German Institute for International Educational Research (DIPF)

peDOCS
Not a member yet
    31251 research outputs found

    Förderung von Genderkompetenz in der Ausbildung von Lehrkräften

    No full text
    Lehrkräften kommt bei gendersensibler Bildung in der Schule eine Schlüsselrolle zu. Um professionell und geschlechtersensibel handeln zu können, brauchen sie Genderkompetenz, die bei allen Lehrkräften phasenübergreifend und nachhaltig zu fördern ist. Sowohl im Lehramtsstudium als auch in der zweiten Ausbildungsphase werden hierfür wichtige Grundlagen gelegt. Dieser Sammelband enthält theoretische, empirische und praxisorientierte Beiträge, die mit vielfältigen Ansätzen die Förderung von Genderkompetenz bei angehenden Lehrkräften im Studium und Referendariat zum Thema machen. Die empirischen Untersuchungen zur Genderkompetenz bei Lehramtsstudierenden und (angehenden) Lehrkräften machen dabei auf einige Herausforderungen aufmerksam und liefern wichtige Impulse zur Gestaltung der Lehramtsausbildung. Weiterhin zeigen einige Beiträge die Bedeutung von Medien und Unterrichtsmaterialien für geschlechtersensible Bildung. Die Förderung von Genderkompetenz wird auch aus unterschiedlichen fachdidaktischen Perspektiven beleuchtet. Dabei widmen sich mehrere Beiträge explizit der Sportlehrkräfteausbildung und dem Schulsport, weil Geschlechterfragen hier in besonderer Weise virulent sind. Beispiele aus der universitären Praxis zeigen einerseits wie Genderkompetenz konkret in Lehrveranstaltungen gefördert und andererseits wie geschlechtersensible Bildung im Lehramtsstudium strukturell implementiert werden kann. Ein weiterer Fokus wird auf die schulpraktischen Ausbildungsphasen gelegt. Neben dem Praxissemester wird in einem Beitrag die zweite Ausbildungsphase im Vorbereitungsdienst beleuchtet. (DIPF/Orig.

    Methodologie eines Monitorings für die politische Bildung

    No full text
    Auf dem Weg zu einem systematischen Monitoring der politischen Bildung sind zahlreiche Herausforderungen zu überwinden. Diese werden im vorliegenden Kapitel in Verbindung mit den Bewältigungsstrategien skizziert, die gewählt wurden, um den „Pilotmonitor politische Bildung“ mit seinem Vier-Bereiche-Modell zu erarbeiten. Außerdem werden Entwicklungsschritte des Pilotmonitors beschrieben und eingeordnet, Vergleichsdimensionen begründet und die Datengrundlagen und -auswahl des Pilotmonitors überblickshaft vorgestellt. Das Feld der politischen Bildung ist außerordentlich vielfältig und es ist nicht möglich, dieses Feld in seiner Gänze in einem Monitoring zu erfassen. Um sich dem zu nähern, müssen Ausschnitte und Perspektiven gewählt und begründet werden, die wesentliche Aspekte der Identität, Funktionalität oder Organisation des Feldes repräsentieren können. Zugleich birgt die erforderliche Fokussierung die Gefahr, das heterogene Feld politischer Bildung unterkomplex darzustellen oder vorhandene (Un-)Sichtbarkeiten von Bereichen und Akteur/-innen zu verfestigen. Dem lässt sich nur mit größtmöglicher Transparenz bezüglich der erfolgten Auswahlentscheidungen und Schwerpunktsetzungen begegnen, sowie mit der klaren Benennung bislang wenig belichteter oder ausgesparter Bereiche und Aspekte. Auch die Qualität der Daten zum Feld ist sehr heterogen und muss bei ihrer Interpretation stets sorgfältig abgewogen werden. Der Pilotmonitor legt seine Datengrundlagen und Operationalisierungen offen und macht die Daten für eine sinnvolle und differenzierte Interpretation zugänglich. Von deren Aufbereitung in Form von Rankings wurde dezidiert abgesehen, um keine verkürzten Dateninterpretationen zu befördern. Denn für eine angemessene Bewertung der Daten sind normative Entscheidungen erforderlich, welche die unterschiedlichen Kontexte und Bedingungen berücksichtigen. (DIPF/Orig.

