German Institute for International Educational Research (DIPF)

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    Providing learning feedback and using it as a tool. Effective support through digital learning progress assessment with Levumi

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    Die digitale Lernverlaufsdiagnostik (LVD) misst die Lernentwicklung von Schülerinnen und Schülern systematisch und gibt der Lehrkraft Informationen für pädagogische Entscheidungen. Im aktuellen Schulsystem, das oft nicht alle Lernenden optimal fördert, kann LVD helfen, heterogene Lernbedarfe zu erkennen und gezielt zu adressieren. Durch regelmäßig wiederholte Tests, die spezifische Fähigkeiten wie das Addieren im Hunderterraum messen, können Lehrkräfte individuelle Lernfortschritte verfolgen und Lernschwierigkeiten frühzeitig identifizieren. Digitale Plattformen wie Levumi.de ermöglichen eine effiziente und reliabel Messung, indem sie verschiedene Kompetenzstufen abdecken und adaptive Testalgorithmen verwenden. Die Ergebnisse, visualisiert in Lernverlaufsgraphen, bieten sowohl Lehrkräften als auch Schüler wertvolles Feedback und unterstützen eine zielgerichtete Förderung. Insgesamt stellt die LVD ein wichtiges Werkzeug dar, um den Unterricht und die Fördermaßnahmen an die individuellen Bedürfnisse der Schüler anzupassen und somit die Effektivität der Bildungsangebote zu erhöhen. (DIPF/Orig.)Digital learning progress diagnostics (LVD) offer a systematic method to measure and analyze students’ learning development during support periods. In the current educational system, which often does not optimally support all students, LVD can help identify and address diverse learning needs. Through regularly repeated tests that measure specific skills, such as addition within a hundred, teachers can track individual learning progress and identify learning difficulties early. Digital platforms like Levumi.de enable efficient and reliable measurement by covering various competency levels and using adaptive test algorithms. The results, visualized in learning progress graphs, provide valuable feedback for both teachers and students, supporting targeted instruction. Overall, LVD is an essential tool for adjusting teaching and support measures to the individual needs of students, thereby increasing the effectiveness of educational offerings. (DIPF/Orig.

    Inklusive Gesamtschulen als lernende Systeme – Herausforderungen in postpandemischer Zeit aus der Sicht von Schulleitungen

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    Die Coronapandemie forderte Schulen im Sinne systemischer Resilienz heraus. Für inklusive Schulen bedeutet dies u. a. Umgang mit Ungewissheit in Schulentwicklungsprozessen und Anpassung des Schulleitungshandelns. Daher werden im Beitrag zwei Fragen gestellt: (1) Welche Herausforderungen für postpandemische Schul- und Unterrichtsentwicklung nehmen Schulleitungen inklusiver Gesamtschulen wahr und wie reagieren sie darauf? (2) Inwiefern betrachten sie dabei ihre Schulen als lernende Systeme? Datengrundlage ist das BMBF-Projekt Deisel (16 Interviews; Auswertung: strukturierende qualitative Inhaltsanalyse). Deutlich wird, worin die Befragten Herausforderungen sehen und wie sie darauf reagieren. Das Verständnis als lernendes System wird skizziert: Es zeigt sich die Bedeutung systemischer Resilienz für inklusive Schul- und Unterrichtsentwicklung. (DIPF/Orig.

    Multilinguality in communication between school and parents

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    Eltern und schulische Professionelle müssen sich verständigen, um die Erziehung und Bildung der Kinder gemeinsam zu gestalten. Dazu müssen sie nach Gemeinsamkeiten in ihren Sprachrepertoires suchen. Künstliche Intelligenz hat die Übersetzungsmöglichkeiten radikal verbessert, aber besonders neu zugewanderte Eltern sind oft unsicher, ob sie alles richtig verstanden haben. Sie brauchen eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der wiederholte Rückfragen möglich sind. Das Paper gibt Denkanstöße, was bei der kreativen Gestaltung der Verständigung bedacht werden sollte. Außerdem gibt es Hinweise, wo weiterführende Informationen und Tipps zu finden sind. (DIPF/Orig.)Parents and school professionals have to communicate to form a partnership in the education of children. For this purpose, they need to look for common ground in their language repertoires. Artificial intelligence has radically improved translation possibilities, but newly arrived parents in particular are often unsure whether they have understood everything correctly. They need an atmosphere of trust in which repeated questions are welcome. The paper provides food for thought for creative communication solutions and information on further information and tips. (Author

    Horizonte weltbürgerlich-transformatorischer Friedenspädagogik bei Gandhi und Montessori

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    Wenn es um den Zusammenhang von gesellschaftlicher Transformation und pädagogischen Reformen geht, lohnt ein systematischer Blick zurück. Dies wird in diesem Beitrag versucht, in dem Transformation, Kosmopolitismus und Friedenspädagogik am Beispiel von Gandhi und Montessori durchgespielt und auf aktuelle Vorstellungen einer Global Citizenship Education bezogen werden. (DIPF/Orig.)When it comes to the connection between social transformation and educational reforms, it is worth taking a systematic look back. This is attempted in this article, in which transformation, cosmopolitanism and peace education are analysed using the examples of Gandhi and Montessori and related to current ideas of global citizenship education. (DIPF/Orig.

