Publikationsserver der Fachhochschule Potsdam
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    Arbeiten im Archiv: Berufsbild mit Perspektive

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    "I want my dream!"

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    Nutzerberatung im Lesesaal

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    Mit dem Fokus auf der Praxis soll das Spektrum der Möglichkeiten für eine Organisation der Nutzerberatung umrissen werden. Dazu gilt es, potentielle Ansatzpunkte zu erfassen, zu beschreiben und zu diskutieren sowie systematisch zusammenzustellen. Im Ergebnis soll ein Raster vorgelegt werden, das Archive für die in der Tat vielfältigen Aspekte und Facetten der Nutzerberatung sensibilisiert und das ihnen bei der Prüfung bzw. Gestaltung ihrer hausspezifischen Praxis eine Hilfe sein kann. Aus forschungspraktischen und Platzgründen habe ich mich entschieden, die Untersuchung dabei in doppelter Weise einzugrenzen, und zwar bleibt die Arbeit im Kern auf die Beratung wissenschaftlicher Nutzer in kleinen Archiven beschränkt

    Gleich und doch verschieden

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    Zum Wintersemester 2016/17 ins Leben gerufen, beschäftigt sich der Studiengang Urbane Zukunft mit den komplexen Herausforderungen durch die weltweiten Urbanisierungsprozesse des 21. Jahrhunderts. Handlungsleitend sind dabei Interdisziplinarität und Forschungsorientierung. Die Studierenden, die bei uns das Masterstudium beginnen, haben durch ihre wissenschaftlichen und oft auch schon beruflichen Hintergründe vielfältigste Perspektiven auf das komplexe System Stadt, von sozial- und raumwissenschaftlichen über technische bis hin zu gestalterischen Hintergründen. Alle eint die Erkenntnis, dass es der klugen und aufmerksamen Kombination ihrer verschiedenen Perspektiven bedarf, um gangbare und kreative Lösungen für Probleme wie den Klimawandel, soziale Ungleichheit und Konflikte oder zukunftsfähige Mobilitätssysteme zu finden. Besonders war in diesem Jahr der internationale Fokus mit einer Exkursion im Rahmen des Projektkurses nach Ostasien in die Städte Hongkong, Shenzhen, Taipeh und Kaohsiung. In einem dichten Programm ging es vor Ort darum, sich ein Bild zu machen von Entwicklungen auf einem Kontinent, auf den häufig der Blick fällt, wenn nach der Zukunft gefragt wird. Höhepunkt war ein intensiver Austausch mit Studierenden der National Taipei University of Technology (NTUT), einer Partnerhochschule der FH Potsdam in Taiwan. Insbesondere ging es bei der Exkursion um die Auseinandersetzung mit der Idee der „Smart City“. Mit diesem Schlagwort sind Hoffnungen verbunden, durch Verwendung neuer digitaler Technologien bessere Lösungen für die drängenden Probleme der Städte zu finden. Dazu gehören die dringend nötige Verringerung des Ressourcenverbrauchs und die Anpassung an den Klimawandel, intelligentere Formen von Mobilität, aber auch Fragen der sozialen Spaltung und demographischen Veränderung. Während der Diskurs um Smart Cities und Nachhaltigkeit ein globaler ist und die Städte weltweit vor prinzipiell ähnlichen Herausforderungen stehen, beeinflussen kulturelle und historische Faktoren sowie unterschiedliche institutionelle Bedingungen die jeweilige regionale Perspektive auf urbane Zukünfte. Dies betrifft Einstellungen zu Individualität, Privatsphäre, Datensicherheit und allgemeine Aufgeschlossenheit gegenüber technischen Entwicklungen, lokal verschiedene Wertvorstellungen, Bedürfnisse und Moralsysteme, aber auch die Rolle von eher organisch gewachsenen oder gezielt geplanten Städten. Zurück in Deutschland überraschte uns Lehrende dann ein wenig die Zurückhaltung der Studierenden, die Erlebnisse, Erfahrungen und Kenntnisse aus der Exkursion bei der Wahl ihrer Forschungsthemen zu berücksichtigen. Wie aus den hier vorliegenden Berichten deutlich wird, ist die Perspektive dann doch vorwiegend europäisch geprägt. Allen Arbeiten ist aber gemein, dass sie – von der reinen Inspiration bis hin zum expliziten Vergleich – durch die Reise in die „Fremde“ einen geschärften und kritischeren Blick auf das vermeintlich Vertraute gewinnen konnten. Und letztlich dominiert ohnehin die Erkenntnis, wie sehr doch die ganze Menschheit, allen globalisierungskritischen Diskursen um die Rückkehr der nationalen und regionalen Identität zum Trotz, an allen Orten um die gleichen Fragen ringt