    Bildung und Biografie im hohen Alter. Qualitativ-empirische Forschung und bildungstheoretische Perspektivierungen. Mit Online-Material

    No full text
    Wie blicken hochaltrige Menschen selbst auf ihr Leben und Älterwerden? Innerhalb der Geragogik wird bereits nach dem Lernen des Älterwerdens gefragt und diese Prozesse werden in der Praxis begleitet. Wie sehen aber biografische Bildungsprozesse im Umgang mit der Lebensphase des hohen Alters aus? Welche Rolle spielen dabei die eigene Endlichkeit, der Körper und Verletzlichkeit? Wie wird Welt und Generativität in hochaltrigen Biografien hergestellt und verhandelt? Und inwiefern ist das eigene Doing Age in Forschung mit und über das hohe Alter zu hinterfragen? (DIPF/Orig.

    The Senegalese school system between "rooting and opening" and the challenge of quality and access to education

    No full text
    To provide a comprehensive understanding of the current problems and challenges of the education system in Senegal, this article contains a brief overview of its discontinuous historical development. Like in many other countries, the perspective of “education for all” is central to educational policy in Senegal. Via various reforms and programs, significant progress has been made towards achieving universal access to education. However, goals concerning the quality of education remain to be reached. Some of the factors that continue to limit the efficiency of the education system are: the as yet unresolved ambivalence of “enracinement et ouverture” (rooting and opening), the blurry, unsatisfactory policies regarding the role of languages in education, the disparities in the education system, the lack of initial vocational training of some educators and of an innovative and efficient teacher training program. (DIPF/Orig.)Um die aktuellen Probleme und Herausforderungen des senegalesischen Bildungssystems zu verstehen, wird in diesem Artikel ein kurzer Überblick über die diskontinuierliche historische Entwicklung des Bildungswesens gegeben. Wie auch in vielen anderen Ländern steht das Thema „Bildung für alle“ im Mittelpunkt der Bildungspolitik Senegals. Durch verschiedene Reformen und Programme wurden deutliche Fortschritte auf dem Weg zu einem allgemeinen Zugang zu Bildung erzielt. Die Ziele in Bezug auf die Qualität der Bildung sind noch nicht erreicht. Einige der Faktoren, die die Effizienz des Bildungssystems weiterhin einschränken, sind u. a. : die bis jetzt ungelöste Ambivalenz von „enracinement et ouverture” (Verwurzelung und Öffnung), die unklare Politik in Bezug auf die Rolle der Sprachen im Bildungswesen, die Ungleichheiten im Bildungssystem, das Fehlen einer beruflichen Erstausbildung für einige Lehrer:innen und eines innovativen und effizienten Lehrer:innenbildungsprogramms. (DIPF/Orig.

    Introduction to ethnographic research and main challenges of gathering data

    No full text
    In this article, ethnography is introduced as a research method and research attitude with a special focus on the role of the researcher in the field and on data collection. First, important characteristics of ethnographic research and their theoretical roots are presented. It will also be discussed which research questions, in the context of school and teaching, work particularly well with ethnographic research. Furthermore, steps and problems of field access are shown and the role of researchers in the field is reflected. Participant observation as a central method of ethnographic data collection is associated with the visible and audible presence of one or more researchers in the field, whose influence on the field must always be considered and reflected upon. (DIPF/Orig.)In diesem Artikel wird die Ethnographie als Forschungsmethode und Forschungshaltung vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf der Rolle des:der Forscher:innen im Feld und auf der Datenerhebung liegt. Zunächst werden wichtige Merkmale der ethnographischen Forschung und ihre theoretischen Wurzeln vorgestellt. Es wird auch erörtert, welche Forschungsfragen im Kontext von Schule und Unterricht sich besonders gut mit ethnographischer Forschung bearbeiten lassen. Weiterhin werden Schritte und Probleme des Feldzugangs aufgezeigt und die Rolle der Forschenden im Feld reflektiert. Wenn die teilnehmende Beobachtung die zentrale Methode der ethnographischen Datenerhebung ist, dann ist es leicht nachvollziehbar, dass für alle Beteiligten die sichtbare und hörbare Anwesenheit eines oder mehrerer Forscher:innen das Feld beeinflusst. Dieser Einfluss muss stets berücksichtigt und reflektiert werden. (DIPF/Orig.

