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    Die gute Stadt

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    Anmerkungen zur Wissenszirkulation in der Kunst- und Bildgeschichte

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    In diesem Aufsatz wird die Idee der Wissenszirkulation aus der Geschichtswissenschaft vorgestellt und auf ihre Anwendbarkeit in der Kunstgeschichte untersucht. Die Gründe für diese Erörterung liegen in der Erkenntnis, dass ein Kunstwerk als Träger von Wissen fungiert. Wissen hat somit nicht einen definierbaren Ursprung an einem einzigen, sozial, institutionell und kulturell eingrenzbaren 'Ort', sondern entsteht in einer kulturellen Produktion und in gesellschaftlichen Kräfteverhältnissen. Damit ist der Künstler nicht mehr der alleinige Autor und Produzent eines Kunstwerkes. Das Kunstwerk entsteht somit zwar durch den Künstler, das Wissen jedoch ist eine – im, durch oder über das Kunstwerk – gesellschaftliche Produktion. Dementsprechend kristallisiert sich im Kunstwerk ein Wissen einer Zeit, an dessen Entstehung unterschiedlichste Faktoren zusammenwirken. Die Wissensgeschichte untersucht unter anderem das im Objekt gespeicherte Wissen sowie die Art und Weise seiner Weitergabe und beschreibt dies als eine Zirkulation. Bei dieser Analyse der Wissenszirkulation wurde festgestellt, dass (1) Wissen zeitlich und örtlich zwischen verschiedenen Disziplinen und Akteuren zirkuliert, jedoch jeweils mit einer unterschiedlichen Intensität, dass (2) Wissen nicht gleichzusetzen ist mit wissenschaftlichem Wissen, sondern auch Wissensformen wie Alltagswissen oder praktisches Wissen (tacit knowledge) umfassen kann, dass (3) Wissen nicht unabhängig von einem Träger vermittelt wird, dass (4) Wissen keinen definierbaren Ursprung hat und auf ein Konglomerat unterschiedlichster Akteure und Aktanten zurückzuführen ist, dass (5) Wissen unter den Bedingungen komplexer Machtverhältnisse entsteht und zirkuliert und dass (6) Wissen durch die inneren und äußeren Kontrollfunktionen des Diskurses reguliert wird. Der Aufsatz macht erste Anmerkungen dazu, ob und wie diese Untersuchung des Wissens auch für die Kunstgeschichte fruchtbar gemacht werden kann

    Umfrage zum Forschungsdatenmanagement an der FH Potsdam

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    Forschungsdaten sind in der Wissenschaft ein wichtiger Teil von Forschungsergebnissen. Mit dem vermehrten Aufkommen von digitalen Daten in Forschungsprozessen geht auch eine Verantwortung im Umgang mit ihnen einher. Forschungsdatenmanagement (FDM) steht für nachhaltige Prozesse bei der aktiven Dokumentation und dient der Qualitätssicherung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Hochschulen sind als wissenschaftliche Einrichtungen mitverantwortlich für die Sicherung und nachhaltige Verfügbarmachung von Forschungsdaten. Die Fachhochschule Potsdam (FHP) hat eine Umfrage zum Umgang mit Forschungsdaten im November 2017 initiiert, u.a. mit der Fragestellung, welche unterstützenden Maßnahmen an der FHP etabliert werden müssen, um den Umgang mit Forschungsdaten zu verbessern. Die Umfrageergebnisse zeichnen sich durch eine hohe Beteiligung (24,7%) aus. Die Ergebnisse bilden eine fundierte Basis für die Handlungsempfehlungen an die Hochschulleitung. Die Rohdaten und alle weiteren Prozessierungsschritte wurden dokumentiert und mittels DOI publiziert. Der vorliegende Bericht beschreibt die Konzeption, Methodik, Auswertung und Interpretation. Eines der wichtigsten Ergebnisse stellt die große Bedeutung von Forschungsdaten für die tägliche Arbeit der Daten-Produzenten dar. Ein hoher Prozentsatz der Befragten ist bereit, die eigenen Daten für die Nachnutzung bereitzustellen. Allerdings wurden auch Bedarfe z.B. bezüglich rechtlicher Aspekte, Forschungsdatenmanagementplänen, technischer Infrastruktur etc. formuliert

