Hochschule Mittweida

Hochschulschriftenserver der Hochschule Mittweida
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    Untersuchungen zum selektiven Laserstrahlschmelzen von Aluminiumoxid für die direkte Herstellung oxidkeramischer Bauteile

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    Das selektive Laserstrahlschmelzen zählt zu den wenigen Verfahren, die eine direkte Herstellung oxidkeramischer Bauteile ohne nachgelagertes Sintern ermöglichen. Die charakteristischen Eigenschaften der Keramiken stellen jedoch aufgrund häufiger Rissbildung eine Herausforderung in der Prozessentwicklung dar. In dieser Arbeit wurde der SLM-Prozess für reines Aluminiumoxid systematisch untersucht. Der Einfluss verschiedener Prozessparameter, sowie Scanstrategien auf die Rissbildung und Bauteildichte wurde analysiert. Durch Optimierung der Parameter konnte die Rissanzahl reduziert und Bauteile aus Aluminiumoxid in einem einstufigen Prozess hergestellt werden

    Die (Un)gerechten : ein kritischer Beitrag zu ethischen Risiken von Large Language Models

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    Large Language Models (LLMs) wie GPT-3.5-Turbo und GPT-4, bekannt als ChatGPT, werden aufgrund ihrer Fähigkeit, menschenähnliche Texte zu generieren, und ihrer vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten immer beliebter. Mit der zunehmenden Nutzung dieser Modelle im Alltags- und Berufsleben werden jedoch auch ethische Bedenken laut. Die Tendenz, diskriminierende und toxische Inhalte sowie Fehlinformationen zu erzeugen, sind nur einige davon. Das wachsende Bewusstsein für die Gefahren von LLMs und künstlicher Intelligenz (KI) im Allgemeinen hat dazu geführt, dass die EU im Mai 2024 mit der Verordnung über Künstliche Intelligenz (KI-Verordnung, engl. AI Act) das weltweit erste Gesetz zur umfassenden Regulation von KI verabschiedet hat. Es ist jedoch fraglich, ob die KI-Verordnung alle von LLMs ausgehenden Risiken ausreichend abdeckt. Neben den offiziellen Regelungen ist es von entscheidender Bedeutung, was Entwicklungsteams und Anwendende von LLMs aktiv tun können, um die bestehenden Risiken so weit wie möglich zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund gibt dieser Artikel einen Überblick über die von LLMs ausgehenden Risiken und diskutiert, inwieweit diese durch die KI-Verordnung berücksichtigt werden und ob aktuelle Minderungsstrategien diese wirksam reduzieren. Das Ziel dieses Artikels ist es, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass ernsthafte Risiken, die von LLMs ausgehen, nicht ignoriert werden können

    Succes factors of point-andclick adventure games : a comprehensive examination of the narrative, technical and creative dimensions of classic and current representatives of the genre

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    Die vorliegende Arbeit analysiert ausgewählte Spiele des Videospiel-Genres Point-and-Click Adventure im Hinblick auf ihre Inhaltlichen Bestandteile. Ziel ist es, Faktoren herausarbeiten zu können, die Maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg eines solchen Spieles haben können. Dabei werden sowohl ältere als auch aktuelle Vertreter des Genres auf der narrativen, technischen und gestalterischen Dimensionen untersucht.This thesis analyzes selected games of the video game genre point-and-click adventure with the focus to their content components. The aim is to work out factors that can have a significant influence on the success of such a game. Both, older and current representatives of the genre are examined in terms of their narrative, technical and creative dimensions

    Design & Implementation of a Tool for Evaluating the Sound Insulation of different construction methods

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    Diese Arbeit untersucht die normativen und rechnerischen Grundlagen zur Implementierung in ein Excel-Tool welches zur Bewertung der Schalldämmung unterschiedlicher Bauteile genutzt werden soll. Dabei wird die Behandlung der Eingangsdaten aus einschlägigen Normen analysiert und die technische Umsetzung der Berechnungsvorschriften in Excel erläutert. In einer abschließenden Ergebnisanalyse wird das Tool anhand von zwei Prüfsituation auf Funktion getestet und mit den Resultaten des etablierten Kalksandstein-Rechners verglichen