    Der Genfer Schulmarkt. Wettbewerb und Interdependenzen zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteure

    No full text
    Cet article analyse les dynamiques du marché scolaire genevois en examinant l\u27évitement scolaire au secondaire 1. À partir des données de suivi de la scolarité de 17 013 élèves, l\u27étude examine l\u27ampleur de l\u27évitement, les caracté- ristiques des élèves concerné·e·s et des établissements évités ou recherchés. Les résultats montrent que l\u27évitement est un phénomène significatif, influencé par l’origine sociale et la nationalité des élèves. Ils révèlent une segmentation et une spécialisation de l\u27offre éducative dans l\u27enseignement privé, où divers profils d\u27établissements répondent à des demandes spécifiques. En discutant le concept de «niches éducatives», l\u27article souligne l\u27interdépendance entre les secteurs public et privé dans la structuration du marché scolaire genevois. (DIPF/Orig.)Dieser Artikel analysiert die Dynamiken des Genfer Schulmarktes, indem er die Schulvermeidung in der Sekundarstufe 1 untersucht. Zur Erfassung des Ausmasses der Schulvermeidung, der Merkmale der betroffenen Schüler*innen sowie der gemiedenen bzw. besuchten Schulen werden Monitoringdaten von 17.013 Schüler*innen herangezogen. Die Ergebnisse belegen, dass die Vermeidung ein signifikantes Phänomen ist, das von sozialer Herkunft und Nationalität der Schüler beeinflusst wird. Sie offenbaren eine Segmentierung und Spezialisierung des Bildungsangebots im Privatschulbereich, in dem verschiedene Schulprofile auf spezifische Anforderungen reagieren. Die Interdependenz zwischen öffentlichem und privatem Sektor bei der Strukturierung des Genfer Schulmarktes wird in der Diskussion um das Konzept der «Bildungsnischen» deutlich. (DIPF/Orig.

    Coping of student teachers in the teaching profession – A personal resource for managing the dual role?

    No full text
    Aufgrund des Lehrer:innenmangels steigen Lehramtsstudierende zunehmend begleitend zum Studium in den Lehrberuf ein. Personale Ressourcen sind in dieser anforderungsreichen Situation von Bedeutung. Auf der Basis einer Stichprobe von 296 österreichischen Studierenden in der Doppelrolle wurde mittels Strukturgleichungsmodellen überprüft, inwieweit Coping, das als personale Ressource betrachtet wird, mit der emotionalen Erschöpfung und dem Engagement in Beziehung steht. Die Ergebnisse belegen, dass das problemorientierte annähernde Coping mit einer geringeren emotionalen Erschöpfung im Beruf und einem höheren Engagement im Studium in Verbindung steht. Das emotionsorientierte annähernde Coping korreliert positiv mit der emotionalen Erschöpfung im Beruf. Für das vermeidende Coping zeigten sich keine Zusammenhänge. Problemorientierte annähernde Copingstrategien stellen eine bedeutsame Ressource in der frühen Berufseinstiegsphase dar und sollten als fester Bestandteil in die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen integriert sein. (DIPF/Orig.)Due to the shortage of teachers, student teachers are increasingly entering the teaching profession alongside their studies. Personal resources are important in this challenging situation. Based on a sample of 296 Austrian student teachers in the dual role, the extent to which coping strategies, which are considered as personal resources in this study, are related to emotional exhaustion and engagement was examined by means of structural equation modelling. The results show that problem-focused coping is associated with lower emotional exhaustion at work and higher engagement in studies. Emotion-focused coping correlates positively with emotional exhaustion at work. No correlations were found for avoidance coping. Problem-focused strategies are a significant resource in the early stages of a career and should be integrated as an integral part into teacher education and professional development of in-service teachers. (DIPF/Orig.

    Adaptive behaviour of students with autism spectrum disorder in special needs schools for children and adolescents with intellectual disabilities

