German Institute for International Educational Research (DIPF)

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    Nachhaltigkeit als Gegenstand politischer Bildung im Fremdsprachenunterricht. Eine Analyse ausgewählter Passagen aktueller Französisch-/Spanischlehrwerke

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    Die Autorin befasst sich mit Nachhaltigkeit als Gegenstand politischer Bildung im Französisch- und Spanischunterricht. Sie skizziert zunächst wichtige Herausforderungen an eine fächerübergreifende politische Bildung und verortet diese in der Fremdsprachendidaktik im Kontext der Landeskunde und des interkulturellen Lernens. Mittels einer explorativen qualitativen Inhaltsanalyse von zwei spanischen und drei französischen Lehrwerken für die Mittel- und Oberstufe (jeweils eine ältere und eine aktuelle Ausgabe) arbeitet sie die behandelten Themen, die damit verbundenen Lernziele und die Veränderungen der Darstellung heraus. Es zeigt sich, dass die Spanischlehrwerke stärker auf die Thematik eingehen. Insgesamt wird ein positives Bild der Bestrebungen für nachhaltiges Handeln gezeichnet, und die Schüler*innen werden zur aktiven Meinungsbildung herausgefordert. (DIPF/Orig.)This article deals with issues of civic education in foreign language teaching. Based on an analysis of civic education in foreign language curricula in Germany, I will analyse French and Spanish textbooks and how they deal with issues of sustainability, specifically environmental protection, species protection, waste avoidance or mindfulness in dealing with nature and the environment. The results will show how these topics are treated in the analysed textbooks and how units in French and Spanish textbooks deal with sustainability in the respective target language countries. (DIPF/Orig.

    Nachhaltigkeit im Norden. Von Grundprinzipien des sámischen Tourismus zu einem digitalen Bildungsmedium?

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    Ein Bildungsmedium vorwiegend für Erwachsene, das im Internet angeboten wird, sind die „Richtlinien für verantwortungsvolle Reisende in den sámischen Heimatgebieten und dem Bereich der sámischen Kultur in Finnland“, die im Beitrag vorgestellt werden. Die Autorin unterzieht diesen Tourismusratgeber einer Analyse mit dem „Augsburger Analyse- und Evaluationsraster“ für Bildungsmedien, um zu eruieren, inwiefern er Merkmale eines solchen aufweist, und illustriert an etlichen Beispielen, dass er beispielsweise bewusst makro- und mikrodidaktisch aufgebaut ist, z.B. durch benutzer*innenfreundliche Binnendifferenzierungen, Text-Bild-Kombinationen, Verlinkungen und Erläuterungen. Mit Hilfe eines Quizʼ am Ende der „Richtlinien“ lässt sich erworbenes Wissen selbsttätig überprüfen. (DIPF/Orig.)In this paper, I analyse whether and to what extent the website entitled Responsible Visitors’ Guide to [sic] World of Sámi Culture and Sámi Homeland in Finland is a digital educational medium. As it is based on the Ethical Guidelines for Sámi Tourism, I briefly outline basic information about the Sámi and the ethical guidelines. Then I use the Augsburg Grid for Analysis and Evaluation of Educational Media as a frame of reference to illustrate that the website focuses on a specific learning objective and qualifies as a digital educational medium in terms of its objective. (DIPF/Orig.

    Konzeption von Open Educational Resources (OER) im Kontext von Fragestellungen der Nachhaltigkeit

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    Der Beitrag rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie der BNE zugerechnete Kompetenzen von Studierenden durch gemeinsames Forschendes Lernen gefördert werden können – hier konkret die Fähigkeit, komplexe Problemstellungen, wie z.B. den Umgang mit nicht nachhaltigem Verhalten von Jugendlichen, in kooperativen Prozessen zu lösen. Aus Sicht der beiden Autoren eignet sich zum Erwerb dieser Kompetenz insbesondere die Methode des Design Thinking, bei der i.d.R. Vertreter*innen verschiedener Fachrichtungen in einem iterativen Prozess von der Problemanalyse bis zur Erstellung eines Prototypen zu dessen Lösung zusammenarbeiten. Sie beschreiben, wie sie über Design Thinking mit Studierenden OER zur Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen entwickelt haben, wobei über die Lizenzierung als OER zugleich Kenntnisse über eine möglichst nachhaltige Distribution von Bildungsmedien vermittelt wurden. (DIPF/Orig.)Sustainability as a central and indispensable motif of contemporary education can be implemented as a reference value in the OER concept (within cross-school teacher training) in such a way that concrete problems of learning and teaching on the topic of sustainability are analysed, defined and, as a result, teaching-learning materials are designed, presented and evaluated in an iterative creative process with the help of design thinking. This article is dedicated to this topic and also describes theoretical considerations and coherences of ‘open educational resources’ in the context of ‘ESD strategies and skills transfer’, taking into account ‘design thinking’ and interdisciplinary design principles of corresponding university seminars. (DIPF/Orig.