    Extraction of topic-characteristic messages to improve topic representation

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    Die zunehmende Verbreitung von Messenger-Diensten führt dazu, dass forensische Ermittlungen mit großen Mengen an Kurznachrichten konfrontiert sind. Um in diesem Datenvolumen strafrelevante Inhalte zu identifizieren, untersucht diese Arbeit den Einsatz wissensgeleiteter Themenmodellierung im Kontext hypothesengetriebener Analysen. Als Verfahren wurden Seeded LDA und das Guided Topic Noise Model (GTM) eingesetzt, deren Steuerung über vordefinierte Seedwörter erfolgte. Ziel war es, die Qualität der Themenrepräsentation zu verbessern, indem ganze Nachrichten anstelle abstrakter Wortlisten als charakteristische Repräsentationen genutzt wurden. Ergänzend wurde die Kosinusähnlichkeit zur Extraktion repräsentativster Nachrichten angewandt. Die Evaluation erfolgte anhand einer Nutzerstudie mit 18 Teilnehmenden. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Verfahren in der vorliegenden Form nur eingeschränkt für den praktischen Einsatz geeignet waren. Zwar ließen sich insbesondere in der Deliktklasse Drogenkriminalität plausible und konsistente Themen identifizieren, bei anderen Deliktklassen blieb die Erkennungsleistung jedoch gering. Repräsentative Nachrichten wurden von den Nutzern als interpretierbarer wahrgenommen als Wortlisten, führten jedoch nicht immer zu korrekten Themenzuordnungen. Insgesamt erweist sich wissensgeleitete Themenmodellierung primär als exploratives Werkzeug, das nützliche Hinweise liefern kann, jedoch keine robuste Themenzuordnung gewährleistet. Für eine praxistaugliche Anwendung sind kontextreichere Daten, verbesserte Seedstragien sowie größere Nutzerstudien erforderlich

    Validation of psychoacoustic parameters loudness, sharpness and tonal quality for psychoacoustic mapping through measurements in a real environment

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    In dieser Bachelorarbeit wurde die Validität der psychoakustischen Größen Lautheit, Schärfe und Tonhaltigkeit auf Basis von Ausbreitungsrechnungen nach ISO 9613-2:2024-01 in einer Schallimmissionsprognosesoftware untersucht. Durch den Vergleich von Messwerten aus einer realen Umgebung und Simulationsergebnissen für verschiedene Geräuscharten und Ausbreitungssituationen (mit und ohne Hindernis, vor schallharter Wand und schallabsorbierender Fassade) konnte gezeigt werden, dass die Prognose der psychoakustischen Größen für breitbandige Geräusche in der Regel zuverlässig berechnet wird. Abweichungen zwischen Simulation und Messung lagen meist innerhalb festgelegter Unsicherheitsbereiche oder Wahrnehmbarkeitsschwellen. Bei reinen Sinustönen und Geräuschen mit tonalen Komponenten traten jedoch Differenzen auf, die über die festgelegten Bereiche hinausgehen. Sie konnten auf Interferenzeffekte sowie auf die fehlende Berücksichtigung von Transmissionseffekten durch Hindernisse in der Ausbreitungsrechnungen nach ISO 9613-2:2024-01 zurückgeführt werden. Die Ergebnisse unterstreichen die Möglichkeit, die psychoakustischen Größen Lautheit und Schärfe breitbandiger Geräusche in einer Schallimmissionsprognosesoftware zu berechnen, und zeigen die Grenzen hinsichtlich der Prognose von Geräuschen mit tonalen Komponenten und der Tonhaltigkeit auf. Für zukünftige Arbeiten empfiehlt sich eine weitergehende Validierung unter verschiedenen Mess- und Umgebungsbedingungen, um die praktischen Grenzen der psychoakustischen Lärmkartierung weiter zu untersuchen

    Examination of the sustainability of Phase-Change-Materials in residential Buildings

