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Hochschule (H)
Das Kapitel analysiert die politische Bildung im Hochschulbereich anhand eines indikatorenbasierten Zugangs, der formale, non-formale und informelle Bildungsangebote sowie das einschlägige Forschungsfeld umfasst. Hochschulen übernehmen eine Schlüsselrolle bei der Qualifizierung zukünftiger politischer Bildner:innen: Einerseits werden hier Lehrkräfte für den politischen Fachunterricht ausgebildet, andererseits erwerben auch zukünftige Akteur:innen der außerschulischen Bildung zentrale fachliche und didaktische Kompetenzen. Zugleich sind Hochschulen Orte politischer Sozialisation, Reflexion und Forschung. Die Indikatoren beruhen unter anderem auf Daten des Statistischen Bundesamts, der Deutschen Studierendenbefragung, der Datenbanken Hochschulkompass und ProHabil, sowie auf eigenen Auswertungen eines repräsentativen Samples an Modulhandbüchern. Im Zentrum der Betrachtung stehen elf Indikatoren, die die Breite hochschulischer Beiträge zur politischen Bildung erfassen. Dabei zeigen sich sowohl Potenziale als auch strukturelle Leerstellen: Die Fachlehrkräftebildung ist ausdifferenziert und divergiert stark zwischen Standorten und Bundesländern. In der allgemeinen Lehrkräftebildung (Bildungswissenschaften) bleibt die politische Bildung jedoch randständig. Die außerschulische politische Bildung ist bislang nur schwach institutionell im Hochschulbereich abgebildet. Zudem bestehen Zugangsbarrieren: Studierende aus nicht-akademischen Haushalten und mit Migrationsgeschichte sind im Bereich der politischen Bildung weiterhin unterrepräsentiert. Das Kapitel leistet einen Beitrag zur differenzierten Bestandsaufnahme der politischen Bildung an Hochschulen und beleuchtet Entwicklungsdynamiken, institutionelle Bedingungen und Herausforderungen im Spannungsfeld von Professionalisierung, Teilhabe und Fachentwicklung
Seasonal shifting cultivation and initiation rites as local barriers to education access in rural Tanzania
This article presents local challenges that have persistently impaired children’s access to schooling despite the implementation of access-driven education policy of fee free education in Tanzania. Specifically, the article identifies and describes the seasonal shifting cultivation and rites of initiation as the local challenges affecting the provision of the fee free education in two community schools in Southern Tanzania. It argues that while it is important to promote policy and strategies at national level, it is equally important to have a thorough grasp of the diverse nature of socio-economic contexts and unique challenges the communities face. This calls for customised treatment of the same. It suggests that qualitative research should be conducted so as to gain an understanding of such complexities and inform on the approaches that can be adapted in a similar access driven education program in Tanzania. (DIPF/Orig.)In diesem Artikel werden die lokalen Herausforderungen vorgestellt, die den Besuch von Schulen in Tansania trotz der Einführung einer zugangsorientierten Bildungspolitik mit gebührenfreiem Unterricht immer wieder beeinträchtigt haben. Insbesondere werden der saisonale Wanderfeldbau und Initiationsriten als lokale Herausforderungen identifiziert und beschrieben, die die Bereitstellung von gebührenfreiem Unterricht in zwei kommunalen Schulen im Süden Tansanias beeinträchtigen. Es wird argumentiert, dass es zwar wichtig ist, die Politik und die Strategien auf nationaler Ebene zu fördern, dass es aber ebenso wichtig ist, die unterschiedlichen sozioökonomischen Kontexte und die besonderen Herausforderungen, mit denen die Gemeinden konfrontiert sind, genau zu kennen. Daher ist eine maßgeschneiderte Behandlung derselben erforderlich. Es wird vorgeschlagen, dass qualitative Untersuchungen durchgeführt werden sollten, um ein Verständnis für solche komplexen Zusammenhänge zu gewinnen und über die Ansätze zu informieren, die in einem ähnlichen zugangsorientierten Bildungsprogramm in Tansania angewendet werden können. (DIPF/Orig.
