Ruhr University Bochum

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    Plasma chemistry of H2_{2}O2_{2} generation in atmospheric pressure plasma jets

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    In dieser Dissertation wurde die Wasserstoffperoxid (H2_{2}O2_{2}) Produktion eines Atmosphärendruck-Plasmajets in der Gasphase und in einer von dem Plasma behandelten Flüssigkeit untersucht. Eine große Bandbreite an Diagnostiken wie Massenspektrometrie, Fourier-transformierte Infrarotspektroskopie und Spektralphotometrie wurden angewandt, um H2_{2}O2_{2} in der Gas- und in der Flüssigkeitsphase zu bestimmen. Dabei wurde eine signifikante Menge H2_{2}O2_{2} sowohl in der Gas- als auch in der Flüssigkeitsphase nachgewiesen. Die Wasserdampfbeimischung zu dem Helium Trägergas als auch die eingekoppelte Plasmaleistung kontrollieren dabei die Menge am produzierten H2_{2}O2_{2}. In der Flüssigkeitsphase konnte zudem mittels UV-Absorptionsspektroskopie ein effektiver Diffusionskoeffizient von H2_{2}O2_{2} bestimmt werden. Insgesamt wurde gezeigt, dass der untersuchte Plasmajet als eine selektive und steuerbare H2_{2}O2_{2} Quelle fungiert

    Spatiotemporal pattern formation and hyperuniformity investigations in a driven dissipative colloidal system

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    Selbstassemblierung und Hyperuniformität sind verbreitete Phänomene, die auf verschiedenen Längenskalen beobachtet werden. Diese Dissertation untersucht die raumzeitliche Merkmale von Ordnung, die sich aus Unordnung in einem angetriebenen dissipativen kolloidalen System entwickelt, das auf eine quasi-zweidimensionale Geometrie beschränkt ist. Simulationen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit bestimmter Strukturkonfigurationen stark von der räumlichen Begrenzung abhängt. Zudem reagieren die kolloidalen Kristalle empfindlich auf interne Fluktuationen, die Phasenübergänge auslösen. Außerdem ermöglicht die angetrieben-dissipative Natur des Systems die Modulation der Lebensdauer dieser Strukturen. Das System weist Hyperuniformität auf, selbst nachdem die externe Antriebskraft aus dem System entfernt wurde. Das Fortbestehen der Hyperuniformität kann auf nichtlokale Korrelationen infolge der Kopplung zwischen der kolloidalen Anordnung und den induzierten Strömungsfeldern zurückgeführt werden.Self-assembly and hyperuniformity are widespread phenomena observed across various length scales. This dissertation investigates the spatiotemporal characteristics of order emerging from disorder in a driven dissipative colloidal system confined to a quasi-two-dimensional geometry. Simulations show that the probability of specific structural configurations strongly depends on spatial confinement. Moreover, the colloidal crystals respond sensitively to internal fluctuations that trigger phase transitions. In addition, the driven-dissipative nature of the system enables modulation of the lifetime of these structures. The system exhibits hyperuniformity even after the external driving force has been removed. The persistence of hyperuniformity may be attributed to nonlocal correlations resulting from the coupling between the colloidal assembly and the induced flow fields

    Nihilismus und Wahrheit

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    Diese Arbeit argumentiert, dass Unwahrhaftigkeit, nicht Wahrhaftigkeit, die zentrale Ursache des modernen Nihilismus darstellt. Ausgangspunkt ist ein Aphorismus aus Nietzsches Nachlass. Zunächst werden die Erscheinungsformen und Ursachen des Nihilismus untersucht, bevor die Kunst als mögliche Gegenstrategie thematisiert wird. Durch eine genealogische Analyse wird aufgezeigt, wie metaphysische Fiktionen, insbesondere das Christentum, einen fortschreitenden Sinnverlust verursachten und der Wille zur Wahrheit selbst zur Zerstörung bestehender Wertsysteme führte. Der "Tod Gottes" stellt hierbei den Moment dar, in dem traditionelle moralische Werte zusammenbrechen und der Mensch mit einem tiefen existenziellen Vakuum konfrontiert wird. Nietzsche kontrastiert diese Entwicklung mit der lebensbejahenden Haltung der griechischen Tragödie und plädiert für die Kunst als wahrhaftige Alternative zu religiösen und rationalistischen Idealen

