31251 research outputs found
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Expertisierung von Schulleitenden zur Unterrichtsentwicklung
Schulführung wirkt auf die Leistungsentwicklung von Lernenden. Dies gilt insbesondere für eine unterrichtsbezogene Führung, die den Unterricht von Lehrpersonen mit Unterrichts- und Leistungszielen anregt, hohe Erwartungen an die Lehrpersonen stellt, für ein möglichst störungsfreies Lernklima sorgt und den Unterricht der Lehrpersonen sowie die Lernfortschritte der Lernenden regelmäßig evaluiert und zu deren Verbesserung beiträgt. Anhand aktueller Forschungsergebnisse wird gezeigt, wie unterrichtsbezogene Führung in deutschsprachigen Ländern eine größere Bedeutung erhalten kann und wie unterrichtsoptimierende Schulleitungsexpertise verbessert werden kann. (DIPF/Orig.
Re-examining principal learning and leadership in times of complexity
This study examines varying conceptions of principal learning using Hong Kong as the context of study. Through interviews with 15 principals, it examines the effectiveness of professional learning in addressing the contemporary and complex challenges of the principalship. Findings highlight the importance of mentorship, continuous and varied learning opportunities, and on-the-job experiences, while noting gaps in aligning professional learning programs with the realities of leadership practices and evolving demands on schools and their leaders. Implications for principal preparation internationally are considered. (DIPF/Orig.
Informatische Bildung in der Grundschule. Befunde, Diskussionen, Erfahrungen
Kinder wachsen in einer Kultur der Digitalität auf, die grundlegend durch Informatik gestaltet ist. Bereits grundschulische Bildung steht daher vor der Herausforderung, informatische Kompetenzen integrativ einerseits in den Sachunterricht und andererseits fächerübergreifend zu implementieren, um die Schüler*innen zu befähigen, in ihrer informatisch geprägten Lebenswelt mündig zu handeln und an ihr partizipieren zu können. Dieser Band zeigt auf, dass sich das gemeinsame Forschungsfeld von Sachunterrichtsdidaktik und Informatikdidaktik zur Einbettung informatischer Bildung in die Grundschule und spezifisch in den Sachunterricht in der Konsolidierungsphase befindet, und dass in diesem Zusammenhang durchaus sehr unterschiedliche Herangehensweisen zur Realisierung des Vorhabens existieren. Sowohl Autor:innen aus der Sachunterrichtsdidaktik als auch aus der Informatikdidaktik tragen (fach-)didaktische Konzeptionen, bildungspolitische Diskussionen, empirische Befunden sowie schul- und ausbildungspraktische Berichte zu diesem Band bei. (DIPF/Orig.
Religiöse und spirituelle Dimensionen von Bildung für nachhaltige Entwicklung – ein digitales Seminar zur Stärkung von BNE in der Lehramtsausbildung
Im Beitrag wird das von der Universität Augsburg mitentwickelte virtuelle Seminar „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – theologische und spirituelle Perspektiven“ vorgestellt, das auf der Plattform der Virtuellen Hochschule Bayern zugänglich ist. Ziel des Kurses ist es, Studierenden die spezifischen theologischen und religionspädagogischen Grundlagen für BNE zu vermitteln, sie auf die Umsetzung in ihrer beruflichen Praxis vorzubereiten und damit einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft zu leisten. Die Lernmodule umfassen biblische-theologische Grundlagen, theologisch-spirituelle Überlegungen, interreligiöse Dimensionen sowie pädagogisch-didaktische Ansätze. Der Kurs arbeitet mit unterschiedlichen digitalen und interaktiven Elementen und funktioniert in seiner Gesamtheit als (Selbst-)Bildungsmedium. (DIPF/Orig.)The article addresses the issue of including Education for Sustainable Development (ESD) and digitalization in teacher training. In recent years, ESD has also become increasingly important in religious education. Theological aspects are associated with education for sustainable development. Based on the concept of ESD, a digital inter-university seminar has been created which addresses this development. In the seminar students discover the religious and spiritual dimensions of ESD and are introduced to different impulses for teaching. (DIPF/Orig.
