31251 research outputs found
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Inklusion, Diversität und Bildungsmedien. Die neue Lernwerkstatt Schulpädagogik der TU Braunschweig
Die Lernwerkstatt Schulpädagogik verfolgt das Ziel, mittels forschendem Lernen Lehramtsstudierenden bei der Herausbildung der eigenen Diversitätssensibilität, eines kritischen Umgangs mit Bildungsmedien und der Selbstreflexivität zu unterstützen. Auch wird ein Blick auf innovative, teils digitale, sprach- und diversitätssensible Unterrichtskonzepte und -materialien geworfen. (DIPF/Orig.
Die LeibnizLernlandschaft: Diversität und Digitalität (L²D²). Ein Ort für eine interdisziplinäre, strukturübergreifende inklusive Lehrkräftebildung an der Leibniz Universität Hannover
Während der zweiten Förderphase der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (2019– 2024) wurde an der Leibniz Universität Hannover (LUH) mit dem Aufbau und der Konzeption einer inklusiven Hochschullernwerkstatt begonnen, die nun als LeibnizLernlandschaft: Diversität und Digitalität (L²D²) fortgeführt und weiterentwickelt wird. (DIPF/Orig.
Im Aufbau: Die Trierer Kinder- und Jugendliteraturwerkstatt
Aktuell (Stand: Mai 2024) richtet der Lehrstuhl für Germanistische Literaturdidaktik in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Grundschuldidaktik Deutsch eine Kinder- und Jugendliteraturwerkstatt an der Universität Trier ein, die eng mit dem hiesigen Grundschulzentrum kooperiert. Die Eröffnung und Einweihung der Werkstatt ist für Juli 2025 geplant. (DIPF/Orig.
Regionale Kooperation und Erträge der Programmförderung im Bundesprogramm "Demokratie leben!". Ergebnisse aus acht Regionalanalysen
Das Bundesprogramm "Demokratie leben!" ("Dl!") fördert bundesweit und auf allen staatlichen Ebenen die Arbeit vor allem zivilgesellschaftlicher Organisationen in den drei Themenfeldern Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention. Auf der Bundesebene übernehmen Kompetenznetzwerke die Aufgabe Wissen und Können in den genannten Themenfeldern zu verbreiten und die Fachpraxis weiter zu qualifizieren, auf der Ebene der Bundesländer unterstützen Beratungsangebote zum einen Einzelpersonen sowie Personengruppen die von demokratie- und menschenfeindlicher Gewalt sowie von Diskriminierung betroffen sind und zum anderen Menschen, die sich durch vor allem rechtsextreme und rechtspopulistische Akteur:innen herausgefordert sehen. Außerdem fördert das Programm dort Angebote, die Ausstiegs- und Distanzierungsprozesse von Menschen mit politisch extremen Einstellungen unterstützen und die landesweite Koordinierung der Arbeit zu den Themen des Bundesprogramms durch Landes-Demokratiezentren (LDZ). In den Kommunen fördert "Dl!" ebenfalls die Koordinierung der kommunalen Arbeit für Demokratie und gegen Extremismus in den Partnerschaften für Demokratie (PfD). Darüber hinaus unterstützt das Bundesprogramm vielfältige Bemühungen von Trägern, neue Praxismodelle zu entwickeln und zu erproben sowie das daraus erwachsene Wissen bzw. Know-how zu verbreiten. Bisher liegen kaum Erkenntnisse darüber vor, inwieweit die Arbeit der Akteur:innen im Bundesprogramm ineinandergreift und die Akteur:innen innerhalb und außerhalb des Bundesprogramms auf der regionalen bzw. kommunalen Ebene - als dem lebensweltlich zentralen Ort zur Bearbeitung gesellschaftlich relevanter Themen und Probleme - zusammenarbeiten, welche Faktoren diese Kooperation beeinflussen und welche Erträge eine solche Zusammenarbeit bringt. Um dazu vertiefte Erkenntnisse zu gewinnen, haben im Rahmen der Evaluation von "Dl!" die Teams der Gesamtevaluation am DJI in Halle (Saale) und der Wissenschaftlichen Begleitung (wB) des Handlungsbereichs Kommune am ISS Frankfurt am Main acht exemplarische Fallstudien auf regionaler bzw. kommunaler Ebene durchgeführt, diese Einzelfallstudien miteinander verglichen sowie mit quantitativen Befunden von der kommunalen Ebene aus den PfD kontrastiert. (DIPF/Orig.
Salzburger Bildungslabore. Innovationsräume zwischen Lehrer:innenbildung und Schule
Das Treffen von sinnvollen Urteilen und Entscheidungen stellt eine Anforderung dar, die gleichermaßen von Seiten der Kompetenzforschung als auch von Vertreter:innen des Allgemeinbildungsbegriffes adressiert wird. In einer immer komplexer werdenden Welt und den damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Herausforderungen ist auch das Bildungssystem gefordert, mit entsprechend innovativen Formaten zu reagieren. Der vorliegende (programmatische) Beitrag widmet sich dieser Thematik, indem er das Konzept der Salzburger Bildungslabore (SBL) und dessen drei Kernelemente von Bildungsprozessen an der Schnittstelle zwischen Lehrer:innenbildung und Praxisfeld Schule darstellt: (1) Gesellschaftliche Relevanz, (2) Inter-/Transdisziplinarität und (3) Sozialität von Bildungsprozessen. Ziel des Beitrages ist es, aufzuzeigen, aus welchen Gründen diese drei Elemente zentral für das Bildungsverständnis der SBL sind und wie die SBL mit Hinblick auf den gemeinsamen Diskurs der verschiedenen Akteur:innen Bildungsprozesse zu initiieren beabsichtigen. Aufgrund der Verschränkung unterschiedlicher Personengruppen (Dozent:innen, Lehramtsstudent:innen, Schüler:innen und Lehrer:innen) und/oder Fachdisziplinen verstehen sich die SBL als Innovationsräume. (DIPF/Orig.
