Fulda University of Applied Sciences
FulDok - Fuldaer Dokumentenserver der Hochschul- und LandesbibliothekNot a member yet
749 research outputs found
Sort by
Newsletter der Hochschul-, Landes und Stadtbibliothek; 2025,07
Monatlicher Newsletter HLBS Fuld
Migration of International Academic staff and Researchers to Germany
Abstract
This paper uses both the descriptive and comparative approaches to provide an overview and an in-depth analysis of migration of international academic staff and researchers in Germany using secondary data on migration of international academic staff and researchers in Germany. We add to the existing studies in the international literature by presenting an interesting analysis of migration of international academic staff and researchers in Germany and adding valuable contribution to the increasing debate in the international literature concerning the increasing interaction between migration and increasing internationalisation of higher education. We provide new contribution by explaining the impact of the COVID-19 Pandemic on migration of international academic staff and researchers in Germany. We examine the first hypothesis that the size of migration of international academic staff and researchers in Germany increased substantially over the period (2008-2023), but the distribution showed considerable variation between universities and non-university research institutes. We investigate the second hypothesis that during the COVID-19 Pandemic period (2020-2021), despite borders closure policies migration showed slight increasing trend for international academic staff and international professors in Germany originated from all world regions; except Western Europe and North America regions, implies that the COVID-19 Pandemic has not affected the flow of migration of all international academic staff and researchers in Germany originated form all world regions, but only affected academic staff and researchers from Western Europe and North America regions through Erasmus guest lecturers programme in Germany (2019-2022). Our findings in this paper seem consistent with our previous results regarding increasing diversification accompanying increasing migration of international students and international academic staff and researcher in German universities, including both increasing geographical diversification that demonstrated by the fact that the international academic staff and researchers coming from different world countries, and increasing specialisation diversification that demonstrated by specialisation in various specialisation fields
Newsletter der Hochschul-, Landes und Stadtbibliothek; 2025,09
Monatlicher Newsletter HLBS Fuld
Gesundheitskompetente Organisation: Eine Auswahl bewährter Methoden, Materialien und Praxis-Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum
Was bietet die Auswahl bewährter Methoden, Materialien und Praxis-Beispiele?
Eine gesundheitskompetente Organisation gewährleistet, dass Einrichtungen der Gesundheitsversorgung ihre Strukturen, Prozesse, Informationsmaterialien und Kommunikation so gestalten, dass Menschen mit unterschiedlichen Wissens- und Kompetenzniveaus ihre gesundheitliche Situation besser verstehen, selbstbestimmte Entscheidungen für sich und andere treffen und sich im Gesundheitssystem sicher zurechtfinden können.
Zur Stärkung der organisationalen Gesundheitskompetenz in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung wurden in den vergangenen Jahren im deutschsprachigen Raum verschiedene praxistaugliche Material- und Methodensammlungen sowie Selbstbewertungsinstrumente erstellt. Diese Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden hier gebündelt und zur Verfügung gestellt.
Die in der Sammlung enthaltenen Materialien und Methoden sind kostenfrei und richten sich an (Gesundheits-)Fachpersonen und Entscheidungsträger*innen aus dem Gesundheitswesen, die ihre Einrichtungen in Richtung einer gesundheitskompetenten Organisation entwickeln möchten. Sie bietet eine Auswahl an praxisnahen Tools, die dabei helfen, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, diese in den Alltag zu integrieren und den Nutzen für Patient*innen, Klient*innen, Angehörige und Mitarbeitende zu maximieren. Mit klaren Anleitungen und bewährten Methoden sowie Materialien unterstützt diese Sammlung die Umsetzung des Konzepts der organisationalen Gesundheitskompetenz und kann zur nachhaltigen Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen.
Die in der Sammlung zusammengestellten Methoden und Materialien sind gemeinsam mit Gesundheitsfachpersonen aus Einrichtungen der Gesundheitsversorgung entwickelt worden, bereits empirisch geprüft und werden in regelmäßigen Abständen durch die Autor*innen aktualisiert. Dabei handelt es sich um eine von den Autor*innen getroffene Auswahl, die kein vollständiges Abbild aller existierenden Methoden darstellt. Wir laden dazu ein, auf mögliche Ergänzungen hinzuweisen, um die Sammlung kontinuierlich aktuell zu halten und zu verbessern.
Die Inhalte dienen als Orientierungshilfe und können bei Anwendung eine wertvolle Ressource darstellen, um die organisationale Gesundheitskompetenz in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung zu verbessern. Dadurch tragen sie unter anderem zur Steigerung der Zufriedenheit und Sicherheit von Patient*innen, Klient*innen, Angehörigen und Mitarbeitenden sowie zur Versorgungsqualität bei.
