Fulda University of Applied Sciences
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Gewalt gegenüber weiblichen Fachkräften in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Umgang mit Gewalterfahrungen
Diese Arbeit untersucht Gewalt gegenüber weiblichen Fachkräften durch männliche Kinder und Jugendliche in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Auswertung von vier qualitativen Interviews mit Fachkräften aus Fulda zeigen, dass sexualisierte, körperliche und verbale Übergriffe in engem Zusammenhang mit patriarchalen Strukturen, fehlendem Respekt und traditionellen Rollenbildern verbunden sind. Hierbei wird erkennbar, dass patriarchale Strukturen nicht nur das Handeln der Jugendlichen beeinflussen, sondern auch innerhalb der Institutionen und den Teams eine bedeutende Rolle spielen, wodurch Gewalt und Gewalterfahrungen individualisiert und bagatellisiert werden. Die Ergebnisse verdeutlichen nicht nur die psychische Belastung der Betroffenen, sondern auch strukturelle Defizite wie unzureichende institutionelle Unterstützung und mangelnde Schutzkonzepte. Es lässt sich festhalten, dass Gewalt gegenüber weiblichen Fachkräften nicht als individuelles Fehlverhalten, sondern als Ausdruck patriarchaler Machtverhältnisse zu verstehen ist. Die Thematisierung in Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit ist deshalb dringend notwendig.The present study examines violence against female professionals perpetrated by male children and adolescents in open child and youth work. Drawing on four qualitative interviews with professionals from Fulda, the analysis demonstrates that sexualized, physical, and verbal assaults are closely connected to patriarchal structures, traditional gender roles, and a lack of respect. The findings reveal that patriarchal patterns not only shape the behavior of young people but also persist within institutions and team dynamics, thereby fostering the individualization and trivialization of violence and experiences of violence. The results emphasize both the psychological strain on those affected and systemic shortcomings, such as insufficient institutional support and the absence of effective safeguarding policies. Overall, the study concludes that violence against female professionals cannot be understood as individual misconduct but rather as an expression of patriarchal power relations. Consequently, addressing this issue within social work research and practice is of urgent importance
Weiterentwicklung des DGH-Rahmen-Curriculums : Expertise im Auftrag des Kompetenzzentrums „Professionali-sierung und Qualitätssicherung haushaltsnaher Dienstleistungen“ (PQHD) der Hochschule Fulda
Die vorliegende Expertise geht der Frage der Weiterentwicklung des PQHD-Rahmen-Curriculums nach. Besondere Berücksichtigung finden dabei die oben skizzierten Spannungsverhältnisse und die damit verbundenen Anforderungen an die Ausgestaltung des o.g. Curriculums.
In der Expertise werden Forschungsbefunde zu Berufsbildungs(politik) und Arbeitsmarkt(politik) sowie vorliegende Expertisen und Positionspapiere/Stellungnahmen, die im Rahmen der ersten Förderphase des PQHD-Kompetenzzentrums entstanden sind, zugrunde gelegt (PQHD 2015, 2017; Niersbach 2017). Weiterhin haben Veranstaltungsdokumentationen aus der zweiten Förderphase Berücksichtigung gefunden (PQHD 2019; IWAK et al. 2019)
Newsletter der Hochschul-, Landes und Stadtbibliothek; 2025, 02
Monatlicher Newsletter HLBS Fuld
Newsletter der Hochschul-, Landes und Stadtbibliothek; 2025, 03
Monatlicher Newsletter HLBS Fuld
Multi-Modal Hand Gesture Recognition using Machine Learning
With the increasing relevance of human-machine interaction, hand-gesture recognition also receives more and more attention. Hand gestures have many applications, such as human-robot control or virtual reality applications. Due to the greater availability of small and cheap sensors, as well as ever-increasing computing power, multi-modality is also playing an increasingly important role in today's research. Hand gestures can thus be detected not only by a single sensor but by several different sensors simultaneously. This allows the combination of different perspectives on a gesture to make the detection more robust and reliable.
