7102 research outputs found

    Art and objecthood: Studien zu Cady Noland

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    Am Beispiel zweier Installationen in der Ausstellung Cady Noland am Museum MMK für Moderne Kunst Frankfurt zeigt sich, wie Cady Noland durch ihre kuratorische Präsenz den Blick produziert. Die Betrachtenden werden von ihr als künstlerisches Material stets mitgedacht und ins Kunstwerk integriert. Ihre Arbeiten gehen jedoch nicht in „Theatralität“ auf, denn sie vermitteln zudem die Distanzierung des Publikums, das die Werke nahezu versunken konsumiert. Auf diese Weise gelingt es der Künstlerin, Kunst und Objekthaftigkeit in einer dialektischen Bewegung zu fassen. Somit widersetzen sich Nolands Arbeiten der von Michael Fried 1967 vorgenommenen Trennung von Art and Objecthood

    Korrosion von Kulturgut aus Kupferwerkstoffen in Gegenwart von elementarem Schwefel in der Gasphase

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    "Schwarze Flecken" werden seit den 1970er Jahren immer wieder als Korrosionsproblem in Museen und Sammlungen thematisiert. Die vorliegende Arbeit beinhaltet die erste systematische Untersuchung der Korrosionsprozesse, welche zur Bildung von Kupfersulfiden in Form "Schwarzer Flecken" auf Kupferwerkstoffen führen. Hierbei war es erstmals möglich, die Korrosion mit typischer Morphologie im Laborexperiment reproduzierbar darzustellen. Experimente zur Stabilität der Korrosionsprodukte Chalkosin und Covellin sowie die Dokumentation und Analyse von über 300 betroffenen Objekten und Korrosionsproben liefern ergänzende Informationen. Die charakteristische Morphologie der Produkte wurde im Rahmen der Arbeit lichtmikroskopisch und rasterelektronenmikroskopisch untersucht. Analysen zur chemischen Zusammensetzung der Produkte wurden zerstörungsfrei am Raman-Mikroskop und mit Hilfe von EDX-Analysen durchgeführt. Ergänzend hierzu wurden einzelne Analysen mittels Röntgendiffraktometrie an Pulverproben durchgeführt. Die relative Luftfeuchte stellt bei der Korrosion von Kupferwerkstoffen in Gegenwart von elementarem Schwefel in der Gasphase den wesentlichen Einfluss auf die chemische Zusammensetzung der Korrosionsprodukte dar. Ein systematischer Zusammenhang zwischen der Morphologie, Farbe und chemischen Zusammensetzung der Korrosionsprodukte lässt sich eindeutig nachweisen. Die Temperatur beeinflusst hingegen lediglich die Korrosionsrate. Die Anwesenheit der Legierungspartner Zinn und Zink mit einem Anteil von 8 bzw. 10 % zeigt vergleichsweise geringfügige Auswirkungen auf die Korrosionsrate und die chemische Zusammensetzung der entstehenden Produkte. Die Anwesenheit der Korrosionsprodukte Malachit, Cuprit und Tenorit zeigt ebenfalls keinen bedeutenden Einfluss auf die Korrosion, auch sind die Produkte selbst unter den getesteten Bedingungen deutlich stabiler als Kupfer und die untersuchten Legierungen. Eine deckende Oxidschicht auf der Metalloberfläche schützt bei niedriger relativer Luftfeuchte vor Korrosion. Das Korrosionswachstum an Schwachstellen innerhalb einer Oxidschicht entspricht dem fleckigen Auftreten der Korrosion in der Praxis. Mit steigender relativer Luftfeuchte werden die Kupfersulfide Covellin und Chalkosin, welche als Korrosion in Form "Schwarzer Flecken" auftreten, zunehmend instabil. Covellin wirkt bei steigender relativer Luftfeuchte auf metallisches Kupfer in direktem Kontakt zunehmend korrosiv. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen uns ein besseres Verständnis der Korrosionsprozesse und liefern wichtige Informationen für den Umgang mit betroffenen Objekten in der restauratorischen und konservatorischen Praxis

    On the Postmodern Age. Focus on architecture, design, and arts related to the concept of postmodernism ( Art style : art & culture international magazine, 6 (2020), Nr. 6 (September))

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    We live in the age of postmodernism. What does that mean? With this call for essays, we asked for proposals for a better understanding. At the same time, we were looking for posts that show how the arts have processed and are still processing the change from the modern to the postmodern selfconception of man, which has been described by philosophy since the 1950s to today. Eventually, you find contributions by Simone Kraft on architecture, Arianna Fantuzzi on self-portaits, Stephan Schmidt-Wulffen on visual arts, Anna Kristensson on design, Iris Laner on postmodern image-making, Martina Sauer on the deconstruction of the familiar, and Christiane Wagner on postmodern avatar

    Ecclesia est paradisus – interpretacja kościoła jako Raju na Planie z Sankt Gallen z 819 r.

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    Wśród symbolicznych interpretacji chrześcijańskiej świątyni ważnym było postrzeganie kościoła jako odwzorowanie rzeczywistości Raju (ecclesia est paradisus). Taka interpretacja znalazła w średniowieczu szczególną popularność wśród wspólnot mniszych (claustrum est paradisus). Na Planie z Sankt Gallen kościół opactwa został przedstawiony jako przestrzeń Raju, do którego wejścia bronią dwie wieże dedykowane archaniołom Rafałowi i Gabrielowi. Krzyż w centrum świątyni reprezentuje Drzewo Życia (arbor vitae). Taki sam krzyż został powtórzony w centrum klasztornego cmentarza, pośród drzew rajskiego arboretum, jako zapowiedź nagrody w dniu Paruzji. Oba monumenty krzyża na Planie z Sankt Gallen – w centrum kościoła jako Drzewo Życia pośrodku Raju i w centrum cmentarza jako zapowiedź Paruzji i nagrody życia wiecznego, stanowią syntezę historii Zbawienia, której początkiem był Paradisus a końcem będzie Parusia

    Space exploration. (Welt-)Raumforschung zwischen Kunst und Wissenschaft im Habitability Project von Robert Irwin und Edward Wortz

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    Die Erforschung des Kosmos in den 1960er und 1970er Jahren faszinierte und erweiterte disziplinäre Grenzen. Sie steht für die Herausbildung hybrider Kooperationen zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie. Im Habitability Project (1970) wurde von Robert Irwin und Dr. Edward Wortz durch die Gestaltung eines Environments der Versuch unternommen, Spezifika des Weltraums in eine konkrete Erfahrungsebene zu überführen: Das Künstleratelier von Irwin wurde als systemästhetisches Wahrnehmungsfeld zum Erfahrungsraum. Anhand einer erkenntnistheoretischen Auslegung der Phänomenologie von Maurice Merleau-Ponty wird dieses künstlerisch-wissenschaftliche Projekt in diesem Essay auf sein epistemisches Potenzial hin untersucht

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