Educational policy in Mozambique. Local practices and challenges
This article has the general objective of describing the local reality of teaching and education in schools based in Nampula province. It also problematises some challenges related to the implementation of Bilingual Education through document analysis and lesson observations. We observed six Portuguese language lessons in three primary schools: (1) Namaita Primary School, (2) Pheyoni Primary school and (3) Mutholo Primary School. In each school we attended two lessons, one lesson in the first grade, and one in the second grade. Namaita, Pheyoni and Mutholo primary schools are located in the Rapale district, in the province of Nampula. The study concludes that although Bilingual Education was proclaimed by the national education system in 1992 in Mozambique and is based on the country\u27s Constitution, its implementation is still challenged by issues like the standardisation of Mozambican languages, the production of teaching material and teacher training. (DIPF/Orig.)Das allgemeine Ziel dieses Artikels ist es, die lokale Realität des Unterrichts und der Bildung in Schulen in der Provinz Nampula zu beschreiben. Er problematisiert auch einige der Herausforderungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der zweisprachigen Bildung durch Dokumentenanalyse und Unterrichtsbeobachtung. Sechs portugiesischsprachige Klassen wurden in drei Grundschulen beobachtet: (1) Namaita Primary School, (2) Pheyoni Primary School und (3) Mutholo Primary School. An jeder Schule besuchten wir zwei Klassen, eine Klasse in der ersten und eine in der zweiten Jahrgangsstufe. Die Grundschulen Namaita, Pheyoni und Mutholo befinden sich im Distrikt Rapale der Provinz Nampula. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der zweisprachige Unterricht zwar 1992 vom mosambikanischen Bildungssystem proklamiert wurde und in der Verfassung des Landes verankert ist, seine Umsetzung aber immer noch durch Probleme beeinträchtigt wird, wie z B in Bezug auf die Standardisierung der mosambikanischen Sprachen, die Herstellung von Lehrmaterial und die Lehrer:innenausbildung. (DIPF/Orig.
Lesson study in Japan
This article introduces Lesson Study in Japan as a developmental qualitative research methodology on teaching. Lesson Study is a research framework in which researchers and teachers are tied closely to encourage teachers developing their teaching skills with enhanced pedagogical insights by collaborating with multiple stakeholders, such as colleagues in a school, the board of education, or researchers at a university. It seeks both professional development of teachers and scientific research on education in the first place. This article firstly describes the tradition of Lesson Study and discusses how this approach could provide a unique insight to qualitative teaching research. After introducing the general background of Lesson Study in Japan, the concept and the procedure of collaborative Lesson Study at Hiroshima University is articulated. The last part will present an example of Lesson Study. The conclusion proposes a way of mediating research and development by reflecting on the relevance of normativity. (DIPF/Orig.)In diesem Artikel wird die Lesson Study in Japan als Methode der qualitativen Unterrichtsentwicklung vorgestellt. Lesson Study ist ein Forschungsrahmen, in dem Forscher:innen und Lehrpersonen eng zusammenarbeiten, um Lehrpersonen zu ermutigen, ihre Unterrichtskompetenzen mit verbesserten pädagogischen Erkenntnissen zu entwickeln, indem sie mit verschiedenen Interessengruppen wie Kolleg:innen in einer Schule, der Schulbehörde oder Forscher:innen an einer Universität kooperieren. Dabei geht es in erster Linie um die berufliche Entwicklung von Lehrpersonen und die wissenschaftliche Erforschung von Bildung. In diesem Artikel wird zunächst die Tradition der Lesson Study beschrieben und erörtert, wie dieser Ansatz einen einzigartigen Einblick für eine qualitative Unterrichtsforschung bieten könnte. Nach einer Einführung in den allgemeinen Hintergrund der Lesson Study in Japan werden Konzept und Ablauf der kollaborativen Lesson Study an der Universität Hiroshima erläutert. Im letzten Teil wird ein Beispiel für Lesson Study vorgestellt. In der Schlussfolgerung wird ein Weg zur Vermittlung von Forschung und Entwicklung vorgeschlagen, indem die Bedeutung der Normativität reflektiert wird. (DIPF/Orig.
