31251 research outputs found
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"Welche Kompetenzen soll die Schule von heute für die Gesellschaft von morgen vermitteln?". Erziehungswissenschaftliche Perspektive
Der zentralen Frage dieses Herausgeberbandes nähert sich der Beitrag aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive. Bezugnehmend auf klassische Bildungstheorien wird dargelegt, inwiefern in aktuellen internationalen Referenzrahmen zu Kompetenzen der Zukunft erziehungswissenschaftliche Bildungsziele, wie beispielsweise Reflexionsfähigkeit, Berücksichtigung finden und welche Kritikpunkte hinsichtlich der Zielsetzungen und der Vermittlung anzubringen sind. (DIPF/Orig.
Die Forschungsgruppe Kreativwerkstatt als Lernende Organisation
Die Forschungsgruppe Kreativwerkstatt ist seit Oktober 2013 aktiv. Wir sind eine heterogene Gruppe, in der sich Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Alters, mit unterschiedlichem formalem Bildungsgrad und unterschiedlichen Berufen zusammengefunden haben. Der eine Teil der Gruppe bezieht eine Rente der Schweizerischen Invalidenversicherung, der andere Teil studiert oder arbeitet an Hochschulen. Gemeinsam untersuchen wir die Gesellschaft ausgehend von Behinderungserfahrungen. Unser Text beschreibt den gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprozess, die Lernprozesse in einer inklusiven Forschungsgruppe und die Organisationsentwicklung als Strategie zur Förderung inklusiver Settings. (DIPF/Orig.
Ordonomik und Bildung. Verantwortung für die moderne Gesellschaft
Bildung für gesellschaftliche Verantwortung ist ein zentrales Anliegen unserer Zeit. Der Sammelband diskutiert und würdigt den Ansatz im Kontext der ökonomischen und der gesellschaftlichen Bildung insgesamt und zwar im Hinblick auf die Ordonomik zur Analyse und Überwindung sozialer Dilemmata. Der Band würdigt Ingo Pies\u27 Beitrag zur Weiterentwicklung der Ordonomik. Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Wissenschaftsfeldern haben Hauptbeiträge zum Thema verfasst, die jeweils von Kolleginnen und Kollegen kommentiert wurden. Dieser Dialog fördert einen kritischen Austausch über die Rolle der Ordonomik und regt zu weiterführenden Diskussionen an. (DIPF/Orig.
"... weil sie uns wachsen lassen". Eine qualitative Untersuchung zu Chancen und Grenzen des Religionsunterrichts in konfessionell gemischten Gruppen im hessischen Teil des Bistums Mainz
Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um die Auswertung von videographiertem Religionsunterricht und Interviews mit den unterrichtenden Religionslehrkräften - im Hinblick auf die Frage, welche Bedeutung eine konfessionelle Mischung der Gruppen für einen gemäß Art. 7, Abs. 3 GG erteilten Religionsunterricht hat. Welche Chancen und welche Grenzen lassen sich hier für die Konfessionalität im Sinne eines bekenntnisorientierten Religionsunterrichts entdecken? Am Beispiel von Gruppen mit meist christlich geprägten Kindern unterschiedlicher Konfession entwickelt die Studie Ideen zur Umsetzung und für die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, um so in einer zunehmend pluralen Welt Kinder darin zu unterstützen, innerhalb einer Fülle von Möglichkeiten ihre je eigene nicht nur religiöse Identität zu entwickeln. (Autorin)This study is an evaluation of videotaped religious education lessons and interviews with the religious education teachers - with regard to the question of what significance a denominational mix of groups has for religious education provided in accordance with Article 7, Paragraph 3 of the Basic Law. What opportunities and what limits can be discovered here for denominationalism in the sense of denomination-oriented religious education? Using the example of groups with mostly Christian children of different denominations, the study develops ideas for implementation and for the initial and further training of teachers in order to support children in an increasingly pluralistic world in developing their own identity, and not only their religious identity, within a wealth of possibilities. (Author
Potenziale von Praxisforschung durch die Vernetzung und Kooperation zweier Lernwerkstätten. Das Kinderforscher*zentrum HELLEUM und die Hochschullernwerkstatt Kommunikation und Sprache der Alice Salomon Hochschule Berlin
Das Kinderforscher*zentrum HELLEUM als etablierte außerschulische Lernwerkstatt, die historisch an die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin) angebunden ist, zeigt sich durch ein facettenreiches Programm für Kinder sowie angehende und praktizierende Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte. Es entwickelt sich aktuell zum Professionalisierungsort, an dem die forschende pädagogische Haltung, die Grundbasis für die Ermöglichung des Forschenden Lernens der Kinder, geübt und gelebt wird. Der gewählte Ansatz hierfür ist insbesondere die Praxisforschung, die einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Bildungseinrichtungen leisten kann. Diese bedarf wissenschaftlicher Unterstützung, die durch die Kooperation zwischen dem HELLEUM und der Hochschullernwerkstätten der ASH Berlin ermöglicht wird. In diesem Beitrag wird es am Beispiel eines Kooperationsmodells zwischen dem HELLEUM und der Hochschullernwerkstatt Kommunikation und Sprache aufgezeigt. (DIPF/Orig.
