German Institute for International Educational Research (DIPF)

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    31251 research outputs found

    Do individual and school-related predictors influence students\u27 experience of the emotions of enjoyment and boredom after the transition to secondary school?

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    Bisherige Studien haben sich hauptsächlich mit affektbezogenen Faktoren von Schüler:innen im Grund- und Sekundarschulbereich beschäftigt. Insbesondere positive schulbezogene Selbstwirksamkeitserwartungen und intrinsische Motivation wurden in der Sekundarstufe als förderlich für die Entwicklung positiver Emotionen und als hemmend für negative Emotionen identifiziert. Allerdings gibt es derzeit kaum Erkenntnisse über die Zeit nach dem Übergang von der Grund- in die Sekundarschule, da systematische Längsschnittstudien fehlen, die diese Einflussfaktoren auf die Entwicklung von Lern- und Leistungsemotionen berücksichtigen. Ziel dieser Längsschnittstudie ist es daher, den Einfluss individueller Faktoren wie schulbezogener Selbstwirksamkeitserwartungen und Motivation sowie kontextueller Prädiktoren wie Klassenführung, Klarheit und Struktur auf das Erleben von Freude und Langeweile zu analysieren. Insgesamt wurden N= 584 Schüler:innen (MAlter= 10,19 Jahre, SD= 0,45, 84,9% weiblich; 56,2% an Realschulen, 43,8% an Gymnasien) zu drei Messzeitpunkten im Verlauf des ersten Jahres der Sekundarstufe I befragt. Die Ergebnisse von Wachstumskurvenmodellen zeigen, dass der Rückgang der Freude hauptsächlich durch die Abnahme schulbezogener Selbstwirksamkeitserwartungen erklärt wird, während die Zunahme der Langeweile vor allem durch die erfassten Aspekte der Unterrichtsqualität erklärt wird. (DIPF/Orig.)Previous studies have primarily focused on affect-related factors in primary and secondary school students. Positive school-related self-efficacy expectations and intrinsic motivation, in particular, promote positive emotions and inhibit negative emotions during secondary school. However, there is currently insufficient evidence on the period following the transition from primary to secondary school. This is due to a lack of systematic longitudinal studies that examine factors that influence the development of achievement emotions. The objective of this longitudinal study is to analyse the influence of individual factors, such as school-related self-efficacy expectations and motivation, as well as contextual predictors, such as classroom management, clarity, and structure, on the experience of enjoyment and boredom. A total of 584 students (Mage= 10.19 years, SD= 0.45, 84.9% female; 56.2% at middle track schools, 43.8% at higher track schools) were surveyed at three measurement points during the first year of lower secondary school. The results of multilevel growth curve models indicate that the decrease in enjoyment is primarily a consequence of a decline in school-related self-efficacy expectations, while the increase in boredom is mainly due to the aspects of teaching quality. (DIPF/Orig.

    Was ist fair? Begabungsgerechtigkeit auf dem Prüfstand

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    Was bedeuten Gerechtigkeit und Fairness eigentlich im Kontext von Begabungsentfaltung und Bildung? Warum spielen sie in der Unterstützung begabter Kinder und Jugendlicher eine wichtige Rolle? Wer wird in der Begabtenförderung oft übersehen? Und was können Kitas, Schulen und Beratungsstellen tun, um das zu ändern? Zu diesen und weiteren Fragen liefern die Autorinnen und Autoren spannende Überlegungen aus Wissenschaft und Praxis. Was fair und gerecht ist, bedarf immer wieder der gemeinsamen Aushandlung – und dafür braucht es vielfältige Perspektiven. (DIPF/Orig.

    Hannah Arendts Pädagogik. Eine Bildungstheorie für die Lehrkräftebildung

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    Das Buch trägt bereits im Titel seine erste These: In Hannah Arendts Werk verbirgt sich eine Pädagogik. Exemplarisch analysiert die Autorin Arendts Konzepte Natalität, Urteilskraft und (Un-)Zugehörigkeit und arbeitet ihre Bedeutung für die Erziehungswissenschaft heraus. Mit diesen Konzepten lassen sich aktuelle Entwicklungen in der Lehrkräftebildung kritisieren und zugleich sinnvolle bildungstheoretische Alternativen aufzeigen. Die Autorin widmet sich den Grundlagen der Lehrkräftebildung: Was macht eine (professionelle) Lehrkraft aus? Welche theoretische Basis braucht eine Lehrkräftebildung, um professionelle Lehrpersonen zu bilden? Die Arbeiten von Hannah Arendt eignen sich zur Beantwortung dieser Fragen, da ihr Denken sich gegen einen Instrumentalismus richtet. Daher können eine neoliberale Output-Orientierung sowie eine ökonomische Zweck- und Anwendungsorientierung in den Bereichen der Erziehung und Bildung mit Arendt grundlegend problematisiert werden. Einer fortschreitenden Ökonomisierung von Schule und Universität wird mit einer bildungstheoretischen Fundierung der Lehrkräftebildung widersprochen, die aufzeigt, dass instrumentelle und ökonomische Auffassungen von Erziehung und Bildung den Lehrberuf zunehmend deprofessionalisieren bzw. entpädagogisieren. (DIPF/Orig.

