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    Glasinduzierte Metallkorrosion an Museums-Exponaten

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    Zahlreiche historische Gläser sind aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht stabil. Auf der Glasoberfläche bilden sich alkalische Flüssigkeitsfilme, die als Elektrolyt an benachbarten Metallen Korrosion verursachen können. Der Einfluss von Formaldehyd, Ameisen- oder Essigsäure aus der Innenraumluft führt zur Bildung spezifischer Korrosionsprodukte. Die glasinduzierte Metallkorrosion galt bislang als ein ungewöhnliches und seltenes Schadensphänomen, das in den vergangenen Jahren nur in wenigen Fällen belegt werden konnte. Eine umfangreiche Bestandsaufnahme von kombinierten Glas-/Metallobjekten im Rahmen des GIMME Projektes (Glasinduzierte Metallkorrosion an Museums-Exponaten) dokumentiert nun das Ausmaß des Vorkommens: Eine große Anzahl kulturgeschichtlich bedeutender Objekte in musealen Sammlungen ist durch diese besondere Korrosionsform geschädigt. Das Spektrum beinhaltet Maleremailtafeln auf Kupfer aus dem 15. und 16. Jahrhundert ebenso wie frühe Goldschmiedearbeiten mit Emailarbeiten oder japanische Cloisonnévasen des 19. Jahrhunderts. Auch bei Hohlgläsern mit Metallmontierungen, bei Reliquiaren mit gefassten Edelsteinimitationen aus Glas, bei Brautkronen mit Glasperlen, bei Christbaumkugeln oder bei Schmuck und Knöpfen mit Glaseinlagen wurde das Schadensphänomen gefunden. In Verbindung mit Deckgläsern sind häufig Veränderungen an den Metallbestandteilen von Miniaturmalereien, Daguerreotypien und Taschenuhren zu beobachten. Die Analyse der Korrosionsprodukte von mehr als 250 Objekten vermittelt eine Übersicht, welche Metalle von der glasinduzierten Metallkorrosion betroffen sind, welche Bestandteile der Gläser am Korrosionsprozess beteiligt sind und wie sich der Einfluss der Innenraumluft auswirkt. Als Analysemethode wurde in erster Linie die μ-Raman-Spektroskopie angewendet, die sich durch den Vorteil auszeichnet, selbst bei kleinsten Probenmengen eine Untersuchung der Korrosionsprodukte zu ermöglichen. Für spezifische Fragestellungen wurden ergänzend Untersuchungen mithilfe der Röntgen-Pulverdiffraktometrie (XRPD) und der energiedispersiven Röntgenanalyse im Rasterelektronenmikroskop (REM-EDX) ausgeführt. In der Hauptsache werden Kupfer, Kupferlegierungen und kupferhaltige Silberlegierungen von der glasinduzierten Korrosion angegriffen. Bei Messingobjekten lässt sich die Bildung verschiedenster Zinkverbindungen beobachten. Auch einige mit Blei ausgeschwenkte Glasperlen weisen eine charakteristische Korrosion auf. Bei den Korrosionsprodukten der glasinduzierten Metallkorrosion handelt es sich in der Regel um seltene, zum Teil nur aus der konservierungswissenschaftlichen Literatur bekannte Verbindungen. Auch bislang unbekannte Verbindungen wurden detektiert. Die Bildung von Kupferformiaten kann als kennzeichnend für dieses Korrosionsphänomen angesehen werden. In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart gelang es, die Kristallstruktur eines natriumhaltigen Kupferformiats zu bestimmen, welches an jedem zweiten der untersuchten Objekte detektiert wurde. Neben den Formiaten wurden vereinzelt auch Acetate und Carbonate gefunden. Kalium-Ionen, die, wie auch die Natrium-Ionen, durch den Flussmittelanteil im Glas eingebracht werden können, ließen sich in seltenen Fällen in Kupfer-, Zink- und Bleiverbindungen nachweisen. Bei der Suche nach möglichen Schadensursachen wird neben einer instabilen Glaszusammensetzung stets auch ein Einfluss früherer Konservierungsmaßnahmen in Betracht gezogen, denn die Verwendung von alkalischen Reinigungsmitteln für Metalloberflächen und Schmuck besitzt eine lange Tradition. Einen wesentlichen Schadensfaktor stellt die Aufbewahrung der Objekte in Schränken, Vitrinen oder Regalsystemen aus Holz oder Holzverbundstoffen dar, wodurch sie über lange Zeiträume erhöhten Schadstoffkonzentrationen ausgesetzt sind. Ziel der Arbeit ist, Grundlagen für eine verbesserte präventive Konservierung zu legen