Vielperspektivität in Lernwerkstätten – "Zur Sache" (reloaded)
Dieser Beitrag verfolgt das Ziel, durch einen konzeptionellen Vergleich mit Schülerlaboren eine Spezifizierung der fachlichen Ausrichtung und Zielsetzung von Lernwerkstätten vorzunehmen und dabei v. a. das Potenzial von Lernwerkstätten für vielperspektivische Ansätze zu diskutieren. Während Schülerlabore primär lehrorientiert Inhalte und Methoden einzelner MINT-Fächer vermitteln, setzen Lernwerkstätten stärker auf eine Sachorientierung, bei der lern- oder subjektorientiert an Phänomenen aus der Lebenswelt der Lernenden angesetzt und von den Interessen und Vorerfahrungen der Lernenden ausgegangen wird. Dabei lösen Lernwerkstätten sich von der einzelfachlichen Verortung, die Schülerlabore adressieren. Um hier weder einer inhaltlich-fachlichen Beliebigkeit noch einer diffusen „Ganzheitlichkeit“ zu verfallen, wird vorgeschlagen, den Fokus in Lernwerkstätten deutlicher auf eine vielperspektivische Auseinandersetzung mit Phänomen zu legen. Die Perspektive der Lernenden könnte so auch mit verschiedenen fachlichen, ästhetischen u. a. Perspektiven in Verbindung gebracht werden. (DIPF/Orig.
Einsatz von ESCO in der digitalen beruflichen Bildung – Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Innovationswettbewerb INVITE. Ein Beitrag von Digitalbegleitung und INVITE-Meta im Rahmen des Innovationswettbewerbs INVITE
Das Paper befasst sich mit der Nutzung und Adaption des Kompetenzklassifikationssystems „ESCO“ anhand der Erfahrungen mit spezifischen Anwendungsfällen in der beruflichen Bildung. Dafür wurde eine Umfrage unter Förderprojekten des Innovationswettbewerbs INVITE durchgeführt und ausgewertet. Das Paper diskutiert sowohl die von den Projekten berichteten Notwendigkeiten der Anpassung von ESCO als auch Herausforderungen und weitere Entwicklungsmöglichkeiten in diesem Bereich. (DIPF/Orig.)The paper deals with the use and adaptation of the “ESCO” competence classification system based on experience with specific use cases in vocational education and training. To this end, a survey was conducted and evaluated among projects funded in the INVITE innovation competition. The paper discusses both the need to adapt ESCO as reported by the projects and the challenges and further development opportunities in this area. (Authors
Reflexion von Physikunterricht. Entwicklung und Validierung eines Testinstruments mit Assessment-Feedback zur Reflexionsfähigkeit Physik-Lehramtsstudierender
Die Fähigkeit zur Unterrichtsreflexion stellt eine für Lehrkräfte zentrale Fähigkeit zur Professionalisierung und Verbesserung der Unterrichtsqualität dar. Es liegen Befunde vor, dass diese Fähigkeit bei angehenden Lehrkräften häufig nur gering ausgeprägt ist, sodass Bedarf zu ihrer Förderung besteht. Wie sich die Reflexionsfähigkeit entwickelt und im Lehramtsstudium gefördert werden kann, ist allerdings weitgehend unklar. In dieser Arbeit wird ein Test zur validen Erfassung der Reflexionsfähigkeit angehender Physiklehrkräfte mit anschließendem Feedback für Teilnehmende entwickelt und evaluiert. Die Evaluation erfolgt auf Grundlage von N=192 Testbearbeitungen sowie von Interviews, die die kognitiven Prozesse während der Testbearbeitung und die Interpretation des Feedbacks durch Teilnehmende erheben. Weiterhin werden eine latente Profilanalyse durchgeführt und Zusammenhänge zur Noticingfähigkeit u.a. im Cross-Lagged-Panel-Design analysiert, um weiterführende Erkenntnisse zur Entwicklung der Reflexionsfähigkeit zu gewinnen. Mit dem positiv evaluierten Test kann die Reflexionsfähigkeit valide erhoben und rückgemeldet werden. Als Ergebnis der Profilanalyse werden vier aufsteigende Fähigkeitsstufen identifiziert, die u.a. Zusammenhänge zum Umfang absolvierter Schulpraktika aufweisen. Ein weiteres Ergebnis ist, dass die Noticingfähigkeit zur Entwicklung der Reflexionsfähigkeit beiträgt und daher künftig im Rahmen ihrer Förderung berücksichtigt werden sollte. (DIPF/Orig.
Prüfungsgestaltung
Der Beitrag gibt einen Überblick über Konzepte und Ansätze der Prüfungsgestaltung aus didaktischer und diagnostischer Sicht. Nach einer Einleitung werden zunächst verbreitete Formate und Bewertungsansätze des Prüfens hinsichtlich zentraler Gestaltungsaspekte vorgestellt und analysiert. Daraufhin folgt die Darstellung zentraler konzeptioneller Ansätze der didaktischen und diagnostischen Prüfungsgestaltung sowie von Studien und Konzepten zur Evaluation und Qualitätssicherung von hochschulischen Prüfungen. Abschließend wird ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf Forschungsbedarfe gegeben. (DIPF/Orig.
Soziale Ungleichheit bei Hochschulzugang und Studienfachwahl
Der Beitrag fasst die Ergebnisse der Hochschulforschung zu sozialen Unterschieden in der Hochschulbildungsbeteiligung im Kontext der Bildungsexpansion zusammen. Diese zeigen, dass soziale Gruppen unterschiedlich von den Reformen profitierten und soziale Merkmale weiterhin den Zugang zur Hochschule beeinflussen. Die Forschung zeigt zugleich, dass Beratungsangebote für Schüler:innen soziale Ungleichheiten reduzieren können. Der Beitrag endet mit der Diskussion von aktuellen Fragen und Forschungslücken. (DIPF/Orig.