Publikationsserver der Fachhochschule Potsdam
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Zur Ökologie von Kreativität, Innovation und Organisation – ein Reisebericht
TRIAD Berlin Gründer und Geschäftsführer Lutz Engelke setzt sich in seinem Beitrag für das im Schäffer-Poeschel Verlag erschienene Handbuch Organisationen klug gestalten mit Innovationsfähigkeit und Kreativitätsmanagement in Unternehmen auseinander. Die Frage, ob sich Kreativität überhaupt managen lässt, ist Lutz Engelke zufolge "...so komplex wie eine Mondlandung...". Der Beitrag zeigt auf, mit welcher Haltung Unternehmen Innovationen fördern und wie die konkrete methodische Umsetzung aussehen kann. "Mehr Fantasie wagen", sollte das Credo jeder Organisation sein
Informationstag Brandenburg.digital
Die Veranstaltungsdokumentation zum 2. Informationstag Brandenburg.digital fasst die Beiträge und Präsentationen der Tagung zum Thema nachhaltiger Verfügbarkeit, Sicherung und Mehrwertgewinnung von digitalen Ressourcen zusammen. In ihren einleitenden Grußworten hob die Staatssekretärin Gutheil die kooperativen Initiativen der vergangenen Jahre zum Aufbau von digitalen Angeboten hervor und betonte zugleich die Bedeutung und die Notwendigkeit der Förderung des Landes Brandenburg bei Digitalisierungsmaßnahmen auf mehreren Ebenen. Prof. Dr. Binas, Präsident der Fachhochschule Potsdam thematisierte anschließend den Widerspruch der "digitalen Nachhaltigkeit" und ging auf die Frage nach dem Sinn und Zweck von Digitalität und Digitalisierung sowie nach der Interpretation des Begriffes digitale Transformation der Gesellschaft ein. Für den Arbeitskreis Brandenburg.digital, dem eigentlichen Veranstalter des Informationstages, stellte Prof. Dr. Glauert die Bedeutung von übergreifenden Denk- und Handlungsansätzen heraus. Ein zentrales Element des Informationstages 2017 war die Podiumsdiskussion zu den Aspekten von Digitalisierung und Nachhaltigkeit aus der Sicht ganz unterschiedlicher Akteure/Institutionen. Unter der Moderation von Dr. Sieglerschmidt gaben Frau Kühlewind (Städte- und Gemeindebund Brandenburg), Dr. Peters-Kottig (Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnologie Berlin), Prof. Dr. Scholz (Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg, Dr. Müller (Deutsche Digitale Bibliothek) und Herr Jank (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) einen umfangreichen Einblick in die aktuellsten Anforderungen und Initiativen in den jeweiligen Institutionen. Am Nachmittag der Veranstaltung wurden beispielgebende Projekte, Initiativen und längerfristig entstandener Angebote aus unterschiedlichen Einrichtungen vorgestellt. Hierzu gehören die mehrjährig kooperativen Projekte zu den Themen Brandenburg im Film – Regionale Bilder auf Filmen (1950–1990) und Brandenburg im Bild – Historische Stadtansichten der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam und des Museumsverbandes Brandenburg. Einleitend in dieser Sektion präsentierte Dr. Walther vom Brandenburgischen Literaturbüro das Portal zeitstimmen.de. Dr. Bartels vom Sorbischen Institut stellte verschiedene digitale Angebote, wie das Sprachportal Niedersorbisch oder die Fotothek, vor. Den Abschluss bildete der Beitrag von Frau Kölling zur Aufgabe der Stiftung Brandenburg und deren umfangreicher Online-Datenbank
Die digitale Transformation meistern
In diesem Beitrag werden Spezifika der Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen, die in der KIBA organisiert sind, mit ihren Studiengängen, Weiterbildungsprogrammen, Forschungsschwerpunkten und didaktischen Konzepten vorgestellt. Es wird gezeigt, wie diese Einrichtungen mit ihrer Berufungs- und Einstellungspolitik, strategischen Allianzen und übergeordneten fachlichen und politischen Zusammenschlüssen sowie mit der Profilierung ihrer Studiengänge auf neue Anforderungen des Marktes und der Berufspraxis reagieren. Berücksichtigt werden dabei Positionen und Strategien zur Digitalisierung aus der Politik sowie ihren Beratungsgremien, in der sich die Inhalte bibliotheks- und informationswissenschaftlicher Ausbildung und Forschung verorten lassen. Insgesamt wird deutlich, wie schwierig es heute ist zu definieren, was die Bibliotheks- und die Informationswissenschaft im Kern ausmacht, um im Spannungsfeld der Herausforderungen an wissenschaftliche und öffentliche Bibliotheken, den Anforderungen der Wirtschaft im Bereich Informations- und Wissensmanagement, der Digitalisierung und Langzeitarchivierung von Kulturerbe, um nur einige Felder zu nennen, Ausbildungsprogramme bedarfsgerecht zu profilieren und die bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Institute, Fachbereiche und Ausbildungseinrichtungen politisch abzusichern und ausreichend mit Ressourcen auszustatten
Warum brauchen wir eine (neue) Bibliothekswissenschaft?
Die Medienschwelle, an der wir uns befinden, stellt viele Institutionen infrage. Nicht aber die Bibliothek, wie viele äußerst erfolgreiche neue Bibliotheksprojekte (ÖB und WB) belegen. Der Themenschwerpunkt lässt (auch anlässlich der Next Library Conference in Berlin im September 2018) unterschiedliche Wissenschaftler zu Wort kommen, die dafür plädieren, sich auch wissenschaftlich mit dem Phänomen Bibliothek (wieder) zu befassen, um besser zu verstehen, wie ihre Potentiale den digitalen Wandel positiv begleiten können