The everyday life of school. Narratives as epistemology and educational research method
This study is a proposal for a theoretically and practically based argument, developed in the context of deepening the understanding of everyday school life as a line and way of developing research in the Popular Education and Everyday School Life Research Group. The aim is to problematise everyday school life as an alternative for developing research in education. This study applies the qualitative approach, comprising secondary data (literature review) and primary data (fieldwork). In this sense, the guiding problem of this study was: How do narratives constitute an epistemology or method for research in schools? In the fieldwork phase we had the participation of eight teachers from the districts of Monapo and Ilha de Moçambique. Data collection was based on pedagogical letters produced by the teachers (study participants), in which they shared their experiences of educational practice. Our discussion throughout the study centred on three axes: the place of the researcher in everyday school life, narrative as a research methodology and the experiences and challenges of research with and in everyday school life through narratives. The consulted authors, some testimonies from teachers (participants in the study) and our experiences as teacher-researchers have allowed us to conclude that educational activity challenges its practitioners to become continuous researchers of their activities. The subordination of other ways of producing and organising knowledge, such as narratives, encourages the silencing of various experiences in schools. In fact, this article shows that teacher-researchers could adopt other options that allow them to collect, systematise and share the phenomena of school life without necessarily being guided by the fixed ways of collecting data used in more usual research, such as the interview or questionnaire. (DIPF/Orig.)Bei dieser Studie handelt es sich um einen theoretisch-praktischen Diskussionsvorschlag, der im Zusammenhang mit der Vertiefung des Verständnisses des Schulalltags als Ansatz und Weg zur Entwicklung der Forschung in der Forschungsgruppe „Volksbildung und Schulalltag“ entwickelt wurde. Ziel ist es, den Schulalltag als Alternative für die Entwicklung der Forschung im Bildungsbereich zu beleuchten. Es handelt sich um eine Studie mit einem qualitativen Ansatz, die sowohl Sekundärdaten (Literaturübersicht) als auch Primärdaten (Feldforschung) umfasst. In diesem Sinne lautete die Leitfrage dieser Studie: Inwiefern konstituieren Erzählungen eine Erkenntnistheorie oder Methode der Forschung in Schulen? Acht Lehrer:innen aus den Bezirken Monapo und Ilha de Moçambique nahmen an der Feldforschungsphase teil. Die Datenerhebung basierte auf Briefen, die von den Lehrer:innen (Studienteilnehmer:innen) verfasst wurden und in denen sie über ihre Erfahrungen in der pädagogischen Praxis berichteten. Unsere Diskussion während der gesamten Studie konzentrierte sich auf drei Aspekte: den Platz des Forschenden im Schulalltag, die Erzählung als Forschungsmethode und die Erfahrungen und Herausforderungen der Forschung mit und im Schulalltag durch Erzählungen. Die konsultierten Autor:innen, einige Aussagen von Lehrer:innen (Teilnehmer:innen an der Studie) und unsere Erfahrungen als Lehrer-Forscher ließen uns zu dem Schluss kommen, dass die pädagogische Tätigkeit ihre Praktiker:innen dazu herausfordert, kontinuierlich zu Erforscher:innen ihrer Aktivitäten zu werden. Die Unterordnung anderer Formen der Wissensproduktion und -organisation, wie z. B. Erzählungen, begünstigt das Schweigen über verschiedene Erfahrungen in den Schulen. Tatsächlich zeigt dieser Text, dass Lehrer-Forscher andere Optionen anwenden könnten, die es ihnen ermöglichen, die Phänomene des Schullebens zu sammeln, zu systematisieren und mit anderen zu teilen, ohne sich zwangsläufig von den festgelegten Methoden der Datenerfassung leiten zu lassen, die in der üblichen Forschung verwendet werden, wie z B das Interview oder der Fragebogen. (DIPF/Orig.
