Publikationsserver der Fachhochschule Potsdam
Not a member yet
2719 research outputs found
Sort by
A Piece of Artificial Intelligence
This book is dedicated to the media philosophy of Vilém Flusser. It is a collection of reflections based on his thinking about media and digital culture. The authors come from different countries, cultures and academic disciplines and have embarked on the daring experiment of a joint summer school in the south of France without knowing each other or the teachers and guests beforehand. What brought us together was our common interest in Flusser and certainly also our curiosity about the differences in our interpretations.Dieses Buch ist der Medienphilosophie von Vilém Flusser gewidmet. Es ist eine Sammlung von Überlegungen, die auf seinem Denken über Medien und digitale Kultur basieren. Die Autoren kommen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und akademischen Disziplinen und haben sich auf das gewagte Experiment einer gemeinsamen Sommerschule in Südfrankreich eingelassen, ohne sich oder die Lehrkräfte und Gäste vorher zu kennen. Was uns zusammengebracht hat, war unser gemeinsames Interesse an Flusser und sicherlich auch unsere Neugier auf die Unterschiede in unseren Interpretationen
As You Like It?
In den vergangenen zehn Jahren haben verschiedene deutschsprachige Hochschulen und Universitäten institutionsspezifische oder -übergreifende Bedarfserhebungen zum Forschungsdatenmanagement (FDM) durchgeführt. Seither ist eine Reihe deutschlandweiter Initiativen hinzugekommen, die sich mit der Umsetzung eines nachhaltigen FDMs auseinandersetzen. Mithilfe von Bedarfserhebungen (z. B. in Form von Online-Befragungen oder strukturierten Interviews) können die jeweiligen Einrichtungen ihre Services zum FDM bei den Forschenden (und Studierenden) evaluieren, mit dem Ziel, sie an die Bedarfe anzupassen. Vortragende und Teilnehmende hatten im Rahmen eines Workshops bei der Research Data Alliance Deutschland e.V. Tagung 2023 die Möglichkeit, die verschiedenen Ansätze einer Bedarfserhebung unter Verwendung interaktiver Tools und Leitfragen zu diskutieren. Dabei sollte insbesondere die Eignung der verschiedenen methodischen Ansätze für eine umsetzungsorientierte Auswertung in Verbundkontexten in den Blick genommen werden. Teilnehmende, die noch vor einer Bedarfserhebung stehen, konnten von den gebündelten und reflektierten Ergebnissen des Workshops profitieren
„Googeln“ – mit einem Klick zur Information?
Suchmaschinen sind die digitalen Informationsvermittler unserer Zeit. Traditionell findet Informationsvermittlung in Bibliotheken statt. Bibliotheken haben es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Menschen Kompetenzen zu vermitteln, mit denen Informationen zugänglich gemacht und kritisch bewertet werden können, um neues Wissen zu erwerben. Auch für die Nutzung von Suchmaschinen sind bestimmte Kompetenzen notwendig, deren Vermittlung von Bibliotheken übernommen werden könnte. Mit der Methode einer systematischen Übersicht soll mit dieser Arbeit festgestellt werden, ob sich die Entwicklung von Informationssuche in Suchmaschinen sowie die Vermittlung einer speziellen Suchmaschinenkompetenz in den bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Forschungen widerspiegeln
Gibt es Archivangst?