    Integrating immigrant EFL teachers into the German school system

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    Die Dissertation untersucht die Herausforderungen, denen sich zugewanderte Lehrkräfte bei der Integration in das deutsche Bildungssystem gegenübersehen. Im Fokus steht das LKP-Programm, das als Qualifizierungsmaßnahme für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund dient. Anhand problemzentrierter Interviews und Selbstbeurteilungsfragebogen mit Englischlehrkräften der ersten Kohorte werden zentrale Probleme wie Sprachbarrieren, Deprofessionalisierung und kulturelle Vorurteile analysiert. Die Studie beleuchtet zudem die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis während der Nachqualifizierung sowie im Schulalltag. Ein besonderes Augenmerk liegt auf interkultureller Kompetenz und beruflicher Entwicklung. Die Arbeit bietet praxisnahe Einblicke aus Sicht der LKP-Teilnehmern und formuliert Empfehlungen zur Verbesserung des Programms und zur nachhaltigen Integration von Lehrkräften mit Migrationshintergrund.This dissertation explores the challenges immigrant teachers face when integrating into the German school system, focusing on the LKP program designed to requalify teachers with migration background. Based on interviews and self-completion questionnaires with English teachers from the program’s first cohort, the study analyzes key issues such as language barriers, de-professionalization, and cultural bias. It also highlights gaps between theory and practice during retraining and in everyday school life. Special attention is given to intercultural competence and professional development. Offering an insider perspective from former LKP participants, the study provides practical insights and recommendations for improving the program and promoting the sustainable integration of immigrant teachers

    Führt eine erhöhte Lipoprotein(a)-Plasmakonzentration zu einer beschleunigten Degeneration und damit zu einer verkürzten Haltbarkeit von Aortenklappenbioprothesen?

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    Eine erhöhte Konzentration des Lipoprotein(a) (Lp(a)) ist erwiesenermaßen mit der Degeneration nativer Aortenklappen assoziiert. Das lässt vermuten, dass ein erhöhter Lp(a)-Wert auch mit der Degeneration von Aortenklappenbioprothesen zusammenhängen könnte. Vor diesem Hintergrund wurden die Daten von 152 Patient*innen, bei denen eine Aortenklappenbioprothese degenerationsbedingt ersetzt wurde, retrospektiv analysiert und der Einfluss des Lp(a)-Wertes auf den Zeitraum zwischen Implantation und Ersatz der Prothese, also deren Haltbarkeit, untersucht. Es konnte kein Einfluss des Lp(a)-Wertes auf die Prothesenhaltbarkeit festgestellt werden. Zur genaueren Evaluation des Zusammenhangs bedarf es prospektiver Studien. Die Interaktion zwischen dem Lp(a) > 30 mg/dl und dem Diabetes mellitus führte jedoch zu einem signifikant früheren Prothesenersatz. Möglicherweise verstärkt eine diabetogene Stoffwechsellage die Pathogenität des Lp(a). Auch diese Hypothese gilt es, genauer zu untersuchen

    Die Rolle des primären somatosensorischen Kortex und des orbitofrontalen Kortex im Rahmen kognitiver Flexibilität beim Umkehrlernen

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    Der orbitofrontale Kortex (OFC) spielt eine zentrale Rolle bei kognitiver Flexibilität, indem er vergangene Ereignisse mit aktuellen Situationen verknüpft. Der primäre somatosensorische Kortex (S1) verarbeitet taktile Reize. Eine fMRT-Studie mit einer taktilen Umkehrlernaufgabe untersuchte die Interaktion beider Areale. Die Probanden mussten Reiz-Ergebnis-Assoziationen lernen und nach einer Regelumkehr neu anpassen. Dabei zeigte der laterale OFC eine vorübergehende Aktivierung bei Regelwechseln, während der S1 anhaltend reagierte. Der kontralaterale S1 war stimulusselektiv, der ipsilaterale S1 und der laterale OFC reagierten ergebnisselektiv. Zwischen dem OFC und dem ipsilateralen S1 bestand eine funktionelle Kopplung. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der OFC durch Lehrsignale die Ergebnisverarbeitung im S1 beeinflusst und so flexible Entscheidungen unterstützt

