German Institute for International Educational Research (DIPF)

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    Impulse für eine pflegebeziehungsorientierte institutionelle Kleinstkinderziehung. Historische Entwicklungen, strukturelle Bedingungen und theoretische Fundierungen

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    Seit über 20 Jahren wird der Ausbau der frühkindlichen Betreuung betrieben, jedoch ohne umfassende erziehungswissenschaftliche Erforschung der Bedeutung von Pflegehandlungen. Diese Untersuchung beleuchtet die zentrale, jedoch marginalisierte Rolle von Pflegehandlungen in der Frühpädagogik. Dabei werden diese nicht mehr als reine Hygienemaßnahmen, sondern als wesentliches Element verstanden, das die psychische, physische und soziale Entwicklung des Kindes beeinflusst. Historische, politische und feministische Analysen zeigen, wie Pflegehandlungen marginalisiert wurden. Im Gegenzug dazu steht Emmi Piklers Konzept des »körperlichen Dialogs«. Dieses wird mit weiteren sozialtheoretischen Ansätzen fundiert und verdeutlicht die Relevanz von Pflegehandlungen im Diskurs von leibbezogener und beziehungsorientierter institutioneller Frühkindbetreuung. (DIPF/Orig.

    Aufwachsen von Kindern gestalten

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    Im Sammelband werden Gestaltungen des Aufwachsens von Kindern unter den aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen betrachtet. Im Zentrum stehen Individuen sowie Institutionen und deren Akteur:innen, die in den gegenwärtigen Wandlungsprozessen der Digitalisierung, Institutionalisierung und Diversifizierung an verschiedenen Orten und in verschiedenen sozialen Zusammenhängen wirksam werden. Die Beiträge befassen sich mit strukturellen und organisationskulturellen Bedingungen, räumlich-materialen Gegebenheiten und Strukturierungen, Digitalisierungsprozessen und der Lebenswelt Familie. (DIPF/Orig.

    Wahlmöglichkeiten beim Experimentieren. Entwicklung und Erprobung eines Konzeptes für Experimente in inklusiven Lerngruppen im Physikunterricht

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    Lerngruppen im naturwissenschaftlichen Unterricht sind divers - ein Umstand, der durch die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik der Inklusion verstärkt wahrgenommen wird. Experimentierphasen sind ein zentraler Bestandteil des Physikunterrichts, welche entsprechend den vielfältigen Bedarfen der Lernenden gestaltet werden müssen. Hierfür müssen individuelle Zugänge geschaffen werden, die z. B. durch das Angebot von Wahlmöglichkeiten realisiert werden können. Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen von Wahlmöglichkeiten beim Experimentieren im Physikunterricht im Hinblick auf den Erwerb von Fachwissen und die Verbesserung affektiv-motivationaler Merkmale. Dazu wurde ein Unterrichtskonzept entwickelt, das Schüler:innen zwischen fünf Experimentierformen (digitale und analoge, offene und geschlossene sowie kreative Ansätze) wählen lässt. Die Effekte wurden anhand einer exemplarischen Unterrichtseinheit zum Thema Optik in einer quasi-experimentellen Feldstudie mit N = 582 Schüler:innen und N = 7 Lehrkräften analysiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich Experimentierphasen ohne Wahlmöglichkeiten positiv auf die Entwicklung des Fachwissens und des physikbezogenen Selbstkonzepts auswirken, während Wahlmöglichkeiten das Interesse steigern. Auch die befragten Lehrkräfte betonen das Potenzial von Wahlmöglichkeiten für die Förderung affektiver Merkmale. Aus den Ergebnissen werden praxisnahe Empfehlungen zum Einsatz von Wahlmöglichkeiten in Experimentierphasen abgeleitet. (DIPF/Orig.

    Strengthening the competency profile of lecturers in the education of vocational education and training professionals: Experiences from a programme

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    Die Anforderungen an das Kompetenzprofil von Dozierenden, die in der Ausbildung von Berufsbildungsverantwortlichen tätig sind, sind facettenreich. Vorgestellt wird ein Förderprogramm für die Stärkung dieses Kompetenzprofils, das aus Job-Shadowings sowie einer gemeinsamen und einer individuellen Reflexion besteht. Der vorliegende Beitrag intendiert, auf der Basis einer Evaluation zweier Pilotdurchläufe Erfahrungen in Bezug auf die Stärkung des Kompetenzprofils zu berichten. Die Ergebnisse zeigen, dass zum Beispiel die Begleitung der Dozierenden durch eine Person mit Expertise und Netzwerk sowie eine gute Balance zwischen Vorgaben und Freiheiten bei der Programmgestaltung vorteilhaft zu sein scheinen. (DIPF/Orig.)The demands on the competency profile of lecturers who work in vocational education and training are diverse. This article presents a programme for strengthening this competency profile which consists of job shadowing as well as group and individual reflection. Based on an evaluation of two pilot runs, the article aims to report experiences concerning the strengthening of the competency profile. In this regard, for example, both the support of lecturers by a person with expertise and a network and a good balance between guidelines and freedom in the design of the programme seem to be advantageous. (DIPF/Orig.

