziehbarkeit bewertet. Die praktische Anwendung erfolgt in einem Kundenprojekt, wobei die Implementierung spezifischer Use-Cases die Anwendbarkeit der Best Practices veranschaulicht.
Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass wie strukturierte Testarchitektur in Kombination mit einem robusten Framework die Effizienz, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit der UI-Testautomatisierung signifikant steigern kann. Die erarbeiteten Best Practices bieten eine fundierte Grundlage für die Entwicklung zukunftsorientierter Teststrategien und liefern Impulse zur Weiterentwicklung von Ansätzen in der Testautomatisierung
Analyse der Auftragshistorie mittels Machine Learning in SAP S/4HANA für ein Demand-Planning-Dashboard in der SAP BTP
Diese Arbeit untersucht die Integration von Machine-Learning-Prognosemodellen in das SAP-Umfeld, insbesondere durch den Einsatz von Prophet des Herstellers Meta, und evaluiert ihre Modellgüte sowie Limitationen beim Demand Planning von Unternehmen. Mit der Entwicklung einer Webanwendung, die SAP-Technologien und Prophet kombiniert, um ein Dashboard zur Visualisierung der Prognoseergebnisse auf der SAP BTP Veröffentlicht zu werden. Die Arbeit verdeutlicht den Einsatz sowie die Vertrauenswürdigkeit von Prognosemodellen im Deman-Planning-Bereich von Unternehmen
Instagram als Marketingkommunikationsinstrument für mittelständische Unternehmen
Diese Bachelorarbeit entwickelt ein praxistaugliches Einführungskonzept, wie Instagram bei der Linck Holzverarbeitungstechnik GmbH strategisch eingeführt und zur Unterstützung von Unternehmenszielen genutzt werden kann. Dabei liegt der Fokus auf Markenbekanntheit, Employer Branding und Reputation im B2B-Umfeld. Ausgangspunkt ist, dass Linck zum Untersuchungszeitpunkt noch keinen Instagram-Kanal betreibt, woraus die Arbeit Chancen und Handlungsbedarf ableitet.
Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie Instagram erfolgreich eingeführt und genutzt werden kann, um die Unternehmensziele zu unterstützen. Zur Beantwortung werden Theoriebausteine (Mittelstand, B2B-Unternehmen, Social-Media-Marketing und Instagram) mit einer fallbezogenen Analyse (IST-Auftritt, Zielgruppen, Wettbewerb, Chancen und Risiken) verknüpft.
Empirisch werden Website, LinkedIn und YouTube von Linck eingeordnet, Zielgruppen (Kund*innen, Partnerunternehmen, potenzielle und bestehende Mitarbeitende sowie die Öffentlichkeit) differenziert sowie Wettbewerber (Springer, HewSaw, MULAG, MEIKO) verglichen. Daraus ergeben sich Anforderungen an Konsistenz, Relevanz und Gestaltungsqualität. Eine Chancen- und Risiken-Analyse zeigt hohes Potenzial (Sichtbarkeit, Nachwuchsgewinnung, modernes Image) bei gleichzeitiger Notwendigkeit klarer Strategie, Ressourcen und konsistentem Markenauftritt.
Auf dieser Basis beschreibt das Einführungskonzept eine präzise Zielgruppen- und Zieldefinition (SMART), eine Content-Strategie (Themen, Formate, Copy), einen Posting-Plan und ein professionelles Community-Management. Die Umsetzung wird mit einem konsistenten Account-Mockup und Beispielposts veranschaulicht.
Im Fazit wird die Forschungsfrage bejaht. Instagram wirkt, wenn der Kanal strategisch in die bestehende Kommunikation integriert, auf priorisierte Zielgruppen mit klarem Nutzenversprechen ausgerichtet, redaktionell sauber geführt und anhand definierter Erfolgsmessung kontinuierlich weiterentwickelt wird. Für den Start empfiehlt die Arbeit eine einjährige Testphase mit klaren Zuständigkeiten, monatlichen Auswertungen und einer Zwischenbilanz nach sechs Monaten
Experimentelle Studie zur irreversiblen Elektroporation
Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema „Experimentelle Studie zur irreversiblen Elektroporation“. Ziel ist es, eine geeignete Messmethode zu entwickeln, die die bestehende Literatur abbildet und idealerweise verifiziert. Diese kann über die Arbeit hinaus als Grundlage dienen, um ein Modell für Pulsed Field Ablation-Versuche an der Hochschule Offenburg zu etablieren.
