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Cohomological hall algebras of torsion sheaves on weighted projective lines
Wir beschreiben die kohomologische Hall-Algebra der Torsionsgarben auf gewichteten projektiven Geraden mit Gewichten (2,...,2) durch Erzeuger und Relationen
Posttraumatische Kopfschmerzen
Obwohl posttraumatische Kopfschmerzen (PTH) eine häufige Komplikation nach Schädel-Hirn-Trauma sind, sind die Pathomechanismen noch nicht verstanden. Das Ziel unserer Studie war, die gestörte deszendierende Schmerzhemmung als Mechanismus zu untersuchen.
Bei 26 PTH-Patienten und 20 Kontrollen wurden schmerzassoziierte evozierte Potenziale (PREP) nach elektrischer Stimulation aufgezeichnet. Die Conditioned Pain Modulation (CPM) wurde mithilfe elektrischer Stimulation als Teststimulus und 10 °C kaltes Wasser als konditionierender Stimulus bewertet.
PTH-Patienten berichteten höhere Schmerzbewertungen und hatten niedrigere N1P1-Amplituden in den evozierten Potentialen. Die CPM-Effekte unterschieden sich nicht zwischen den Gruppen.
Unsere Ergebnisse deuten auf eine generalisierte Hyperalgesie für elektrische Reize bei PTH-Patienten hin. Die fehlende Korrelation zwischen Schmerzbewertungen und EEG-Parametern weist auf unterschiedliche Mechanismen der Schmerzwahrnehmung und Nozizeption hin
Accelerating materials discovery through text mining and machine learning
Diese Arbeit beschreibt einen datengesteuerten Ansatz zur Beschleunigung der Materialentdeckung durch Extraktion von Wissen aus wissenschaftlicher open-access Literatur. Gezeigt wird, dass Worteinbettungen, basierend auf Abstract-Korpora und ergänzt durch experimentelle Daten, eine solide Grundlage für die Vorhersage von Materialeigenschaften bieten. Im Fokus steht MatNexus, ein Werkzeug zur Sammlung, Verarbeitung und Vektorisierung von Abstracts. Diese Einbettungen ermöglichen Ähnlichkeitssuchen, Clusteranalysen und prädiktive Modellierung. Die Methode wird auf die Vorhersage neuer Elektrokatalysatoren angewendet. Modelle, die auf Worteinbettungen trainiert werden, übertreffen solche mit rein elementaren Zusammensetzungen. Ein zentrales Ergebnis ist die Pareto-Front-Analyse zur Identifikation vielversprechender Zusammensetzungen auf Basis von Textdaten. Eine strategische Korpusauswahl verbessert die Vorhersage weiter bei reduziertem Rechenaufwand
Methodenentwicklung und Anwendung von Ökobilanzen zur ganzheitlichen Bewertung von Sanierungsmaßnahmen im Quartier
Um Klimaziele zu erreichen, ist die energetische Sanierung des Gebäudebestands entscheidend. Sie reduziert Emissionen, senkt den Ressourcenverbrauch und nutzt bestehende Infrastrukturen. Quartiersansätze stärken Synergien und kollektive Lösungsansätze. Die Arbeit entwickelt eine Methodik zur ganzheitlichen Ökobilanzierung auf Quartiersebene, bestehend aus Typologisierung, Clustering und Hochrechnung repräsentativer Gebäude. Zwei Fallbeispiele validieren den Ansatz. Die Ergebnisse zeigen: Bauliche Emissionen sind im Verhältnis zu den Einsparungen gering. Frühzeitige Sanierungen, insbesondere älterer Gebäude, sind ökologisch sinnvoller als Neubauten. Die Methodik ermöglicht fundierte Analysen und unterstützt Transformationsprozesse sowie die Entwicklung geeigneter Förderinstrumente
Einfluss unterschiedlicher Narkoseregime auf die micro-RNA Signatur extrazellulärer Vesikel nach ischämischer Fernpräkonditionierung bei koronarer Herzerkrankung