    Mathematische und Rechtschreibkompetenzen der Schüler:innen an der Universitätsschule Dresden. Analyse in den Jahrgängen 2 bis 9 im Schuljahr 2023/24

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    In dem vorliegenden Beitrag wird der Lernstand der Schüler:innen der Universitätsschule Dresden im Schuljahr 2023/24 dargestellt und diskutiert. Der Lernstand wurde mit dem Deutschen Mathematiktest (DEMAT) und der Hamburger Schreib-Probe (HSP) erhoben. Beides sind standardisierte Tests, die unterschiedliche Ziele haben: Der DEMAT zielt auf eine deutliche Differenzierung von leistungsstärkeren und leistungsschwächeren Schüler:innen hinsichtlich mathematischer Fähigkeiten ab, die sehr nah am Curriculum ausgerichtet sind. Die HSP versteht sich als Instrument zur Erfassung bereits vorliegender Rechtschreibstrategien mit dem Fokus auf die Ableitung spezifischer Förderung und differenziert daher deutlich stärker im Bereich der Schüler:innen, die hier noch Schwierigkeiten haben. Damit zielen die Tests in ihrer Differenzierung zum einen auf eine Herausstellung von Schüler:innen mit sehr guten Mathematikfertigkeiten und zum anderen auf auffällige, möglicherweise nicht ausreichende ausgeprägte orthografische Kompetenzen ab. Zudem sei bereits an dieser Stelle kritisch angemerkt, dass mit den beiden Testverfahren lediglich Teilaspekte des Lernstandes von Schüler:innen (der Universitätsschule) berücksichtigt werden. Ein umfassendes Bildungsverständnis nimmt neben den klassischen Kulturtechniken wie Schreiben, Rechnen und Lesen auch weitere Kompetenzen, wie z. B. die Fähigkeit zum selbstregulierten Lernen und dem Lernen in kooperativen Lernsettings, in den Blick. Die vorliegenden Ergebnisse bilden also lediglich einen Teilaspekt des Lernstandes der Schüler:innen ab. Im Rahmen des vorliegenden Beitrages werden die Ergebnisse der Schüler:innen, die sich im Schuljahr 2023/24 in den Jahrgängen 2 bis 9 befanden, zum einen ins Verhältnis zu Ergebnissen der Schüler:innen in vorausgegangenen Jahrgängen (Schuljahr 2021/22 und 2022/23) in der gleichen Jahrgangsstufe gesetzt. Zum anderen werden die Ergebnisse der Jahrgänge 3 bis 6 an der Universitätsschule mit gleichen Jahrgangsstufen an anderen Schulen (differente Schulformen) verglichen. (DIPF/Orig.

    Inclusive vocational training as understood by the UN convention on the rights of persons with disabilities. A discussion

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    Seitdem Deutschland 2009 die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UNBRK) ratifiziert hat, gibt es auch in der Berufsausbildung Debatten zu Inklusion. Die hier zur Diskussion gestellten Reformvorschläge zur Gestaltung inklusiver Berufsausbildung stützen sich auf die UN-BRK und ihr grundlegendes Verständnis von „Diskriminierung“ (Art. 2 UN-BRK), Inklusion (Art. 24 UN-BRK) und den von den Staaten dazu zu treffenden „angemessenen Vorkehrungen“ (Art. 2 UN-BRK). (DIPF/Orig.)Since Germany ratified the United Nations Convention on the Rights of Persons with Disabilities (UN CRPD) in 2009, there have been debates on inclusion not only in schooling but also in vocational education and training. The reform proposals presented here for discussion on the organization of inclusive vocational training are based on the UN CRPD and its fundamental understanding of “discrimination” (Art. 2 UN CRPD), inclusion (Art. 24 UN CRPD) and the “reasonable accommodation” to be made by states (Art. 2 UN CRPD). (DIPF/Orig.

    The research project "Inclusion in vocational education and training" (InBiT). How inclusive is the school-to-work-transition?