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    Behaglichkeit beschreibt das subjektiv empfundene Wohlbefinden des Menschen. Das Empfinden von behaglichen Bedingungen erstreckt sich dabei bis auf die wahrgenommene Raumlufttemperatur, ein Bestandteil der thermischen Behaglichkeit. Diese durch die Nutzer eines Gebäudes bedingte Anforderung an den thermischen Komfort löst dabei als Konsequenz bestimmte energierelevante Dienstleistungen aus wie „Heizen“ oder auch „Kühlen“. Gleichzeitig rücken vor dem Hintergrund des Klimawandels und knapper werdenden fossilen Ressourcen die Energieeffizienz von Gebäuden immer mehr in den Mittelpunkt. In diesem Kontext sind für Gebäude sowohl Maßnahmen zur Minimierung des Energiebedarfs als auch Maßnahmen zur Optimierung der Energieversorgung von Bedeutung, um trotzdem die Behaglichkeitsanforderungen zu wahren. Die Wärmespeicherfähigkeit von Bauteilen wirkt sich hierbei direkt auf das energetische Verhalten aus. So können Speichermassen im Gebäude sowohl Wärme bereitstellen, durch Ausnutzung solarer Einstrahlung, oder können genutzt werden, um Überhitzung während der Sommermonate zu vermeiden. Als Stoffe für die Nutzung in der thermischen Speicherung werden daher sogenannte „Latentwärmespeicher“, auch „Phase-Change-Materials“ (kurz: PCM) genannt, untersucht. Die kennzeichnende Eigenschaft dieser Stoffe ist es, mittels des Phasenüberganges Energie zu speichern und wieder freizusetzen. Dabei ist ihr Einsatz in Gebäuden jedoch auch unter der Maßgabe einer nachhaltigen Entwicklung, aufgrund der im direkten Zusammenhang mit Umwelt, Ökonomie und Gesellschaft stehenden Auswirkungen der Bautätigkeit, zu beurteilen. Diese Untersuchung ist dabei für Wohngebäude interessant, diese stellen den mengenmäßig größten Anteil am Gebäudebestand. Von insgesamt ca. 21,4 Millionen Wohn- und Nichtwohngebäuden sind dabei ca. 19,4 in ihrer Nutzung als Wohngebäude zu verstehen, der Rest entfällt dabei auf GEG-relevante Nichtwohngebäude. Zusätzlich sind private Haushalte ein sehr relevanter Sektor im Endenergieverbrauch, wodurch ein möglicher Nutzen von Latentwärmespeichern zur Senkung der Verbräuche unter Wahrung der Behaglichkeit umso relevanter wird

    Development of an all-wheel drive test bench for an electrified lawn tractor

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    Der Umbau eines Rasentraktors vom Antrieb mit Verbrennungsmotor zu einem elektrischen Antrieb erfordert einen massiven Eingriff in die Konstruktion des bestehenden Rasentraktors. Die dafür neu entwickelte Antriebsbox kann die beiden Hinterräder mit verschiedenen Drehzahlen antreiben, was das Prinzip des Torque Vectoring ermöglicht. Um sämtliche Fahrfunktionen inklusive der erforderlichen Sensorik testen zu können, soll die Antriebsbox in den bestehenden Bosch-Prüfstand integriert werden. Das Prüfstandskonzept soll in Solid Works entwickelt und nach Aufbau in Betrieb genommen werden

    Development of a load application unit for experimental investigation of forming presses

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    Innerhalb der Bachelorarbeit wird eine Lastkrafteinleitungsvorrichtung entwickelt, welche eine Vergleichslast bei der Vermessung von Umformpressen aufbringen kann. Ziel ist es, den Einsatz an verschiedensten Umformpressen zur Karosseriefertigung zu ermöglichen. Dafür werden Anforderungen bezüglich Pressen-Nennkraft, Einbauhöhe und Lastverteilung sowie möglichen Querkräften und Kippungen analysiert und dokumentiert. Nach der Diskussion verschiedener Teillösungen wird eine Vorzugsvariante vorgestellt und auf Grundlage dieser ein konstruktiver Entwurf angefertigt

    Cyanoacrylate, carbon black and magnetic powder : efficiency of methods for securing dactyloscopic traces and their potential use to bypass biometric security systems on smartphones

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    Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Effektivität dreier Visualisierungsmethoden von daktyloskopischen Spuren zur Umgehung von Fingerabdrucksensoren an Smartphones. Aufgrund der Zunahme an biometrischen Sicherheitssystemen in den letzten Jahren gewinnt die Frage nach deren Sicherheit zunehmend an Bedeutung. Ziel dieser Arbeit ist daher zu ermitteln, welche der betrachteten Methoden (Cyanacrylat-Bedampfung, Magnetpulver und Rußpulver) am effektivsten ist, um verschiedene Sensorarten (optisch, kapazitiv, ultraschallbasiert) zu umgehen. Hierfür wurden systematische Versuche an ausgewählten Smartphones durchgeführt, ihre Erfolgsquoten gemessen und im Anschluss verglichen. Nach Evaluierung der Versuchsreihe lässt sich kein klarer Gewinner feststellen. Die Umgehungsversuche mit Rußpulver und Magnetpulver waren beide ungefähr gleich effektiv mit 13,5% beziehungsweise 13,3%. Der Umgehungsversuch mittels Cyanacrylat-Bedampfung hat zu keinen erfolgreichen Angriffen auf die biometrischen Sicherheitssysteme geführt

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