German Institute for International Educational Research (DIPF)

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    "Also meistens ist dein Geld weg, wenn du FIFA-Packs kaufst". Der Umgang von 12- bis 14-Jährigen mit Monetarisierungsmodellen in Online-Games. Ausgewählte Ergebnisse der Monitoring-Studie

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    Der ACT ON! Short Report Nr. 12 gibt Einblicke in das Ausgabeverhalten Heranwachsender in Online-Games und dahinterliegende Kaufentscheidungen. Welche Faktoren beeinflussen das Kaufverhalten der Kinder und Jugendlichen? Welche Rolle haben soziale und spielbezogene Einflüsse? Zudem wirft die Studie einen Blick darauf, wie Kinder und Jugendliche Kostenstrukturen allgemein bewerten und ob sie manipulative Gamedesigns und andere kostenbezogene Risiken erkennen. Thematisiert wird dabei auch der Umgang mit Lootboxen und deren Nähe zum Glückspiel. Insgesamt wurden 65 Kinder und Jugendliche in Forschungsworkshops befragt. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie bereits Geld in Games ausgegeben haben. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Kinder und Jugendliche ihre Ausgaben in Online-Games durchaus reflektieren, jedoch durch vielfältige Kaufanreize in Handlungsdruck versetzt werden. Durch medienpädagogische Angebote müssen kritisch-reflexive und affektive Kompetenzen im digitalen Raum gezielt gestärkt werden. Zudem sind Games-Anbieter gefordert faire und transparente Kostenstrukturen zu gestalten, die sich noch stärker an jugendmedienschutzrechtlichen Prinzipien orientieren

    Studien- und Berufswahl als implizite Passungsherstellung? Ein Querschnitt habitueller Dispositionen zur Studienwahl zukünftiger Kindergarten- und Primarlehrpersonen

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    Im Beitrag wird die Bedeutung habitueller Dispositionen für die Studienwahl angehender Kindergarten- und Primarlehrpersonen in der Schweiz aus einer praxeologisch-strukturtheoretischen Perspektive untersucht. Mittels Sequenzanalytischer Habitusrekonstruktion wurden die narrativ-episodischen Eingangsinterviews der TriLAN-Studie (Trajektorien in den Lehrberuf Adressierungspraktiken und Narrationen im Studium zur Kindergarten- und Primarlehrperson) rekonstruiert und durch die Kontrastierung der Fälle eine Typologie der impliziten Passungsherstellung aufgestellt. Es wird argumentiert, dass eine implizite Passungsherstellung in Gestalt der vier aufgestellten Typen ein zentrales Erzeugungsprinzip der Studienwahlpraxis von Lehrpersonen im Kontext heterogener Berufsbiographien darstellt. Die Ergebnisse erweitern nicht nur das Verständnis der Studien- und Berufswahl von Lehrpersonen, sondern fundieren auch die weitere Untersuchung habitueller Dispositionen im Studienverlauf. (DIPF/Orig.)This article examines the significance of habitual dispositions for the study choices of prospective kindergarten and primary school teachers in Switzerland from a praxeological-structural theoretical perspective. Using sequenceanalytical habitus reconstruction, the narrative-episodic initial interviews of the TriLAN study (Trajectories into teaching) were reconstructed and a typology of implicit fit was established by contrasting the cases. It is argued that an implicit creation of fit in the form of the four established ideal types represents a central generative principle of the study choice practice of teacher students in the context of heterogeneous professional biographies. The results not only expand the understanding of teachers’ study and career choices, but also provide a basis for further investigation of habitual dispositions in the course of studies. (DIPF/Orig.

    Zum Verhältnis von Sozialpädagogik und Sozialismus – anhand der Analyse eines Streites zwischen Robert Seidel (Arbeitsschule) und Karl Kautsky

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    Der Beitrag widmet sich der Auseinandersetzung zwischen Seidel und Kautsky – eine Auseinandersetzung, die aus der Sicht des Verfassers als eine ‚Blaupause‘ für kommende Auseinandersetzungen um das Verhältnis von Demokratie und Sozialismus angesehen werden kann. Es ist dies eine Frage, die auch die Sozialpädagogik tangiert, geht es in dieser doch um eine gelingende Vermittlung von Individualität und Sozialität. In seiner hermeneutischen Analyse kann der Autor aufzeigen, dass Marxismus und Revisionismus keineswegs nur polare Gegenpole bilden, sondern das Ergebnis einer Entwicklung darstellen. Dies wird exemplarisch an den beiden Protagonisten deutlich, die sich vor dem jeweiligen Hintergrund ihres spezifischen Milieus die sozialistische Weltanschauung unterschiedlich aneignen und entsprechend auch zu anderen Schlussfolgerungen kommen. Die Debatte dient damit primär der gegen- und wechselseitigen Konturierung. (DIPF/Orig.

