Ruhr University Bochum

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    Die hypoechogene mesencephale Raphe als Risikofaktor für das Auftreten einer Post-Stroke-Depression

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    Einleitung:\bf Einleitung: Etwa ein Drittel der Schlaganfallüberlebenden entwickelt eine Post-Stroke-Depression (PSD); eine individuelle Frühprädiktion fehlt. Die Hypoechogenität der mesencephalen Raphe ist mit depressiver Symptomatik assoziiert, ihre prädiktive Bedeutung für die spätere PSD war bislang ungeklärt. Methode:\bf Methode: In einer prospektiven monozentrischen Studie wurde bei Patienten mit akutem Hirninfarkt die Raphe‑Echogenität mittels transkranieller Sonographie (TCS) beurteilt. Nach drei Monaten erfolgte eine fachpsychiatrische Diagnostik für das Auftreten einer PSD. Ergebnis:\bf Ergebnis: Bei hypoechogener Raphe lag die PSD‑Prävalenz bei 48% gegenüber 4,1% bei normoechogener Raphe (OR 21,8; KI 5,41–88,28). Auch nach Adjustierung für bekannte Risikofaktoren blieb der Effekt signifikant (adj. OR 6,4; KI 1,18–34,36). Schlussfolgerung:\bf Schlussfolgerung: Die Raphe‑Hypoechogenität ist ein starker, unabhängiger Prädiktor für das Auftreten einer PSD. TCS könnte eine frühzeitige Risikostratifizierung und gezielte Prävention ermöglichen

    Ray-theoretical modelling of seismic waves and its integration into scattered wave inversion at teleseismic distances

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    Um hochauflösende Abbildungen des Erdinnern zu erhalten, kann Wellenforminversion (FWI) mit hohen Frequenzen angewandt werden. Die zur Vorwärtsrechnung verwendete voll numerische Wellenfeldsimulation ist jedoch insbesondere für teleseismische Beben sehr rechenintensiv und damit limitierend. Im Rahmen dieser Arbeit wird daher ein strahltheoretischen Vorwärtsrechner entwickelt, der in Kombination mit der FWI-Software ASKI einen effizienten FWI Workflow ermöglicht. Die strahltheoretische Berechnung von Laufzeiten, deren Gradienten und Amplituden erfolgt hybrid durch die Kopplung eines 1D Solvers im Großteil der Erde mit einem 3D Solver im Untersuchungsgebiet. Die erste Anwendung des FWI Workflows in einem Untersuchungsgebiet in den Alpen resultiert trotz nur einer Iteration in einem Modell mit deutlichen Ähnlichkeiten zu einem Modell aus konventioneller FWI und zeigt somit das Potential der entwickelten Methode auf.To obtain high-resolution images of the Earth's interior, forward modelling (FWI) with high frequencies can be applied. However, the fully numerical wavefield simulation used for forward modelling is very computationally intensive, especially for teleseismic earthquakes, and therefore limiting. As part of this work, a ray theoretical forward modeller is therefore developed which, in combination with the FWI software ASKI, enables an efficient FWI workflow. The ray theory calculation of travel times, their gradients, and amplitudes is performed in a hybrid fashion by coupling a 1D solver in the bulk of the Earth with a 3D solver in the study area. The first application of the FWI workflow in a study area in the Alps, despite only one iteration, results in a model with strong similarities to a model from conventional FWI, thus demonstrating the potential of the developed method

    On the role of bifurcation theory and curvature in the existence and stability of periodic orbits in electromagnetic systems and the n\it n-body problem

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    Diese Dissertation ist der Untersuchung zweier dynamischer Systeme gewidmet: des Newtonschen n-Körper-Problems und der Dynamik geladener Teilchen unter elektromagnetischen Kräften. Im ersten Teil untersuchen wir zentrale und balancierte Konfigurationen des n-Körper-Problems in vier Dimensionen. Durch Verwendung ihrer variationalen Charakterisierung als kritische Punkte der Newtonschen Potentialfunktion unter geeigneten Nebenbedingungen erhalten wir ein Existenzresultat für Bifurkationen ebener balancierter Konfigurationen und analysieren die lineare Stabilität des Dreikörperproblems. Im zweiten Teil führen wir den Begriff der elektromagnetischen Krümmung ein und erhalten neue Existenzresultate für periodische Bahnen mit Energie unterhalb des Mañé-kritischen Wertes. Abschließend untersuchen wir für ein zweidimensionales Toy-Modell den Zusammenhang zwischen der linearen Stabilität kritischer Punkte elektromagnetischer Systeme und dem Vorzeichen der elektromagnetischen Krümmung.This thesis is devoted to the study of two dynamical systems: the Newtonian n-body problem and the dynamics of charged particles under electromagnetic forces. In the first part, we study central and balanced configurations for the n-body problem in four dimensions. Using their variational characterization as critical points of the Newtonian potential function under suitable constraints, we provide an existence result for bifurcations of planar balanced configurations, and study the linear stability of the three-body problem. In the second part, we introduce a notion of electromagnetic curvature, obtaining new existence results for periodic orbits below the Mañé critical value. Finally, we study the relationship between linear stability of critical points of electromagnetic systems and the sign of the electromagnetic curvature for a two-dimensional toy model