Mehrsprachigkeitsentwicklung im Zeitverlauf (MEZ) – Arbeitsberichte aus einer Langzeitstudie
Wie wirkt sich lebensweltliche Mehrsprachigkeit auf schulischen Erfolg und den Übergang in berufliche Bildung aus? Welche Faktoren beeinflussen mehrsprachige Entwicklungsprozesse positiv oder negativ? Ausgehend von diesen Leitfragen wurden an der Universität Hamburg zwei aufeinander aufbauende Forschungsprojekte realisiert, die dieselbe Stichprobe von Jugendlichen von der Sekundarstufe bis zum Übergang in die berufliche Bildung im Längsschnitt untersuchen: die Studie „Mehrsprachigkeitsentwicklung im Zeitverlauf (MEZ)“, gefördert von Oktober 2014 bis September 2019 (Bundesministerium für Bildung und Forschung, Förderkennzeichen: 01JM1406), und das Folgeprojekt mit dem Titel „Mehrsprachigkeit an der Schwelle zum Beruf (MEZ-2)“ (gefördert von Oktober 2019 bis August 2022; Förderkennzeichen: 01JM1906). Für die erste MEZ-Studie wurden in einem Kohorten-Sequenz-Design zwei Startkohorten (Schüler[innen] der 7. bzw. 9. Klasse in Welle 1) in vier Erhebungswellen (2016 bis 2018) getestet und befragt. Gegenstand der Untersuchung ist die Entwicklung mehrsprachiger Kompetenzen. Als Mehrsprachigkeit wird dabei die individuelle Kombination von Sprachen aufgefasst, die entweder lebensweltlich (in Familie und Umfeld) oder durch Unterricht erworben werden. In diesem Verständnis von Mehrsprachigkeit werden fast alle Heranwachsenden im Verlauf der Bildungsbiographie in Deutschland zur mehrsprachigen Person: Alle entwickeln Kenntnisse des Deutschen, der allgemeinen Verkehrssprache hierzulande, und (außer denjenigen, die durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung daran gehindert sind) für alle ist Unterricht einer Fremdsprache verpflichtend. Die MEZ-Projekte ermöglichen nachzuvollziehen, wie sich diese – im Einzelfall mehr oder weniger komplexe – Konstellation der Sprachaneignung auf die Sprachentwicklung auswirkt. Fokussiert ist die Entwicklung literaler Fähigkeiten, also der Fähigkeiten zu lesen und zu schreiben, deren Förderung zu den Kernaufgaben schulischer Bildung gehört. (DIPF/Orig.)How does multilingualism in everyday life affect academic success and the transition to vocational education? Which factors have a positive or negative influence on multilingual development processes? Based on these key questions, two interrelated research projects were carried out at the University of Hamburg, which examined the same sample of young people from secondary school to the transition to vocational education in a longitudinal study: the study ‘Multilingualism Development over Time (MEZ)’, funded from October 2014 to September 2019 (Federal Ministry of Education and Research, funding code: 01JM1406), and the follow-up project entitled ‘Multilingualism at the threshold to working life (MEZ-2)’ (funded from October 2019 to August 2022; funding code: 01JM1906). For the first MEZ study, two starting cohorts (pupils in Year 7 and Year 9 in wave 1) were tested and surveyed in four waves (2016 to 2018) in a cohort sequence design. The subject of the study is the development of multilingual skills. Multilingualism is understood here as the individual combination of languages acquired either in everyday life ("lebensweltlich", in the family and environment) or through education. According to this understanding of multilingualism, almost all adolescents in Germany become multilingual in the course of their educational biography: all of them develop knowledge of German, the common language of communication in this country, and (except for those who are prevented from doing so by a health impairment) foreign language instruction is compulsory for all of them. The MEZ projects make it possible to understand how this constellation of language acquisition, which is more or less complex in individual cases, affects language development. The focus is on the development of literacy skills, i.e. the ability to read and write, the promotion of which is one of the core tasks of school education
Transitions from school to work of youth with disabilities in Germany. A research overview
Mit Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) hat sich Deutschland vor mehr als 15 Jahren dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und so dazu beizutragen, dass diese selbstständig ihren Lebensunterhalt verdienen können (Art. 27 UN-BRK). Erst seit einigen Jahren rückt die Analyse der Übergänge von Jugendlichen mit Behinderungen von der Schule in den Ausbildungsmarkt verstärkt in den Fokus. Der Beitrag stellt den aktuellen Kenntnisstand zu den nachschulischen Übergängen von Jugendlichen mit Behinderungen in Deutschland sowie ihren Einflussfaktoren dar und endet mit Schlussfolgerungen für Forschung, Bildungsadministration und -praxis. (DIPF/Orig.)With the ratification of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities (UN CRPD) over 15 years ago, Germany committed to enabling persons with disabilities to access the labor market and to supporting their ability to earn a living independently (Art. 27 UN CRPD). Only in recent years has the analysis of transitions of young persons with disabilities from school to work gained greater attention. This article presents the current state of knowledge on these post-school transitions in Germany and their influencing factors, and concludes with implications for research, educational administration, and practice. (DIPF/Orig.