This dissertation aims to investigate the robustness of state-of-the-art methods of hand gesture recognition. A primary focus is placed on the possibility of improvement by combining different sensory modalities, such as depth data, audio, and acceleration data. In addition, an extensive dataset is presented as part of this dissertation: Multi-Modal Hand Gesture Dataset (MMHGD) as well as the GestureMNIST dataset derived from it.
This dataset is publicly available and, therefore, can be used by the research community for experiments in the field of sequence recognition and multi-modal fusion. The gesture classes are designed so that a combination of different sensor modalities is necessary to achieve reliable gesture recognition. Extensive experiments show the suitability of this dataset for use in the areas mentioned above. Benchmark experiments were conducted with state-of-the-art sequence classification methods, such as Long Short-Term Memory (LSTM) networks, Convolutional Neural Networks (CNNs), and Gaussian Mixture Models (GMMs). Above all, the accuracy of gesture recognition and ahead-of-time classification was evaluated.
A second aspect is the robustness of gesture recognition. This dissertation shows that the commonly used LSTM network is prone to the catastrophic forgetting effect. At the same time, it is vulnerable to the variability of gesture onset and offset. The latter can be improved if gesture onset variability is already available during the training process. It could also be shown that augmentation strategies, commonly used in object detection, can be used for this. In addition, the so-called Shifted Recognizer Approach is presented, which can be used to achieve reliable sequence detection, even if the start and end times of sequences are not known.
The third aspect is the fusion of multiple sensory modalities. Here, experiments with several early and intermediate fusion strategies show that multi-modal fusion improves the performance of sequence recognition methods, especially in the context of ahead-of-time classification.Mit der steigenden Relevanz von Mensch-Maschinen-Interaktion rückt die Handgestenerkennung immer mehr in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Handgesten besitzen ein breites Anwendungsfeld, wie zum Beispiel in der Robotersteuerung oder in Anwendungen der virtuellen Realität. Durch die größere Verfügbarkeit kleiner und günstiger Sensoren, sowie immer größer werdender Rechenleistung spielt auch Multi-Modalität eine immer größere Rolle. Handgesten können damit nicht nur von einem einzigen Sensor, sondern von mehreren unterschiedlichen Sensoren gleichzeitig erfasst werden. Dies ermöglicht die Kombination verschiedener Sichtweisen auf eine Geste, um damit die Erkennung robuster und zuverlässiger zu machen.
Das Ziel dieser Dissertation ist die Untersuchung der Robustheit heutiger, weit verbreiteter Methoden der Handgestenerkennung. Ein wichtiges Augenmerk wird dabei auf die Möglichkeit der Verbesserung durch die Kombination verschiedener Sensor-Modalitäten, wie z.B. Tiefendaten, Audio, und Beschleunigungsdaten, gelegt. Außerdem wird im Rahmen dieser Dissertation der umfangreiche Multi-Modale Handgesten-Datensatz (MMHGD) vorgestellt, sowie der davon abgeleitete GestureMNIST-Datensatz.
Dieser Datensatz ist öffentlich zugänglich und kann somit auch von anderen Forschern für Experimente im Bereich der Sequenzerkennung und der Multi-Modalen Fusion verwendet werden. Die darin vorhandenen Gestenklassen sind so gestaltet, dass eine Kombination verschiedener Sensor-Modalitäten notwendig ist, um eine zuverlässige Gestenerkennung zu erreichen. Umfangreiche Experimente zeigen die Eignung dieses Datensatzes für die Verwendung in diesen Bereichen.
Benchmark-Experimente wurden hierfür mit gängigen Sequenzerkennungs-Verfahren durchgeführt, beispielsweise mit Long Short-Term Memory (LSTM) Netzwerken, Convolutional Neural Networks (CNNs) oder Gaussian Mixture Models (GMMs).
Dabei wurden vor allem die Genauigkeit der Gestenerkennung und eine frühzeitige Erkennung der Gesten betrachtet.