    Metabolic power in team sports

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    Das Metabolic-Power-Konzept erfasst externe Belastung im Spielsport differenzierter als Distanz- oder High-Speed-Running, weil es Geschwindigkeit und Beschleunigung modelliert und damit Antritte, Bremsen und Richtungswechsel energetisch abbildet. Drei Studien bilden die Basis: (1) Profifußball: Metabolic-Power-Parameter zeigten deutlichere Positionsunterschiede als reine Geschwindigkeitszonen; Positionsvergleiche sind wegen Rollen- und Taktikunterschieden vorsichtig zu deuten. (2) Handball: klare Positionsunterschiede und abnehmende Intensität im Spielverlauf; gemischte Modelle berücksichtigen Einsatzzeit und Wiederholungen. (3) Labor: Die Energiekosten des Laufens (EC0_{0}) unterscheiden sich je nach Sportart und Geschlecht; ein fixer EC0_{0} führt zu Unter-/Überschätzung, daher sind sportartspezifische, idealerweise individuelle Werte sinnvoll. Insgesamt ergänzt Metabolic Power klassische Metriken, erfordert aber eine kritische, sportartspezifische Anwendung

    SARS-CoV-2 Infektionsgeschehen im Krankenhaus im ersten Jahr der Pandemie

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    Einleitung: Ziel der Studie war die Analyse des Infektionsgeschehens zweier Krankenhäuser der Vestischen Caritas Kliniken während der ersten drei Pandemiewellen. Methode: Demografische Daten sowie weitere Attribute von Patienten und Mitarbeitern wurden anhand absoluter und relativer Häufigkeiten verglichen. Ergebnis: Alter, männliches Geschlecht und CRB-65-Score ohne Alter >0 erwiesen sich als Risikofaktoren für einen schweren Erkrankungsverlauf und den Tod. Diskussion: Es zeigte sich eine ausgeprägte Korrelation zwischen den Infektionsraten der Bevölkerung, hospitalisierten Patienten sowie nosokomialen Übertragungen. In der zweiten Welle waren die Mitarbeiter einem erhöhten beruflichen Risiko für eine SARS-CoV-2 Infektion ausgesetzt

    Diagnostische Wertigkeit von Urinbiomarkern bei Patienten mit akuter Nierenschädigung hinsichtlich renaler und kardiovaskulärer Endpunkte

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    Einleitung:\bf Einleitung: Urin-Biomarker (NGAL, KIM-1, Calprotectin) zeigen einen diagnostischen Wert bei akuter Nierenschädigung (AKI), zudem besteht ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko nach AKI. Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen erhöhten Biomarkern im Urin und kardiovaskulärem Risiko, Tod sowie Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie (RRT). Methode:\bf Methode: Auswertung von 297 Datensätze aus 2 Zentren, Bestimmung der Biomarker mittels ELISA, Follow-Up: 4 Wochen bis 5 Jahre nach AKI. Endpunkte: RRT, MACE (major cardiovascular events), Tod. Ergebnis:\bf Ergebnis: Biomarker waren bei Ereignissen erhöht, jedoch ohne statistische Signifikanz. In Regressionsanalysen zeigte NGAL einen prognostischen Wert für einen kombinierten Endpunkt (p=0,029). Diskussion:\bf Diskussion: Die Verknüpfung zwischen diagnostischem Wert der Urin-Biomarker bei AKI und erhöhtem kardiovaskulärem Risiko nach AKI gelang. NGAL zeigte einen prognostischen Wert für mittel- und längerfristige Endpunkte

    Enumerative study of intervals in lattices of Tamari type

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    Der Tamari-Verband ist eine partielle Ordnung, deren Objekte durch die Catalan-Zahlen abgezählt werden. Es gibt mehrere Beschreibungen dieses Verbandes, die unterschiedlich verallgemeinert werden können. In dieser Arbeit untersuchen wir diese verallgemeinerte partiellen Ordnungen und ihre Intervalle, insbesondere aus einer enumerativen Perspektive. Nach einem einleitenden Teil konzentriert sich der zweite Teil auf die Untersuchung linearer Intervalle im Tamari-Verband und dessen Verallgemeinerungen. Wir definieren die neuen Familien der Alt-Tamari- und Alt-ν-Tamari-Ordnungen und beweisen bijektiv einige Gleichverteilungen dieser Intervalle, die wir im Fall der Alt-Tamari-Verbände aufzählen. Ein dritter Teil basiert auf der Vermutung von Stump, Thomas und Williams, dass die m-Cambrian- und m-Tamari-Verbände des Typs A gleich viele Intervalle haben. Wir untersuchen die m-Tamari-Intervalle und untersuchen die m-Cambrian-Verbände, für die wir eine neue vermutete Beschreibung vorschlagen

    Accelerating materials discovery through text mining and machine learning

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    Diese Arbeit beschreibt einen datengesteuerten Ansatz zur Beschleunigung der Materialentdeckung durch Extraktion von Wissen aus wissenschaftlicher open-access Literatur. Gezeigt wird, dass Worteinbettungen, basierend auf Abstract-Korpora und ergänzt durch experimentelle Daten, eine solide Grundlage für die Vorhersage von Materialeigenschaften bieten. Im Fokus steht MatNexus, ein Werkzeug zur Sammlung, Verarbeitung und Vektorisierung von Abstracts. Diese Einbettungen ermöglichen Ähnlichkeitssuchen, Clusteranalysen und prädiktive Modellierung. Die Methode wird auf die Vorhersage neuer Elektrokatalysatoren angewendet. Modelle, die auf Worteinbettungen trainiert werden, übertreffen solche mit rein elementaren Zusammensetzungen. Ein zentrales Ergebnis ist die Pareto-Front-Analyse zur Identifikation vielversprechender Zusammensetzungen auf Basis von Textdaten. Eine strategische Korpusauswahl verbessert die Vorhersage weiter bei reduziertem Rechenaufwand

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