    Wissenschaftsdidaktik

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    Wissenschaftsdidaktik ist ein besonderes Format der Didaktik, das den Gesamtzusammenhang von Hochschullehre, Studium und Wissenschaft auf spezifische Weise nuanciert und dabei in einem speziellen Verhältnis zur Hochschuldidaktik sowie zur originären Wissenschaftspraxis steht. Der Beitrag skizziert Wissenschaftsdidaktik als mehrdimensionale Denkfigur und weist Themenfelder wissenschaftsdidaktischer Forschung aus. (DIPF/Orig.

    Studienreform

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    Lehre und Studium waren schon immer Gegenstand kontroverser Reformdebatten. In der jüngeren Vergangenheit hat insbesondere der Bologna-Prozess die Gemüter bewegt. Sahen die einen in ihm einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Öffnung der tertiären Bildung, beschworen die anderen das Ende der wissenschaftlichen Nachwuchsbildung nach dem idealistischen Universitätsmodell von Wilhelm von Humboldt herauf. Die diesbezüglichen Kontroversen, die einen prinzipiellen Widerspruch zwischen akademischer Bildung und deren berufspraktischer Nützlichkeit konstruieren, sind bis heute, also mittlerweile rund 25 Jahre nach der Einführung der ersten modularisierten Studiengänge im deutschen Hochschulwesen virulent. Der Beitrag nimmt die entsprechenden Debatten sowie die gesellschaftlichen Resonanzbedingungen, in denen die Reform seinerzeit stattfand, in den Blick und stellt den Bologna-Prozess als Gegenstand der Hochschulforschung dar. (DIPF/Orig.

    Hochschulfinanzierung – Hochschulsystemfinanzierung

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    Die Hochschulfinanzierung wird hier als zentrales Instrument staatlicher Hochschulgovernance verhandelt. Dabei werden die Strukturen der Mittelflüsse und Forschungsbefunde einerseits zur Meso- und Mikroebene – Hochschulen und deren Arbeitsebenen –, andererseits zur Makroebene – Länder und Bund – dargestellt. Für letztere wird zweierlei deutlich: Die Finanzierung der Hochschulen ist komplexer als gemeinhin angenommen, und sie ist mehr als die Finanzierung der Hochschulen. Insbesondere profitiert das Hochschulsystem sehr stark von Mittelflüssen jenseits der laufenden Grundmittel. Letztere werden meist für Zeitverlaufsbetrachtungen herangezogen, machen jedoch nur 56 Prozent der öffentlichen Finanzierung des Hochschulsystems aus. (DIPF/Orig.

    Academic Capitalism und Exzellenz

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    Die Academic Capitalism-Theorie behandelt Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen der Überlagerung des wissenschaftlichen Wettbewerbs durch Wettbewerbe um Drittmittel, Exzellenz und Elite-Status sowie Sichtbarkeit in Rankings und durch Maßzahlen. Zugleich verschwimmen die Grenzen zwischen akademischen, wirtschaftlichen, bürokratischen und politischen Feldern. Hinzu tritt eine stärkere zentrale und universitäre Kontrolle der akademischen Gemeinschaft durch Ministerien und universitäres Management. Nichtintendierte Effekte dieser Entwicklung umfassen Karrierismus und Opportunismus der Forschenden, Umwidmung der Forschung von Wissensgenerierung auf Siege in organisierten Drittmittel- und Prestigewettbewerben sowie die Rekrutierung einer kleinen Elite aus sich selbst heraus. Forschungsautonomie wird beschnitten, was zu zusätzlichem Druck, Ängsten und Gaming the System-Strategien sowie zu einer Verringerung wissenschaftlicher Innovationsfähigkeit führt. (DIPF/Orig.

    TIMSS 2023. Skalenhandbuch zur Dokumentation der Erhebungsinstrumente und Arbeit mit den Datensätzen

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    Deutschland beteiligte sich im Jahr 2023 zum fünften Mal an der internationalen Schulleistungsstudie Trends in International Mathematics and Science Study (TIMSS), in der die Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenzen von Schüler:innen der vierten Jahrgangsstufe erhoben werden. Mit diesem Handbuch werden die Erhebungsinstrumente dokumentiert, die im Rahmen der Studie eingesetzt wurden. Dieser Band enthält sowohl Instrumente, die Teil des internationalen Studiendesigns sind, als auch nationale Ergänzungen für Deutschland. Durch deskriptive Statistiken wird ein Einblick in die Verteilungen der erhobenen Angaben sowie in die Datenqualität ermöglicht. Darüber hinaus werden System- und Organisationsvariablen sowie generierte Indizes aufgeführt. Das Skalenhandbuch versteht sich als Ergänzung zu Materialien, die zu der Studie von der internationalen Studienleitung an anderer Stelle umfassend dokumentiert sind und erleichtert die Arbeit mit den Datensätzen der Studie. (DIPF/Orig.

    Jahrbuch der berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschung 2025

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    Wie entwickelt sich die Forschung in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik? Das Jahrbuch gibt einen Überblick über den aktuellen Stand und bildet dadurch das breite thematische und methodologische Spektrum der Forschung und Theoriebildung in der Disziplin ab. Der diesjährige Band versammelt Beiträge, die bei der Tagung der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der DGfE erstmalig einer breiteren Fachöffentlichkeit präsentiert wurden. (DIPF/Orig.

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