Ruhr University Bochum

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    Nubier

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    Oralität

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    Orientalismus

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    Rudari / Bajaši / Ludar

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    Sprache, Migration

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    Eine Entwicklungsmethodik für komponentenbasierte Augmented Reality Anwendungen

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    Diese Arbeit stellt eine menschzentrierte Entwicklungsmethodik für industrielle Augmented Reality Systeme vor. Dazu wird der Nutzungskontext strukturiert beschrieben, die Nutzungsanforderungen spezifiziert, die Gestaltungslösung implementiert und evaluiert. Zur Implementierung einer anpassbaren Gestaltungslösung entwickelt die Arbeit eine modulare Architektur aus wiederverwendbaren Teilkomponenten. Die Ausgabeschicht ist in Interaktions- und Präsentationskomponenten geteilt. Diese werden lösungsneutral beschrieben, wodurch technische Entscheidungen erst später in der Entwicklung getroffen werden. Komponenten lassen sich unabhängig vom konkreten Nutzungskontext entwickeln und für andere Anwendungen wiederverwenden. Zur Evaluation der Entwicklungsmethodik wird in je einer Fallstudie ein AR-System zur Montageunterstützung und Qualitätssicherung entwickelt. Dabei wird gezeigt, wie unterschiedliche Komponenten der Darstellungsschicht die gleichen Informationen vermitteln können

    Effect of cladribine on neurite recovery in a human ex-vivo model of Multiple Sclerosis patient-specific primary neurons

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    Für Multiple Sklerose (MS) fehlen spezifische Therapien in Bezug auf neurodegenerative Prozesse. Diese Arbeit untersucht Cladribins potenziell neuroprotektive Wirkung in einem ex-vivo Modell mit patientenspezifischen primären Neuronen. Aus renalen Epithelzellen wurden induzierte primäre Neurone differenziert. Cladribintherapie steigerte die Viabilität und das Wachstum der Neuriten sowie die mitochondriale Beweglichkeit und ATP-Produktion. Nach experimenteller Schädigung verbesserte Cladribin die Regeneration. Genanalysen zeigten eine Aktivierung von Signalwegen wie oxidativer Phosphorylierung, mTOR und eIF2. Proteomanalysen erbrachten keine signifikanten Unterschiede. Die Ergebnisse deuten auf direkte Effekte Cladribins auf Neuronen hin und liefern eine Grundlage für weitere Forschung zu neuroprotektiven Eigenschaften

    Expressive meaning and emotional valence

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    Diese Dissertation untersucht expressive Bedeutung und emotionale Valenz durch experimentelle semantische Methoden. Sie argumentiert, dass expressive Bedeutung als linguistischer Mechanismus dient, um Valenzbewertungen - Sprecherevaluierungen auf einer positiv-negativen Skala - nicht-verhandelbar auf den Diskurs zu übertragen. Über sechs Aufsätze hinweg zeigt sie, wie Valenzbewertungen in Polarität und Intensität variieren: manche Ausdrücke weisen starke negative/positive Verzerrungen auf, andere passen sich an kontextuelle emotionale Hinweise an. Die Arbeit demonstriert, dass semantische Bedeutungen von Expressiva aus Valenzbewertungen abgeleitet werden können, was eine einheitliche Darstellung bietet. Durch Fundierung in Emotions- und Kognitionsprinzipien erweitert sie das Verständnis, wie Sprache emotionale Inhalte kodiert, und verbindet Linguistik mit Psycholinguistik und Affektwissenschaft.This dissertation investigates expressive meaning and emotional valence through experimental semantic methods. It argues that expressive meaning serves as a linguistic mechanism for imposing valence appraisals-speaker evaluations along a positive-negative scale-onto discourse non-negotiably. Across six papers, it examines how valence appraisals vary in polarity and intensity, showing some expressions exhibit strong negative/positive biases while others adapt to contextual emotional cues. The work demonstrates that previously proposed semantic meanings of expressives can be derived from valence appraisals, providing a unified account. By grounding expressive meaning in emotion and cognition principles, it advances understanding of how language encodes emotional content, bridging linguistics with psycholinguistics and affective science

    Distribution of dominant wavelengths predicts jackdaw (Corvus monedula\textit {Corvus monedula}) color discrimination performance

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    Color vision is an important perceptual ability in most species and a crucial capacity underlying any cognitive task working with color stimuli. Birds are known for their outstanding vision and tetrachromacy. Two jackdaws were trained to indicate whether they perceive two colors as same or different. The dominant wavelengths of the experimental colors were assessed to relate the birds’ performance to the physical qualities of the stimuli. The results indicate that the differences or similarities in dominant wavelengths of the colors had a strong influence on the behavioral data. Colors related to a reduced discriminatory performance were colors of particularly close wavelengths, whereas differences in saturation or brightness were less relevant. Overall, jackdaws mostly relied on hue to discriminate color pairs, and their behavior strongly reflected the physical composition of the color set. These findings show that when working with color stimuli, not only the perceptual abilities of the particular species, but also the technical aspects concerning the color presentation have to be considered carefully

    Charakterisierung der VEGF-Rezeptoren und die neuroprotektiven Effekte von VEGF im enterischen Nervensystem

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    Das enterische Nervensystem (ENS) wird als möglicher Ursprungsort neurodegenerativer Erkrankungen diskutiert. Der Schutz enterischer Neuronen könnte also deren Entstehung und Fortschreiten verhindern. Bekanntermaßen wirkt der vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (VEGF) im ZNS und PNS neuroprotektiv und neuroregenerativ. Diese Arbeit untersucht die Expression der VEGF-Rezeptoren sowie das neuroprotektive Potenzial von VEGF auf enterische Neuronen. Mittels qRT-PCR wurden KDR (VEGFR-2) sowie NRP1/NRP2 altersunabhängig nachgewiesen. Auch immunhistochemisch zeigte sich VEGFR-2 vermehrt in den neuronalen Zellen. FLT1 (VEGFR-1) und FLT4 (VEGFR-3) wurden nur in adulten Neuronen gefunden. In Zellkultur reduzierte VEGF den durch Rotenon induzierten Zelltod um über 65,7 %. Die Ergebnisse deuten auf ein vielversprechendes präventives und therapeutisches Potential von VEGF zur Neuroprotektion im ENS hin

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