Hochschule Mittweida

Hochschulschriftenserver der Hochschule Mittweida
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    Abtragung verschiedener Materialien mit sub-100 fs-Pulsen

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    Industrielle Femtosekundenlaser können durch externe Impulskompression Impulsdauern von unter 100 fs erreichen, was erstmals neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnet. In dieser Studie zeigen wir, dass sub-100 fs-Impulse beim Materialabtrag von Gläsern und anderen Materialien Vorteile wie reduzierte Abplatzungen, geringere Rauheit und Materialspannung beim Abtrag bieten und auch für spezielle Anwendungen wie Glasmarkierung oder Mikrogitterherstellung geeignet sind.Industrial femtosecond lasers can achieve pulse durations of less than 100 fs through external pulse compression, for the first time opening up new application possibilities. In this study, we show that sub-100 fs pulses offer advantages such as reduced chipping, lower roughness and lower material stress after the ablation and are also suitable for special applications such as glass marking or micro-grating production

    Entwicklung einer Pilotanlage für das laserbasierte Pulverbettschmelzen von Glas

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    Im Rahmen des Forschungsvorhabens wird eine Pilotanlagentechnik für das laserbasierte Pulverbettschmelzen (PBF-LB) von hochschmelzenden silikatischen Materialien (Quarzglas) entwickelt. Hierzu ist eine homogene laterale und vertikale Pulverbetterwärmung im Hochtemperaturbereich notwendig. Ziel ist es, mit dieser industriellen Pilotanlage, eine robuste und ausfallsichere Produktion von dreidimensionalen Glasbauteilen zu erreichen. Dies wird durch die modulare Trennung der Anlagentechnik erreicht, welche die Integration eines Strahlführungsmoduls und eines Ofenmoduls ermöglicht. So werden Wärmeentwicklungen sowie umgebungsbedingte Kontaminationen an den empfindlichen optomechanischen Elementen reduziert und gleichzeitig die Pulverbetterwärmung im Hochtemperaturbereich erreicht. Durch die Realisierung der Pilotanlagentechnik für das PBF-LB von hochschmelzenden Glaspulvermaterialien, ist die additive Fertigung von größervolumigen und industrierelevanten Bauteilen möglich

    Optische Inspektion komplexer Strukturen auf Basis physikalisch interpretierbarer neuronaler Netze

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    Die detaillierte Analyse der Oberflächenstruktur vor und nach der Bearbeitung ist die wesentliche Voraussetzung für die gezielte Optimierung von Laserbearbeitungsprozessen, wie beispielweise der direkten Laserstrukturierung. Im Vortrag werden Ansätze zur inlinefähigen Strukturanalyse auf Basis physikalisch interpretierbarer neuronaler Netze diskutiert

    Untersuchungen zur Erzeugung von Mikrostrukturen mit großen Wandwinkeln mittels ultrakurzer Laserpulse

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    Die Herstellung von Mikrostrukturen mittels ultrakurzer Laserpulse in unterschiedlichsten Materialien ist ein Fertigungsverfahren, das in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Ein dabei auftretendes Problem sind die maximal erreichbaren Wandwinkel der Mikrostrukturen. Aufgrund der derzeit verwendeten Bearbeitungsstrategien, bei denen überlappende Bearbeitungslinien, bestehend aus sich ebenfalls überlappenden Laserpulsen, zur Erzeugung des erforderlichen Volumenabtrags verwendet werden, sind die maximal erreichbaren Wandwinkel begrenzt. Die hier vorgestellten Untersuchungen und die dabei erzielten Ergebnisse zeigen Einflussgrößen auf, mit denen die erzeugbaren Wandwinkel erhöht werden können. Dabei konnten sowohl Laserparameter als auch Bearbeitungsstrategien identifiziert werden, mit denen Mikrostrukturen mit Wandwinkeln von bis zu 90° realisiert werden können

