Fulda University of Applied Sciences
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Umgang mit Infos zur Gesundheit von Menschen mit Behinderung in Gemeinschaften für Menschen mit Behinderung
Ergebnisse der GeKoMB-Studie in Leichter Sprache
Newsletter der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek; 2021,04
Monatlicher Newsletter der HLSB Fuld
Die Auswirkungen der Angst von Hebammen auf die Geburtsbetreuung
Hintergrund: Begegnungen mit Angst sind dem Berufsalltag einer geburtshilflich arbeitenden Hebamme nicht fern. Die aktuelle Literatur zu „Auswirkungen der Angst von Hebammen auf die Geburtsbetreuung“ ist rar. Es ist wenig darüber bekannt was Angst in Hebammen verursacht, wie sich diese auswirkt und wie Hebammen damit umgehen. Diese Aspekte sind relevant, da Angst von Hebammen in der Geburtsbetreuung Einfluss auf mehrere Menschen und das Geburtsgeschehen nimmt.
Fragestellung und Ziel: Diese Arbeit verfolgt die Fragestellung, welche Ängste Hebammen im Geburtsgeschehen erleben und wie sich diese auf die Geburtsbegleitung auswirken. Außerdem will sie beantworten, wie sich der Umgang der Hebammen mit diesen Ängsten gestaltet. Ziel ist es, dieses kaum behandelte Thema zu ergründen, und Wege aufzuzeigen, wie Angstverarbeitung in der Praxis umgesetzt werden kann.
Methodik: Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine qualitative Befragung mit vier Hebammen durchgeführt. Mit Hilfe problemzentrierter Leitfadeninterviews wurden Hebammen zu ihren Ängsten im Geburtsgeschehen, den Auswirkungen der Angst und ihrem Umgang mit Angst befragt. Die erhobenen Daten wurden nach Mayrings qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.
Ergebnisse: Die Ergebnisse sind in drei Kategorien gegliedert. In der Kategorie „Ursachen für Angst“ werden geburtshilfliche Notfälle und Angst aufgrund des Arbeitsumfelds als Hauptverursacher für Angst von Hebammen festgestellt. Die nächste Kategorie „Auswirkungen von Angst“ beschreibt sowohl negative Auswirkungen, z.B. chaotisches Vorgehen oder verminderte Wahrnehmung, als auch positive Auswirkungen, z.B. erhöhte Wachsamkeit oder Fokussierung. Die dritte Kategorie „Umgang mit Angst“ zeigt Supervision und die Möglichkeit des Gesprächs als maßgebende Bewältigungsstrategie von Angst auf.
Fazit: Hebammen erleben regelmäßig Angst im Berufsalltag und dies beeinflusst ihre Geburtsbetreuung sowohl negativ als auch positiv. Strukturen für Bewältigungsmöglichkeiten von Angst sind nur rudimentär angelegt. Es besteht ein großer Forschungsbedarf für die Erkundung weiterer Bewältigungsstrategien von Angst bei Hebammen
Auswirkungen körperlicher Aktivität auf das psychosoziale Wohlbefinden bei Älteren
Hintergrund: Ältere Menschen sind häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen. Der Einfluss von Bewegung auf das psychosoziale Wohlbefinden ist derzeit noch unzureichend
erforscht.
Fragestellung: Welchen Einfluss haben sportliche Aktivitäten auf das psychosoziale Wohlbefinden von älteren Menschen?
Material und Methode: Auswertung und Analyse bisheriger Studien, Diskussion und Entwicklung von Handlungsempfehlungen sowie Ableitungen für die Praxis.
Ergebnisse. Körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf depressive Symptome sowie auf die Lebensqualität älterer Menschen aus. Zudem kann die Einsamkeit verringert und die Lebenszufriedenheit erhöht werden.
Schlussfolgerungen: Regelmäßige körperliche Aktivität bei Älteren führt zu weniger depressiven Symptomen, einer besseren Lebensqualität und fördert die psychosoziale Entwicklung.Background. Older people are more often affected by mental illnesses. The effects of physical activity on the psychosocial well-being of older people have not been adequately studied.
Objectives. What influence have sport activities on the psychosocial well-being of older people?
Methods. Evaluation and analysis of previous studies and discussion of recommendations for action and derivations for practice.
Results. Physical activity has a positive effect on depressive symptoms and the quality of life of older people. In addition, loneliness can be reducedand life satisfaction increased.
