31251 research outputs found
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Maker Education und Technische Bildung. Vergleiche und Forschungsperspektiven
Der vorliegende Artikel beleuchtet auf der Suche nach ihrem Kern die geschichtlichen Wurzeln des Makings und zeigt auf, was jener Idee zugrunde liegt. (DIPF/Orig.
Erkundung eines Flughafens – Teil 2 (Fortsetzung)
Hier wird in einem mehrteiligen Beitrag eine Analyse des komplexen und spannenden "Systems" Flughafen vorgestellt, aufbereitet für den Einsatz im Unterricht. (DIPF/Orig.
Mathematics learning from an interactionist perspective
The section presents an attempt to develop a theory of mathematics learning based on social interactionism. It takes into account the specific features of the academic domains of the mathematics subjects to be learned. Three basic assumptions are outlined in detail. (1) Learning is situationally bound in an interactional process of cooperation between the participants of a situation based on the negotiation of meaning. (2) The indicator of a successful process of learning is an increased autonomous participation in such cooperative interaction. This encompasses the acquisition of mathematical concepts and procedures, as well as the specific reasoning in mathematical teaching-learning discourses. (3) The constitutive social condition of the possibility of learning mathematics is the participation in collective argumentations that refer to mathematics-related terms and procedures. These domain specific kinds of discourse intertwine the two traits of learning - acquisition and reasoning - under a common perspective. (DIPF/Orig.
Kindliche Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Überblick – Klassifikation und schulpraktische Implikationen
Psychische und entwicklungsbezogene Störungen bei Kindern sind im schulischen Alltag allgegenwärtig – dennoch fühlen sich viele Lehrpersonen unsicher im Umgang mit entsprechenden Verhaltensauffälligkeiten. Der Beitrag bietet einen fundierten Überblick über häufige kindliche Störungsbilder und ihre Klassifikation im ICD-10-System. Die Autorinnen erläutern zentrale Diagnosen wie Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS oder Bindungsstörungen und verdeutlichen deren konkrete Erscheinungsformen im Klassenzimmer. Praktische Hinweise zur schulischen Förderung, Hinweise zur Differenzierung von Symptomen und eine Einführung in die Neuerungen des ICD-11 runden den Text ab. Ziel ist es, Lehrpersonen für typische Symptome zu sensibilisieren, Handlungsoptionen aufzuzeigen und einen differenzierten Blick auf kindliches Verhalten zu fördern. So kann schulische Teilhabe trotz Entwicklungs- und Verhaltensbesonderheiten gelingen. (DIPF/Orig.
Die kindliche Angststörung – Möglichkeiten zur Stressreduktion im Unterricht
Ängste gehören zur kindlichen Entwicklung – doch wenn sie überhandnehmen, kann sich daraus eine Angststörung entwickeln, die das Lernen und das soziale Miteinander erheblich beeinträchtigt. Der Beitrag zeigt auf, wie Lehrpersonen frühzeitig unterstützend wirken können: Entspannungsverfahren wie Fantasiereisen oder Muskelentspannung helfen Kindern, Stress abzubauen, innere Ruhe zu finden und mit belastenden Situationen besser umzugehen. Auf Grundlage psychologischer Erkenntnisse wird praxisnah erläutert, wie solche Methoden wirkungsvoll in den Schulalltag integriert werden können – auch ohne therapeutische Vorerfahrung. Der Text sensibilisiert für die Bedeutung emotionaler Sicherheit im Klassenzimmer, bietet konkrete Handlungsempfehlungen und stellt zwei bewährte Fantasiereisen samt Durchführungsmaterialien vor. Ein besonderes Augenmerk gilt der Bedeutung der Lehrperson als Modell für Ruhe und Stabilität. Präventive Maßnahmen im schulischen Kontext können wesentlich dazu beitragen, die Entstehung von Angststörungen zu verhindern oder betroffenen Kindern wirksame Strategien zum Umgang mit ihrer Symptomatik zu vermitteln (vgl. auch Kipman Kap. 3.3). Ein lesenswerter Beitrag für alle, die Kindern mit Ängsten kompetent und feinfühlig begegnen möchten. (DIPF/Orig.
Sprachsensibler Fachunterricht. Grammatische Kompetenzen als Schlüssel zur erfolgreichen Aufgabenbewältigung. Warum diskursive Kompetenzen einen grammatischen Boden brauchen
Dieser Artikel hat zum Ziel, anhand eines exemplarischen Beispiels aus dem Unterrichtsalltag zu zeigen, wie wichtig sowohl grammatische als auch diskursive Kompetenzen für die Bewältigung fachbezogener Aufgaben sind, insbesondere für mehrsprachige Lernende. Auf dieser Grundlage werden Anforderungen an Fortbildungskonzepte herausgearbeitet, die die Lehrpersonen befähigen, ihre eigenen grammatischen Kompetenzen zu erweitern und ihren Unterricht sprachsensibel zu gestalten. (DIPF/Orig.
Das schulische Unterstützungssystem in Baden-Württemberg
Mit dem bildungspolitischen "Auftrag", dass jedem Kind eine angemessene, faire Bildung jenseits der milieutypischen Determinierung ermöglicht wird, bietet das Land Baden-Württemberg mit seinen unterschiedlichen Anlaufstellen Fördermöglichkeiten, Fortbildungen, Begleitungen, Informationen und damit vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten an. Diese werden hier exemplarisch aufgeführt. (DIPF/Orig.
Alle Kinder historisch denken lehren - aber wie?
Geschichte basiert auf Quellen und erfordert Faktenwissen, methodische Fähigkeiten und Vorstellungskraft, um Zusammenhänge zu erkennen (Pandel 2010). Während Geschichte lange als zu abstrakt für junge oder lernher¬ausgeforderte Kinder galt, geht die Fachdidaktik heute davon aus, dass alle Schüler/innen Geschichtsbewusstsein entwickeln können (Alavi/Franz 2017). Inklusion sollte dabei auch inhaltlich umgesetzt werden, etwa durch Themen wie Disability History, Ethnie oder soziale Ungleichheit. Der Beitrag zeigt, wie inklusives historisches Lernen praxisnah gestaltet werden kann, ohne bestehende didaktische Ansätze grundlegend zu verändern. (DIPF/Orig.
Schulentwicklung zwischen Schulalltag und Referenzrahmen. Eine diskursübergreifende Positionsbestimmung
Der vorliegende Beitrag spannt einen Rahmen zwischen Entwicklungen der schulpädagogischen Forschungsansätze der vergangenen Jahre und den Herausforderungen im Alltag der Schulen vor Ort. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen skizziert der Autor Kernbotschaften für Schulentwicklung in einer Kultur der Digitalität - zwischen Referenzrahmen Schulqualität und den Prozessen der Digitalisierung. (DIPF/Orig.
Wer bewegt(e) was in der universitären Lehrkräftebildung? Über Qualitätsoffensiven, Eckpunktepapiere und die Zukunft der Zentren für Lehrkräftebildung / Schools of Education
Ziel dieses Beitrags ist es anhand von drei Fallbeispielen aus Tübingen, Braunschweig und Dresden die unterschiedlichen Wege der Institutionalisierung zu beleuchten. Hierbei wird unter einer governancetheoretischen Perspektive besonders auf den durch die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ (im Folgenden QLB) des Bundes und der Länder (QLB, 2013-2023) eröffneten Möglichkeitsraum für Institutionalisierung geblickt. (DIPF/Orig.