31251 research outputs found
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Arbeitserleichterung mit KI? Ein Tool zur Differenzierung und Übersetzung von Aufgaben
Der Beitrag stellt ein KI-basiertes Tool zur Unterrichtsplanung vor und lädt die Leser/innen zum Ausprobieren ein. Das Tool ermöglicht auf der Grundlage von ChatGPT-4 eine Aufgabendifferenzierung in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und beinhaltet auch die Möglichkeit, Aufgaben in andere Sprachen zu übersetzen. (DIPF/Orig.
Empirical research on motivation in adult education and learning. A scoping review
This scoping review maps empirical research on motivation in adult education and learning, analysing 95 studies published between 1971 and 2024. Drawing on data from Web of Science and Scopus databases, it delineates key thematic areas, geographical patterns, and methodological orientations. The findings highlight a marked increase in publications since 2016, with a pronounced focus on specific learner populations – including non-traditional students, low-skilled adults, and second-chance learners in adult basic education. Research activity is heavily concentrated in European and Anglophone contexts, pointing to the need for broader cultural representation. While quantitative methods dominate, many studies employ instruments lacking validation. Notable gaps emerge in the use of mixed-methods and longitudinal designs. Overall, the review calls for more inclusive and methodologically robust inquiry to deepen our understanding of adult learner motivation across diverse educational landscapes. (DIPF/Orig.
Die Perspektive der Schulaufsicht auf den Referenzrahmen Schulqualität. Datengestützte Qualitätsentwicklung im Zusammenwirken zwischen Schulleitung und Schulaufsicht
Referenzrahmen Schulqualität, Schuldatenblatt, Statusgespräche zwischen Schulaufsicht und Schulleitung, Zielvereinbarungen - der Instrumentenkasten zur Verbesserung der Qualität schulischer Bildung scheint gut gefüllt. Aber sind die Instrumente auch wirksam und führen sie zu mehr Qualität? Die Ergebnisse in Vergleichserhebungen zu schulischen Leistungen lassen Zweifel daran aufkommen. (DIPF/Orig.
Fortbildungsprofile von Schulleitungen
Veränderte und erweiterte Aufgabenfelder von Schulleitungen haben die Ansprüche an diese Position deutlich erhöht. Stelleninhaber*innen benötigen eine Vielzahl an Kompetenzen, um die an sie adressierten Tätigkeiten zu erfüllen. Entsprechend bedeutend sind Qualifizierungsangebote. Basierend auf Daten aus dem Projekt Schulleitungsmonitor Österreich fokussiert der vorliegende Beitrag die genutzten formalen und informellen Fortbildungsmöglichkeiten von Schulleiter*innen. Die Ergebnisse zeigen, dass unterschiedliche Fortbildungsmaßnahmen wahrgenommen werden. Zudem konnten verschiedene Fortbildungsprofile identifiziert werden. (DIPF/Orig.
Sustainability and educational media
Bildung für nachhaltige Entwicklung soll gemäß den Vereinten Nationen dazu befähigen, in einer globalisierten Welt aktiv, eigenverantwortlich und verantwortungsbewusst die Zukunft zu gestalten. Dazu zählt neben einem sorgfältigen Umgang mit der Erde und ihren Ressourcen auch die Gestaltung einer friedlichen und gerechten Gesellschaft. Dass auch Bildungsmedien zu BNE einen erheblichen Beitrag leisten können, machen die Beiträge dieses Bandes deutlich. Darin befassen sich Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen aus zahlreichen Ländern mit Perspektiven auf Nachhaltigkeit in historischen und aktuellen Bildungsmedien, sowohl für die Schule (etwa Fibeln oder Geographiebücher) als auch für die außerschulische Bildung (z.B. edukative Comics). Des Weiteren werden Medien für die Lehrkräftebildung eingeführt und didaktisierte Orte in der Natur (wie Lehrpfade) als Bildungsmedien vorgestellt. Beiträge zu einer nachhaltigen Erstellung und Distribution von Bildungsmedien runden den Band ab. (DIPF/Orig.