Weitere Informationen und Ressourcen zur Förderung der Gesundheitskompetenz und der organisationalen Gesundheitskompetenz finden sich auf der Webseite des Deutschen Netzwerks Gesundheitskompetenz (DNGK) unter https://dngk.de/, sowie im Fachbereich „Organisationale Gesundheitskompetenz“ des DNGK unter https://dngk.de/ogk-organisationale-gesundheitskompetenz/
Newsletter der Hochschul-, Landes und Stadtbibliothek; 2025,05
Monatlicher Newsletter HLBS Fuld
Kalkulation von Kontraktlogistikprojekten : Datenherkunft und Methodeneinsatz
Prof. Dr. Lothar Hans und Prof. Dr. Michael Huth von der Hochschule
Fulda erläutern in ihrem Beitrag ab Seite 10, welche Daten und Methoden
sich für eine solide Kalkulation von Logistikprozessen eignen
Die Suche nach dem wahren Grund : Statistische Ursachenanalyse am Beispiel des mathematischen Analphabetismus
Aus der statistischen Analyse hessischer Abschlussarbeiten ist bekannt, dass es einen negativen statistischen Zusammenhang zwischen der Frauenerwerbstätigkeit und den Schulleistungen der Kinder gibt. Solche Aussagen werden gern im Sinne von Ursache-Wirkungsbeziehungen interpretiert und im Kampf der Ideologien als Waffe missbraucht. Die Statistik liefert aber an und für sich keine Aussagen über Ursache und Wirkung.
Dieser Bericht nimmt die Statistik der Schulleistungen zum Anlass für eine grundsätzliche Klärung der Fragen von Ursache und Wirkung. Der Kausalitätsbegriff erhält mit dem Closest-World-Konzept von David Lewis eine tragfähige Basis. Die statistische Ursachenanalyse wird als dreistufiges Verfahren konzipiert. Es zeigt sich, dass sich bei konsequenter Anwendung der Methode notorische Irrtümer der Statistik vermeiden lassen. Insbesondere löst sich das Simpsonsche Paradoxon in Wohlgefallen auf.
Im ersten Schritt erfolgt eine Strukturanalyse. Mit heuristischen Methoden werden mögliche Kausalbeziehungen erfasst und als azyklischer gerichteter Graph dargestellt. Bei der Aufstellung dieses Strukturmodells hilft eine Liste von Merkmalen der Kausalität.
Im zweiten Schritt wird das Strukturmodell mit den Methoden der statistischen (allgemeiner: stochastischen) Analyse bewertet. An dem so erstellten Kausalmodell lassen sich im dritten Schritt Ursache und Wirkung durch gezielte Interventionen und kontrafaktische Manipulationen studieren.
Die Beantwortung der konkreten Frage, ob die hohe Frauenerwerbstätigkeit ursächlich für die schlechten Schulleistungen ist, erfordert kontrafaktische Schlussfolgerungen. Und in genau diesem Punkt bleibt die Analyse unbefriedigend: Wir suchen ja nach Ursachen, weil wir sie in unserem Sinne faktisch manipulieren wollen.
Wir müssen also über diese einfache Ursachenbestimmung hinausgehen. Die schlechten Schulleistungen könnten beispielsweise auf mangelnde persönlicher Zuwendung zurückzuführen sein. Zuwendung hängt zwar von Variablen wie der Frauenerwerbstätigkeit ab. Aber diese Kopplung ist eher lose: Zuwendung ist eine faktisch veränderbare Variable. Andere Länder zeigen, wie sich persönliche Zuwendung und soziale Interaktion und damit die Schulleistungen trotz Frauenerwerbstätigkeit und hohem Ausländeranteil verbessern lassen
Referenzrahmen Modulare (Teil)Qualifizierung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Hauswirtschaft
Der Referenzrahmen „Modulare (Teil)Qualifizierung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Hauswirtschaft“ erschien zu einem in mehrfacher Hinsicht bedeutsamen Zeitpunkt. 2020 ist das Jahr der Corona-Pandemie, in der die Leistungen hauswirtschaftlicher Fachkräfte mehr denn je sichtbar und als systemrelevant anerkannt wurden. 2020 ist zugleich das Jahr, in dem die Ausbildungsordnung für den Beruf Hauswirtschafter/in nach über 20 Jahren novelliert wurde und in Kraft getreten ist. 2020 ist es außerdem fünf Jahre her, dass mit dem dgh-Rahmen-Curriculum erstmals ein detailliert beschriebenes, in den Kontext der Entwicklungen am Markt haushaltsnaher Dienstleistungen eingebettetes Rahmenkonzept für Qualifizierungen in diesem Bereich vorgelegt wurde. Das Kompetenzzentrum „Professionalisierung und Qualitätssicherung haushaltsnaher Dienstleistungen“ (PQHD) hat dieses damals gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh) veröffentlicht und greift die dort geleistete, grundlegende Arbeit auf und entwickelte einen Referenzrahmen. Dieser ermöglicht durch die Ausrichtung auf das Instrument der Teilqualifizierung (TQ) eine arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitische Akzeptanz, auf die alle beteiligten Akteure zukünftig hoffen.