Warum sollte wissenschaftsorientierte(s) Philosophie(ren) im Bildungslabor vermittelt werden?
Lernende auf den Umgang mit modernen Herausforderungen vorzubereiten, entspricht aktuell einer häufig geäußerten Forderung im Bildungsbereich. In diesem Aufsatz plädieren die Autorinnen dafür, dass Philosophieren als zentrale Reflexionswissenschaft ein notwendiger Bestandteil zeitgemäßer Bildung und damit auch von Bildungslaboren sein muss. Zunächst wird der Begriff „Bildung“ anhand eines Beispiels aus dem Bereich der Artificial Intelligence so analysiert, dass deutlich wird, welche drei Anforderungen erfüllt sein müssen, um den Ansprüchen einer Orientierung mit modernen Herausforderungen genügen zu können. Diese Überlegungen führen zur Ableitung eines theoretisch-konzeptionellen Rahmenmodells für alle Fächer, so dass ein „Bildungslabor“ als inter- und transdisziplinärer Raum beschrieben werden kann, in welchem lebensweltlich relevante Fragen und Probleme identifiziert, analysiert und verhandelt werden. (DIPF/Orig.
Ethos in der Pädagogik - eine professionelle Haltung reflektieren und ausbilden
Ethos in der Pädagogik versteht sich als inklusiver Wertekompass, der einen Orientierungsrahmen für die Entwicklung einer professionellen pädagogischen Haltung bietet. Diese ist die Grundlage eines an anderen Menschen, ihren Situationen und Aufgaben ausgerichteten ethischen Handelns. Haltung spiegelt sich an körperlichen Ausdrucksweisen, Bewegungen, Gesten, Handlungen und sprachlichen Äußerungen. Phänomenologische Beschreibungen, Anekdoten, Wahrnehmungsvignetten und Erinnerungsbilder halten pädagogische und lebensweltliche Momente fest, die für die Ausbildung der pädagogischen Haltung sensibilisieren können. (DIPF/Orig.
Diskriminierung, Mobbing und Rassismus - Grundlagen
Diskriminierung, Mobbing und Rassismus sind zentrale Herausforderungen im schulischen Umfeld, die Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte betreffen. Der Text gibt eine grundlegende Orientierung zu diesen Themen und zeigt auf, dass sowohl individuelle als auch institutionelle Diskriminierung existieren. Während das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) einen rechtlichen Schutz vor Diskriminierung bietet, sind die Regelungen auf Länderebene oft unzureichend. Besonders problematisch ist institutionelle Diskriminierung, die durch schulische Strukturen und Routinen ungleiche Bildungschancen schafft. Um dem entgegenzuwirken, braucht es transparente Beschwerdewege, Sensibilisierung sowie regelmäßige Fortbildungen für Lehrkräfte, damit Schulen zu einem diskriminierungsfreien Lernraum werden. (DIPF/Orig.)Discrimination, bullying and racism are key challenges in the school environment that affect pupils, parents and teachers. The text provides a basic orientation on these topics and shows that both individual and institutional discrimination exist. While the General Equal Treatment Act (AGG) offers legal protection against discrimination, the regulations at state level are often inadequate. Institutional discrimination, which creates unequal educational opportunities through school structures and routines, is particularly problematic. In order to counteract this, transparent complaint channels, awareness-raising and regular training for teachers are needed so that schools become a discrimination-free learning space
Transnationale Europabildung in Grenzregionen. Interdisziplinäre Perspektiven der Schul- und Unterrichtsentwicklung
Europabildung als komplexe und fächerübergreifende Querschnittsaufgabe umfasst eine Vielzahl an inhaltlichen, methodischen und didaktischen Herausforderungen. Die Autor*innen befassen sich mit bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Zugängen zur Europabildung in Grenzregionen, mit spezifischen Fragen der Förderung von Mehrsprachigkeit und inter- bzw. transkulturellem Lernen sowie mit Möglichkeiten und Chancen grenzübergreifender Kooperation, Teilhabe und Mobilität. (DIPF/Orig.
Ungewisse Zukünfte – Bildung und Biographie im Kontext gesellschaftlicher Umbrüche
Die prinzipielle Offenheit der Zukunft gilt als eine Voraussetzung für Bildungsprozesse und Biographiekonstruktionen. Zugleich erscheint biographische Ungewissheit angesichts gesellschaftlicher Krisendiagnosen als etwas potenziell Bedrohliches. Die Beiträge in diesem Band zeigen, wie Bildung und Biographie mit gesellschaftlichen Umbrüchen verwoben sind, wie biographische Ungewissheit pädagogisch erzeugt, bearbeitet oder in Gewissheit überführt wird und wie sich dies methodologisch und methodisch untersuchen lässt. (DIPF/Orig.