Conclusions. Regular physical activity leads to less depressive symptoms, a better quality of life and promotes psychosocial development
Newsletter der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek; 2021,02
Monatlicher Newsletter der HLSB Fuld
Allianz Gesundheitskompetenz und Schule : Entwicklung von 100 Leuchtturmschulen bis zum Jahr 2025 : ein Visionspapier
Gesundheitskompetenz, verstanden als die Fähigkeit des Findens und angemessenen Umgangs mit gesundheitsbezogenen Informationen, kann als Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts verstanden werden. Angesichts der Informationsvielfalt und ihrer Bedeutung für die Erhaltung und Förderung von Gesundheit, sollte Gesundheitskompetenz möglichst früh im Lebenslauf und bereits in der Schule entwickelt und gefördert werden. Auf Basis eines nationalen Workshops mit Akteuren aus Wissenschaft, Praxis und Politik wird in dem vorliegenden Papier eine Vision zur Entwicklung von 100 Leuchtturmschulen bis zum Jahr 2025 entworfen. Diese Vision stellt der Ausgangspunkt einer neu gegründeten nationalen Allianz Gesundheitskompetenz und Schule dar
Newsletter der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek; 2020,12
Monatlicher Newsletter der HLSB Fuld
Abschlussbericht für das NWE (North-West-Europe) Interreg Projekt Food Heroes
Es wird das Gesamtprojekt vorgestellt,danach die wesentlichen einzelnen Arbeiten und Ergebnisse aus dem Fachbereich Oecotrophologie, Hochschule Fulda
Newsletter der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek; 2020,02
Monatlicher Newsletter der HLSB Fuld
Das Fußballstadion als Stätte inklusiver Kultur : eine Untersuchung der Interaktionen von Fans des 1. FSV Mainz 05 zur Teilhabe der Fans mit Behinderungen
‚Inklusiv leben‘ heißt, selbstverständlich Teil einer Gesellschaft sein und bedeutet, sich einbringen und gut aufgehoben fühlen in einem Netzwerk von gewünschten Beziehungen. Danach strebt der Mensch, das ist Teil seines persönlichen Glücks. Menschen mit Behinderungen erfahren auch heute noch trotz grundsätzlicher rechtlicher Gleichstellung Stigmatisierungen und strukturelle Diskriminierung. Ziel der Studie ist es Gelingensbedingungen von inklusiven Lebensräumen zu untersuchen. Es wird davon ausgegangen, dass sich Menschen durch die direkte Begegnung mit anderen als Teil der Gemeinschaft fühlen. Das Stadion des Fußballvereins 1. FSV Mainz 05 erfüllt die strukturellen Voraussetzungen der barrierefreien Zugänglichkeit und bietet damit Fans mit und ohne Behinderungen die Möglichkeit zur Begegnung. Ob diese Begegnungen auch den qualitativen Anforderungen des persönlichen Wohlbefindens gerecht werden, wurde mittels der Grounded Theory Methode überprüft. Im Ergebnis bestätigen sich im Stadion des 1. FSV Mainz 05 die barrierefreie und sozialräumliche Ausgestaltung des Umfelds sowie der wertegetragene Umgang in den Begegnungen der Fans untereinander und des Vereins. Die Studie zeigt auf, dass Menschen mit und ohne Behinderungen die gleichen Interessen hinsichtlich des eigenen guten Lebens verfolgen. Wesentlich sind, auf Moral und Anstand gegründete Anerkennungsbeziehungen. Dort, wo solche Anerkennungsbeziehungen nicht stattfinden, erfolgt Ausgrenzung. Das Zusammensein mit anderen, die Erfahrung der Anerkennung und das daraus resultierende Selbstbewusstsein sind Auslöser für persönliches Glücksempfinden. Für die Gesellschaft, die Soziale Arbeit und die Politik bedeutet dies, dass inklusive Lebensverhältnisse dann erreicht werden, wenn die Umfeldbedingungen für Begegnungen auf Augenhöhe geschaffen werden und der Austausch mittels geteilter kultureller Werte in reziproken Anerkennungsbeziehungen stattfindet. Inklusion lässt sich durch wertschätzendes persönliches Handeln der Akteure in alle gesellschaftliche Teilbereiche hineintragen.'Living inclusive' means, being accustomed part of a society. It means further getting involved and feeling good in a network of desired relationships. This is part of personal happiness. Even today, people with disabilities experience basic stigmatization and structural discrimination despite fundamental legal equality. The aim of the study is to investigate the conditions of success for inclusive habitats. It is assumed that people feel part of the community by encounter with others directly. The stadium of the football club 1. FSV Mainz 05 has the structural requirements of barrier-free accessibility. Thus offers fans with and without disabilities the opportunity for interacting. The grounded theory method was used to check whether these encounters also have the qualitative requirements of personal well-being. The result of the study is: in the stadium of the club 1. FSV Mainz 05 confirms the barrier-free and socio-spatial design of the environment as well as the value-based interaction in the encounters between fans among themselves and the representatives of the club. The study shows that people with and without disabilities share the same interests for their own good lives. Recognition relationships, which based on morality and decency are essential. Exclusion occurs where such recognition relationships do not take place. Being together with others, the experience of recognition and the resulting self-confidence are triggers for personal happiness. For society, social work and politics, this means that inclusive living conditions are achieved if the conditions for encounters are created at ‚equal eye level‘ and the exchange takes place through shared cultural values in reciprocal recognition relationships. Inclusion can be brought into all areas of society through appreciative, personal action on the part of the actors