Die disziplinär zerfaserten Bildungswissenschaften? Das bildungswissenschaftliche Personal in der Lehrer*innenbildung
Lässt sich Casales These von einer Entpädagogisierung der akademischen Lehrer*innenbildung von der Makroebene des Bildungssystems auf die Mikroebene der Akteur*innen übertragen? Im Beitrag werden dazu die disziplinären Verortungen des bildungswissenschaftlichen Personals analysiert. Daten aus drei deutschen Bundesländern belegen, dass nur ein kleiner Anteil der Bildungswissenschaftler*innen Erziehungswissenschaft als Hauptfach studiert hat. Aufgezeigt wird, dass dennoch die mit der Entpädagogisierung verknüpfte Annahme einer dominanten Lernwissenschaft in den Bildungswissenschaften nicht zutrifft. (DIPF/Orig.
Ist die erziehungswissenschaftliche Lehre pädagogisch? Analysen zur Praxis des Lehramtsstudiums
Der Beitrag untersucht den Stellenwert pädagogischer Diskurse innerhalb der kommunikativen Praxis erziehungswissenschaftlicher Lehrveranstaltungen im Rahmen des Lehramtsstudiums. Dazu werden Befunde aus einem Forschungsprojekt präsentiert, in dem die verschiedenen Kulturen der Lehre im Rahmen des Lehramtsstudiums interaktionsanalytisch untersucht wurden. Das Ergebnis lautet – grob gesagt –, dass die Bearbeitung pädagogischer Fragen über verschiedene erziehungswissenschaftliche Lehrkulturen hinweg auf spezifische Weise verdrängt wird. (DIPF/Orig.
Zwischen Professionalisierungsverheißungen und Theoriefeindlichkeit. Der neue Pragmatismus in der Lehrkräftebildung
Im Beitrag wird das Professionalisierungsversprechen, das mit dem forschenden Lernen innerhalb der Lehrkräftebildung verknüpft wird, kritisch hinterfragt. Es wird herausgearbeitet, dass die im forschenden Lernen geforderte Forschungskompetenz nahezu unabhängig von fachwissenschaftlichen Inhalten der Unterrichtsfächer sowie theoretischer Forschung konzipiert wird; stattdessen wird sie als schulpädagogische Methoden- und Reflexionsfähigkeit gedacht. Schließlich zeigt sich, dass die Pädagogik im Zuge des forschenden Lernens auf eine „Wissenschaft des Lehrens“ (Hannah Arendt) reduziert wird. (DIPF/Orig.
Transformationen im Lehramtsstudium Primarstufe begegnen. Einsatz von phänomenologischen Vignetten
Transformationen, die durch eine Reform in der österreichischen Lehrer*innenbildung angestoßen werden und in einer Reduktion der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen in den Lehramtsstudien Ausdruck finden, dienen als Anlass, um nach Möglichkeiten zu suchen, dem Bedeutungsverlust von Theorie und der geforderten Verknüpfung von Theorie und Praxis zu begegnen. Ziel des Beitrags ist es, den Einsatz von phänomenologischen Vignetten in einer Lehrveranstaltung der Pädagogisch-praktischen Studien im Lehramtsstudium Primarstufe als möglichen Weg zu beleuchten. Eine qualitative Evaluierung dient hierfür als Grundlage. (DIPF/Orig.
Nachhaltigkeitsrelevante Aspekte in Johann Bernhard Basedows Elementarwerk?
Der Autor untersucht, ob sich im sogenannten Elementarwerk des Aufklärungspädagogen Johann Bernhard Basedow (1724–1790) – einer Art Realienbuch, in dem der Verfasser Text- und Bildinformationen verband, um Eltern, Lehrkräften und Kindern Kenntnisse über ihre Lebenswelt zu vermitteln – bereits nachhaltigkeitsrelevante Aspekte nachweisen lassen. Nach einer knappen Einführung in die Entstehung und Bedeutung der Schrift stellt er einzelnen Nachhaltigkeitszielen der UN jeweils einzelne Kapitel des Elementarwerks gegenüber und kann durchaus Bezüge zu Nachhaltigkeit herstellen, etwa in Bezug auf Armutsbekämpfung, gesunde Ernährung und nachhaltige Landbewirtschaftung. (DIPF/Orig.)The article examines the question of whether and to what extent the Elementarwerk by Johann Bernhard Basedow and Daniel Chodowiecki from 1774, with its pragmatic, benefit-oriented and self-conceived philanthropic orientation in the era of incipient industrialization, addresses aspects that are relevant from the point of view of sustainability. It is therefore not a question of providing evidence of sustainability in the Elementarwerk, but rather the question of which aspects of the Elementarwerk correspond with the sustainability perspective and which stand in opposition to it. (DIPF/Orig.