Ein zweiter Aspekt ist die Robustheit der Gestenerkennung. Im Rahmen dieser Dissertation wird gezeigt, dass die weit verbreiteten LSTM Netzwerke anfällig sind für den Effekt des katastrophalen Vergessens. Gleichzeitig sind sie anfällig für eine Variabilität des Anfangs- und Endzeitpunktes der Gesten. Letzteres kann umgangen werden, wenn die Trainingsdaten bereits mit variablen Start- und Endzeitpunkten erweitert werden. Es konnte gezeigt werden, dass hierfür Augmentationsstrategien verwendet werden können, die sich schon bei der Objekterkennung bewährt haben. Außerdem wird der sogenannte Shifted Recognizer-Ansatz vorgestellt, der verwendet werden kann, um eine zuverlässige Sequenzerkennung zu erreichen, auch wenn der Start- und Endzeitpunkt von Sequenzen nicht bekannt ist.
Der dritte Aspekt ist die Fusion mehrerer Sensor-Modalitäten. Hier konnte im Rahmen dieser Dissertation in mehreren Beispielen der frühen und intermediären Fusion gezeigt werden, dass dadurch die Leistung von Sequenzerkennungsverfahren verbessert werden kann, vor allem im Rahmen der frühzeitigen Erkennung
Kopra - Kompetenzniveauorientierte praktische Prüfungen in der Pflegebildung. Beurteilung des Niveaus pflegerischer Handlungskompetenz von Studierenden in simulierten Pflegesituationen und Entwicklung einer Prüfungsmethode auf der Grundlage von Objective Structured Clinical Examination (OSCE)
Bericht über ein intern gefördertes Forschungsprojekt zur Ausgestaltung eines Prüfungsformats im Studiengang Pflege, das die Entwicklung der pflegerischen Handlungskompetenzen der Studierenden im Verlauf ihres Studiums widerspiegelt
Schöpferisches Denken in der Mathematik
Vortrag anlässlich der Hessischen Landestagung des deutschen Vereins zur Förderung des mathe-matischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU) am 15. September 2005 in Fuld
Analyse der Strategien des Kompetenzzentrums PQHD zur Förderung von haushaltsnahen Dienstleistungen (HDL) bei der Unterstützung und Entlastung von Alleinerziehenden in Deutschland : Expertise im Auftrag des Kompetenzzentrums „Professionalisierung und Qualitätssicherung haushaltsnaher Dienstleistungen“ (PQHD) an der Hochschule Fulda
Die fortschreitende Alterung der in Deutschland lebenden Bevölkerung wird in den kommen-den Jahren zu einem massiven Rückgang des Arbeitskräfteangebots in vielen Berufen und Branchen führen. Aktuelle Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen: Ohne Zuwanderung und steigende Erwerbsquoten der Wohnbevölkerung im erwerbsfähigen Alter würde die Zahl der Personen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, bis zum Jahr 2035 um über sieben Millionen sinken (IAB-Forum, 21.11.2021).
Ein Schlüssel zur wirkungsvollen Begegnung des Fachkräftemangels bzw. zur Unterstützung der Fachkräftesicherung liegt in der Erhöhung des Arbeitszeitvolumens von Frauen bzw. der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von Müttern: das Potenzial, wenn zurzeit nicht-erwerbstätige Mütter mit Kindern unter sechs Jahren entsprechend den Arbeitswünschen aus der familienbedingten Erwerbspause mindestens in Teilzeit wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen, umfasst ein Plus von knapp 840.000 Personen, die dann am Arbeitsmarkt verfügbar wären (Prognos 2022: 2). Von den insgesamt 5,3 Mio. erwerbstätigen Müttern mit Kind unter 18 Jahren arbeiten etwa 2,5 Mio. weniger als 28 Stunden die Woche. Würden diese Mütter ihre Erwerbstätigkeit durch gute Vereinbarkeitsbedingungen allein jeweils um eine Stunde erhöhen, wären dies 2,5 Mio. Wochenstunden an zusätzlicher Arbeitszeit. Das entspricht bei einer 36-Stunden-Woche 71.000 Vollzeitäquivalenten (Ebenda).