    Coming from a world without objects

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    While research on object individuation assumes that even very young children are able to perceive objects as particulars, we argue that the results of relevant studies can be explained in terms of feature discrimination. We propose that children start out navigating the world with a feature‐based ontology and only later become able to individuate objects spatiotemporally. Furthermore, object individuation is a cognitively demanding achievement resting on a uniquely human form of enculturation, namely the acquisition of deictic demonstratives. We conclude by outlining empirical expectations for operationalizations of our proposal

    Urbane Mobilität

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    Wir erleben aktuell einen Umbruch in der urbanen Mobilität. Nachdem über Jahrzehnte das Auto den städtischen Verkehr und damit auch die Städte selbst bestimmt hat, streben aktuell neue Antriebstechnologien genauso auf den Markt, wie neue Mobilitätsservices und Geschäftsmodelle. Dabei gibt es gesellschaftlich erstrebenswertere und weniger erstrebenswerte Zukunftsvisionen, wie wir uns in 15 Jahren in der Stadt fortbewegen könnten. Zukunft kommt aber nie plötzlich. Sie ist ein Produkt vieler Teilschritte, Ereignisse und Entscheidungen. Diese Arbeit entwirft und beschreibt einen realistischen Weg hin zu gesellschaftlich erstrebenswerten Mobilitätsformen. Dabei geht die Arbeit insbesondere auf die gesellschaftsverändernde Wirkung von Design (-Methoden) ein und beschreibt ein Vorgehen in Schlaglichtern

    Kreative Bearbeitung politischer Information auf TikTok

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    Der vorliegende Artikel befasst sich mit politischer Information auf der Mikro-Video-Plattform TikTok ausgehend von dem Hashtag #ww3, welches im Januar 2020 im Zusammenhang mit einem vermeintlichen Ausbruch eines 3. Weltkriegs grosse Popularität erhielt, nachdem US-Präsident Donald Trump einem von den USA geführten Drohnenangriff zugestimmt hatte, bei dem Irans General Qassem Soleimani getötet wurde. Auf Basis von 1373 entsprechend verschlagworteten Videos inklusive Captions wird multimethodisch analysiert, inwiefern Nutzende die unterschiedlichen kommunikativen Ebenen, die das Netzwerk bereit hält, verwenden, um – ausgehend von einem konkreten Thema – persönliche Bezüge, Gedanken und Einstellungen zu diesem zu verhandeln. Die quantitative Auswertung zeigt, dass der Wunsch nach Viralität und Sichtbarkeit zwar einen hohen Stellenwert für Nutzende auf TikTok hat, Videos und Captions aber auch intensiv genutzt werden, um sich mit politischen Themen und Fragestellungen auseinanderzusetzen. Auf welche Weise dies geschieht, wird im Rahmen des qualitativen, inhaltsanalytischen Teils der Studie betrachtet. Als gestalterische Mittel zur kreativen Bearbeitung politischer Information lassen sich dabei u.a. die Transformation bzw. der Plot-Twist in der Narration der Videos sehen, die semantische Klärung durch Text-Insertierungen, der Wunsch, eine primäre Lesart für das eigene Video vorzuschlagen und die ironische Überhöhung zur Distanzierung von eigenem Content oder emotionalen Triggern

    The Fold

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    We propose the philosophical notion of the fold as an evocative vocabulary for the design and critique of interactive data visualizations. An expanding range of application areas, such as digital art history and literary studies, illustrates the potential of data visualization for research and education in the humanities. Coinciding with the increasing currency of data as evidence in the humanities, this research addresses a growing interest in data visualization for visual analysis and argumentation. For example, cultural collection visualizations promise a range of possibilities for visual and interactive representations of digital cultural heritage, used both for free exploration and focused research. Based on the concept of the fold, prominently advanced by Gilles Deleuze, this paper outlines a critical framework that draws attention towards the complexity of the underlying data. The fold offers a way to analyze and conceptualize visualizations through the lens of three integrated operations: explication, implication, and complication. It is an opportunity to think of interactive visualizations as portals into coherent, elastic, and ultimately infinite information spaces. Accordingly, it rejects the separation between interactivity and visual encoding and draws attention to the transitions between multiple states of a visualization. We identify design patterns of the fold in data visualizations, devise a framework for the critical interpretation of interactivity in data visualization, and demonstrate the implications for the digital humanities

    Was macht Fundraising wirklich gut?

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    Haben Sie sich auch schon gefragt, ob die Art und Weise, wie Sie Fundraising betreiben, wirklich gut ist? Ob Sie das Richtige tun? Ob Sie es richtig tun? Erkenntnisse aus empirischen Studien können Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen – oder Ihren Mitteleinsatz zu verbessern

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