Grundlage der Studie bildet der derzeitige Stand der Literatur und Technik, welcher zunächst einmal zusammengetragen wurde. Die vorliegende experimentelle Studie befasst sich dabei ausschließlich mit dem Kartoffelgewebe. Dabei geht es insbesondere darum, mit dem Färbemittel TTC Läsionen am Zellgewebe mit Hilfe unterschiedlicher Verfahren sichtbar zu machen. Bestandteil der Arbeit ist es, zum einen, den Einfluss von unterschiedlichen Parametern auf das Gewebe zu betrachten und zum anderen zu ermitteln, welche Einstellungen der relevanten Parametern die Läsionen schnellst- und bestmöglich sichtbar machen.
Um eine ideale Messmethode zu finden, werden insgesamt drei Versuchsreihen durchgeführt, die aufeinander aufbauen, aber gleichzeitig auch einen Vergleich der unterschiedlichen Ergebnisse ermöglichen. In der ersten Versuchsreihe werden an den Kartoffelproben Färbemitteltests durchgeführt, um die Einflussfaktoren des TTC zu bestimmen. In der zweiten Versuchsreihe werden die Kartoffelproben bi- und unipolar abladiert, um die Eignung des Kartoffelgewebes für thermische Ver-fahren zu testen. Der letzte Schritt ist die Ablation nach dem Prinzip der irreversiblen Elektroporation. Hier wird der Einfluss der verstellbaren Parameter analysiert. Alle Proben der beiden Ablationsversuche werden anschließend mit TTC einge-färbt, um die Läsionen sichtbar zu machen.
Die Versuchsreihen liefern die folgenden Ergebnisse. Für die Färbung mit TTC erweisen sich folgende Parameter als sinnvoll: Lagerungstemperatur bei 37 °C, TTC-Konzentration von 0,5 % und Lagerungsdauer von drei Stunden. Alle weiteren betrachteten Einflussfaktoren haben keine erheblichen Auswirkungen auf die Färbung. Nach der Hochfrequenz-Ablation (2. Versuchsreihe) sind kleinere Läsionen erkennbar, jedoch nicht mit der in der Praxis vergleichbar. Aus diesem Grund ist das Kartoffelgewebe kein geeignetes Modell für die thermische Ablation. Das Ergebnis der PFA ist, dass die Läsionstiefe mit zunehmender Impulswiederholung und Impulsspannung zunimmt.This thesis deals with the topic “Experimental study on irreversible electroporati-on”. The goal is to develop a suitable measurement method that reflects and ideal-ly verifies the existing literature. This can serve as a basis for establishing a model for pulsed field ablation experiments at the Hochschule Offenburg.
The study is based on the current state of literature and technology, which was initially gathered. This experimental study deals exclusively with potato tissue. In particular, the aim is to use the staining agent TTC to visualize lesions on cell tissue using different methods. Part of the work is to look at the influence of diffe-rent parameters on the tissue and to determine which settings of the relevant pa-rameters makes the lesions visible as quickly and effectively as possible.
In order to find an ideal measurement method, a total of three series of tests are carried out, which build on each other but also allow the different results to be compared. In the first series of tests, colorant tests are carried out on the potato samples to determine the factors influencing the TTC. In the second series of tests, the potato samples are ablated bipolar and unipolar to test the suitability of the potato tissue for thermal processes. The final step is ablation according to the principle of irreversible electroporation. Here the influence of the adjustable para-meters is analyzed. All samples from both ablation experiments are then stained with TTC to make the lesions visible.