    Zur Silbermadonna des Eichstätter Fürstbischofs Wilhelm von Reichenau (1464-1496) im Kimbell Art Museum. Funktion und stilistische Einordnung

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    Das Kimbell Art Museum in Fort Worth / Texas erwarb 2002 eine qualitätvolle, 1486 datierte Silbermadonna. Ein Wappen an der Plinthe sowie kleine Figürchen der Bistumspatrone von Eichstätt kennzeichnen sie als Auftrag Fürstbischof Wilhelm von Reichenaus (reg. 1464-1496). Hatte man bisher eine Verwendung der preziösen Figur im "privaten" Bereich angenommen, werden in diesem Beitrag mehrere Schrift- und Bildquellen vorgestellt, die beweisen, dass sie vielmehr für eine Präsentation auf dem Hochaltar der Kathedrale bestimmt war und somit in den Kontext der repräsentativen Liturgie gehört. Aufschlussreich für die Stiftungsregularien im Dom allgemein sind dabei die Verhandlungen, die der Bischof mit dem Domkapitel über die Aufstellung der Madonna führte. Der zweite Teil des Textes befasst sich mit der stilistischen Einordnung der Figur, die mit großer Wahrscheinlichkeit in einer Nürnberger Werkstatt gefertigt wurde

    Crux in medio ecclesiae - najstarsze monumentalne krucyfiksy z cysterskich kościołów w Loccum, Pforta i Sorø

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    Obok ołtarza głównego, który był centrum sanctuarium klasztornego kościoła cystersów, i ku któremu zwrócony był chór mnichów, ołtarz Św. Krzyża (altare crucis), ulokowany przed przegrodą chóru, stanowił drugi istotny element wyposażenia i ośrodek liturgicznej przestrzeni cysterskiego kościoła. Ołtarz ten, umiejscowiony in medio ecclesiae i zwrócony ku chórowi konwersów, był najważniejszym liturgicznie i plastycznie miejscem w zachodniej partii klasztornej świątyni. Na ołtarzu tym, oprócz ceremonii liturgicznych, były prezentowane relikwie. Z jego kompozycją od początku był związany monumentalny krucyfiks wieńczący przegrodę oddzielającą chór mnichów od chóru konwersów. Jego obecność, wraz z drewnianą materią i malowanym wizerunkiem Chrystusa Ukrzyżowanego, zalecały najstarsze postanowienia kapituły generalnej z 1134 r. Do najstarszych zachowanych tego typu krucyfiksów należą krzyże z cysterskich opactw Loccum, Pforta i Sorø. Trzy najstarsze krucyfiksy, wieńczące in medio ecclesiae przegrody chóru i ołtarze Św. Krzyża, charakteryzuje połączenie ikonografii crux gemmata i lignum vitae, co komponuje w efekcie tryumfalny obraz krzyża - crux triumphalis. Monumentalne krucyfiksy, ukazane jako chwalebne drzewo życia, realizują ideę cysterskiego kościoła jako Raju z umieszczonym w jego centrum drzewem życia - ecclesia est paradisus et lignum vitae est in medio paradisi. Trwanie tej koncepcji ideowej znajdzie swoje potwierdzenie jeszcze w połowie XIV w., o czym świadczy monumentalny krucyfiks-lignum vitae nad przegrodą chóru i ołtarzem Św. Krzyża w kościele opactwa w Doberan

    Tableaux pour Dorothea

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    On the spot. The double immersion of virtual reality

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    Pictorial Symbolism and the Philosophical Savage

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    The article argues that the art critic Albert Aurier’s use of the European stereotype of the "savage" as a description of Paul Gauguin, was primarily an idealist philosophical strategy for opposing late XIXth century naturalism and its scientific underpinnings. It led to the formation of the Artists’ image and determined the reading of his work for more than a century

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