German Institute for International Educational Research (DIPF)

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    Forschung über Hochschule und Wissenschaft – Einführung

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    Das hier vorgelegte Handbuch bietet einen fundierten Überblick zum vielfältigen und interdisziplinären Feld der Hochschulforschung, d. h. der Forschung über Hochschule und Wissenschaft. Es gibt denjenigen, die in diesem Feld bereits tätig sind, Überblickswissen an die Hand, das z. B. benötigt wird, wenn ein Nachbarthema der je eigenen Themen effektiv erschlossen werden muss. Interessierten Neueinsteigerinnen und Neueinsteigern eröffnet es kompakte Einblicke in einen bisher unbekannten Themenbereich. Praktikerinnen und Praktikern der Hochschulentwicklung verschaffen die Beiträge die Möglichkeit, sich mit vertretbarem Aufwand über das aktuelle Forschungswissen zu einem bestimmten Thema zu informieren. (DIPF/Orig.

    Hochschulsysteme im internationalen Vergleich

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    In vergleichender Forschung werden Hochschulmodelle und -strukturen heutzutage überwiegend nach horizontaler und vertikaler Differenzierung unterschieden. Vertikale Differenzierung ergibt sich in der wissenschaftlichen ‚Qualität‘, in der Reputation, in der Selektivität, in der Karriere-Relevanz des Hochschulabschlusses u. a. m. Horizontale Differenzierung basiert auf der Substanz, etwa in der Theorie- oder Praxisorientierung von Studiengängen. Hochschultypen unterscheiden sich teils horizontal und teils vertikal voneinander. Die Differenzierung der Hochschulsysteme wird zunächst an den Beispielen Deutschland und USA angesprochen. Es folgt ein Blick auf die Differenzierung öffentlich-privater Mischsysteme. Ergänzend zu den üblichen Beispielen Deutschland, USA usw. wird die Differenzierung öffentlich-privater Mischsysteme an den Beispielen Malaysia (Asien), Mexiko (Lateinamerika) und Mozambik (Afrika) dargelegt. Statt fortschreitender Differenzierung nach Hochschultypen hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Differenzierung nach Arten und Ebenen von Studiengängen – z. B. durch Bachelor- und Masterstudiengänge im Bologna-Prozess – an Bedeutung gewonnen. (DIPF/Orig.

    Lehrerbildungsforschung

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    Nach einer Darstellung der systematischen Umfangs und der zentralen Gegenstände der Lehrerbildungsforschung werden zentrale Linien ihrer Entwicklung innerhalb der letzten Jahrzehnte rekapituliert. Anschließend werden aktuelle Forschungsfelder und -ergebnisse sowie theoretische und methodische Diskurse und Kontroversen dargestellt. Auf der Basis eines Fazits werden schließlich einige zukünftige Herausforderungen skizziert. Die Darstellung betont den Zusammenhang zwischen der deutschsprachigen und der internationalen Lehrerbildungsforschung. (DIPF/Orig.

    Studiengangentwicklung

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    Die Studiengangentwicklung spielt im hochschuldidaktischen Diskurs gegenüber der Gestaltung von Lehr-/Lernumgebungen eine untergeordnete Rolle, wobei sich das Interesse in den letzten beiden Jahrzehnten verstärkt hat. Der Beitrag stellt zwei Traditionen der Studienganggestaltung gegenüber: die US-amerikanisch geprägte programmatische Tradition und die disziplinär-kanonische Tradition, die im deutschsprachigen Raum entstanden ist. Darauf aufbauend werden Bezüge zwischen der institutionellen Verankerung des Studiums und der Art und Weise, wie Studienangebote gestaltet werden können, reflektiert. Abschließend diskutiert der Beitrag Herausforderungen wie Heterogenität und Chancengerechtigkeit oder Digitalisierung in der Hochschullehre, welche eine systematische und professionelle Studiengangentwicklung erfordern. Daraus ergeben sich auch Implikationen für die Ressourcen, welche Hochschulen für die Studiengangentwicklung aufbringen, insbesondere die Bereitstellung kompetenter Hochschulprofessioneller. (DIPF/Orig.

    Die akademische Profession und ihre (Selbst-)Organisation

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    Der Beitrag rückt den Begriff der akademischen Profession in den Mittelpunkt, der die Gruppe der beruflich in der Wissenschaft tätigen Personen bezeichnet. Zunächst wird ein Überblick über Theorien der Profession und eine Bestimmung wesentlicher Merkmale professioneller Berufe gegeben, um vor diesem Hintergrund Kennzeichen der akademischen Profession und ihrer (Selbst-)Organisation herauszuarbeiten. Ein kurzer Ausblick auf die zunehmende Verschränkung von Wissenschaft und Gesellschaft und ihre Konsequenzen für die akademische Profession schließt den Beitrag ab. (DIPF/Orig.

    Prä-Docs und Promotion

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    Die Promotion hat, als höchster Bildungsabschluss in Deutschland, in den vergangenen Jahrzehnten einen starken Bedeutungszuwachs und strukturellen Wandel erfahren. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen gibt dieser Beitrag einen Überblick über die wichtigsten Themenbereiche rund um die Promotionsphase: von der Aufnahme der Promotion, über Diskurse zur Qualitätssicherung, die Ausdifferenzierung der Promotionsformen, Debatten zur Befristungspraxis (#ichbinhanna), Promotionserfolg und Promotionsabbruch, Vereinbarkeit und Elternschaft während der Promotion sowie Entwicklungen im Bereich Internationalität. Zu jedem dieser Themenbereiche werden eine Auswahl aus der aktuellen Forschung präsentiert und wichtige Erkenntnisse zusammengefasst. Abschließend wird ein Ausblick auf Themenbereiche und Entwicklungen gegeben, die für zukünftige Forschungsaktivitäten über die Promotionsphase besonders relevant sind. (DIPF/Orig.