The test series yielded the following results. The following parameters have proven to be useful for staining with TTC: storage temperature at 37 °C, TTC concentrati-on of 0.5 % and storage time of three hours. All other influencing factors consi-dered have no significant effect on the staining. After the high-frequency ablation (2nd test series), smaller lesions are recognizable, but not comparable with those in practice. For this reason, the potato tissue is not a suitable model for thermal ablation. The result of the PFA is, that the lesion depth increases with increasing pulse repetition and pulse voltage
Impact of Enzymatically Treated Substrate on Yellow Mealworm Development and Composition
In light of ongoing climate change, it is important to undertake new initiatives that align with the concept of a circular economy. A good example of such practices is the rearing of insects to obtain valuable products, using various residues as feed. New substrates for insect rearing are constantly being sought, which helps reduce the use of materials that could otherwise be used as food or feed. Our research involved the use of processed common wheat straw ( Triticum aestivum L.) and cup plant biomass ( Silphium perfoliatum L.) as feed for insects. The study aimed to assess the impact of pretreating lignocellulosic materials on the growth, survival, and chemical composition of mealworm larvae ( Tenebrio molitor ). The results showed that a small addition (10–25%) of these materials did not significantly affect larval development, whereas feeding insects exclusively on these substrates had a considerable negative impact on their survival and growth. The conclusion from the study is that lignocellulosic material additives can be used in insect diets, and that their low inclusion levels could optimise production
Grenzen des Redirected Walkings
Diese Arbeit untersucht das Potenzial und die Limitationen von zwei zentralen Redirected-Walking-Methoden für unbegrenztes Gehen in Virtual Reality (VR) mittels eines Head Mounted Displays (HMD). Im theoretischen Teil der Arbeit werden Begriffe wie Redirected Walking (RDW) und Cybersickness geklärt, mit Einbeziehung von psychophysischen Prinzipien zur Bestimmung von Wahrnehmungsschwellen. Anschließend wurden zwei RDW-Methoden (kontinuierliche Curvature Gains und ereignisbasierte, Blink-induzierte Rotationen) in einer empirischen Studie mittels einer adaptiven Staircase-Methode auf ihre Wirkung und den Nutzerkomfort hin analysiert und ausgewertet. Die Studie untersucht, welche der beiden Methoden eine effektivere Umlenkung bei gleichzeitig höherem Nutzerkomfort ermöglicht und welche praktischen Limitationen, insbesondere hinsichtlich des benötigten physischen Raums, bestehen. Abschließend lässt sich feststellen, dass der für rein unmerkliche Umlenkung benötigte Raum die praktische Anwendbarkeit stark einschränkt.This thesis investigates the potential and limitations of two central redirected walking methods for enabling infinite walking in virtual reality (VR) using a head-mounted display (HMD). The theoretical section clarifies concepts such as Redirected Walking (RDW) and cybersickness, incorporating psychophysical principles for determining detection thresholds. Subsequently, two RDW methods (continuous curvature gains and event-based, Blink-induced rotations) were analyzed in an empirical study using an adaptive staircase method to evaluate their effects and user comfort. The study examines which of the two methods provides more effective redirection while maintaining higher user comfort and what practical limitations exist, particularly regarding the required physical space. In conclusion, the findings indicate that purely imperceptible redirection methods require a physical space that is unrealistically large for in-home use
Biochar acidification increased sorption and reduced leaching of nitrate
Biochar can reduce nitrate (NO3−) leaching from soil, yet typically only at high, uneconomic application rates. Therefore, biochar should be produced and modified to achieve high sorption capacity. Increased NO3− sorption at acidic pH has been reported. However, the sorption mechanisms and potential of biochar acidification to reduce nitrate leaching remain unexplored. Here, NO3− sorption was quantified at soil-relevant pH of 5 and 7 on woody biochars produced at highest treatment temperatures (HTT) of 400–900 °C. Sorption capacities ranged between 700 and 6200 mg NO3−-N kg−1 at pH 5 and between 200 and 2500 mg NO3−-N kg−1 at pH 7. Thus, NO3− sorption to biochar might be higher in acidic compared to neutral soils and can be maximized by producing biochars at HTT ≥750 °C. Correlation of sorption data with content of surface functional groups and proxies for biochar aromaticity suggest that NO3− is sorbed to protonated aromatic structures in biochars produced at >500 °C, while NO3− might sorb to protonated functional groups in biochar produced at 400 °C. Further, biochar acidification under NO3− enrichment was tested to reduce NO3− leaching. Both in aqueous suspension and in soil columns, full NO3− release from KNO3-enriched industrial biochar was prevented by biochar acidification, i.e., combined HNO3+KNO3 enrichment. In soil with pH 5.7 or pH 7.4, only acidified biochar reduced NO3− leaching by up to 23 % and 12 %, respectively, compared to the soil-only control. Thus, acidification could be an interesting approach to produce biochar-based fertilizers with controlled NO3− release
Praxisreport KI-Content-Analyse: Anwendung, Prozessreife und Investitionsperspektiven
Die Digitalisierung und die stetige Zunahme digitaler Kommunikationskanäle haben zu einer enormen Steigerung der verfügbaren Datenmengen geführt. Unternehmen stehen dadurch vor der Herausforderung, Inhalte nicht nur effizient zu produzieren, sondern diese auch zielgerichtet zu analysieren und zu optimieren. Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet hier neue Möglichkeiten, da sie große Datenmengen in kurzer Zeit verarbeiten, Muster erkennen und Erkenntnisse generieren kann, die in klassischen Analyseprozessen nur mit erheblichem personellen und zeitlichen Aufwand zu erzielen wären.
