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Physics-inspired compact modeling of memristive devices
In einer zunehmend digitalisierten Welt ist der Bedarf an innovativen, energieeffizienten und sicheren Hardwarelösungen größer denn je. Memristive Bauelemente eröffnen neue Möglichkeiten für Anwendungen wie neuromorphes Rechnen und Hardwaresicherheit. Die Schaltprozesse dieser Bauelemente verlaufen über mehrere Längen- und Zeitskalen, und die Bestimmung ihres genauen Mechanismus durch Experimente ist oft herausfordernd, was Computermodelle zur Analyse ihres Verhaltens erforderlich macht. Diese Arbeit stellt ein physik-inspiriertes kompaktes Modell vor, das Eigenschaften einfacher und multidimensionaler Modelle kombiniert, um realistische stochastische Simulationen dieser Bauelemente zu ermöglichen. Anhand dieser Modelle wurden spezifische Eigenschaften wie stochastisches, nichtflüchtiges und nichtlineares Verhalten untersucht. Die Ergebnisse für oxide-basierte Bauelemente wurden systematisch untersucht, um ihre potenziellen Vorteile für sichere neuromorphe Anwendungen aufzuzeigen.In a world increasingly reliant on digital technologies, the need for innovative, energy-efficient and secure hardware solutions is greater than ever. Memristive devices, open new possibilities for neuromorphic computing and hardware security. The switching processes in these devices span various length and time scales, and determining their precise mechanism through experiments is often challenging, requiring computational models to analyze their behavior. This work presents a physics-inspired compact model that combines features of existing compact and multidimensional models to enable realistic stochastic device simulations. Using these models, specific device behaviors such as stochastic, nonvolatile, and nonlinear characteristics were examined. Findings for oxide based devices were systematically correlated to highlight their potential benefits for secure neuromorphic applications
Time-resolved local loss analysis of single-blade and two-blade pump flow
Pumpen zur Förderung feststoffbeladener Fluide besitzen oft Laufräder mit ein oder zwei Schaufeln, was zu schlechter Strömungsführung, Rückströmungen und Ablösungen führt. In dieser Arbeit werden instationäre, dreidimensionale Simulationen der Strömung in Ein- und Zweischaufelpumpen mit einem skalenadaptiven Turbulenzmodell durchgeführt. Vergleiche mit einem statistischen Turbulenzmodell zeigen nur geringe Unterschiede bei der Vorhersage stationärer und instationärer Charakteristiken. Eine Methode zur zeitaufgelösten Entropie-Verlustanalyse zeigt deutliche Unterschiede der Verlustmechanismen zwischen beiden Pumpentypen. Die Verluste verlaufen 2- und -periodisch, bedingt durch die Laufrad-Spiral-Interaktion. Die Einschaufelpumpe zeigt größere Verlustregionen und Fluktuationen, die Zweischaufelpumpe geringere Verluste und Fluktuationen. Die zeitaufgelöste lokale Verlustanalyse ist entscheidend um Effizienzpotenziale aufzudecken; die Methode ist auf andere Strömungen anwendbar
Nicht invasive Messung des endsystolischen zirkumferentiellen Tangentenmoduls des linksventrikulären Myokards mittels Speckle-Tracking
Um die elastischen Eigenschaften eines Materials (z.B. Herzmuskel) zu erfassen bedarf es der simultanen Bestimmung von Verformung (Strain) und der einwirkenden Kraft (Stress). Die Verformung des Herzmuskels während des Herzzyklus lässt sich in der Echokardiographie mittels Speckle-Tracking darstellen. In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, ob eine zusätzliche simultane Bestimmung des Wandstresses, was schließlich in Form eines Stress/Strain-Quotienten (Tangentenmodul) ausgedrückt wurde, eine bessere Beurteilung der linksventrikulären Funktion (LVEF) erlaubt, als die Bestimmung des Strains alleine. Es konnte gezeigt werden, dass der zirkumferentielle Tangentenmodul (Paramater der Myokardelastizität) tatsächlich besser mit der LVEF im Vergleich zu dem zirkumferentiellen Strain allein korreliert. Die Ergebnisse zeigen die Wichtigkeit, Echokardiographie-basierende Forschung auf dem Gebiet der nicht-invasiven Eruierung der elastischen Eigenschaften des Herzmuskels zu intensivieren
Implicit and explicit categorization processes in clinical psychology
This dissertation examines implicit and explicit categorisation processes in clinical psychology with the aim of improving diagnostic accuracy.
The first part emphasises the importance of structured diagnostic interviews and focuses on promoting skills in the use of these evidence-based methods.
The second part identifies optimal cut-points for categorising dimensional questionnaire measures, highlighting the relevance of culturally sensitive instruments.
The third part examines prototypical features of mental disorders, identifies potential perceptual biases and emphasises the importance of structured diagnostic procedures.Diese Dissertation untersucht implizite und explizite Kategorisierungsprozesse in der klinischen Psychologie mit dem Ziel, die diagnostische Genauigkeit zu verbessern.
Der erste Teil betont die Bedeutung strukturierter diagnostischer Interviews und konzentriert sich auf die Förderung von Kompetenzen zur Anwendung dieser evidenzbasierten Methoden.
Im zweiten Teil werden optimale Cutpoints für die Kategorisierung dimensionaler Fragebogenmaße identifiziert, wobei die Relevanz kultursensitiver Instrumente besonders hervorgehoben wird.
Im dritten Teil werden prototypische Merkmale psychischer Störungen untersucht, potenzielle Wahrnehmungsverzerrungen aufgezeigt und die Bedeutung strukturierter diagnostischer Verfahren hervorgehoben