Academy of Media Arts Cologne

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    269 research outputs found

    Ästhetische Probleme der Gegenwart – Modellbildungen in Künsten und Theorien VL 08

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    VL 8: 25. Januar 2007 Theorien des Spiels (Fortsetzung) und künstlerische Thematisierungen von Wissenschaft Die achte Vorlesung von Hans Ulrich Reck beginnt mit einer Ein- und Überleitung zum Thema der Artefaktbildung, der Imagination und Anthropologie, also auch der aktuell entfalteten Mensch-Maschinenverhältnisse. Eine Rekapitulation und weiterführende Erörterung widmet sich sodann Theorien zum Spiel, insbesondere der Karte- Territorium-Relation und Meta-Kommunikation bei Gregory Bateson. Im zweiten Teil beschreibt Hans Urich Reck künstlerische Thematisierungen von Wissenschaften, Theorien, Metatheorien (gebaute Theoriemodelle, konkrete Reflexivität, Poetik und Demonstranz als Meta-Ebene von Theorie und Analyse) und ihr Bezug zur Lebenswelt. Es geht dabei auch um Fälschungen und Fiktionen. Dazu nutzt Hans Urich Reck als Beispiel die u. a. von ihm mitentwickelte und realisierte Ausstellung und Publikation von "Imitationen. Nachahmung und Modell. Von der Lust am Falschen" (Museum für Gestaltung Zürich, 22. November 1989 bis 28. Januar 1990, Übernahmen in Hagen und Berlin)

    The Myth of Media Art

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    The Myth of Media Art: the aesthetics of the techno/imaginary and an art theory of virtual realities. "The Myth of Media Art" deals with key issues of contemporary media art. In the second part of the book, "Media Contexts: Key Topics, Arguments, Examples", art-related fields and significant media issues illustrate the inter-relationship between poetic creation and labor, and artistic practice and economy. Furthermore, the book provides an analysis of fragmentation and totality as diametric poles of a utopian renewal of art, as well as prospects of a media Mannerism, i.e., a renewal of art developed to a meta-level awareness of form in the era of advanced media machines. The book concludes with a careful examination of several works by important artists

    Ästhetische Probleme der Gegenwart – Modellbildungen in Künsten und Theorien VL 09

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    VL 9: (Zusatztermin 1) FR 26. Januar 2007 15 00 - 17 00 (Aula) Anhand von zwei Ausstellungen: 'Imitationen. Nachahmung und Modell' (1989) und 'Heute ist morgen. Über die Zukunft von Erfahrung und Konstruktion' (2000) In der neunten Vorlesung widmet sich Hans Ulrich Reck verschiedenen Aspekten und Versuchen einer konzeptuellen Thematisierungen von Wissenschaften und ihren verschiedenen Kontexten (Theorie, Philosophie, Metatheorie, Lebenswelt). Er rekapituliert dazu die bereits begonnen Darstellung anhand der von ihm mitrealisierten Ausstellung 'Imitationen Nachahmung und Modell' (Zürich 1989) Nächstes Beispiel für die Thematisierung von Artefakten: Ein nicht realisiertes Projekt (vorgesehen zusammen mit Fischli-Weiss) für das Museum für angewandte Kunst Köln sah das Neu-Kuratieren ausgewählter Designobjekte nach neuen Gesichtspunkten vor. In einem zweiten Teil der Vorlesung geht es um die von Michael Erlhoff kuratierte, von Hans Ulrich Reck mitberatene und entwickelte Ausstellung 'Heute ist morgen. Über die Zukunft von Erfahrung und Konstruktion' (Bundeskunsthalle Bonn 2000). Es handelt sich bei all diesen Beispielen um Versuche von Alternativen gegen eine grassierende Eventkultur mit ihrem Effekt einer Nivellierung von Wissenschaften und Künsten

    Ästhetische Probleme der Gegenwart – Modellbildungen in Künsten und Theorien VL 07

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    VL 7: 18. Januar 2007 Junggesellenmaschinen, Frauen im Surrealismus, Totenmasken, Theorien des Spiels Wegen längerer Unterbrechung (die im Dezember ausgefallenen Vorlesungen werden bis Ende der Vorlesungszeit nachgeholt) setzt Hans Urich Reck an den Beginn der siebten Vorlesung eine längere Rekapitulation der bisher behandelten Themen. Anschließend wird der Komplex der 'Junggesellenmaschinen' (Harald Szeemann, Re-Edition des Katalogs der Ausstellung von 1974 durch Harald Szeemann und Hans Ulrich Reck) im Hinblick auf die negativ gesetzt Instanz der Frau (als heute maschinisierte Gebärerin des Lebens) im Surrealismus erörtert. Ein Exkurs widmet sich anschließend dem 'Porträt in effigie' (Totenmasken in Wachs), dem Wachsfigurenkabinett sowie, genereller, Artefakten (Herstellung von Künstlichkeiten), technischen Erfindungen in den Wunderkammern. Im zweiten Teil der Vorlesungwerden Theorien des Spiels diskutiert

