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Der Bedburger Künstler Ernst Cremer. Eine Ausstellung von 2002 in der Galerie Schloss Paffendorf mit einer Werkauswahl
Auf Messers Schneide. Geschlechterdifferenz als Visualisierungsstrategie in Der Anatom von Gabriel von Max
Die Münchener Salonmalerei des Fin de Siècle, zu der auch das Erfolgsgemälde Der Anatom von Gabriel von Max gehört, ist bislang vor allem unter dem Aspekt der Trivialität und einer Tendenz zum Dekorativen betrachtet worden. Im Sinne eines Blickwechsels möchte dieser Artikel exemplarisch jene Verflechtungen fokussieren, die dieses Motiv – ein greisenhafter Anatom, der im Begriff ist, den Leichnam einer schönen, jungen Frau zu sezieren – hinsichtlich der im späten 19. Jahrhunderts diskursprägenden „Geschlechterfrage“ auf Bildebene perpetuiert und popularisiert. Denn entgegen der unterstellten Banalität und Genrehaftigkeit haben solche besonders publikumswirksamen Sensationswerke keinen geringen Anteil an der diskursnahen Sedimentierung von Geschlechterdifferenz als Visualisierungsstrategie
Das Unnennbare des Lichtes : über zwei Gemälde von Caravaggio und Velázquez
Das Leuchtlicht in der Malerei kann als "natürlich", "künstlich", oder auch "sakral" dargestellt werden. Wenn es aber um das "indifferente" Leuchtlicht geht, wird die Bilderscheinung des Lichtes "unnennbar". Diese "Unnennbarkeit" stammt von der eigentümlichen Gestaltungsweise dieser Leuchtlichtart, welche die Bildfläche erlaubt, auf sich selbst zurückzuweisen. Es wird anhand zweier Gemälde von Caravaggio und Velázquez gezeigt wie die "Unnennbarkeit" sich im Bild erschließt, und was sie bedeutet hinsichtlich der Bildstruktur selbst
Max Beckmann (1884-1950): Acrobati (Trittico), 1937-1939 e Giovani uomini in riva al mare, 1943. Un'analisi degli eventi storici contemporanei
Quando Max Beckmann dipinse gli "Acrobati" tra il 1937 e il 1939, i funamboli del circo non si esibivano più nei loro arditi spettacoli sulla corda. Ci vivevano sopra, e i clown che suonavano e bevevano abbracciando le loro bottiglie di champagne non riuscivano più a far ridere il pubblico, avevano infatti già svuotato il tendone col loro spettacolo mediocre e la giovane commessa con i dolci non aveva altra scelta che sedersi di fronte alla causa di tutti i guai: un guerriero in piedi mentre brandisce una lancia. E quando Beckmann nel 1942 iniziò a dipingere il noto idillio i “Giovani uomini in riva al mare”, le coste europee occupate dai nazisti si trasformarono in fortezze contro lo sbarco degli alleati, mentre gli inglesi e i governi in esilio preparavano lo sbarco da Londra con una resistenza sotterranea. Malgrado ciò, lo stesso Max Beckmann ci lasciò solo molti commenti in codice spesso citati, fra cui ne abbiamo scelto uno: "Sono in cerca del ponte dal presente verso l’invisibile” e più e più volte dovette reinventare “l'invisibile” dal “presente” lasciandoci un affascinante risultato intellettuale e artistico. Ma solo dal “presente concepibile” la sua pittura come tutta la pittura è possibile. E questo “presente” era l'Europa durante e prima della guerra, quando il disastro incombeva e la sopravvivenza era diventata una manovra acrobatica per un artista degenerato, già ufficialmente messo alla gogna e costretto a lasciare la Germania come Max Beckmann stesso. Il saggio tenta di ritrovare il ponte per “l'invisibile” che Beckmann cercava per poterlo riattraversare e tornare alla "sua presenza"
Beiträge zur neuzeitlichen Keramik in Südwestdeutschland - Funde aus dem Graben des Stuttgarter Alten Schlosses
aprobirte und auch vil jar experimentirte Kupffer radier kunst - Ulm 1659 (FONTES 85)
In der Kupffer radier kunst (1659) beschreibt der Ulmer Architekturtheoretiker Joseph Furttenbach d. Ä. (1591-1667) die Technik der Ätzradierung, in der Art, wie sie sein Sohn, Joseph Furttenbach d. J. (1632-1655), praktiziert habe. Die hier erstmals in einer kommentierten Edition vorgelegte Handschrift gibt einen Einblick in das zirkulierende kunsttechnische Wissen und die druckgrafische Praxis jenseits der professionellen Künstlerwerkstätten um die Mitte des 17. Jahrhunderts. Zu den Besonderheiten dieser Quelle gehört das Übertragungsverfahren mit einer besonderen Kopiertinte. Eine umfassende Einleitung erläutert die Entstehungsumstände der Kupffer radier kunst, setzt sie in Bezug zur frühneuzeitlichen Kunstliteratur und informiert darüber hinaus über Leben und Wirken des jungen Furttenbach
Beiträge zur mittelalterlichen Keramik in Südwestdeutschland - Wüstung Botzheim bei Ladenburg ; Neufunde der Jahre 2015 und 2016
Der Kunstverein als Institution der Kritik
Dieser Essay folgt der Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Institution der Kritik existiert. Ausgehend vom Format Kunstverein werden die Bedingungen einer kritischen institutionellen Praxis betrachtet. Als bürgerliche Initiativen verstehen sich Kunstvereine als Rahmen für die Verhandlung eines demokratischen Selbstverständnisses. Den Ausgangspunkt der Betrachtung bildet die immanente Kritik der Institutionen, die maßgeblich von künstlerischen Positionen ab den späten 1960er Jahren vorangetrieben wurde und die Bedingungen des Ausstellens reflektierte. Abschließend wird ein Blick darauf geworfen, worin das Potenzial der Kunstvereinstätigkeit unter aktuellen Vorzeichen liegen kann