German Institute for International Educational Research (DIPF)

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    Inklusion im Berufseinstieg. Gatekeeping am Übergang Schule-Berufsausbildung aus Sicht von Auszubildenden mit Lernbeeinträchtigungen

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    Die Berufsorientierung und der damit verbundene Berufswahlprozess spielen eine zentrale Rolle für die berufliche Zukunft. Denn ein erfolgreicher Übergang in die Arbeitswelt ist nicht nur für die individuelle Entwicklung wichtig, sondern auch ein entscheidender Faktor für gesellschaftliche Teilhabe. Die Phase des Übergangs von der Schule in den Beruf stellt vor allem Jugendliche mit Förderbedarf, Beeinträchtigungen oder Behinderungen vor besondere Herausforderungen. Die Forschung hat bisher der größten Gruppe von Heranwachsenden mit Förderbedarf - Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen - wenig Aufmerksamkeit geschenkt. In der vorliegenden Arbeit wird sich mit dieser Gruppe befasst, um einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke zu leisten. Ferner sollen neue Erkenntnisse über die spezifischen Herausforderungen und Bedürfnisse dieser Zielgruppe gewonnen werden. (DIPF/Orig.

    Learning effects from decision-making processes in a project-oriented teaching format. Results from a qualitative study using written reflections

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    Project-based teaching methods with teamwork components require various coordination and decision-making processes. This qualitative study looks at these processes and the resulting learning effects for the students exemplified by a community-based research service-learning course. In this course, 15 geography students worked together in several project groups for one year. Written answers from the course participants to specific key questions were used as a methodology for the accompanying research and to stimulate the students\u27 reflection. The following main research questions were addressed: RQ 1 What were the different ways of decision-making and consensus-building in the project? RQ 2 What learning outcomes resulted from the decision-making and participation processes? The written responses were analysed using the qualitative content analysis method, following inductive procedures. It became apparent that various forms of decision-making and consensus-building occurred in the project. These included, in particular, the grouping process of the team, selecting the community partners, the research topic and the tasks. The resulting learning effects are manifold. Particularly noteworthy is the insight gained that everyone should have the opportunity to express their opinion, that the individual strengths of each team member are an advantage, that certain framework conditions should be in place for successful communication, that different forms of participation are conceivable and that different views and ideas offer added value. In conclusion, it can be said that project-based teaching formats with integrated teamwork teach practical and social skills that are valuable for students\u27 future professional lives, including decision-making and coordination processes at work. (DIPF/Orig.

    Sprachförderliche Unterrichtsinteraktionen gestalten. Korrektives Feedback im Fachunterricht der Sekundarstufe

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    Sprache – und insbesondere Bildungssprache – ist auch im Sekundarbereich für ein- und mehrsprachige Schülerinnen und Schüler der Schlüssel zum Bildungserfolg. Eine Möglichkeit, um Unterrichtsinteraktionen sprachförderlich zu gestalten, ist der Einsatz von modellgebenden und Output einfordernden korrektiven Feedbackstrategien. Diese stehen im Fokus der Arbeit und werden aus unterschiedlichen spracherwerbstheoretischen Perspektiven beleuchtet. Mit Hilfe verschiedener methodischer Zugänge wurde das Sprachverhalten von Lehrkräften im gesellschaftswissenschaftlichen Fachunterricht untersucht. So geben die Ergebnisse der explorativen Fallstudie Aufschluss darüber, welche Formen von korrektivem Feedback die Lehrkräfte einsetzen, inwiefern diese als (bildungs-)sprachförderlich eingeschätzt werden können und welche Überzeugungen der Lehrkräfte zu korrektiven Feedbacks sich in ihrem Unterrichtshandeln widerspiegeln. Abschließend formuliert die Autorin Implikationen für die Lehrkräfteaus- und -weiterbildung. (DIPF/Orig.

    Chancen und Grenzen der digitalen Demokratiebildung in Tansania. Einstellung von Lehrkräften im Fokus

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    Die Digitalisierung birgt Herausforderungen und Chancen für Demokratie und Demokratiebildung. Lehrkräften kommt eine Schlüsselrolle zu, diese Chancen zu nutzen und den Herausforderungen wirkungsvoll zu begegnen. Basierend auf den Ergebnissen einer Fragebogenstudie, die das Verständnis von guter Bürgerschaft, politische Aktivitäten sowie verwendete Lehrmethoden und Ziele politischer Bildung von tansanischen Lehrkräften untersuchte, wird in diesem Beitrag reflektiert, welche Implikationen sich daraus für die Demokratiebildung in Tansania in und durch Digitalisierung ergeben. Die Daten zeigen, dass die Befragten die kognitiven Ziele politischer Bildung betonen und Wert auf Harmonie und soziales Engagement legen. Konventionellen politischen Verhaltensweisen sprechen sie einen geringeren Wert zu. Dies bietet Potenzial für eine kontextspezifische Demokratiebildung, z.B. könnten digitale Plattformen genutzt werden, um soziale und umweltbezogene Themen partizipativ zu vermitteln. Es sind jedoch Maßnahmen zur Förderung der digitalen Kompetenzen der Lehrkräfte, zur Bewusstseinssteigerung über die Bedeutung kritischer Reflexion und Thematisierung kontroverser Themen im Klassenraum sowie die Anerkennung der Nutzung von Online-Quelle im Unterricht notwendig. (DIPF/Orig.)Digitalization brings both challenges and opportunities for democracy and democracy education. Teachers have a key role to play in exploiting these opportunities and meeting challenges effectively. Based on the results of a questionnaire study that investigated Tanzanian teachers’ understanding of good citizenship, their political activities, teaching methods and goals of civic education, this article reflects on the implications for civic education in Tanzania in and through digitalization. The study shows that Tanzanian teachers understand democracy education predominantly as imparting knowledge and promoting critical thinking, whilst they also value harmony and social engagement. In turn, they attach less importance to conventional citzenship behavior. This shows the potential to strengthen democracy education through, e.g., digital platforms, which could enable them to teach social and environmental issues in a participatory way. However, targeted measures are needed to promote teachers’ digital skills, to raise awareness of the importance of critical reflection and addressing controversial topics in the classroom, and to recognize officially the use of online resources for teaching. (DIPF/Orig.