    Ästhetische Probleme der Gegenwart – Modellbildungen in Künsten und Theorien VL 11

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    VL 11: (Zusatztermin 2) FR 2. Februar 2007 Utopie zwischen idealer Formvorstellung und postmoderner Dekonstruktion In der elften Vorlesung untersucht Hans Ulrich Reck Theorien und Modelle des Utopischen, in moderner und postmoderner Hinsicht. Seit langem oszillieren Utopien der Urbanisierung zwischen Lokalisierung, Globalisierung und Regionalisierung. Die Abbildung idealer Formvorstellungen auf die Welt findet Ausdruck in Grundrissen von Idealstädten, die aus der geometrisch-perspektivische Konstruktion von Bildern von Städten und die Anwendung von Mess-und neuzeitlichen Konstruktionsverfahren hervorgegangen sind. Es folgen Exkurse zum postmodernem Regionalismus in der Architektur, zu Utopie und Mythos. Theorien des Utopischen werden erläutert an praktischen Beispielen(Versailles u. a.) und philosophischen Modellen (Ernst Boch, Thomas Morus)

    Kunst der Kunsttheorie VL 13

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    VL 13: 7. Februar 2006 Bemerkungen zur Lage von Kunst der und als Kunsttheorie im 20. Jahrhundert Nochmals weist Hans Ulrich Reck, zu Beginn der dreizehnten und letzten Vorlesung dieses Semesters, auf die zum Semesterthema passenden Ausstellungen in der Bundeskunsthalle Bonn hin: Jochen Gerz 'Anthologie der Kunst' sowie, im Rahmen der Kunstschätze des Barock aus den vatikanischen Museen in Rom die Entwurfszeichnung von Michelangelo und die drei ganz besonderen Entwurfspläne von Francesco Borromini (Sant'Ivo della Sapienzia, Rom), in denen zum ersten Mal Grundrisse, Maße, Aufrisse und isometrische Details auf einer Ebene auf einem einzigen Blatt mit Graphitstift verzeichnet worden sind. Sodann wird die Moderne rekapituliert, die man auch beschreiben kann als neuer Forschungsdrang der Künstler, der nicht mehr im Rahmen der bisherigen Akademien befriedigt werden konnte. Ab der Romantik beginnt das in virulenter Weise sich überall geltend zu machen. Die poetische Bewältigung der Lebensentwürfe erfordert zunehmend singuläre Konzepte und auch idiosynkratische Ausdrucksmittel. Auch ein van Gogh erweist sich als ein eminenter Theoretiker seiner selbst und der von ihm sich gestellten Aufgaben. Theorien sind keine Rezepte, sondern hypothetische Versuchsanordnungen, die bei jedem Maler auf verschiedene Weise reflexiv werden. Ein Eugène Delacroix beispielsweise schreibt über 40 Jahre 2000 Seiten 'Cahiers', Tagebücher, die theoretisch bedeutsam sind. Erst recht wird das zum Leitbild permanenter Ausgriffe und Verschränkungen im Zeitalter der klassischen Moderne seit dem 'Blauen Reiter'. Im weiteren Verlauf der Vorlesung geht Hans Ulrich Reck auf architektonische Aufbruchsbewegungen ein (Garnier, Chiattone, Le Corbusier, Rodtschenko, Hilbersheimer). Eine besondere Rolle spielen die futuristischen Provokationen, die noch in Walter Benjamins Technik-Apotheose an Stelle der Aura im Reproduktionssystem des Films nachklingen. Hier wird an Stelle der Kunst Handeln auf Politik gegründet, nicht mehr auf Ästhetik. Und auch bei Magritte wie Dali werden Meta-Reflexionen bedeutsam, die als theoretische Referenzen in die Bilder selber Eingang finden. Vorlesung wie Semester enden mit der Schilderung der Parameter des Projektes von Jochen Gerz 'Anthologie der Kunst'

