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Determinants for a reversible O-protection mechanism in the [FeFe]-hydrogenase A5H from
The catalytic properties of hydrogenases render them as ideal catalysts for a sustainable hydrogen economy. However, a biotechnological application is so far limited due to the inherent O-sensitivity. The results of this study provide major contributions to understand how primary, secondary, and outer coordination sphere effects concertedly regulate bidirectionality and cofactor protection in [FeFe]-hydrogenases.
Based on X-ray crystallography, electrochemistry, and FTIR spectroscopy it was possible to characterize a unique mechanism, which enables O-resistance to the [FeFe]-hydrogenase A5H from the bacterium . Different protein structures provided evidence for a conformational rearrangement of several residues around the active site, which promote the coordination of highly conserved cysteine residue. Based on biochemical and biophysical techniques we were able to decipher different molecular mechanism, which influence the intriguing protection mechanism of A5H
Einfluss der intraoperativen Schonung der Gefäß-Nerven-Bündel bei der radikalen Zystoprostatektomie auf die Frühkontinenz nach Anlage einer Ileum-Neoblase
Ziel der Studie war die Untersuchung des Einflusses intraoperativer Nervschonung sowie eines multimodalen Therapiekonzepts während der fachurologischen Anschlussheilbehandlung (AHB) auf die Frühkontinenz nach radikaler Zystoprostatektomie mit Ileum-Neoblase. Anhand objektiver Daten eines Patientenkollektivs von 283 Männern wurde die Entwicklung der Kontinenz zu Beginn und Ende der AHB bewertet. Es zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Frühkontinenz im Verlauf der dreiwöchigen AHB. Eine multivariate Regressionsanalyse identifizierte die intraoperative Nervschonung sowie ein jüngeres Alter als positive Einflussfaktoren, während ein hoher BMI und Diabetes mellitus mit einem ungünstigeren Verlauf assoziiert waren. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines strukturierten, interdisziplinären Rehabilitationskonzepts
Thermische Ösophagusläsionen nach der Katheterablation wegen Vorhofflimmern
Thermische Ösophagusläsionen sind eine potenzielle Komplikation nach Katheterablation wegen Vorhofflimmern. Diese Arbeit untersucht, ob die High-Power Short-Duration (HPSD)-Ablation im Vergleich zu konventionellen Аblationsmethoden das Risiko solcher Läsionen senken kann. Bei 654 Patienten wurde nach HPSD-Ablation eine ösophageale Endoskopie durchgeführt. Es zeigte sich eine niedrige Inzidenz thermischer Läsionen (6,6 %), davon 3,1 % Erosionen und 3,5 % Ulzera. Alle Patienten waren asymptomatisch, keine Perforationen traten auf. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die HPSD-Ablation das Auftreten thermischer Läsionen senken und das Auftreten perforierender Ablationskomplikationen minimieren kann
Auswirkungen von Progesteron auf die synaptische Plastizität von Purkinje Zellen
Progesteron, bekannt für seine neuroregenerativen Eigenschaften, beeinflusst das Wachstum der Dendriten und die Verdichtung dendritischer Spines von Purkinje Zellen über den klassischen Progesteronrezeptor-A/B. Um diese Effekte auf molekularer Ebene weiter zu erforschen wurden dissoziierte PC-Kulturen aus neonatalen Rattenkleinhirnen angelegt und die Auswirkungen von Progesteron auf die T-Typ-Ca-Kanäle Cav3.1, Cav3.2 und Cav3.3, die NMDA-R und AMPA-R sowie die Proteinkinasen A und C untersucht. Diese beeinflussen durch die Regulierung des Ca-Einstroms in neuronalen Zellen die synaptische Plastizität. Mittels Immunhistochemie und RT-qPCR konnte gezeigt werden, dass Progesteron signifikanten Einfluss auf die mRNA-Expression der genannten Kanäle und Kinasen hat. Somit verweisen die vorliegenden Ergebnisse erneut auf die neuroregenerative Wirkung von Progesteron und bieten erstmalig einen Erklärungsansatz auf molekularer Ebene
Das Digital Humanities Center an der UB Bochum von 2020 bis 2025
Im Rahmen des DH Day #7 feiert das Digital Humanities Center an der Universitätsbibliothek Bochum sein 5-jähriges Jubiläum und blickt auf seine Entwicklungsgeschichte zurück. Das Poster richtet den Fokus auf Meilensteine in der Geschichte des DHC, vom ersten Treffen der Digital Humanities AG im November 2019 über die Bewilligung des heutigen DHC, die Eröffnung des DH Space bis hin zum DH Day #7. Diese Geschichte illustriert zugleich, wie eine DH-Infrastruktur an einer Universität aufgebaut und gepflegt werden kann
Stellenwert der Photon-Counting-CT bei der Diagnostik von Plattenepithelkarzinomen der Mundhöhle und des Oropharynx
Das Photon-Counting CT (PCCT) stellt eine vielversprechende Weiterentwicklung der konventionellen CT im Staging von Plattenepithelkarzinomen (PEC) der Mundhöhle dar. In einer retrospektiven Analyse von 26 Patient*innen (Ø 65 Jahre) zeigte sich, dass PCCT dank höherer Auflösung und geringerer Strahlendosis (Ø 1,46 mSv) eine verbesserte Bildqualität bietet. Insbesondere bei niedrigen Energielevels (40–45 keV) waren Tumorabgrenzung und Bildschärfe optimal, während die Beurteilung der Knocheninfiltration bei höheren Energien (60–80 keV) am besten gelang. Quantitativ wiesen Tumore signifikant höhere Signalwerte und bessere Kontrast-Rausch-Verhältnisse auf als Muskelgewebe. Das PCCT ermöglicht somit eine präzisere Diagnostik bei reduzierter Strahlenbelastung, weitere Studien sind jedoch erforderlich
Identifikation von Prädiktoren für Autoantikörper-assoziierte, autoimmun-entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems
Autoantikörper (AAK) spielen zunehmend eine wichtige Rolle in der Pathogenese entzündlicher neuropsychiatrischer Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS). In dieser Studie wurden Patienten mit chronisch-entzündlichen ZNS-Erkrankungen mittels indirekter fluoreszenzbasierter Immunhistochemie auf bislang unbekannte AAK gescreent. Seropositive Fälle wurden auf potenzielle klinische und paraklinische Prädiktoren für eine AAK-Seropositivität gegen ZNS-Zielstrukturen untersucht. 31% der Patienten waren seropositiv, bei 16 verschiedenen Bindungsmustern. Eine Besserung unter Apherese erwies sich als signifikanter Prädiktor für einen AAK-Nachweis. Hervorzuheben ist das Muster M1, das durch anti-Neurofilament (NFL)-AAK charakterisiert und mit steroidrefraktären Retrobulbärneuritiden assoziiert ist. Die Ergebnisse legen die gezielte AAK-Testung bei entsprechender klinischer Konstellation nahe und regen weiterführende Analysen zur pathogenetischen und klinischen Relevanz von anti-NFL-AAK an