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    Das Forschungsprojekt „Inklusion in der beruflichen Bildung. Bildungsteilhabe in regionalen Übergangsstrukturen – mit einem Schwerpunkt auf die Perspektive junger Erwachsener“ (InBiT) hat sich zwischen 2021 und 2025 der Frage gewidmet, welche Bildungshemmnisse bzw. Bildungserfolge junge Menschen aus benachteiligten Räumen im Übergangssystem erfahren und wie sie von relevanten Akteur*innen unterstützt werden. Umgesetzt wurde das Projekt in jeweils zwei Untersuchungsregionen in Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen, wobei sowohl ländliche als auch städtische Umgebungen einbezogen waren. (DIPF/Orig.)The project “Inclusion in vocational education and training. Participation in education in regional transition structures – with a focus on the perspective of young adults” (InBiT, 2021–2025) was dedicated to the question of which educational barriers and educational successes young people from disadvantaged areas experience in the transition system and how they are supported by relevant actors. The project was implemented in two study regions each in Saxony-Anhalt and Lower Saxony, including both rural and urban environments. (DIPF/Orig.

    Whole Institution Approach an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Eine Bilanz nach zwölf Jahren Nachhaltigkeitsentwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Governance

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    Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) verfolgt seit 2010 eine nachhaltige Entwicklung im Sinne des Whole Institution Approach. Seit 2012 werden jährlich die Fortschritte in einem Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert. Dem Handlungsfeld Governance kommt durch sein Commitment sowie durch die Bereitstellung von strukturellen, personellen und finanziellen Ressourcen eine entscheidende Bedeutung hinsichtlich des Erfolgs zu. Der vorliegende Beitrag widmet sich der Rolle der Hochschulleitung im Kontext der Umsetzung nachhaltiger Entwicklung an der KU, analysiert Gelingensbedingungen und formuliert Empfehlungen. (DIPF/Orig.)The Catholic University of Eichstätt-Ingolstadt has been pursuing sustainable development in line with the Whole Institution Approach since 2010. Since 2012, progress has been documented annually in the sustainability report. The governance field of action plays a decisive role in this success through its commitment and the provision of structural, human and financial resources. This article is dedicated to the role of university management in the context of sustainable development, analyses the conditions for success and formulates recommendations. (DIPF/Orig.

    Pioneering Sustainability – Weiterbildung für Schulleitungen zur Gestaltung nachhaltiger Schulen

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    Bildung gilt als zentrales Instrument für nachhaltige Entwicklung. Schulleitungen spielen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung nachhaltiger Schulen und können Vorbilder für Lehrpersonen, Schüler:innen und Eltern sein. Dazu benötigen Schulleitungen entsprechende Fähigkeiten und Fertigkeiten. In der Weiterbildung Pioneering Sustainability werden Schulleitungen motiviert und befähigt, nachhaltige Schulen zu gestalten und damit nachhaltige Entwicklung zu fördern. (DIPF/Orig.)Education is considered a central instrument for sustainable development. School leaders play a key role in designing sustainable schools that can serve as role models for sustainable development for teachers, students and parents. To do this, school leaders need the appropriate skills and abilities. The Pioneering Sustainability course motivates and empowers school leaders to design sustainable schools and thus promote sustainable development. (DIPF/Orig.

    The right to education and schooling for refugee children and adolescents in reception centers. Availability and accessibility in the German federal states. A research report on the BiSKE study

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    Die BiSKE-Studie liefert erstmals einen bundesweiten und bundesländerdifferenzierenden Überblick zur Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von schulischer Bildung für geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Anfangszeit nach ihrer Ankunft in Deutschland. Ziel des hier vorgelegten Forschungsberichts ist es, diese Erkenntnisse möglichst zeitnah Politik, Praxis und Wissenschaft zur Verfügung zu stellen – weitere vertiefende Forschung und Analysen sind erforderlich. Es wird untersucht, welche Bildungsangebote in den Aufnahmeeinrichtungen aller Bundesländer für Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter von 6-18 Jahren verfügbar sind und inwiefern der Zugang verzögert oder beschränkt ist. (DIPF/Orig.)The BiSKE study provides the first nationwide overview, differentiated by federal state, of the availability and accessibility of school education for refugee children and young people in the initial period after their arrival in Germany. The aim of this research report is to make these findings available to policymakers, practitioners and scientific community as quickly as possible – further in-depth research and analysis are required. The study examines what educational opportunities are available across reception centres across all federal states for schoolaged children and adolescents (6-18 years) and to what extent access is delayed or restricted. (DIPF/Orig.

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