Der Mangel an Personal beschäftigt Dienstleistungsunternehmen seit Jahren und erscheint als ständige Bremse in der Ausweitung dieses Marktes. Lange Wartelisten neuer Kund/innen sind in vielen Dienstleistungsunternehmen üblich, die Nachfrage ist vorhanden. In der Akquise neuer Mitarbeitender tragen aktuell die Klein- und Kleinstunternehmer/innen meist selbst dafür Sorge, dass das in der Regel fachfremde und ungelernte Personal für die Tätigkeiten im Privathaushalt qualifiziert wird. Dies bedeutet für sie einen hohen zeitlichen und monetären Aufwand. Die geforderten Kompetenzen sind klar dem Beruf Hauswirtschafter/in zuzuordnen, für die meisten Tätigkeiten jedoch bräuchte es nicht zwingend die volle Berufsausbildung (vgl. Becker/Einhorn/Grebe 2012).
Die Basis der vorliegenden Arbeit stellen die Diskussionen in Expert/innenworkshops und Fachveranstaltungen des Kompetenzzentrums PQHD sowie die berufsbildungspolitische Expertise von Prof. Dr. Alexandra Brutzer dar. Diese Ergebnisse legten nahe, für den Bereich der haushaltsnahen
Dienstleistungen einen als Teilqualifikation konzipierten Referenzrahmen zu schaffen, der mit Hilfe einer interdisziplinären Arbeitsgruppe in der Zeit von März bis September 2020 erarbeitet wurde. Der Referenzrahmen eröffnet unterschiedliche Qualifizierungsformate. Während für den Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen nicht zwingend eine Vollausbildung erforderlich
ist, können die einzelne Module des Referenzrahmens zur gezielten Qualifizierung von Mitarbeitenden genutzt werden. Gleichzeitig eröffnet der Referenzrahmen aber auch die Möglichkeit nachträglich zu einem Berufsabschluss zu gelangen, da dieser die Inhalte des gesamten Ausbildungsberufes Hauswirtschafter/in abdeckt. Mit diesem Hintergrund ist auch der Titel des Referenzrahmens zu interpretieren, in den beide Aspekte eingeflossen sind: die modulare Qualifizierung im Tätigkeitsbereich haushaltsnaher Dienstleistungen und die Teilqualifizierung für den Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/in
Wahrnehmung von haushaltsnahen Dienstleistungen
• Haushaltsnahe Dienstleistungen stellen eine wichtige Erleichterung im Alltag vieler Menschen dar. Die aktuelle Nachfrage nach solchen Dienstleistungen
kann jedoch aktuell nicht bedient werden, weil qualifiziertes Personal fehlt.
• Gründe für die geringe Attraktivität von haushaltsnahen Dienstleistungen liegen insbesondere in der geringen Bezahlung und dem negativen Image, möglicherweise auch in mangelnder Markttransparenz.
• Eine geplante Imagekampagne soll helfen, das Image von haushaltsnahen Dienstleistungen zu verbessern.
• Um Ansatzpunkte für die Kampagne zu finden, soll eine qualitative Studie Aufschluss über relevante Imagedimensionen und Denkmuster bei potentiellen
Bewerbern für solche Tätigkeitsfelder liefern
Unternehmensbefragung zu haushaltsnahen Dienstleistungen : Schlussbericht
Der vorliegende Bericht enthält die Ergebnisse einer Umfrage bei Unternehmen, die haushaltsnahe Dienstleistungen anbieten.
In dieser Studie wurde die aktuelle Situation der HDLU sowie die Einschätzung und Bereitschaft zur Registrierung / Zertifizierung ermittelt.
Am Ende des Berichts sind Informationen zur Methode ausgewiesen