Publikationsserver der Fachhochschule Potsdam
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Datenträger und Speicherverfahren für die digitale Langzeitarchivierung
Wir produzieren und speichern Daten – digital kodierte Daten, die an ein physisches Medium gebunden sind. Wie sicher sind diese Daten? Können wir die Daten in 10, 100 oder 1000 Jahren noch verwenden oder droht im digitalen Zeitalter der Verlust unseres kulturellen Erbes? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, digitale Daten langfristig aufzubewahren und zukünftig nutzbar zu machen? Diese und andere Fragen ergeben sich mit zunehmender Bedeutung in der Gegenwart
Polykon – Quo vadis?
Im Rahmen eines 2009 begonnenen Forschungsprojektes an der Fachhochschule Potsdam zum Einsatz und zur Detektierung von polymeren Konservierungsmitteln an Kunst- und Kulturgütern wurde die Open-access Datenbank POLYKON entwickelt – http://polykon.fh-potsdam.de/ (Schorbach Däßler 2013). Dabei erfolgte eine systematische Erfassung der in der Literatur erwähnten und praktisch eingesetzten Produkte. Neben allgemeinen Angaben zur Zusammensetzung und Nomenklatur werden u.a. Anwendungsbereiche, Eigenschaften, bisherige Untersuchungsergebnisse sowie Objekte, an denen diese Produkte eingesetzt wurden, in mehr als 1300 Datensätzen in der Datenbank dargestellt. Neben der Dokumentation zum Einsatz polymerer Konservierungsmittel, die u.a. zum Kleben, Konsolidieren und Beschichten verwendet worden sind, ist das Ziel der Datenbank, die Kommunikation und Diskussion zur Thematik und zum Einsatz der Polymere zu fördern
Digitale Kontextualisierung und Visualisierung der Quellen-Trias Bild-Text-Realia zu historischer Kleidung, ihrer Ausformung, Zeichenhaftigkeit und Dreidimensionalität
Kleidung, Tracht und Mode kommunizieren die Vorstellung des Trägers von Schönheit, Status, Körper, Form, sozialer Hierarchie und religiöser Zugehörigkeit, kurz: die Identität des Trägers. Die Informationen in den historischen Quellen zur Kleidung, in bildlichen Darstellungen, beschreibenden Texten und textilen Artefakten, werden in dem interdisziplinären Forschungs- und Digitalisierungsprojekt "Restaging Fashion. Digitale Kontextualisierung vestimentärer Quellen" (UCLAB, Fachhochschule Potsdam) interpretiert und kontextualisiert. Eine tiefe inhaltliche Erschließung, sowie im Projekt angefertigte Digitalisate bilden dafür die Datenbasis. Ein besonderer Schwerpunkt wird zum einen auf der prototypischen 3D-Digitalisierung historischer Kleidung liegen. Zum Anderen wird die Datenvisualisierung als epistemisches Werkzeug sowohl im Prozess der Erfassung genutzt als auch für die Sammlungspräsentation im Web eingesetzt. Ein Beitrag zur 8. Tagung des Verbands "Digital Humanities im deutschsprachigen Raum" - DHd 2022 Kulturen des digitalen Gedächtnisses
Recht haben und Recht bekommen
Kinder sind von Beginn an (Rechts-)Subjekte und Träger eigener Rechte. Die UN-Kinderrechtskonvention gilt uneingeschränkt für alle in Deutschland lebenden Kinder. Eine an den Kinderrechten orientierte Pädagogik versteht sich als Anwältin der im internationalen, europäischen und nationalen Recht niedergelegten Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte jedes Kindes.
Die pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen haben – in Ergänzung zu den Eltern – dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder altersgemäß ihre Rechte kennenlernen und auch tatsächlich zu ihrem Recht kommen. Die Orientierung an den Kinderrechten und die Umsetzung des Kinderrechtsansatzes sind zentrale Bausteine guter Qualität in der Kita
Overview of the CLEF–2023 CheckThat! Lab on Checkworthiness, Subjectivity, Political Bias, Factuality, and Authority of News Articles and Their Source
We describe the sixth edition of the CheckThat! lab, part of the 2023 Conference and Labs of the Evaluation Forum (CLEF). The five previous editions of CheckThat! focused on the main tasks of the information verification pipeline: check-worthiness, verifying whether a claim was fact-checked before, supporting evidence retrieval, and claim verification. In this sixth edition, we zoom into some new problems and for the first time we offer five tasks in seven languages: Arabic, Dutch, English, German, Italian, Spanish, and Turkish. Task 1 asks to determine whether an item - text or text plus image- is check-worthy. Task 2 aims to predict whether a sentence from a news article is subjective or not. Task 3 asks to assess the political bias of the news at the article and at the media outlet level. Task 4 focuses on the factuality of reporting of news media. Finally, Task 5 looks at identifying authorities in Twitter that could help verify a given target claim. For a second year, CheckThat! was the most popular lab at CLEF-2023 in terms of team registrations: 127 teams. About one-third of them (a total of 37) actually participated
Inklusion anhand ausgewählter Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht mit Hilfe einer systematischen Literaturübersicht
inwieweit gerade wissenschaftliche Bibliotheken auf die zielgruppenspezifischen
Bedarfe von Menschen mit geistiger Behinderung eingehen. Dafür wird zuerst
analysiert, ob wissenschaftliche Bibliotheken Menschen mit geistiger Behinderung
überhaupt als Zielgruppe wahrnehmen. Danach werden die wichtigsten Hemmnisse
oder Barrieren identifiziert, sowie eventuelle Best Practice Ansätze diskutiert
Prototyping inconvenience : a pedagogical experiment on designing for debate in design education
With design having more impact than ever, there is an increased need for critical inquiries into design research and education that engage designers to question established disciplinary assumptions. One prevailing myth is the convenience ideal: the obsession with comfort, efficiency, smoothness, and smartness that relates to a trend of envisioning super-convenient futures. By combining iterative prototyping, anti-solutionist strategies, and tactics of critical and speculative design, we built a counter-approach to conventional design processes: Inconvenient Design. With convenience as the topic for debate, we explored its potential in the course Stranger Things–Prototyping Inconvenience. This paper provides an overview of the approach and course format, using examples of student projects to illustrate how it encouraged them to reflect and debate directly in the design process in a tangible way, enabling them to craft alternatives. Lastly, we discuss the opportunities our methodological approach can bring to design research and education