    Kunst der Kunsttheorie VL 11

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    VL 11: 24. Januar 2006 Vom Entwurfskonzept zur Erfindung des Museums als Lerngang durch die Geschichte Zu Beginn der elften Vorlesung verweist Hans Ulrich Reck nochmals auf die Bonner Ausstellung von Jochen Gerz 'Anthologie der Kunst'. Sodann zeichnet er nochmals den Entwicklungsgang der letzten Vorlesung knapp nach, der von Giorgio Vasari und seiner Begründung der europäischen neuzeitlichen Kunstgeschichte bis an die Schwelle Immanuel Kants reichte: Enzyklopädisten, englischer Empirismus. Im Zentrum stehen zahlreiche Ausdrucksformen eines antiaristokratischen Erregungs- und Genussverzichts zugunsten des historisch-kritischen Lernens, also Durchgang durch Wissenschaften und Objektsammlungen. Nicht mehr Erregung, sondern Einübung in Formen, statt Genuss reflexive Auflösung, statt Körper Geist, das ist das ästhetische, kanonische bis dogmatische Schema des 18. Jahrhunderts. Etliche Bildbeispiele dienen der Vertiefung des Themas in der Entwicklung von Tizian zu Manet, Seurat, Monet. Nun werden die Bilder selbstreflexiv. Oder Meta-Werke: Werke über Künste. Nur am Rande gestreift werden konnten Piranesi, Blake, Boullée

    Ästhetische Probleme der Gegenwart – Modellbildungen in Künsten und Theorien VL 03

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    VL 3: 23. November 2006 Begriffsgeschichte 'Moderne' und postmoderne Philosophie Mit Rückgriff auf Charles Baudelaire' 'Die Maler des modernen Lebens' und Verweis auf die Abhandlung von Hans-Robert Jauss entwickelt und paraphrasiert Hans Ulrich Reck die Begriffsgeschichte von 'Moderne' und 'Modernität'. Darauf folgt ein kritischer Überblick über aktuelle, insbesondere französische Denkfiguren der so genannten 'postmodernen Philosophie'. Folgende Autoren spielen eine Rolle: Lyotard, Derrida, Lacan, Deleuze, Rosset, Dosse; nicht Foucault; Strukturalismus. Exkurs: Sartre, Lévi-Strauss; die ewige Ohnmacht der Signifikanten: dekonstruktivistische Philosophien

    Ästhetische Probleme der Gegenwart – Modellbildungen in Künsten und Theorien VL 02

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    VL 2: 16. November 2006 Moderne Subjektphilosophie und Anfänge der Postmoderne Wegen Raumproblemen konnte die eigentliche zweite Vorlesung Hans Ulrich Recks vom 2. November nicht aufgenommen werden. In dieser wurde auf dem Hintergrund der Themen Identität, Subjekt, Zivilisation, Krise, Autonomie in die Philosophie der Postmoderne eingeführt. Es wurde zudem ein Text mit Auszügen aus zwei Kapiteln aus Lyotards 'Widerstreit' ausgeteilt zur Lektüre, die in der weiteren Darstellung der Philosophie der Postmoderne zur Sprache kommen wird. In der vorliegenden, als zweite numerierten Vorlesung schildert Hans Ulrich Reck zunächst die Qualifikationsanforderungen und Teilnahmebedingungen im Hinblick auf die Pflichten des Curriculums. dann werden rekapituliert: Subjektphilosophie, Modernität, Hegel, Widerspruch, System. Der Utopiebegriff der Moderne wird exponiert als Dehistorisierung der Herkunft, radikaler Neubeginn. Die Einheit des Stils soll zur vollkommene Synthese von Kunst und Leben führen. Weitere Stichworte zum behandelten Stoff: hochkulturelle Encodierung und Designreform; Einführung in die Postmoderne an Beispielen aus der Architektur und Literatur (Joyce, Multiperspektivität, Mediatisierung; Umberto Eco, Name der Rose); Manierismus und Ironie; Charles Moore, Piazza d'Italia; Charles Jencks; Ausführungen zu einem radikalen Eklektizismus; Hybride, Doppelcodierungen, E und U, Vergnügen und Kunst

    Kunst der Kunsttheorie VL 09

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    VL 9: 10. Januar 2006 Renaissance: Entwicklungen, sich abzeichnende Schwellen, Umbrüche Zu Beginn der neunten Vorlesung verweist Hans Ulrich Reck auf die kommende Ausstellung von Jochen Gerz 'Anthologie der Kunst' (letzte Ausstellungsetappe in Bonn, Bundeskunsthalle). Dies ist ein Beitrag eines Künstlers mittels Künsten, Ideen, Bildern, Konzepten zur Kunst wie ihrer Theorie in wechselseitiger Verschränkung. Kunst wird betrieben als Theorie wie als künstlerische Praxis. Nach einem kurzen Rückblick auf die leitenden Modelle von Platon und Aristoteles werden Umbruch und Wandel anhand von Bildern von Hildegard von Bingen über Donatello, Masaccio, Fra Angelico, die Gebrüder van Eyck bis Leonardo, Mantegna, Giorgione und die Meister des Manierismus thematisiert. Eine besondere Rolle spielen im weiteren die Traktate von Leon Battista Alberti und Architekturutopien (Filarete, Palma Nova, Dürer, Ledoux). Hier spielt das reflexive Rüstzeug für den Künstler eine entscheidende Rolle im Hinblick auf die Praxis und den Entwurf

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