    Geritzt, vergraben, verflucht

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    In Bleitäfelchen geritzte Flüche galten in der Antike so lange als wirksam, wie sie im Verborgenen blieben. Anspielungen auf diese Praxis finden sich sogar in der Bibel

    Symplectic reduction for actions of selective groups on homogeneous bounded domains

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    In dieser Arbeit wird die Hamiltonsche Wirkung von ausgewählten Gruppen auf homogenen beschränkten Gebieten X\it X im Cd\mathbb{C}^{d} betrachtet. Im Hauptteil der Arbeit wird eine Lie-theoretische Bedingung an abgeschlossene Untergruppen H\it H der Automorphismen Gruppe von X\it X angegeben, unter der die symplektische Reduktion μ1\mu^{-1} (0)/H\it H für die Momentum Abbildung μ\mu eine Steinsche Mannigfaltigkeit ist. Des Weiteren wird für eine weitere Klasse von abgeschlossenen Untergruppen bewiesen, dass der Quotient (HCX)/HC\it H^C⋅X)/H^{\mathbb{C}} eine Steinsche Mannigfaltigkeit ist und die symplektische Reduktion μ1\mu^{-1} (0)/H\it H biholomorph zu diesem Quotienten ist.This thesis examines the Hamiltonian action of selective groups on homogeneous bounded domains X\it X in Cd\mathbb{C}^{d}. In the main part of this thesis, a Lie-theoretical condition for closed subgroups H\it H of the automorphism group of X\it X is described, such that the symplectic reduction μ1\mu^{-1} (0)/H\it H for the momentum map μ\mu is a Stein manifold. Moreover, for another class of closed subgroups it is shown that the quotient (HCX)/HC\it H^C⋅X)/H^{\mathbb{C}} is a Stein manifold and the symplectic reduction μ1\mu^{-1} (0)/H\it H is biholomorphic to this quotient

    Wie gesund ist gesund?

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    Das Ziel dieser Arbeit war es zu evaluieren, inwieweit ein Gesundheitsfragebogen als alleiniges Instrument zur Auswahl gesunder Teilnehmender für Expositionsstudien zu Geruchs- und Reizstoffwirkungen geeignet ist, oder ob zusätzliche medizinische Untersuchungen erforderlich sind. Dazu wurden die Gesundheitsdaten der Rekrutierung aus sechs IPA-Expositionsstudien ausgewertet und mit den Rekrutierungsstrategien anderer Expositionsstudien zu Geruchs- und Reizstoffwirkungen verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass von den auf Basis des Gesundheitsfragebogens als gesund eingestuften Teilnehmenden bei den medizinischen Voruntersuchungen fast 20 % Anzeichen von Herz-, Leber- oder Lungenerkrankungen und 24 % eine allergische Sensibilisierung bei atopischer Disposition ohne Symptome aufwiesen. Dies belegt, dass für die Rekrutierung gesunder Studienteilnehmender für Studien zu Geruchs- und Reizstoffwirkung dringend differenzierte medizinische Untersuchungen erforderlich sind

    Echocardiographic evaluation of right ventricular function in patients with tricuspid regurgitation

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    Einleitung: Ziel war es, bei Patienten, die an der TK operiert werden, echokardiographische Parameter als Prädiktoren für die Mortalität zu ermitteln. Methode: In einer retrospektiven Analyse wurden 1383 Patienten untersucht, die an der TK operiert wurden. Die Patienten wurden vor und nach dem Eingriff mittels 2D TTE untersucht. Ergebnis: Kein echokardiographischer Parameter war signifikant mit der In-Hospital-Mortalität assoziiert. Die TAPSE und LVEF waren signifikant mit der Langzeitmortalität assoziiert. Das Vorliegen einer mehr als leichten TKI nach der Operation war ein unabhängiger Prädiktor für die Gesamtmortalität bei isolierter TK-Operation. Diskussion: Die Prädiktoren für die Mortalität nach einer TK-Operation waren hauptsächlich klinischer Natur. Parameter wie LVEF und TAPSE könnten nützliche Prädiktoren für die Langzeitmortalität sein

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