    Der Campus Pappelallee der Fachhochschule Potsdam

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    Diesseits der Narration

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    Interventionen : Erkundungen zu den wechselnden Aggregatzuständen des Museums

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    Die Spannung zwischen diesen beiden Präsentationsweisen von Objekten im Museum, zwischen der Präsentation auf Dauer und der im Wechsel, ist der Kerngedanke einer Serie von Interventionen, die das Büro Hürlimann+Lepp zwischen 2002 und 2005 entwickelt hat. Sie funktionieren als temporäre Installationen, als zuweilen ganz lapidare Eingriffe in die Schausammlungen von Museen, in welchen für eine begrenzte Zeit einzelne Objekte, Objektensembles oder kleine kohärente Sammlungen hineinkomponiert werden. Intervention bezeichnet hier vor allem einen Zeigegestus, eine kleine Zutat, die den Blick auf die dauerhafte Sammlung schärft und erneuert und ihr so andere, bislang nicht wahrnehmbare Seiten abgewinnt. Interventionen bringen etwas zum Vorschein, wobei etwas anderes aus dem Blick verschwindet

    La Mettrie in Sanssouci – Das Porträt einer Maschine

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    La Mettrie ist als Autor des Homme Machine (1747) in die Geistesgeschichte eingegangen. Das Buch war Anlass seiner Emigration an den Hof Friedrichs, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte und auch an seinen maschinen-philosophischen Themen intensiv weiterschrieb. Satirisch nannte er sich dabei selbst "Herr Maschine", aber entsprach das auch seinem Selbstverständnis und wie haben ihn die Zeitgenossen gesehen? Diesen Fragen geht die vorliegende Studie nach, indem sie ein dreifaches Porträt La Mettries zeichnet: Sie überprüft erstens die konkreten Porträtbilder, die zu ihm vorliegen oder ihm bloß zugeschrieben wurden. Zweitens diskutiert sie das zu seiner Zeit gerade aktuell gewordene Thema des Physiognomischen, das La Mettrie zur Illustration seiner materialistischen Seelenkonzeption nutzte und drittens benennt sie die schriftlichen Masken, die er vorsätzlich hinterlassen hat, um sich vor uns zu verbergen

    Ist Kulturmanagement eine Wissenschaft?

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    Bei der Etablierung des neuen Faches dominierten Handbücher - „Toolkits“ wie es so schön im Englischen heißt - sowie die Übertragung von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus den Kultur- und Betriebswissenschaften auf die kulturellen Einrichtungen. Ein eigener wissenschaftlicher Zugriff erschien zunächst auch nicht notwendig, Kulturmanagement war nach diesem Verständnis angewandte Wissenschaft und systematisierte Erfahrungen. Die Legitimation für die Einrichtung entsprechender Studiengänge an Hochschulen speiste sich aus Defiziten bzw. Bedarfen der kulturellen Praxis. Diese Entwicklung korrespondierte mit den zunehmenden Anforderungen an die Hochschulen, praxisbezogen auszubilden. Nachdem die neuen Studiengänge ihre Nützlichkeit und die Anwendbarkeit ihrer Inhalte hinlänglich bewiesen hatten, stellte sich die Frage der wissenschaftlichen Kompetenz auf zwei Ebenen. Zum einen mussten die Lehrenden ihre Positionen in der akademischen Gemeinschaft klären, zum anderen war und ist die Komplexität der Praxis (mit ihren Widersprüchen, Interessen, Motiven, Veränderungen etc.) nicht durch bloßes „Machen“ zu bewältigen

    Über- und Einsichten

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    Digitalisieren

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