Ziel dieser Arbeit ist es zu prüfen, ob es analog zu Mellons Konzept der Bibliotheksangst auch eine Archivangst gibt. Dafür wird das Konzept der Bibliotheksangst zunächst umfassend erläutert. Im Weiteren werden Archive und Bibliotheken einander aus Perspektive der Nutzenden gegenübergestellt. In einem eigenen Abschnitt wird die Darstellung von Archiven und Archivmitarbeitenden in den Medien behandelt, um so Hinweise auf medial ausgelöste Schwellenängste identifizieren zu können. Die Auswertung einer für diese Arbeit durch den Verfasser durchgeführten Umfrage mit 254 Teilnehmenden, darunter sowohl Menschen ohne Archiverfahrung, Menschen die Archive besichtigt haben und Archivnutzende, soll schließlich die Frage klären, ob es eine Archivangst gibt. Abschließend sollen erste Lösungsansätze für das Problem der Archivangst abgeleitet werden
Erstellung eines Bewertungs- und Erschließungskonzepts für die Verfahrensakten des Bundesverfassungsgerichts seit 1990
Der Grund für die Verzögerung in der Erforschung der Geschichte des Bundesverfassungsgerichts ist nicht etwa in mangelndem Interesse der Forscherinnen und Forscher zu sehen, sondern ist der spezifischen Quellenlage geschuldet. Als öffentliche Stelle des Bundes ist das Bundesverfassungsgericht verpflichtet, seine Akten dem Bundesarchiv zur Übernahme anzubieten. Sie werden dort im Bestand B 237 Bundesverfassungsgericht aufbewahrt. Die Bemühungen des Bundesarchivs um eine Überlieferungsbildung zum Bundesverfassungsgericht gehen zwar bis in das Jahr 1960 zurück (vgl. Kap. 1.2), doch war die Nutzung dieser Akten noch 50 Jahre später stark eingeschränkt: Hemmend wirkte die Praxis des Bundesverfassungsgerichts, auf die Setzung von Aufbewahrungsfristen gänzlich zu verzichten oder überlange Aufbewahrungsfristen zu vergeben, so dass die Umwidmung der im Zwischenarchiv des Bundesarchivs in Sankt Augustin-Hangelar lagernden Unterlagen zu Archivgut des Bundes jahrzehntelang, wenn nicht auf Dauer unmöglich schien. Zur Nutzung nach den Bestimmungen des Bundesarchivgesetzes standen die Akten demnach nicht zur Verfügung. Der Deutsche Rechtshistorikertag ergriff 2010 die Initiative zur Abmilderung dieser forschungsunfreundlichen Situation und forderte in einer Resolution eine Zugangsregelung zu den Akten des Bundesverfassungsgerichts, die sich an den Regelungen des Bundesarchivgesetzes orientiere (vgl. Kap. 1.2). Die Resolution führte 2013 zu einer Novellierung des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes (BVerfGG). In Paragraf 35b BVerfGG, der die Einsichtnahme in die Gerichtsakten regelt, ist erstmals explizit von den „beim Bundesarchiv oder vom Bundesarchiv als Zwischenarchivgut“ aufbewahrten Akten die Rede (Paragraf 35b Abs. 5 BVerfGG). Für diese Akten gelten demnach nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen „die archivgesetzlichen Regelungen". Die Forschungen zur Geschichte des Bundesverfassungsgerichts konnten mit dieser entscheidenden Veränderung der archivischen Situation Fahrt aufnehmen
Die Archive nach der Flut
In der vorliegenden Arbeit geht es insbesondere um die Auswirkungen einer Flutkatastrophe im Rheinland, die in Folge des Starkregens am 14. und 15. Juli 2021 große Schäden unter anderem im Kreis Euskirchen verursachte. Zu den Betroffenen gehörten auch kleine kommunale Archive, deren historische Bestände zum Teil schwerwiegend beschädigt wurden. In der bisherigen Forschung blieben die Herausforderungen nach der Flutkatastrophe aus der Perspektive der Archivfachkräfte unberücksichtigt. Diese Lücke soll die vorliegende Arbeit schließen, indem vom Hochwasser betroffene Archivleiterinnen und Archivleiter zu Wort kommen. Mithilfe von qualitativen Experteninterviews können Veränderungen in den einzelnen betroffenen und nicht betroffenen Archiven im Kreis Euskirchen seit der Flutkatastrophe festgestellt und gegebenenfalls den veränderten Stellenwert der archivischen Aufgaben ermittelt werden. Auch eine sensibilisierte Sichtweise seitens des Archivträgers auf das entsprechende Archiv kann folglich dokumentiert werden.
Zu diesem Zweck werden bestimmte Merkmale, die auf die archivischen Fachaufgaben hinweisen, aus den Antworten der Interviews kategorisiert und verglichen. Die Forschungsfrage zur Entwicklung der Fachaufgaben soll einen tiefen Einblick in die kleinen Kommunalarchive und ihrer Arbeit nach Extremsituationen geben und die daraus resultierenden Erkenntnisse die gegenwärtige Forschung ergänzen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zudem, die Tendenz einer Entwicklung und Sensibilisierung für die Anforderungen an eine fachgerechte Aufbewahrung von Archiv- und Kulturgut zu dokumentieren und die Einsicht beim Archivträger sowie bei nicht fachlich besetzten Archiven zu schaffen, dass Prävention und Wertschätzung besser ist, als Nachsorge und Vernachlässigung des Kulturgutschutzes – auch in kleinen und unterbesetzten Kommunalarchiven im Kreis Euskirchen. Gerade im Hinblick auf oft geringe Haushalte ist eine kostengünstige Schadensprävention oft die wirtschaftlichste und nachhaltigste Methode der archivischen Bestandserhaltung und somit auch des Kulturgutschutzes
Doing well by doing good?