    Wirtschaftsunterricht gestalten

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    Die Gestaltung des Unterrichts an beruflichen Schulen wird in diesem Lehrbuch anhand eines didaktischen Modells systematisch reflektiert. In insgesamt 24 Lerneinheiten werden die curriculare Analyse (Festlegung von Kompetenzerwartungen), die methodisch-mediale Analyse (Gestaltung von Methoden und Medien) sowie die Bedingungsanalyse (Rahmenbedingungen des Lehrens und Lernens) erläutert. Das Buch und ergänzende digitale Materialien – darunter Apps und Tools – stehen als frei zugängliche Open-Educational-Resources (OER) auf der begleitenden Website kostenlos zur Verfügung. (Autor)This textbook reflects on the design of teaching in vocational schools through a structured didactic model. Across 24 learning units, it explores curriculum analysis (defining competence expectations), methodological and media analysis (designing methods and learning media), and contextual analysis (examining teaching and learning conditions). The book and additional digital resources – including apps and tools – are available as freely accessible Open Educational Resources (OER) on the accompanying website. (Author

    Is educational inequality \u27REDUCIBLE\u27 through changed resource management? A pessimistic essay with a pinch of optimism

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    Dieser Text beginnt radikal pessimistisch und könnte all denen gänzlich missfallen, die die Hoffnung nicht aufgeben wollen, dass Reformprogramme zur Lockerung der engen und statistisch zuverlässig prognostizierbaren Koppelung von Herkunft und Schulerfolg messbare intendierte Wirkungen haben können. Er benennt diesen zentralen Grund, warum Gleichheit der Bildungschancen so erfolglos angegangen wurde und auch zukünftig kaum eine Veränderung des Status quo zu erwarten ist: Die Kritik der Ungleichheit verbleibt in der Logik des Systems, das auf Wettbewerb seiner Adressaten und der Intransparenz der Wettbewerbsziele beruht. Deshalb kann die Kritik vom System nicht nur assimiliert werden, ihre Erfolglosigkeit kann sogar den Status quo stützen. Gegen Ende des Artikels werden dann, etwas versöhnlicher, Vorschläge gemacht, die erwarten lassen, dass aktuelle Aktivitäten zur Verringerung von Benachteiligung nicht völlig im Sande verlaufen müssen, wenn zwei strenge Bedingungen erfüllt würden. Abschließend wird für eine eigentlich völlig plausible, aber radikale Alternative der Bildungsfinanzierung plädiert, die von keiner Seite Applaus bekommen wird. (DIPF/Orig.)This essay begins pessimistically and may displease those who still hope that programs can help ameliorate the well-established links between background and school success. It identifies the central reason why the achievement of equality of educational opportunities has been addressed so unsuccessfully and why little change can be expected in the future, namely: The criticism of inequality remains embedded in the logic of the system, which is based on competition between its recipients and the lack of transparency of competition goals. As a result, criticism can not only be absorbed by the system but its ineffectiveness can even help maintain the status quo. Towards the end of the article, some more conciliatory points are made that suggest that current efforts to reduce disadvantage need not result in disappointment if two strict conditions are met. Finally, a completely plausible but radical alternative to education funding will be offered that will not be welcomed by either side. (DIPF/Orig.

    Perspektiven auf Bildung in Europa

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    Was macht Europa als Bildungsraum aus, wie wird es gebildet und wie bildet es sich? Der vorliegende Sammelband thematisiert Bildungsprozesse aus einer transnationalen Perspektive, aus der heraus Europa eine doppelte Funktion hat: Einerseits bilden die von der Europäischen Union implementierten Steuerungsstrukturen einen Rahmen für Erziehungs- und Bildungsprozesse im Staatenverbund sowie darüber hinaus. Andererseits bringt die Teilhabe an formalen, non-formalen und informellen Lehr-/Lernangeboten europäische Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse hervor. In den Beiträgen werden Bildung in Europa sowie damit einhergehende Begriffskonstruktionen von Wissenschaftler:innen sowie Praktiker:innen kritisch beleuchtet. (DIPF/Orig.