Im Rahmen von aortokoronaren Bypassoperationen können Ischämie- und Reperfusionsschäden auftreten. Ein vielversprechender nicht-invasiver Ansatz zur Myokardprotektion ist die ischämische Fernpräkonditionierung (RIPC). Extrazelluläre Vesikel (EVs) gelten als humorale Vermittler des kardioprotektiven Stimulus, wobei RIPC möglicherweise durch Propofol gehemmt wird. Diese prospektiv-randomisierte Studie untersucht den Einfluss unterschiedlicher Narkoseregime auf RIPC-Wirkung und EV-micro-RNA-Signatur. 64 Patient*innen erhielten Propofol oder Isofluran mit oder ohne RIPC. Drei EV-Anreicherungsmethoden wurden evaluiert. EVs wurden mittels Nanopartikel-Tracking analysiert, miRNAs durch Einzel-Assays bestimmt. Eine Propofol-Anästhesie führte in der RIPC-Gruppe zu signifikant erhöhter Troponin-T-Konzentration und Hochregulation von miR-21. Die Ergebnisse deuten auf eine Propofol-abhängige Hemmung von RIPC auf interzellulärer Ebene hin
Risk factors for retreatment after keratorefractive lenticule extraction in myopic and myopic-astigmatic eyes and their outcomes
Ziel dieser retrospektiven Studie war die Identifikation von Risikofaktoren für eine Nachbehandlung nach keratorefraktiver Lentikelextraktion (KLEx) bei Myopie und myopem Astigmatismus. Analysiert wurden 1822 Augen (938 Patienten), behandelt von 2015–2020. 2,96% wurden nachbehandelt. Signifikant erhöhtes Risiko zeigten: weibliches Geschlecht, Myopie > -5 dpt, Astigmatismus > 1 dpt, manifestes sphärisches Äquivalent > -6 dpt, steile Hornhaut ( 43 dpt) sowie höherer kornealer und residualer Astigmatismus. Keine Assoziation bestand mit Alter, Hornhautdicke, Chord mu oder geringer Restrefraktion. ASA und Circle waren als Nachbehandlungen gleichwertig sicher und effektiv, wobei Circle eine schnellere visuelle Erholung zeigte. Die Ergebnisse können helfen, Risikopatienten frühzeitig zu erkennen, Nachbehandlungsraten zu senken und die Patientenzufriedenheit zu erhöhen
Auswirkungen von kurzkettigen Fettsäuren und Präbiotika auf den Verlauf der motorischen Symptome bei Parkinson
In dieser Studie wurde der Einfluss von SCFA sowie dem Präbiotikum 2-fucosyllactose (2-Fl) auf das Mikrobiom untersucht und als einer der sekundären Endpunkte die Wirkung auf die motorischen Symptome analysiert.
71 Parkinsonpatienten erhielten über 6 Monate doppelt verblindet kurzkettige Fettsäuren in Form von Butyrat und Propionat, das Präbiotikum 2-Fl oder eine Kombination. Es wurde zu Beginn, nach drei sowie nach sechs Monaten der Allgemeinzustand, gemessen am UPDRS Score, bewertet und Medikamentenveränderungen dokumentiert.
Im Hinblick auf die motorischen Symptome und Therapien wirkte sich die Einnahme von SCFA und 2-Fl in allen drei Gruppen positiv aus (p-Wert < 0,001). Unter anderem besserte sich der UPDRS Score im Mittel um 22 Punkte und die notwendige Menge an Levodopa konnte im Mittel um 192 mg reduziert werden. Zwischen den einzelnen Gruppen bestand kein statistisch signifikanter Unterschied hinsichtlich der Reduktion des UPDRS sowie der Reduktion der L-Dopa Einnahmen
Micro cavity plasma arrays
Diese Arbeit handelt von einer Plasmaentladung, die in einem Metallgitter-Array erzeugt wird. Es besteht aus einem elektrisch geerdeten Magneten, einer dielektrischen Folie und einem unter Spannung betriebenen Nickelgitter. Dieses Gitter enthält Kavitäten im 100-m-Bereich. Durch Anlegen einer Spannung treten Phänomene auf. Entlang der Kavitäten breiten sich Ionisierungswellen aus. In einer einzelnen Kavität ist die bipolare Anregung für ein asymmetrische Verhalten verantwortlich. Es wird angenommen, dass ein starkes elektrisches Feld die dominierende Kraft in den Kavitäten ist. Obwohl diese Größe wichtig ist, gibt es kaum Daten dazu. Mit dem Stark-Effekt kann das elektrische Feld jedoch untersucht werden. Dieses wird in Abhängigkeit von vielen Parametern gemessen. Das Array erlaubt wegen des magnetischen Gitters den Austausch der Komponenten. Das Dielektrikum kann mit einem Katalysator beschichtet werden, bevor es integriert wird. Dies erlaubt die Analyse der Plasmakatalyse