    Hochschulmedizin

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    Der Beitrag skizziert den Forschungsstand zur Hochschulmedizin in Deutschland vor dem Hintergrund der Bedeutung dieses Feldes für das Wissenschaftssystem. Dabei werden die in den letzten Jahren prägenden Diskussionen rund um Finanzierungs-, Rechts- und Personalfragen der Hochschulmedizin sowie Spezifika des Medizinstudiums und der translationsorientierten, datenbasierten Forschung beleuchtet und Desiderate markiert. Abschließend wird eine Annäherung versucht, warum Forschungsstand und Relevanz des Feldes nicht überall kongruent sind und weshalb mehr Forschung wünschenswert wäre. (DIPF/Orig.

    Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

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    In diesem Beitrag wird ein Überblick gegeben, welche Forschung zu Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) in den Bereichen Verwaltung, Forschung, Studium und Lehre sowie Governance von Hochschulen besteht. Der Fokus liegt hierbei auf aktuellen Forschungsergebnissen seit der Coronapandemie. Zentral sind Fragen nach Effektivität und Effizienz durch Digitalisierung und KI und danach, wie Verbesserungen angestoßen werden können. (DIPF/Orig.

    Absolventenforschung

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    Die Absolventenforschung nimmt sowohl hochschulische als auch berufliche Wege von Studierenden und Absolvent:innen in den Blick. Sie fragt danach, was Berufserfolg ist und wie dieser zustande kommt. Der vorliegende Beitrag zeigt zunächst in einem geschichtlichen Abriss, wie die Absolventenforschung sich ab den 1960er Jahren in Deutschland etablierte und in den darauffolgenden Jahrzehnten weiter ausdifferenzierte. Im Anschluss daran erfolgt – dem weitgehend empirischen Charakter des Forschungsfeldes folgend – eine kurze Darstellung der wesentlichen Befunde der beruflichen Werdegänge von Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen. (DIPF/Orig.

    Institutional Research zur Organisationsentwicklung

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    Die Institutional Research zur Organisationsentwicklung an den Hochschulen umfasst als Teilgebiet der Hochschulforschung alle Bereiche, in denen Einrichtungen der Hochschulen eine „innerinstitutionelle Hochschulforschung“ (Auferkorte-Michaelis) betreiben, die Zwecken der institutionellen Planung, Strategie- und Organisationsentwicklung und der Entscheidungsfindung dient. Die Institutional Research weist vorrangig anwendungs- und nutzenorientierten Charakter für die einzelne Hochschule auf. Sowohl die Akteure, die methodischen Ansätze als auch die thematischen Schwerpunkte der Institutional Research zur Organisationsentwicklung sind breit gefächert. Die Vielfalt der Gegenstände kann unter anderem Themenstellungen aus der Hochschulgovernance, der Unterstützung von Strategie(entwicklungs)prozessen, dem Aufbau und der Pflege von baulichen und technischen Infrastrukturen, der Optimierung von Verwaltungsprozessen, dem Qualitätsmanagement in der Lehre und der (Weiter-)Entwicklung des Studienangebots umfassen. (DIPF/Orig.

    PISA 2022 Skalenhandbuch. Dokumentation der Erhebungsinstrumente

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    Das Skalenhandbuch für das Programme for International Student Assessment (PISA) 2022 umfasst die Dokumentation aller Instrumente, die in der Studie im Jahre 2022 in Deutschland eingesetzt wurden. Neben den Fragen – den sogenannten Items – des Schüler*innenfragebogens, einschließlich des Fragebogens zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie, des Elternfragebogens, des Lehrkräftefragebogens sowie des Schulleitungsfragebogens werden die mittleren nationalen Lösungshäufigkeiten und dazugehörigen Kenngrößen der verwendeten Testaufgaben für die PISA-Domänen aufgelistet. In der Erhebung 2022 bildete Mathematikkompetenz die Hauptdomäne, Lese- sowie naturwissenschaftliche Kompetenz die Nebendomänen und kreatives Denken die innovative Domäne. Es werden sowohl die internationalen Fragen als auch Fragen, die nur in Deutschland erhoben wurden, abgebildet. (DIPF/Orig.

    Deutschunterricht planen: Ein Leitfaden. Die Planung von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden

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    Der Leitfaden für die Unterrichtsgestaltung führt in die Prinzipien für die Planung von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden im Fach Deutsch ein, bietet Checklisten für die Überprüfung einer Planung und stellt Modelle für die schriftliche Planung von Unterricht vor. Grundlegend ist dabei die Annahme von fünf Stufen der Planung, die gleichermaßen für Unterrichtseinheiten und für Einzelstunden gelten. (DIPF/Orig.

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