    Technische Mechanik

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    Das Buch ist eine kompakte Einführung in die Theorie der Technischen Mechanik für Studierende an Hochschulen. Alle Kapitel dieser Publikation sind untereinander abgestimmt und bauen weitgehend aufeinander auf. Die Inhalte basieren auf etwa 25 Jahren Erfahrungen in der Vermittlung von Grundlagen und Lösungsalgorithmen der Technischen Mechanik an Studenten des Maschinenbaus, Stahl- und Metallbaus, der Mechatronik, der Elektrotechnik, der Physik sowie der Angewandten Computerwissenschaften. Es wird kein Wert auf eine umfassende Beschreibung des Fachgebiets gelegt. Alle relevanten Grundlagen werden aber theoretisch ausführlich erklärt und an technisch interessanten Beispielen aus der Praxis verdeutlicht. Durchgängiges, didaktisches Konzept ist in diesem Kontext die Bilanzierung von Kräften und Momenten oder Energien. Beabsichtigtes Lernziel sind weniger die Formeln, die aus den Bilanzen abgeleitet werden - letztere lassen sich in Formelsammlungen nachschlagen, sondern vielmehr die Erarbeitung und Verinnerlichung von Lösungswegen auf der Basis dieser Bilanzen. Damit baut der Leser Kenntnisse und Fertigkeiten auf, um zukünftig elementare Prinzipien und Regeln der Technischen Mechanik bei der Lösung verschiedenster Aufgaben anwenden zu können

    Analyse und Vergleich von Maßnahmen zur Förderung digitaler Kompetenzen an Hochschulen

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    Die fortschreitende Digitalisierung stellt Hochschulen vor die Herausforderung, Studierende und Mitarbeitende gezielt auf die Anforderungen des digitalen Zeitalters vorzubereiten (Schärtl, 2018). Dieses Paper bietet eine Analyse und einen Vergleich von Maßnahmen und Programmen zur Förderung digitaler Kompetenzen an verschiedenen Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum, basierend auf im Jahr 2024 verfügbaren Informationen. Untersucht werden sowohl innovative Lehrveranstaltungen als auch strategische Initiativen, die darauf abzielen, die Entwicklung digitaler Kompetenzen systematisch zu unterstützen. Ziel ist es, durch die Analyse der bestehenden Programme ein breites Spektrum an alternativen Wegen aufzuzeigen, wie digitale Kompetenzen vermittelt werden können. Diese Übersicht soll als Orientierungshilfe für Entscheidungsträger:innen und Bildungspraktiker:innen dienen, um die verschiedenen Möglichkeiten zur Förderung digitaler Kompetenzen besser zu verstehen und gegebenenfalls in eigene Bildungsstrategien zu integrieren

    Ethische Reflexion der Bedenken von Pflegeauszubildenden zum Einsatz sozialer Robotik

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    Der Einsatz smarter Technologien in Pflegekontexten gewinnt angesichts des fortwährenden technologischen Fort-schritts zunehmend an Bedeutung. Als ein Teilbereich smarter Technologien ist die soziale Robotik anzusehen: Mit der Etablierung sozialer Roboter in Pflegesettings ist oftmals die Hoffnung verbunden, soziale Interaktion mit Pflegeempfangenden durch entsprechende Systeme simulieren zu können, um inhärente strukturelle Probleme des Arbeitsfelds wie den Mangel an qualifiziertem Personal oder an zeitlichen Ressourcen zu überwinden. Diesen Zukunftsszenarien, in denen die Technik eine förderliche Ergänzung pflegerischen Handelns im Sinne der Zusicherung von Nähe, Zuwendung und Empathie darstellt, stehen vor allem auf Seiten der Anwendenden eine ausgeprägte Skepsis und ethische Bedenken gegenüber. So stellt sich hier die Frage, inwiefern simulierte, nicht-menschliche Interaktion mit grundsätzlichen (pflege-)ethischen Haltungen und Überzeugungen vereinbar ist. Dieses Paper betrachtet die Ergebnisse einer vormaligen standardisierten Befragung unter Pflegeauszubildenden hinsichtlich ihrer Einstellungen zur sozialen Robotik. Die geäußerten Bedenken hinsichtlich der Nutzung entsprechender Systeme sollen in diesem Paper durch eine vertiefende ethische Reflexion auf Grundlage zentraler pflegeethischer Konzepte und Prinzipien näher analysiert werden. In der abschließenden Diskussion werden die ermittelten Wertekonflikte von Pflegeauszubildenden im speziellen Kontext der sozialen Robotik in den aktuellen (pflege-)ethischen Diskurs eingefügt und verschiedene Implikationen für die an der technischen Innovation in der Pflege beteiligten Akteur:innen aufgezeigt

