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Versatile camcorders
Small robust action-cams like the GoPro have lastingly altered the conditions for making images by conceiving the body and the device as a single unit acting together, and by staging this joint movement in sometimes spectacular ways. The perspective gained by being closely attached to the body, and the aesthetic qualities that result from this, is a particular feature of this camera. This basic constellation has given rise to a culture of making and sharing images, which is linked in turn to the distribution and communication methods of digital media or brands.
This book is the first to deal with this phenomenon, pursuing it from a variety of perspectives from media and cultural studies.Kleine robuste Actioncams wie die GoPro haben die Bedingungen des Bilder-Machens nachhaltig verändert, indem sie Körper und Apparat als gemeinsam agierende Einheit konzipieren und die gemeinsame Bewegung spektakulär inszenieren. Die eng an den Körper gebundene Perspektive und die daraus resultierende Ästhetik sind ein besonderes Merkmal dieser Kameras. Aus dieser Konstellation ist eine Kultur des Bilder-Machens und -Verteilens entstanden, die wiederum eng an die Distributions- und Kommunikationswege digitaler Medien bzw. Marken gekoppelt ist.
Erstmals widmet sich ein Buch diesem Phänomen und geht ihm aus medienkulturwissenschaftlichen Perspektiven nach
Categorizing queer identities : an analysis of archival practices using the concept of boundary objects
In this paper, we present a field study that examines the development, application and maintenance of classification systems and controlled vocabularies in three archives documenting lesbian, trans* and queer-feminist histories. Queer archives face the challenge of documenting identities that are inherently characterized by embracing fluidity and ambiguity. Thus, queer identities are diametrically opposed to archival procedures of unambiguous classification. At the same time, queer activism relies partly on coherent identity categories in order to be able to act politically. We examine the pragmatic solutions that queer archives establish when dealing with tensions between those requirements. Our goal is to contribute to the ongoing discussions about the ethical dimensions of classification practices. Following the work of Geoffrey C. Bowker and Susan Leigh Star (1999) we use the concept of boundary objects as a central theoretical foundation of our research. This concept allows for tracing the negotiations and decision-making processes that influenced the creation of a specific classification system. Through conducting semi-structured interviews with staff members of queer archives in Germany we collected data about their efforts to archive the history of queer communities. Although there are initiatives developing metadata standards for queer identities, these standards are only used to a limited extent by the queer archives we examined. Rather, those archives established individual strategies for categorizing objects that are rooted in their specific history. We argue that classification systems and controlled vocabularies themselves can be understood as artifacts documenting the history of queer movements
Barcamp Data Literacy : Datenkompetenzen in den digitalen Geisteswissenschaften vermitteln
Das Thema Data Literacy für die digitalen Geisteswissenschaften stand im Mittelpunkt eines gemeinsamen Erfahrungsaustauschs in Form eines Barcamps im Rahmen der DHd 2020. Während der Barcamp-Sessions wurden diverse Strategien und Ansätze zur Vermittlung von Data Literacy-Kompetenzen in den Geisteswissenschaften, abhängig von den adressierten Personengruppen (Studierende, Graduierte, Forschende und andere Hochschulbeschäftigte), sowie grundsätzliche Fragestellungen, wie die Bedeutung von Data Literacy für den Umgang mit und die Rolle von Daten in den Geisteswissenschaften, diskutiert. Der Beitrag gibt die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Barcamp wieder und formuliert auf dieser Grundlage Ansatzpunkte zur Intensivierung dieser Diskussion
Geodaten für Mobilitätssimulationen : Verarbeitung von Open Geodata zum Einsatz im Simulationstool GAMA unter Verwendung von QGIS
Das Forschungsprojekt „SmartUpLab“ (https://smartuplab.de) der FH Potsdam beschäftigt sich mit partizipativen Entscheidungsprozessen in der Planung zukünftiger Entwicklungen im urbanen Raum. Ein Ziel ist das Generieren eines digitalen Stadtmodells für einen Teil Potsdams (Zielgebiet) unter Einsatz von GAMA. Heterogene Geodaten waren für die Ausstattung des GAMA-Models mithilfe von QGIS zu bearbeiten. Exemplarisch werden hier zwei Workflows vorgestellt: Zum einen die Ableitung von Parkplatzpotenzialflächen aus dem Straßenlayer von OpenStreetMap, zum anderen die Ermittlung gemittelter Fußwegstrecken von Kindern im Grundschulalter zur jeweils nächstgelegenen Grundschule aggregiert über die statistischen Blöcke
Partizipative Forschung
Um einen Überblick über den Forschungsstil der partizipativen Forschung zu ermöglichen, wird zunächst die Entstehungsgeschichte nachgezeichnet, die stark durch einen politischen Anspruch geprägt ist. Das gleichberechtigte Miteinander der unterschiedlichen Forschungspartner/innen und die Analyse der Machtstrukturen stellen zentrale Elemente dar. Die Eröffnung eines kommunikativen Raumes, in dem Perspektivenverschränkung und Selbstreflexion möglich sind, wird daher als Ort der gemeinsamen Forschung angestrebt. Dafür ist es auch notwendig, die Kontextbedingungen der Forschung kontinuierlich zu reflektieren. Sowohl Datenerhebung als auch Datenauswertung sollen im Idealfall gemeinsam stattfinden. In diesem Rahmen kann sich dann ein spiralförmiger Forschungsprozess entwickeln, der so lange fortgesetzt wird, bis ein für alle Teilnehmenden befriedigendes Ergebnis erreicht ist
Hilfe, Erziehung! : Kann „Heimerziehung“ gelingen?
