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Elternbeiträge in der Kindertagesbetreuung. DJI-Kinderbetreuungsreport 2024. Studie 4 von 6
Der vorliegende Report ergänzt die Publikationen um aktualisierte Befunde zu Elternbeiträgen für die Kindertagesbetreuung in zweifacher Hinsicht: Erstens werden für das Jahr 2023 aktuelle Zahlen zur Höhe der Elternbeiträge, zur finanziellen Belastung sowie zur subjektiven elterlichen Einschätzung im Hinblick auf Kosten für die Kindertagesbetreuung berichtet. Dabei werden bundeslandspezifische Unterschiede und die familiäre finanzielle Situation berücksichtigt. Der vorliegende Band liefert somit eine Fortschreibung bereits vorhandener Befunde der vorherigen Jahre. Zweitens liegt der Fokus auf dem Bericht von Veränderungen in den Elternbeiträgen für Kindertagesbetreuung seit Beginn des KiQuTG [KiTa-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserungsgesetz] bis zum Jahr 2023. Ziel dieses Reports ist es somit, einen aktuellen Überblick über Stand und Entwicklung elterlicher finanzieller Beiträge bzw. Belastungen von 2019 bis 2023 im Hinblick auf die Teilnahme an FBBE [Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung] in Deutschland zu liefern. Der Report gliedert sich wie folgt: Nach einer kurzen Zusammenfassung der zentralen Befunde werden Unterschiede in bundeslandspezifischen Regelungen zur Gestaltung von Elternbeiträgen dargestellt. Damit soll die große Variation zwischen den Ländern in Deutschland sowie deren Bedeutung für die tatsächliche Höhe der Elternbeiträge verdeutlicht werden. Anschließend wird die in den Ländern erhobene durchschnittliche Höhe der Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung berichtet. Da in vorherigen Berichten gezeigt wurde, dass die finanzielle Belastung u.a. in Abhängigkeit vom Familieneinkommen ungleich verteilt ist, erfolgt auch in diesem Report eine Untersuchung von Ungleichheiten in der finanziellen Belastung von Eltern. Abschließend werden subjektive Faktoren der elterlichen Einschätzung zu den für die Kindertagesbetreuung gezahlten Beiträgen in den Fokus genommen. Hierfür werden die elterliche Zufriedenheit sowie die wahrgenommene Wichtigkeit der Kosten gemeinsam mit der Einschätzung, inwiefern Kosten ein Hinderungsgrund für die Entscheidung zur Teilhabe an FBBE sind, berücksichtigt. (DIPF/Orig.
Formale und non-formale Bildung in Mecklenburg-Vorpommern. Gutachten im Auftrag der Enquete-Kommission "Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern"
Das vorliegende Gutachten behandelt die Situation in der formalen und non-formalen Bildung für junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. Die verwendeten Daten sind vielfältig und beinhalten amtliche Daten auf Landes- und Bundesebene zur Schul-, Berufsbildungs-, integrierten Ausbildungs- und Kinder- und Jugendhilfestatistik sowie Schulleistungsstudien in verschiedenen Klassenstufen und Erhebungsjahren. Zur Untersuchung der Inanspruchnahme von non-formalen Bildungsangeboten wurden Sekundärdatenanalysen mit dem repräsentativen Lebenslagensurvey "Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten" (AID:A) aus dem Jahr 2023 durchgeführt. Um ein umfassenderes Bild zu erhalten, wurden qualitative Interviews mit insgesamt 14 Befragten aus drei ausgewählten Lupenregionen durchgeführt. (DIPF/Orig.
Future Skills an Hochschulen. Ein Spannungsfeld? Konzepte, Erwartungen und Praxisbeispiele in Studium und Lehre
Das Buch richtet sich an Hochschullehrende, die Future Skills verstehen und vermitteln möchten. Ziel ist eine präzise Definition dieser Kompetenzen, abgeleitet aus etablierten Frameworks, die Future Skills als essentiell für eine sich wandelnde Welt beschreiben. Es beleuchtet die Aufgaben der Hochschulen und unterschiedliche Perspektiven von Lehrenden und Studierenden. Projekte an verschiedenen Hochschulen bieten Einblicke in die praktischen Herausforderungen und Erkenntnisse. Ein unverzichtbarer Leitfaden für die aktive Gestaltung von Lehre und Hochschulentwicklung. (DIPF/Orig.
Motivation und Verbindlichkeit bei gering literalisierten Erwachsenen
Das Forschungsprojekt MOVE untersucht, wie Erwachsene mit Alphabetisierungs- und Grundbildungsbedarf motiviert und zu einer verbindlichen Teilnahme an Lernangeboten bewegt werden können. Es beleuchtet die Mechanismen hinter Entscheidungsprozessen, die zur Umsetzung von Lernvorhaben führen. Das Buch bietet nicht nur eine tiefgehende Analyse der Hemmnisse, sondern auch klare Ansatzpunkte zur Verbesserung von Bildungsangeboten. Die Forschung zeigt, dass Lernangebote dann besonders wirksam sind, wenn sie die Lebenswelt der Zielgruppe berücksichtigen. MOVE liefert praxisnahe Ansätze, um Angebote an Lebensrealitäten anzupassen und zeigt, wie diese attraktiver gestaltet werden können. Durch lebensnahe Zugänge lassen sich Lese- und Schreibkompetenzen oft indirekt, aber effektiv fördern. Das Projekt gibt Impulse für die Gestaltung zukunftsweisender Lernformate, die sowohl Motivation stärken als auch Verbindlichkeit fördern. MOVE hebt sich durch seine praxisorientierte Herangehensweise ab. Mit einem Mix aus qualitativen und quantitativen Methoden trägt MOVE zur Weiterentwicklung der Erwachsenenbildung bei und hilft, neue Wege in der Alphabetisierung zu ebnen. Die Autor:innen kombinieren psychologische Modelle, wie das Rubikon-Modell der Handlungsphasen und das Transtheoretische Modell, mit empirischen Erkenntnissen, um Handlungsempfehlungen für die Alphabetisierungs- und Grundbildungspraxis zu formulieren. (DIPF/Orig.