    Konzeption und Umsetzung einer Aktivierenden Befragung zur Idee und Entstehung eines (Begegnungs-) Bürgerzentrums in Waldheim

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Bürger- und Gemeinwesenzentren im historischen Verlauf sowie der Entwicklung der Gemeinwesenarbeit. Ebenso werden heutige Gemeinweseneinrichtungen betrachtet. Es erfolgt eine Auseinandersetzung mit der Methode der Aktivierenden Befragung und die Durchführung der ersten Schritte, mit der Sozialraumbetrachtung und Gesprächen und Interviews mit verschiedenen Akteuren der Stadt Waldheim

    Development of a method for the identification of bacteria in brood cells of Osmia bicornis

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    Ziel dieser Arbeit war es, eine Methode zur Identifizierung von Bakterien in den Nistmaterialien von Osmia biconis zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurden verschiedene kommerzielle Extraktionskits und ein selbst entwickeltes Protokoll getestet, um sowohl die Ausbeute als auch die Reinheit zu maximieren. Dabei konnte mit der entwickelten Methode in allen Proben die höchste Ausbeute an DNA erzielt werden. Die anschließende PCR Amplifikation des 16S rRNA-Gens war ausschließlich in den Pollen und Larven Proben erfolgreich, während dies in den Lehmproben höchstwahrscheinlich durch die vorhandenen Huminsäuren inhibiert wurde. Die Sequenzierung der Pollen und Larven Proben ergab Bakteriengemeinschaften, die mit Literaturangaben vergleichbar waren. Dabei konnten Gattungen identifiziert werden, die sowohl mit Pflanzen als auch mit potenziellen Krankheitserregern assoziiert sind.This study aimed to develop a method for identifying bacteria in the nesting materials of Osmia bicornis. To this end, several commercial extraction kits and a newly developed protocol were evaluated with the goal of maximizing DNA yield and purity and enabling amplification of the 16S rRNA gene. The developed protocol consistently produced the highest DNA yields across all sample types. PCR amplification of the 16S rRNA gene was successful for pollen and larval DNA, whereas DNA from clay samples showed inhibition effects, most likely caused by humic acids that could not be removed during purification. Sequencing of pollen and larval DNA revealed bacterial communities consistent with literature reports, including genera associated with plants as well as potential pathogens such as Paenibacillus. These findings highlight the potential of the developed method for characterizing bacterial communities in Osmia bicornis, while also underscoring the need for further optimization and validation before reliable conclusions can be drawn

    Digital traces in the P2P environment : Forensic investigation of eMule, μTorrent and Shareaza

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    P2P-Programme wie eMule, μTorrent und Shareaza spielen in der digitalen Forensik eine wichtige Rolle, vor allem bei der Aufklärung von Urheberrechtsverstößen, der Verbreitung verbotener Inhalte oder der Nachverfolgung krimineller Aktivitäten im Internet. Ziel dieser Arbeit ist es, die genannten Programme auf forensisch relevante Spuren zu untersuchen und untereinander zu vergleichen. Dafür wurden unter anderem Konfigurations-, Log- und Cache-Dateien sowie nutzerbezogene Einstellungen untersucht und deren Bedeutung in strafrechtlichen Ermittlungen bewertet. Die Daten wurden mit einheitlichen Nutzungsszenarien auf virtuellen Testsystemen erzeugt, um ein realistisches Nutzerverhalten nachzustellen. Dabei konnten zahlreiche Spuren identifiziert werden, die unter anderem Rückschlüsse auf das Downloadverhalten, die Verbindungsdaten und geteilte Inhalte zulassen. Die Ergebnisse zeigen, dass alle drei Programme verwertbare und auswertbare Spuren hinterlassen, die Aufschluss über das Nutzungsverhalten geben können. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Programmen, was den Aufbau, die Menge und die Aussagekraft der gespeicherten Daten angehen. Schwierigkeiten entstehen vor allem durch wenig bekannte Dateiformate, fehlende einheitliche Standards und die Möglichkeit für den Nutzer, Spuren absichtlich zu verändern oder zu löschen. Diese Arbeit liefert praktische Ansätze für die forensische Untersuchung von auffindbaren Dateien und zeigt, welche Anforderungen zukünftige Werkzeuge und Methoden erfüllen sollten

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