    Lernwerkstätten und Lernwerkstattarbeit in den Studiengängen "Erziehung und Bildung in der Kindheit" und "Kindheitspädagogik – berufsintegriert" an der Alice Salomon Hochschule Berlin

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    Die Hochschullernwerkstatträume an der Alice Salomon Hochschule Berlin sind zentrale Lernorte in den Studiengängen „Erziehung und Bildung in der Kindheit“ und „Kindheitspädagogik – berufsintegriert“. Die institutionelle und curriculare Einbindung der Lernwerkstätten und des Formates Lernwerkstattarbeit in den Kontext Hochschule kann mit vier thematischen Lernwerkstätten als besonderes Merkmal des Hochschulstandortes Berlin angesehen werden (vgl. Schmude & Wedekind 2019) und ist ein wesentlicher Baustein der engen Verzahnung von Theorie, Praxis und Forschung in der kompetenzorientiert und interdisziplinär angelegten Lehre in den Studiengängen. (DIPF/Orig.

    Die Grundschulwerkstatt an der Universität Bremen

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    Die Grundschulwerkstatt (GSW) an der Universität Bremen ist am Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften angesiedelt. Sie ist Teil des Arbeitsbereichs Elementar- und Grundschulpädagogik. (DIPF/Orig.

    Die MatheWerkstatt an der Universität Siegen – Gemeinsam mathematisch Handeln, Entdecken und Forschen

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    Die MatheWerkstatt ist als Lern- und Forschungsraum an den Schnittstellen von Theorie und Praxis konzipiert. Das Kernelement der MatheWerkstatt ist die Zusammenarbeit von Schüler*innen, Studierenden und Wissenschaftler*innen mit dem Ziel gemeinsam mathematikdidaktisch zu handeln, zu diskutieren und zu forschen. Einbezogen werden hier zudem verschiedene Partner*innen entlang der Bildungskette und aller Ausbildungsphasen. (DIPF/Orig.

    Die Lern- und Forschungswerkstatt für Literarische Bildung an der Freien Universität Berlin – Ein Raum für (vorgestellte) Erfahrung

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    Für die Lern- und Forschungswerkstatt für Literarische Bildung an der Freien Universität Berlin wurde ein regulärer Seminarraum (92 qm) als Werkstatt umgestaltet, um einen Raum für (vorgestellte) Erfahrungen im Umgang mit Literatur für Studierende und Lehrende der Grundschulpädagogik wie auch für Grundschulkinder und ihre Lehrer:innen zu schaffen. Seminare und offene Werkstattzeiten ermöglichen die Rezeption und Analyse ausgewählter Kinderliteratur und -medien, die theoretische, praktische und kreative Auseinandersetzung mit didaktischen Ansätzen zum Umgang mit Literatur, die Forschung mit Kindern wie auch die Reflexion der didaktischen und räumlichen Gestaltung von Lernarrangements. Die Werkstatt ist ein begehbarer Ort an der Freien Universität Berlin und gleichzeitig ein konzeptionell gestalteter Raum, der mit außeruniversitären Lernorten, wie Schulen, Museen oder anderen Bildungsträgern, und Personen, wie Autor:innen, Illustrator:innen oder Erzähler:innen in Verbindung steht. (DIPF/Orig.

    Mustervertrag zur Übergabe von Daten nicht-wissenschaftlicher an wissenschaftliche Akteure - am Beispiel "Daten einer Lernplattform"

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    In der digitalen Welt kommt es zunehmend vor, dass Daten, die von nicht-wissenschaftlichen Akteuren erhoben werden, für die wissenschaftliche Forschung von Interesse sind. In der Bildungsforschung sind das beispielsweise Daten, die bei der Verwendung von Lernplattformen oder digitalen Tools zum Lernen entstehen. Um diese Daten wissenschaftlich nutzen zu können, bedarf es einer vertraglichen Regelung. Im Folgenden ist ein Mustervertrag für die wissenschaftliche Nutzung eines solchen Datenbestands eines nicht-wissenschaftlichen Akteurs zu finden. (DIPF/Orig.

    Gemeinsam(e) Lernwege finden. "Psychologie" auf der Spur

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    In diesem Beitrag wird ein psychologiedidaktisches Projekt vorgestellt, das darauf abzielt, das Alltagsverständnis von Psychologie und die damit verbundenen Überzeugungen zu hinterfragen und im Unterricht sowie darüber hinaus durch die Einnahme bzw. Erfahrung beider unterschiedlicher Perspektiven Alltagswissen durch wissenschaftliche Denkweisen fachpsychologisch anzureichern. Dabei steht die Annäherung zwischen den verschiedenen Akteur:innen im Bildungsbereich und die gemeinsame Ko-Konstruktion evidenzbasierten Fachwissens im Vordergrund, indem zu lebensrelevanten Themenstellungen Kommunikations- und Begegnungsräume zwischen Wissenschafter:innen, (angehenden) Lehrpersonen und Schüler:innen geschaffen werden. Das Projekt trägt einerseits zur Entwicklung der Psychologiedidaktik, andererseits zu einer wissenschaftsorientierten und lebenswelten-vernetzenden Lehrer:innenbildung bei, indem es die vorhandenen Vorstellungen von Lernenden zu ausgewählten psychologischen Sachverhalten sowohl zum Lern- als auch Forschungsgegenstand macht. (DIPF/Orig.

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