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Ceci n’est pas… Magrittes Bild-Text-Formel im Werk von Kosuth und Kippenberger
Die Verbindung von Bild und Text reicht bis in die Anfänge der Verschriftlichung der Sprache zurück, bevor Bild und Text in der Auseinandersetzung um die Macht des Bildes im reformatorischen Bildersturm entzweit und erst wieder durch die Avantgarde im 19. Jahrhundert zusammengeführt wurden. Kunststile wie Dadaismus, Surrealismus, Kubismus, Konstruktivismus, Konzeptkunst und Bewegungen wie das Bauhaus und Art and Language thematisierten unter anderem das Verhältnis zwischen Bild und Text. Wegweisend für die Beschäftigung mit diesem Verhältnis waren die Sprach-Bilder des belgischen surrealistischen Künstlers René Magritte sowie seine theoretischen Abhandlungen
Untersuchungen zu Kitt- und Ergänzungsmassen für Bruchfugen und Fehlstellen an der Figur des Mauritius
Zwischen Menschen und Dingen
Design ist zu einem vielgestaltigen, farbenfrohen Gewebe gewachsen, welches die gesamte Gesellschaft durchwirkt und allgegenwärtig beiläufig durchschimmert oder auch kraftvoll aufleuchtet. Der Bedarf nach gestalterischer Differenzierung von Produkten ist vor allem in zweierlei Hinsicht geradezu explodiert. Zum einen bringt die technische Entwicklung zunehmend komplexe Systeme hervor, deren Zugang sich nur über klug geplante Zeichenzusammenhänge und Interaktionsformen erschließt. Sieht man sich etwa Fahrkartenautomaten oder Oberflächen von Computersoftware an, wird offenbar, wie viel hier noch zu tun ist. Das Design von Produkten und Kommunikationsmitteln schafft eine lebendige Vermittlung zwischen der Technik und den Menschen, indem es mehr oder weniger zielgenau wahrnehmbare Formen der Objekte anbietet, die bei den Rezipienten und Nutzern das Entstehen von Bedeutungen veranlassen. Es entsteht eine spezifische Koppelung zwischen Menschen und Dingen und damit zwischen Menschen und Menschen vermittels der Dinge. Zum anderen liegt in der wachsenden und zunehmend differenzierten Bedeutsamkeit der Dinge – insbesondere der Konsumgüter, Marken und Kommunikationsmittel – für die Verständigung der Menschen untereinander, ein Grund für die expandierende Nachfrage nach Design. In Wechselwirkung mit der Entwicklung der Kommunikationsmedien erweitern und verfeinern sich die sozialkommunikativen Ansprüche der Menschen an die Welt der Produkte, Marken und Kommunikationsmittel immer mehr