    Vom Wissen zum Handeln? Klimakommunikation im (Physik-)Unterricht

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    Traditioneller Unterricht legt häufig den Hauptfokus auf die Vermittlung von Wissen. Im Zusammenhang mit Fragen nachhaltiger Entwicklung ist festzustellen, dass dies in der Regel nicht ausreicht, damit auch dem Wissen entsprechend gehandelt wird. Diese Lücke zwischen dem Wissen und Handeln ist auf individueller Ebene auszumachen, aber gilt auch für das gesellschaftspolitische Handeln. Besonders deutlich ist dies im Zusammenhang mit der Klimakrise erkennbar. Im Zentrum der Arbeit steht deshalb die Frage, welche psychologischen Barrieren Menschen eigentlich daran hindern, sich für Klimaschutz zu engagieren und welche Konsequenzen daraus für Unterricht folgen. (DIPF/Orig.

    Entdecken, lehren und forschen im Schülerlabor. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik. Jahrestagung in Bochum 2024

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    Die 51. Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik (GDCP) wurde im September 2024 an der Ruhr-Universität Bochum ausgerichtet. Zum Tagungsthema „Entdecken, lehren und forschen im Schülerlabor“ diskutierten neben den Plenarreferent*innen eine große Anzahl an Tagungsgästen. Der vorliegende Band umfasst die ausgearbeiteten Beiträge der Teilnehmenden. (DIPF/Orig.

    Deutungsmuster, Überzeugungen, Perspektiven – Erforschung subjektiver Zugänge von (künftigen) Lehrkräften zur Orthographie(didaktik)

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    Der Beitrag stellt mit Deutungsmustern, Überzeugungen und Perspektiven drei beispielhafte Konstrukte vor, mit denen subjektive Zugänge von (angehenden) Lehrkräften zur Orthographie(didaktik) begrifflich und empirisch erfasst werden können. Die Verfasser*innen legen anhand eines Einblicks in eigene Forschungsprojekte dar, wie die Konstrukte erhoben und ausgewertet werden können. (DIPF/Orig.

    \u27For all, by all, with all\u27. Directors and programme planners as co-creators of racism-critical organisational development in adult education. A case study at the German Volkshochschule

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    This article analyses how directors and programme planners at the German Volkshochschule (adult education centre) support racism-critical organisational development. The data is interpreted with qualitative content analysis and based on five interviews conducted with directors and program planners within one Volkshochschule. In order to research the potential avenues of support, the article employs a theoretical framework based on racism-critical leadership approaches. The article argues that through an interplay of leadership characteristics and leadership actions two forms of support empirically emerge: (1) an organisational guiding principle of education for all, by all and with all and (2) a community-driven programme planning challenging the programme planning table and making communities to curators of their own learning pathways. The findings indicate the central role of directors and programme planners in racism-critical organisational development processes and underscore the necessity of continuous organisational self-critique to address racism. (DIPF/Orig.

    Gütekriterien in der qualitativen Forschung mit besonderem Fokus auf pädagogische Handlungsfelder

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    Ausgehend von den theoretischen Grundlagen und Charakteristika von Bewertungskriterien bzw. Gütekriterien und der Abgrenzung zur quantitativen Forschung, beschreibt der Beitrag, welche Gütekriterien für qualitative Forschung angelegt werden können. In Abgrenzung von spezifischen Katalogen und Zusammenstellungen im Kontext einzelner Methodologien werden ansatzübergreifende Kriterien herausgearbeitet. Auf dieser Grundlage kann die Qualität der eigenen Forschung in den Blick genommen werden. (DIPF/Orig.

    Grounded Theory – Grundlagen für die Forschungspraxis

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    Die Grounded Theory Methodologie ist ein sehr verbreitetes Forschungsdesign in der Bildungsforschung und ermöglicht Forschenden, tiefe Einblicke in bisher wenig untersuchte komplexe soziale und sozialpsychologische Prozesse sowie individuelle und kollektive Handlungen zu gewinnen. Ziel ist es, eine datenbegründete Theorie zu entwickeln. Zu Beginn des Forschungsprozesses stehen in der Regel im Vergleich zu anderen methodischen Zugängen offene Fragestellungen, die von den Forschenden im Verlauf des Forschungsprozesses gegenstandsangemessen angepasst werden. Hierzu werden Fallauswahl, Datenerhebung und Kodierung parallel durchgeführt und bedingen sich wechselseitig. Die meisten GTM-Studien orientieren sich an den folgenden Verfahrensschritten: (1) Theoretische Sensibilität, (2) Theoretisches Sampling, (3) Kontrastives Vorgehen, (4) Kodieren, (5) Memo schreiben, (6) Theoretische Sättigung. Durch das explorativ-reflexive Vorgehen ist auch die Verschriftlichung spezifisch zu betrachten. (DIPF/Orig.

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