    No full text
    Die aktuellen Diagnosekriterien für eine Störung der Intelligenzentwicklung (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 11. Revision ICD-11) bzw. Intellektuellen Beeinträchtigung (Diagnostisches und Statistisches Manual psychischer Störungen, 5. Fassung, DSM-5) fordern obligatorisch nicht nur intellektuelle, sondern auch adaptive Kompetenzen im deutlich unterdurchschnittlichen Bereich. Dieses gleichberechtigte Doppelkriterium betont die Bedeutung adaptiven Verhaltens stärker als die Vorgängerklassifikationen ICD-10 und DSM-IV. Adaptives Verhalten setzt sich aus konzeptuellen (inkl. kommunikativen), praktischen und sozialen Fähigkeiten zusammen. Mit Einschränkungen im Bereich der Kommunikation und des Sozialverhaltens betrifft adaptives Verhalten damit zwei zentrale diagnoserelevante Aspekte einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS). So stellt sich die Frage nach systematischen Unterschieden zwischen Schülerinnen und Schülern (SuS) mit und ohne ASS innerhalb der Gruppe der SuS im sonderpädagogischen Schwerpunkt Geistige Entwicklung (SGE). Für die Darstellung des adaptiven Funktionsniveaus der SuS im SGE steht mit Vineland-3 (Sparrow et al., 2021) ein aktuelles, für den deutschsprachigen Raum normiertes Verfahren zu Verfügung. Insgesamt konnten 515 SuS, die Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Bayern besuchen, davon 85 mit einer ASS-Diagnose, bei den Analysen berücksichtigt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die adaptiven Kompetenzen in beiden Gruppen weit unterdurchschnittlich ausgeprägt sind. Die adaptiven Kompetenzen bei SuS mit einer ASS-Diagnose sind signifikant schwächer ausgeprägt als bei ihren Mitschülerinnen und -schülern ohne ASS-Diagnose. Die Unterschiede im Bereich der sozialen Fertigkeiten fallen am deutlichsten aus. (DIPF/Orig.)The current diagnostic criteria for disorders of intellectual development (International Classification of Diseases 11th revision, ICD-11) and intellectual developmental disorder (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition, DSM-5) require “significantly below average intellectual functioning and adaptive behaviour” (ICD-11). These two equal criterions emphasize the importance of adaptive behaviour more strongly than the previous classifications ICD-10 and DSM-IV. Adaptive behaviour is made up of conceptual (including communication), practical and social skills. With limitations in the areas of communication and social behaviour, adaptive behaviour thus concerns two central diagnosis-relevant aspects of an autism spectrum disorder (ASD). The ASD-relevant limitations in the areas of communication and social behaviour motivate the question of systematic differences between students with and without ASD within the group of students with a special educational need on intellectual development. Vineland-3 (Sparrow et al., 2021) is a current procedure standardized for German-speaking countries for the presentation of the adaptive behaviour level of pupils with a special educational focus on intellectual development. A total of 515 pupils attending a special education school with a focus on intellectual development, 85 of whom were diagnosed with ASD were included in the analyses. The results show that scores in adaptive behaviour are far below average in both groups. The adaptive skills of pupils with an ASD diagnosis are significantly weaker than those of their peers without an ASD diagnosis. The differences are most pronounced in social skills. (DIPF/Orig.

    From the description of teaching and learning in classroom practices to issues in the formation of school subjects. The joint action framework in didactics

    No full text
    This chapter reflects the content of a series of lectures at the Graduate School Subject Specific Learning and Interaction in Elementary School (INTERFACH, 5-8 July 2022, Halle). It focuses on the emergence of comparative research in Didactics in the French-speaking context. The aim is to introduce the main concepts of the Joint Action framework in Didactics (JAD) and to explain how they are used within the Research Group in Comparative Didactics, at the University of Geneva. To do so, I use a series of empirical examples that I analyze from several perspectives, each of which is complementary to others. In the last part of the paper, I show the importance of the analyses carried out using this framework for understanding issues about the didactic transposition in the formation of science as a school subject. (DIPF/Orig.

    Tippen und Wischen. Digitale Mathematiklehrwerke benutzen

    No full text
    Die aktuelle Entwicklung vom klassischen Schulbuch hin zum digitalen Lehrwerk im Mathematikunterricht der Grundschule wird häufig als sinnbildlich für modernen Unterricht angesehen. Während sich politische und gesellschaftliche Diskussionen dabei oft nur um die Frage der Beschaffung und Implementierung drehen, wird in diesem Beitrag die tatsächliche Ausgestaltung und Interaktion mit diesen Lehrwerken im Unterricht in den Blick genommen. Was bedeutet es, ein digitales Lehrwerk auf einem zusätzlichen Endgerät im Mathematikunterricht zu nutzen? Welche Praktiken und Interaktionen sind im Umgang mit einem Lehrwerk beobachtbar, welches ganz eigene Anforderungen an seine Nutzung stellt? Ethnografische Beobachtungen, die im Mathematikunterricht dreier Grundschulen protokolliert wurden, zeigen starke Ambivalenzen in der Anpassung des Schulbuchs auf die digitale Anwendung und der tatsächlichen Auseinandersetzung der Lernenden mit dem Artefakt. Dabei führt das Paradigma der Digitalisierung in der Schule zu anderen Nutzungspraktiken des Lehrwerks, in deren Beobachtung sich zeigt, dass damit sowohl Möglichkeiten als auch Einschränkungen für das Lehren und Lernen einhergehen. Insbesondere der fachliche Anspruch wirkt unter den Prämissen von Effizienz und individualisiertem Arbeiten fragwürdig. Das Konzept von digitalen Lehrwerken führt sowohl zu Abhängigkeiten als auch zu neuen Angeboten, die so umfassend sind, dass fast alle Bereiche des Mathematikunterrichts durchdrungen und beeinflusst werden. (DIPF/Orig.

    30,157

    full texts

    31,251

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    peDOCS is based in Germany
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