Somit gilt es, neben effektiven Strategien der Zuwanderung, vor allem auch das bisher nicht gehobene Arbeits- und Fachkräftepotential der weiblichen Hälfte der Gesellschaft zu nutzen, um die demografische Schrumpfung des Erwerbspersonenpotenzials auszugleichen. Das setzt allerdings voraus, dass die Bedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf ein deutlich besseres Niveau gestellt werden als heute: es braucht umfassende und qualitativ hochwertige Angebote der Kinderbetreuung unter Einschluss von Randzeiten- und Notfallbetreuung, die Förderung einer partnerschaftlichen Aufgabenteilung, flexible, individuelle Arbeitsmodelle und alltagsadäquate familienpolitische Unterstützung in Form von subventionierten haushaltsnahen Dienstleistungen. Schließlich steht nach wie vor die Umset-zung der im Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung geforderten zusammenhän-genden Strategie zur Neubewertung und Aufwertung der SAHGE-Berufe1 auf der Agenda (BMFSFJ 2017).
In der vorliegenden Expertise wird der Frage nachgegangen, inwieweit die vom Kompetenz-zentrum Professionalisierung und Qualitätssicherung haushaltsnaher Dienstleistungen (PQHD)2 entwickelten Strategien zur Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen eine stär-kere Erwerbsbeteiligung bzw. ein höheres Arbeitszeitvolumen, insbesondere in der Zielgruppe Alleinerziehender mit deutscher und nichtdeutscher Staatsbürgerschaft, ermöglichen können
Alles wurde ein erstes Mal gemacht : Dazu braucht es Freiheit, Individualität, Originalität
Abschiedsvorlesung von Prof. Timm Grams, Fulda, 10. Februar 201
Migration of international students to universities in Hesse State in Germany
Abstract
This paper uses both the descriptive and comparative approaches to provide an overview of migration of international students to universities in Hesse State in Germany. This paper presents an in-depth analysis of migration of international students in universities in Hesse State using new primary and secondary data on international students in universities in Hesse State. We add to the existing studies in the international literature by presenting an interesting analysis of migration of international students in universities in Hesse State in Germany, and adding valuable contribution to the increasing debate in the international literature concerning the increasing interaction between migration and increasing internationalisation of higher education in Germany. We provide new contribution by explaining the impact of the COVID-19 Pandemic on migrations of international higher education students to universities in Hesse State. We examine the first hypothesis that consistent with all German universities the size of migration of international students to universities in Hesse state increased substantially over the period (2016-2024) but the distribution showed considerable variation over the period (2016-2023). We investigate the second hypothesis that consistent with all German universities the COVID-19 Pandemic has not affected the flow of migration of international students to universities in Hesse state (2019-2023). We find that the international students make between 13% and 26% of total students studying in universities in Hesse state (2019-2023), while the international students make 16% of total students studying in German universities (2022/23). We show that the share of international students in several universities in Hesse state is above the standard rate for all German universities (16%). We find that consistent with all German universities in Hesse state’s universities, the diversity is demonstrated from the fact that the international students coming from a wider range of countries. An important contribution of this paper is the contribution to existing international literature by investigating the prevalence of the mental health problems among international migrant students in universities in Hesse state. Our results indicate that the mental health issues and challenges are prevalent among few international migrant students at the beginning of their studies in universities in Hesse state; however, the majority of international migrant students in universities in Hesse state indicated that these mental health problems were resolved over time as international students progressed with their academic studies in universities in Hesse state. A new aspect of our analysis is the presentation of a new case study on migrant international higher education students in universities in Hesse State. This study utilises new primary data from a short survey examining the migration patterns of international students in universities in Hesse state. The survey analysed the distribution of international students at universities in Hesse State, focusing on their regions and countries of origin, fields of study, backgrounds, motivations, challenges, suggestions and recommendations for improving international students’ experience in universities in Hesse State and in Germany. The survey results in universities in Hesse state align closely with trends observed across German universities regarding international students