Die Menschheit muss in der nächsten Generation von einem Wirtschaftsmodell, in dem natürliche Ressourcen verbraucht werden, zu einem Modell kommen, bei dem sich Wirtschaften in die natürlichen Stoffkreisläufe einfügt. Wohlstand darf langfristig nicht auf Kosten der Regenerationsfähigkeit der natürlichen Ressourcen gehen. Gleichzeitig leben (bei allen Fortschritten der Armutsbekämpfung) immer noch große Teile der Menschheit in unzureichenden Verhältnissen. Vor diesem Hintergrund ist bei allem Engagement gegen den Klimawandel und für Ressourcensparsamkeit wichtig, dass für alle Menschen und Länder ein Recht auf wirtschaftliche Entwicklung gilt, ähnlich wie sie die westliche Welt in der ersten Welle der Industrialisierung schon genießen durfte. Nachhaltige Entwicklung bedeutet daher, auf den ersten Blick Unvereinbares gleichzeitig zu schaffen: die (weltweiten) wirtschaftlichen Verhältnisse zu verbessern, soziale Probleme und Ungerechtigkeiten zu lösen, dabei aber trotzdem gleichzeitig den Ressourcenverbrauch schnell und massiv zu verringern. Die Studierenden des Masterstudiengangs Urbane Zukunft an der FH Potsdam haben sich vor diesem Hintergrund der Aufgabe gestellt, unternehmerische Ideen zu entwickeln, die soziale und ökologische Probleme adressieren, aber dabei auch wirtschaftlich erfolgreich sein können. Die fünf Ideen, die daraus entstanden sind und in diesem Band vorgestellt werden, stehen beispielhaft für das verantwortungsvolle wirtschaftliche Denken, zu dem wir alle im 21. Jahrhundert finden müssen
Overview of the CLEF-2024 CheckThat! Lab Task 2 on Subjectivity in News Articles
We present an overview of Task 2 of the seventh edition of the CheckThat! lab at the 2024 iteration of the Conference and Labs of the Evaluation Forum (CLEF). The task focuses on subjectivity detection in news articles and was o ered in five languages: Arabic, Bulgarian, English, German, and Italian, as well as in a multilingual setting. The datasets for each language were carefully curated and annotated, comprising over 10,000 sentences from news articles. The task challenged participants to develop systems capable of distinguishing between subjective statements (refecting personal opinions or biases) and objective ones (presenting factual information) at the sentence level. A total of 15 teams participated in the task, submitting 36 valid runs across all language tracks. The participants used a variety of approaches, with transformer-based models being the most popular choice. Strategies included fine-tuning monolingual and multilingual models, and leveraging English models with automatic translation for the non-English datasets. Some teams also explored ensembles, feature engineering, and innovative techniques such as few-shot learning and in-context learning with large language models. The evaluation was based on macro-averaged F1 score. The results varied across languages, with the best performance achieved for Italian and German, followed by English. The Arabic track proved particularly challenging, with no team surpassing an F1 score of 0.50. This task contributes to the broader goal of enhancing the reliability of automated content analysis in the context of misinformation detection and fact-checking. The paper provides detailed insights into the datasets, participant approaches, and results, o ering a benchmark for the current state of subjectivity detection across multiple languages
Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland
Aktualität von Bibliotheksangst
Die Bachelorarbeit untersucht die Aktualität der Bibliotheksangst. Durch die Forschungsmethode des Systematic Review werden, in ausgewählten Rechercheinstrumenten, wissenschaftliche Studien zum Thema der Bibliotheksangst systematisch ermittelt und ausgewertet. Die anschließend ausgewählten Studien werden hinsichtlich ihrer zeitlichen und geografischen Verteilung, Autoren, Publikationsmedien und thematischen Schwerpunkte in Verbindung gesetzt. Durch die Ermittlung des Forschungsstands über das Phänomen werden, im Hinblick auf Entwicklungen, Rückschlüsse zur Aktualität der Bibliotheksangst gezogen und diskutiert