KI-gestützte Content-Analyse umfasst dabei eine Vielzahl von Verfahren, die von der Textanalyse (z. B. Sentiment-Analysen, Keyword-Extraktion, Themenmodellierung) über Bild- und Videoanalysen bis hin zu multimodalen Ansätzen (kombinierte Auswertung verschiedener Daten-formate) ausgewertet werden. Der Einsatz dieser Technologien verspricht nicht nur Effizienz-steigerungen, sondern auch eine Verbesserung der inhaltlichen Qualität und Relevanz von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen.
Gleichzeitig sind die Implementierung und der Betrieb solcher Systeme mit Herausforderungen verbunden. Dazu zählen Fragen der Datenqualität, technische Integrationshürden, die Einhal-tung rechtlicher Vorgaben wie der DSGVO, ethische Aspekte der KI-Nutzung sowie die Akzeptanz und das Verständnis der Ergebnisse innerhalb der Organisation. Zudem variiert die Prozessreife in Unternehmen erheblich: Während einige Unternehmen bereits etablierte, automatisierte Analyseprozesse einsetzen, stehen andere noch am Anfang und experimentieren mit ersten Anwendungen.
Vor diesem Hintergrund liefert das vorliegende Arbeitspapier eine empirische Bestandsaufnahme zur Nutzung von KI-gestützter Content-Analyse im deutschsprachigen Raum. Ziel ist es, Einblicke in den Verbreitungsgrad, die Einsatzschwerpunkte, den wahrgenommenen Nutzen, die vorhandenen Ressourcen sowie die bestehenden organisatorischen, technischen und regulatorischen Hürden zu geben. Die Erhebung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Marketing, Kommunikation, IT und Geschäftsführung und bietet damit einen praxisnahen Einblick in den Status quo sowie die Entwicklungsperspektiven bis 2026
Von der Personalverwaltung zum Personalmanagement!
Der Personalsektor von Schulen ist in mehrfacher Hinsicht für die Zukunftsfähigkeit von Schulen von Bedeutung. Es geht zum einen darum, die richtigen Talente und Motivationen für die einzelne Schule an Bord zu holen. Ein Prozess, der angesichts der regulierten Bewerbungsverfahren nicht immer einfach mit den Verhältnissen der Einzelschulen koordiniert werden kann. Zum anderen ist es wichtig mithilfe neuer Prozesse und digitaler Tools von der reinen Personalverwaltung zu einem zielgerichteten unterstützenden Personalmanagement überzugehen, um die inhaltliche Arbeit an Schulen zu stärken
Simulation for Performance Evaluation of Satellite-Based Quantum Communication System
The selection and assessment of single-photon detection modules is a crucial problem in satellite-based QKD systems. The system's overall efficiency, secure key rate and quantum bit error rate are all significantly influenced by single-photon detection modules. There is a knowledge gap about the practical performance of commercially available single-photon detectors because existing research frequently relies on theoretical characteristics. This paper introduces a study on the effect of the parameters of three commercial single photon detection modules from ID Quantique company: ID Qube, ID100, and ID281 on certain Bennett-Brassard 1984 protocol parameters such as secure key rate, mean photon number per pulse, quantum bit error rate, link efficiency and zenith angle with the presence of link and geometrical losses for a downlink geostationary satellite. The study accounts for link and geometrical losses, zenith angle, and mean photon number per pulse. Results indicate that the ID281 detector outperforms the other two in maintaining a better secure key rate and quantum bit error rate, while ID100 shows superior performance in shorter wavelength ranges suitable for downlink operations. The findings suggest that global quantum key distribution coverage is achievable using geostationary satellites. To the best of our knowledge, there has been no prior study that has introduced using real parameters of commercial SPDMs to evaluate secure key rate for quantum key distribution systems based on downlink geostationary satellit