    System and reform of education in Japan

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    In this article, we briefly introduce the political and academic situation of education in Japan. Along with the ongoing centralisation, the government, school, teachers, and scholars tackle with diverse challenges, including curriculum reform, overwork of teachers, and so on. The state of the curriculum has been questioned as society casted doubt and distrust upon the state of science after the explosion of nuclear power plant in Fukushima. Challenges in academic teaching research have also been raised in response to the call for empirical methodological debates. (DIPF/Orig.)In diesem Artikel stellen wir kurz die politische und akademische Situation des Bildungswesens in Japan vor. Zusammen mit der fortschreitenden Zentralisierung sehen sich Regierung, Schule, Lehrer:innen und Wissenschaftler:innen mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, darunter die Reform des Lehrplans und die Überlastung der Lehrer:innen. Der Status des Lehrplans wird in Frage gestellt, da die Gesellschaft nach der Explosion des Kernkraftwerks in Fukushima Zweifel und Misstrauen gegenüber dem Stand der Wissenschaft hegt. Als Reaktion auf die Forderung nach einer empirischen Methodendiskussion werden auch Herausforderungen in der akademischen Unterrichtsforschung angesprochen. (DIPF/Orig.

    Objective hermeneutics – key principles and procedures

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    This article provides an overview of the objective-hermeneutic sequence analysis, as a reconstructive analysis method and as a "Kunstlehre" (theory of art). In addition to the theoretical assumptions and key principles, the interpretative procedure based on the 5 principles of Wernet is described. A short excursus on the question and challenge of methodically controlled analysis and understanding of foreign cultural, but also foreign language data, as encountered by the authors in the context of transcultural and comparative teaching research, rounds off this article. (DIPF/Orig.)Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über die objektiv-hermeneutische Sequenzanalyse, als rekonstruktive Auswertungsmethode und “Kunstlehre”. Neben den theoretischen Annahmen und Grundprinzipien wird das interpretative Vorgehen anhand der fünf Prinzipien nach Wernet beschrieben. Ein kleiner Exkurs über die Frage und Herausforderung des methodisch kontrollierten Analysierens und Verstehens von fremdkulturellen aber auch fremdsprachlichen Daten, wie es der Autorin und dem Autor im Kontext der transkulturellen und vergleichenden Unterrichtsforschung begegnet, rundet diesen Beitrag ab. (DIPF/Orig.

    The role of theoretical and cultural pre-understandings – a commentary

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    In this article, the author looks back and reflects on the contributions in section 3, discussing the role of theoretical and cultural pre-understandings and presumptions. Achievements and challenges of qualitative research are discussed based on the contributions. (DIPF/Orig.)In diesem Artikel blickt der Autor zurück und reflektiert die Beiträge in Teil 3, um die Rolle von theoretischen und kulturellen Vorverständnissen und Annahmen zu erörtern. Anhand der Beiträge werden Leistungen und Herausforderungen der qualitativen Forschung diskutiert. (DIPF/Orig.

    Promotion of AI-related competencies in student teachers. Practice- and theory-oriented development and evaluation of a university didactic concept

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    Der vorliegende Beitrag beschreibt die praxis- und theorieorientierte Entwicklung und Evaluation eines hochschuldidaktischen Konzepts zur Förderung KI-bezogener Kompetenzen bei Lehramtsstudierenden. Infolge der Aufarbeitung KI-bezogener Kompetenzmodelle wurde die Konzeptentwicklung in Anlehnung an die handlungs- und entwicklungsorientierte Didaktik vorgenommen, wobei neben informatischen Grundlagen vor allem Aspekte des Lehrens und Lernens mit und über KI adressiert wurden. Die Evaluation im Mixed-Methods-Design mit Interventions- und Kontrollgruppe, im Rahmen derer u. a. der Intelligent-TPACK-Fragebogen sowie das DigCompEdu-Rahmenmodell für die qualitative Inhaltsanalyse zum Einsatz kamen, bestätigt eine hohe Wirksamkeit des hochschuldidaktischen Konzepts. (DIPF/Orig.)This paper addresses the practice- and theory-oriented development and evaluation of a higher education didactic concept for promoting AI-related skills among student teachers. After analyzing AI-related competence models, concept development was carried out based on the principles of action- and development didactics. In terms of content, basics in computer science as well as aspects of teaching and learning with and about AI were taught. The evaluation design consisted of a mixed-methods-approach including intervention and control group and used the Intelligent-TPACK questionnaire as well as the DigCompEdu framework for qualitative content analysis. Results prove a high efficacy of the intervention. (DIPF/Orig.

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