Welche Gelingensfaktoren gibt es in der stationären Jugendhilfe aus Sicht der betroffenen Kinder und Jugendlichen? Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich Studierende der Fachhochschule Potsdam im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit. Die Teilnehmer*innen des Real-Labors „Hilfen zur Erziehung“ stellten sich die Frage, ob ihre Vorstellungen von einer gelingenden stationären Kinder- und Jugendhilfe, die sie sich durch Wissensaneignung angenommen haben, auch mit den Vorstellungen der Betroffenen, in diesem Fall den Kindern und Jugendlichen, die in stationärer Jugendhilfe leben oder gelebt haben, korrespondieren.
In sechs Kapiteln werden verschiedenen Bereiche der Hilfen zur Erziehung betrachtet und dabei der Blickwinkel der Kinder und Jugendlichen mit einbezogen. Ein Ergebnis war dabei, dass die Kinder und Jugendlichen durchaus in der Lage sind, ihre Bedürfnisse und Wünsche zu artikulieren und diese keineswegs überzogen oder unverschämt sind. Den Kindern und Jugendlichen zuzuhören, scheint ein Schlüssel für gelingende Heimerziehung zu sein.
An der Fachhochschule Potsdam im Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften hat das Projektstudium eine große Bedeutung. In Real-Laboren werden spezifische Themen entweder arbeitsfeldbezogen oder auch adressatenbezogen im Rahmen von kooperativen und forschenden Lernarrangements angeboten. Real-Labore sichern einen reflektierten, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden und mit der Praxis gemeinsam erarbeiteten Transfer, der sowohl für die Praxis als auch für die Fachhochschule von Mehrwert bestimmt ist
Children’s use of egocentric reference frames in spatial language is related to their numerical magnitude understanding
Numerical magnitude information is assumed to be spatially represented in the form of a mental number line defined with respect to a body-centred, egocentric frame of reference. In this context, spatial language skills such as mastery of verbal descriptions of spatial position (e.g., in front of, behind, to the right/left) have been proposed to be relevant for grasping spatial relations between numerical magnitudes on the mental number line. We examined 4- to 5-year-old’s spatial language skills in tasks that allow responses in egocentric and allocentric frames of reference, as well as their relative understanding of numerical magnitude (assessed by a number word comparison task). In addition, we evaluated influences of children’s absolute understanding of numerical magnitude assessed by their number word comprehension (montring different numbers using their fingers) and of their knowledge on numerical sequences (determining predecessors and successors as well as identifying missing dice patterns of a series). Results indicated that when considering responses that corresponded to the egocentric perspective, children’s spatial language was associated significantly with their relative numerical magnitude understanding, even after controlling for covariates, such as children’s SES, mental rotation skills, and also absolute magnitude understanding or knowledge on numerical sequences. This suggests that the use of egocentric reference frames in spatial language may facilitate spatial representation of numbers along a mental number line and thus seem important for preschoolers’ relative understanding of numerical magnitude
Fachkräfte dringend gesucht!
Allerorten werden Fachkräfte dringend gesucht – Aushänge im öffentlichen Raum, Stellenanzeigen in Online- und Printmedien, verlockende Angebote mit Festanstellungen – die Wirtschaft und auch der öffentliche Dienst lassen nichts unversucht, um ihre Bedarfe zu decken. In welchem Maße gleichfalls Archive von der Situation nicht zu besetzender Personalstellen betroffen sind, ist in den letzten Jahren vehement transparent geworden. Die Nachfrage besteht vor allem im Bereich des gehobenen Dienstes und zwar für alle Archivsparten vom Kommunalarchiv bis zum Wirtschaftsarchiv. Und die Fachhochschule Potsdam erreichen fast täglich Bitten aus der Praxis, Absolventen und Absolventinnen auf Stellenangebote aufmerksam zu machen. Fakt ist: Die Kapazitäten der beiden Archivschulen in Marburg und München sowie des Fachbereichs Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam reichen definitiv nicht aus, um den Stellenmarkt zu bedienen. Die Archivschulen sind an die Maßgaben der Bundesländer gebunden, die über das Entsendungsprinzip die Zahl der auszubildenden Archivare und Archivarinnen festlegen und haben damit keinen Handlungsspielraum, ihre Kurse für den gehobenen und höheren Archivdienst aufzustocken