How to tell a story – storytelling using AI to design teaching-learning scenarios
Die Verwendung neuer didaktischer Elemente in Lehr-Lern-Arrangements ist mit einem höheren Ressourcenaufwand seitens der Lehrenden verbunden, weshalb häufig darauf verzichtet wird. So sind auch spielerische Elemente wie Storytelling trotz ihrer didaktischen Vorzüge in der Lehre bislang selten vertreten, da der Aufwand aus Sicht vieler Lehrender nur bedingt im Verhältnis zum Nutzen steht. Der vorliegende Beitrag adressiert dieses Problem, indem er das Potenzial von Storytelling im Sinne einer narrativen Gestaltung von Lehr-Lern-Arrangements aufzeigt. Zugleich bietet er einen explorativen Einblick in die Nutzung digitaler Tools – insbesondere von KI –, um solche didaktischen Innovationen ressourceneffizient zugänglich zu machen und Storytelling gezielt in Lehr-Lern-Arrangements einzubinden. (DIPF/Orig.)The use of new didactic elements in teaching and learning requires more of teachers’ resources, which is why they are often not used. Despite their pedagogical advantages, playful elements such as storytelling are rarely used in teaching, as many teachers believe that the effort involved is not fully commensurate with the benefits. This article addresses this issue by demonstrating the potential of storytelling in the narrative design of teaching and learning activities. At the same time, it explores the use of digital tools – particularly AI – to facilitate such didactic innovations in a resource-efficient manner and integrate storytelling into teaching and learning arrangements. (DIPF/Orig.
Artificial intelligence and inclusion from the perspective of (prospective) teachers – an explorative study on the equitable use of generative AI
Im Zeitalter der Digitalität ist gesellschaftliche Teilhabe eng an Medien gebunden. Um die Forschungslücke zur Chancengerechtigkeit beim Einsatz digitaler Medien zu adressieren, wurde vom 2. bis 24. Dezember 2024 eine Fragebogenstudie mit 151 (angehenden) Lehrkräften durchgeführt. Erfasst wurde, wie Künstliche Intelligenz (KI), insbesondere generative KI, in heterogenen Schulsettings genutzt wird. Untersucht wurden weiterhin Chancen und Herausforderungen von KI für inklusive Bildungsprozesse aus Sicht der Befragten. Die Auswertung der quantitativen Daten erfolgte mittels SPSS, die offenen Antworten wurden über kollegiale Vergewisserung in MAXQDA qualitativ analysiert. (DIPF/Orig.)In the digital age, social participation is closely linked to media access. To address the research gap concerning equity in the use of digital media, a questionnaire study was conducted between December 2 and December 24, 2024, involving 151 (prospective) teachers. The study explored how Artificial Intelligence (AI), especially generative AI, is applied in heterogeneous school settings and examined its perceived opportunities and challenges for inclusive education. Quantitative data was analyzed using SPSS; qualitative responses were evaluated through collegial validation using MAXQDA. (DIPF/Orig.
Künstliche Intelligenz in der schulischen Begabtenförderung – neue Fördermöglichkeiten, neue Herausforderungen. Grundlagen und Praxis
Die Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz (KI) im Schulunterricht werden bereits vielfach diskutiert. KI bietet ein hohes Potenzial, um Lerninhalte zu differenzieren und individuelle Fördermöglichkeiten zu gestalten. In diesem Zusammenhang bietet KI auch vielfältige und teils neue methodische Möglichkeiten, um Lernsettings auf Lernmerkmale und Lernbedürfnisse hochbegabter Kinder und Jugendlicher abzustimmen. Die Begabtenförderung kann folglich in besonderer Weise von KI profitieren. Ein Grundlagenbeitrag befasst sich mit didaktischen Herleitungen und pädagogischen Voraussetzungen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz in der Begabtenförderung und reflektiert Rahmenbedingungen und spezifische Herausforderungen. Ein Praxisbeitrag bietet eine Übersicht über die Anwendungsfelder von KI in der Begabtenförderung und stellt zahlreiche Praxisbeispiele und Anwendungsmöglichkeiten vor. (DIPF/Orig.
