7102 research outputs found

    Der "andere" Klenze. Leo von Klenze porträtiert Italien

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    Datenbank für Münzfunde des Mittelalters und der Neuzeit aus dem heutigen Österreich (FK/ING)

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    Die Numismatik beschäftigt sich neben Münzen und Geldgeschichte auch mit Aspekten der Wirtschaftsgeschichte. Neben historischen und bildlichen Quellen bilden die Münzen selbst natürlich das beste Quellenmaterial. Wir können von Münzen mit Funddaten eine Fülle an Informationen erlangen, die anderen Disziplinen – wie Archäologie, Geschichte oder Wirtschaftsgeschichte – wiederum Grundlagenmaterial zu weiterer Forschung bieten. Bestimmung der Münzen, Feststellung ihrer Vergesellschaftung mit anderen Münzen oder Fundobjekten und ihren Zustand liefern Aussagen über den Zeitpunkt der Verbergung, die Distanz, die sie zurückgelegt haben oder gar sekundäre Verwendung. Durch den Vergleich vieler Informationssets miteinander lassen sich Muster erkennen, die wirtschaftshistorische Aufschlüsse über Umlaufgebiete oder sogar Völkerbeziehungen geben können. Aus diesem Grund ist es zunehmend Aufgabe der Numismatik Münzfunde – so gut es geht –zu erfassen. Hierfür wurde schon vor einiger Zeit am Institut für Numismatik und Geldgeschichte der Universität Wien eine Datenbank der mittelalterlichen und neuzeitlichen Münzfunde aus Österreich eingerichtet, welche laufend erweitert wird. Aufgenommen werden hier neben Münzen auch alle anderen Objekte, etwa Medaillen, Spielsteine, Pilgerabzeichen oder Plomben, mit denen sich die Numismatik beschäftigt. Bezogen werden die Informationen der Datenbank hauptsächlich aus der Literatur, aber auch aus Meldungen privater Sammler oder Grabungsberichten. Mit Hilfe der Datenbank können im Rahmen von Forschungsarbeiten anschließend Recherchen zu einzelnen Fundkomplexen, Vorkommen bestimmter Münztypen in einer bestimmten Zeit oder einem bestimmten Raum sowie Beifunden von Münzen und vielem mehr angestellt werden

    Gil Shachars Schein- und Mondmodelle

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    Schein oder Nicht-Schein – das ist hier die zentrale Frage, in der sich die Ausstellung von Gil Shachar in der Alon Segev Gallery, Februar/März 2017, Tel Aviv bewegt. Für die Bedeutung des Scheins zeigen die Werke existentielle Lösungen. Ausgestellt sind: Bilder von Menschen aus Wachs, in lebensechter Erscheinung, Schattenbilder von Menschen oder Szenen, die wie zerknitterte, teils zerrissene Papierzeichnungen wirken, aber nach näherer Betrachtung stellt sich heraus, dass es sich um solide Skulpturen aus Wachs und Epoxidharz handelt. Und aus Epoxidharz sind auch schließlich die zahlreichen runden Papiermonde Shachars, die eine ganze Galerie-Wand in die Vision eines illusionistischen Sternenkosmos verwandeln. Die knittrigen Monde erschließen einen neuen Anblick zwischen Licht und Schatten. Zeit, Kreis und Illusion verschmelzen in diesen lunaren Skulpturen auf neue Art. Der Schatten ist dem Mond wesentlich. Sein Licht ist nur von der Sonne geliehen. Die wechselnde Erscheinungsform des Mondes zwischen Licht und Schatten ist ein Urbild der Zeiterfahrung. Der Schatten ist aber auch dem Malen und Zeichnen wesentlich und stiftet Erinnerung. Der wandernde Schatten der Mondskulpturen basiert als Bild auf lunaren Raumbeziehungen und ist selbst schon optische Täuschung. Der wandelbare Mond, der immerfort sein Antlitz ändert, wird in Shachars Epoxidharz-Skulpturen in den verschiedensten Mondphasen wie eine Spur der Illusion von Vergänglichkeit festgehalten. So wird in der Durchdringung verschiedener Ebenen des Scheins ein surreales Sein im Realismus der augentäuschenden Skulpturen sichtbar

    Uta Schotten - Kunstgeschichten und Seelenlandschaften

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    Ausgehend von meist im Jahr 2012 entstandenen Werken liefert der Text eine Untersuchung der bewusst nicht zeitgemäßen Arbeit der in Köln ansässigen Künstlerin Uta Schotten. Anlass hierfür waren die Ausstellung "MMXDI" in der Kölner Galerie Biesenbach (Ende 2016) und die "Im Paradies" genannte Schau in der Münchner Galerie Michael Heufelder (Anfang 2017)

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