    46th yearbook of the German Association for Research in Music Education

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    Dieser Band dokumentiert ausgewählte Beiträge der Jahrestagung 2024 des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung, die an der Universität der Künste Berlin stattfand. In vielfältigen empirischen, theoretischen und methodologischen Zugängen wird das Forschen, Lehren und Lernen in schulischen, hochschulischen und außerschulischen Kontexten beleuchtet. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen widmen sich einige Beiträge dem Thema „Demokratie und musikalische Bildung“. Schwerpunkte der aktuellen musikpädagogischen Diskussion spiegeln sich in Texten zur Musiklehramtsausbildung und zum allgemeinbildenden Musikunterricht aus Sicht von Schüler*innen und Musiklehrkräften wider. Ebenso werden neben dem Musiklernen in der Grundschule und im außerschulischen Bereich auch Unterrichtsplanung und Unterrichten im Fach Musik sowie die methodologische Reflexion musikpädagogischer Forschung selbst fokussiert. Der Band richtet sich an Wissenschaftler*innen, Lehrende und Studierende der Musikpädagogik sowie an alle, die an den gegenwärtigen Entwicklungen des Faches interessiert sind. (DIPF/Orig.

    Beruflich-wissenschaftliche Bildung. Wissenschaftliche Kompetenzen als Notwendigkeit der postmodernen Arbeitswelt?

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    Die Akademisierung der Berufswelt ist seit Jahrzehnten ein zentrales Thema der Bildungspolitik. Die Dissertation beleuchtet die wachsende Bedeutung wissenschaftlicher Kompetenzen für beruflich qualifizierte Fachkräfte in der postmodernen Arbeitswelt. Es wird untersucht, welche wissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten für Fachkräfte heute erforderlich sind, welche Ursachen dem steigenden Bedarf zugrunde liegen und inwiefern die bestehenden Akademisierungsstrategien kritisch zu hinterfragen sind. Anhand eines ausgewählten Arbeitsfeldes wird praxisnah aufgezeigt, wie wissenschaftliches Wissen den Berufsalltag bereichern kann. Die Publikation richtet sich an Bildungsexpert:innen, Wissenschaftler:innen, Entscheidungsträger:innen sowie Fachkräfte, die sich mit der Zukunft beruflicher Bildung auseinandersetzen. (DIPF/Orig.

    Individuelle Förderung durch multiprofessionelle Kooperation (gestalten). Erfassung, Typisierung und Reflexion an berufsbildenden Schulen

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    Individuelle Förderung gilt als zentrales Prinzip zur Bewältigung von Heterogenität in der beruflichen Bildung. Ziel ist es, gesellschaftliche und arbeitsmarktliche Teilhabe sowie Chancengerechtigkeit für alle Lernenden zu ermöglichen. Doch die Umsetzung dieses Anspruchs erfordert tiefgreifende Veränderungen auf verschiedenen Ebenen: Lehrkräfte sind gefordert, ihre Rolle als Lernbegleitung neu zu definieren, Unterricht binnendifferenziert und potenzialorientiert zu gestalten sowie selbstgesteuertes Lernen zu fördern. Gleichzeitig stehen berufsbildende Schulen als Organisationen in der Verantwortung, geeignete Rahmenbedingungen für individuelle Förderung zu schaffen - insbesondere durch Maßnahmen der Personal-, Unterrichts- und Schulentwicklung. Ein wesentlicher Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung liegt in der multiprofessionellen Kooperation. Diese erfordert sowohl strukturelle Voraussetzungen - etwa eine Ermöglichungskultur an Schulen - als auch eine hohe Kooperationsbereitschaft seitens der beteiligten Lehr- und Fachkräfte. Nur wenn ein gemeinsames Verständnis individueller Förderung entwickelt wird, können tragfähige Förderkonzepte etabliert und nachhaltig in schulische Entwicklungsprozesse integriert werden. Die vorliegende Dissertation untersucht systematisch die Perspektiven schulischer Akteure auf individuelle Förderung im Kontext multiprofessioneller Zusammenarbeit. Auf Grundlage qualitativer und quantitativer Analysen wird ein praxisnahes Modell individueller Förderung entwickelt, das zentrale Gelingensbedingungen benennt. Aufbauend auf diesem Modell werden standardisierte Erhebungsinstrumente - wie ein Fragebogen und ein Delphi-Verfahren - konzipiert, um Veränderungsbedarfe zu identifizieren und Impulse für Schulentwicklungsprozesse abzuleiten. Der Band richtet sich an Bildungsforscher:innen, Lehrkräfte, Schulleitungen sowie an Personen in der Bildungsadministration, die an Schulentwicklungsprozessen im Bereich beruflicher Bildung beteiligt sind. Er bietet fundierte Erkenntnisse und praxisorientierte Werkzeuge für die systematische Förderung individueller Lernprozesse. (DIPF/Orig.

    Künstliche Intelligenz in der Sozialen Arbeit. Grundlagen für Theorie und Praxis

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    Das Buch bietet einen Einstieg in das Thema KI und eine umfangreiche Darstellung der Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen für die Soziale Arbeit. Es schlägt eine Brücke zwischen technologischem Fortschritt und Ethik, indem KI als Phänomen sowohl theoretisch als auch in praxisnahen Anwendungen für das Arbeitsfeld verhandelt wird. Dazu wird beleuchtet, wie KI die Soziale Arbeit bereichern kann, ohne dabei die menschliche Integrität und professionelle Verantwortung aus den Augen zu verlieren. Das Buch eröffnet konkrete Einblicke für aktuelle und zukünftige Chancen sowie Herausforderungen. (DIPF/Orig.

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