Im Zentrum der Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen in der nachobligatorischen Berufsbildung. Expertise und Interdependenzen in Aktion
Cet article examine le déploiement des systèmes de gestion de la qualité dans des établissements de formation professionnelle postobligatoire, soulignant l\u27entrée de normes qualité et une extension de l\u27audit qui renforcent des liens d\u27interdépendance. Il explore l\u27implication croissante d\u27acteurs non-étatiques, mobilisés comme « tiers-expert » dans les dispositifs d\u27évaluation externe ou de certification qualité des établissements. Nous mettrons en lumière ce phénomène « en marche », donnant voix à des acteurs hybrides opérant dans des espaces d\u27intermédiation, tout en analysant les visées commerciales qui sous-tendent ces dynamiques. (DIPF/Orig.)Dieser Artikel untersucht den Einsatz von Qualitätsmanagementsystemen in Institutionen der nachobligatorischen Berufsbildung. Dabei werden insbesondere die Einführung von Qualitätsstandards und die Ausweitung von Auditpraktiken hervorgehoben, welche wechselseitige Abhängigkeiten verstärken. Der Beitrag beleuchtet die zunehmende Beteiligung nichtstaatlicher Akteur*innen, die als "unabhängige Expert*innen" in Prozesse der externen Evaluation oder Qualitätssicherung eingebunden sind. Dieses "fortschreitende” Phänomen wird beleuchtet, indem hybriden Akteuren, die in Vermittlungsbereichen tätig sind, sichtbar gemacht werden. Auch werden die kommerziellen Ziele analysiert, die dieser Dynamik zugrunde liegen. (DIPF/Orig.
Partizipative Governance im Bildungswesen. Zwischen partnerschaftlichem Anspruch und politischen Auseinandersetzungen im Kanton Genf
Cet article questionne les modalités de gouvernance de l’action publique éducative dans le cadre d’un projet de réforme de la dernière étape de la scolarité obligatoire dans le canton de Genève. Il interroge le rôle des acteurs non étatiques dans le processus de réforme présenté par les autorités publiques comme une collaboration partenariale. La démarche participative a-t-elle permis aux groupes d’intérêt d’être de réels partenaires? La sociologie de l’action publique sert d’approche théorique pour traiter les relations entre autorités publiques et groupes d’intérêt. L’analyse de notes d’observations, d’entretiens, de débats et rapports parlementaires montre que l’influence des acteurs non étatiques est limitée par le poids des enjeux politiques qui surpassent les enjeux pédagogiques. (DIPF/Orig.)Dieser Artikel befasst sich mit der Steuerung öffentlicher Bildungsmassnahmen im Rahmen eines Reformprojekts für die letzte Stufe der obligatorischen Schulbildung im Kanton Genf. Dabei wird die Rolle nichtstaatlicher Akteure in dem von den Behörden als partnerschaftliche Zusammenarbeit dargestellten Reformprozess untersucht. Hat der partizipative Ansatz dazu geführt, dass die Interessengruppen zu echten Partnern geworden sind? Die Soziologie des öffentlichen Handelns dient als theoretischer Ansatz, um die Beziehungen zwischen Behörden und Interessengruppen zu untersuchen. Eine Analyse von Beobachtungsnotizen, Interviews, Debatten und parlamentarischen Berichten zeigt, dass der Einfluss nichtstaatlicher Akteure durch das Gewicht politischer Fragen, die über pädagogische Fragen hinausgehen, begrenzt ist. (DIPF/Orig.