Digital environments of adolescents as a key problem of society. Educational and health science perspectives in comparison
Das Diskussionspapier der Leopoldina zu den Risiken der Digitalisierung für die psychische Gesundheit von Jugendlichen hat eine enorme öffentliche Resonanz erfahren. Im Mittelpunkt des Papiers steht eine gesundheitswissenschaftliche Perspektive, die sich vor allem auf den Bedarf an gesetzlicher Regulierung und gesundheitspädagogischer Prävention konzentriert. Der vorliegende Diskussionsbeitrag erweitert diese Sichtweise um eine schul- und jugendpädagogische Perspektive und plädiert für eine integrierende mehrdimensionale Betrachtung jenseits von Vereinseitigungen. Beide Perspektiven sollten komplementär gedacht und schulpraktisch integriert werden. (DIPF/Orig.)The Leopoldina discussion paper on the risks of digitalization for the mental health of adolescents has received enormous public attention. It primarily emphasizes a health science perspective, focusing on the need for regulation and preventive health education. This article aims to broaden this view by adding a school and youth education perspective and argues for an integrative multidimensional view beyond one-sided approaches. Both perspectives should be considered complementary and integrated into school practice. (DIPF/Orig.
Verankerung von Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung als Innovationsprozess im Bildungsprozessmanagement auf der Ebene eines Bundeslandes
Die Verankerung von Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung (HBNE) im Bundesland Brandenburg ist als Innovationsprozess zu verstehen. Das Modell des Bildungsprozessmanagements wird übertragen auf den Kontext des Managementprozesses der Arbeitsgemeinschaft „Nachhaltigkeit an Brandenburger Hochschulen“, die diese Verankerung von HBNE an den staatlichen Hochschulen des Bundeslandes begleitet. Zentral koordinierte Schritte des Bildungsprozessmanagements unterstützen das Capacity Building und die curriculare Verankerung von HBNE auf Bundeslandebene. (DIPF/Orig.)This article outlines a state-wide innovation process for integrating higher education for sustainable development (HESD). The model of educational process management is transferred to the context of the working group „Sustainability at Brandenburg Universities“, which supports the integration of HESD at the state universities in Brandenburg. It is shown how centrally coordinated steps of educational process management can promote capacity building and the curricular integration of HBNE at federal state level. (DIPF/Orig.
Förderung eines Growth Mindsets für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung im Hochschulkontext durch Design Thinking
Ein Growth Mindset ist entscheidend, um sich an dynamische Veränderungen anzupassen und nachhaltigen Wandel zu fördern. Die Forschung zum Übergang von einem Fixed Mindset zu einem Growth Mindset bildet eine wesentliche Grundlage für ein Innovationsmindset, das Einstellungen, Meinungen, Überzeugungen und Verhaltensweisen kombiniert, um den notwendigen Wandel zu unterstützen. Die Ergebnisse einer Pilotstudie im Hochschulkontext zeigen, dass die Anwendung der Innovationsmethodologie Design Thinking ein Growth Mindset fördern kann. (DIPF/Orig.)A growth mindset is crucial to adapt to dynamic change and promote sustainable change. Research on the transition from a fixed mindset to a growth mindset provides an essential foundation for an innovation mindset that combines attitudes, opinions, beliefs and behaviours to support the necessary change. The results of a pilot study in higher education show that the application of Design Thinking can foster a growth mindset. (DIPF/Orig.
"Tu Gutes und lerne daraus". Sustainable Leadership durch Service Learning an Hochschulen
Service Learning verbindet gesellschaftliches Engagement und Lernen, sodass diese sich gegenseitig bereichern. Steigendes Verständnis für gesellschaftliches Zusammenleben und der Bedeutungsgewinn von Persönlichkeitsentwicklung im Studium begründen einen Zuwachs an Relevanz des Konzepts, trotz institutioneller Hürden. Dieser Beitrag untersucht Service Learning im Hinblick auf Sustainable Leadership und BNE: Anhand von Expert:inneninterviews wird vor dem Hintergrund einschlägiger Literatur dargelegt, dass neben individueller Weiterentwicklung auch Perspektivwechsel und Kompetenzzuwachs der Studierenden in diesem Zusammenhang große Potenziale bieten. (DIPF/Orig.)Service Learning connects civic engagement and learning so that these mutually enrich each other. Better understanding of society and students’ personal development state reasons for mounting consideration of Service Learning, despite institutional barriers. This article investigates Service Learning with regard to Sustainable Leadership and education for sustainable development (ESD). Analysing expert interviews in the light of respective literature shows that alongside personal development, also skill building and change of perspective offer great potential. (DIPF/Orig.