Improve education for all. A handbook for evidence-based development of inclusive schools
Dieses Handbuch bringt aktuelle internationale Forschungsergebnisse der Unterrichts-, Schul- und Systementwicklung zusammen und bietet Lehrpersonen, Schulleitenden und Schulbehörden Instrumente, um ihre inklusionsorientierte Praxis evidenzbasiert weiterzuentwickeln. (DIPF/Orig.)This handbook brings together international research findings and approaches on school development at various levels and provides tools for teachers, school leaders and educational authorities to further develop evidence-based practices of inclusion, diversity and equity. (DIPF/Orig.
Phänomene verstehen und KI
Die Autorin zeigt die Ergebnisse eines Seminarprojektes auf, in dem Studierende mit Hilfe eines KI-Tools sich zwei Phänomenen genähert haben, um einen Verstehensprozess zu initiieren. Sie diskutiert Chancen und Grenzen des Einsatzes von KI für einen problemorientierten Sachunterricht. (DIPF/Orig.)Using the phenomena described by Martin Wagenschein, ‘moving wood with a horse’ and ‘pulley block’ (Wagenschein 1978; Messner 2012), it is first shown how these were understood in dialogue with and by students. The two phenomena were then presented to ChatGPT. It was analysed how the chatbot (version 4.0) behaves when different prompts are used. Both analyses use the objective hermeneutic methodology. Finally, on the basis of these analyses, statements are made about the current potential of ChatGPT to contribute to ‘understanding’ as an educational requirement. The findings also help students of science subject teaching understand AI’s role and limitations, promoting critical engagement with such tools. (DIPF/Orig.
Mobilitätsbildung neu gedacht. Bewegung, Wahrnehmung, Mitgestaltung
Den Bildungsanspruch von Sachunterricht aufgreifend, zeigt der Beitrag ein Modell auf, das die perspektivenübergreifende Mobilitätsbildung um Fragestellungen erweitert, die aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen berücksichtigen. Die Autor*innen verdeutlichen die Konsequenzen einer derartigen Schwerpunktsetzung anhand eines Materialpakets, das auf Basis empirischer Befunde entwickelt wurde. (DIPF/Orig.)The Berlin model for mobility education aims at implementing the demands of modern primary science and social science (Sachunterricht) by enabling perceiving (phenomena), understanding and shaping the world in an appropriate and responsible way. Hence, moving, (spatial) perceiving and shaping the world are included in the model. In this article we describe the empirical basis of the model and the structure of the material package derived from the model to as an approaches for the cross-perspective subject area of mobility. (DIPF/Orig.
Developing inclusive education systems: pathways and barriers
This chapter focuses on a major challenge facing education systems across the world, that of finding ways of including all children and young people in schools. Faced with this challenge, there is evidence of an increased interest internationally in the idea of making schools more inclusive and education systems more equitable. Using examples from the authors’ current work, the chapter presents a collaborative research approach that is intended to make direct contributions to thinking and practice in the field. Significantly, the approach makes use of resources that are already available in every school in the world: teachers, students, families, and other stakeholders. In this way the chapter seeks to contribute to ongoing debates about finding ways of ensuring that educational research has an impact on thinking and practice in the field. (DIPF/Orig.
Promoting ecosystemic resilience in school environments. The key-role of teachers
Resilience, pedagogically understood as a complex process of actively adapting to an adverse event and transforming it into a learning opportunity, is a competence, specific to living systems as they are autopoietic, necessary to live in the systemic complexity of today’s world. In the promotion of resilience, teachers play a fundamental role: their delicate formative role allows them to ‘in-write’ traces of resilience within the minds of their students and, at the same time, to promote their processes in the relational school environment. This contribution intends to focus on the role played by teachers in the process of promoting resilience within school environments, with specific reference to the Italian context, understood as a tool to contrast youth discomfort and anti-social phenomena. (DIPF/Orig.
Evaluierung der Vergabepraxis des sonderpädagogischen Förderbedarfs (SPF) in Österreich. Diskussion der zentralen Ergebnisse
Das Ziel des vorliegenden Beitrags besteht darin, einen Überblick über die Studie zur Evaluierung der Vergabepraxis für den Sonderpädagogischen Förderbedarf (SPF) in Österreich zu geben. Um diese Studie umzusetzen, wurde ein Forschungskonsortium aus mehr als 20 Expert*innen für inklusive Bildung von 15 österreichischen Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus allen neun Bundesländern gebildet. Dies ermöglichte eine umfassende Analyse des Feststellungsverfahrens in Österreich und die besondere Berücksichtigung der Praktiken in den einzelnen Bundesländern. Im Folgenden wird eine Beschreibung des Kontexts der Untersuchung vorgelegt, ein Überblick über die Ziele und Forschungsmethoden gegeben, es werden wesentliche Ergebnisse diskutiert und Möglichkeiten für die Weiterentwicklung eines inklusiven Schulsystems angezeigt. (DIPF/Orig.