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    Wissensmanagement in digitalen Arbeitswelten

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    Das professionelle Management des Wissens ist für alle Organisationen ein unerlässlicher Erfolgsfaktor. Diese Herausforderung betrifft alle Organisationen in Wirtschaft und Gesellschaft. Erfolgreiche Vorhaben zum Wissensmanagement zeichnen stets durch einen integrativen Ansatz aus. Dabei sind Faktoren der Organisationskultur, der organisatorischen Prozesse, sowie der Mitarbeiterkompetenzen und der Unternehmensführung als auch die Informations- und Kommunikationstechnik im Rahmen einer strategischen Ausrichtung aufeinander abzustimmen. Die fortschreitende digitale Transformation eröffnet Organisationen seit einiger Zeit neue Möglichkeiten, um den Wissensaustausch zu unterstützen. Neue und zusätzliche Daten können in immer größeren Mengen erhoben, verarbeitet und ausgewertet werden, um sich daraus neues Wissen zu erschließen. Die 10. Konferenz Professionelles Wissensmanagement möchte die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation in der Arbeitswelt in das Zentrum stellen. Zum 20-jährigen Jubiläum dieser GI-Tagung soll zugleich auf die bisherigen Entwicklungen zurückgeblickt werden als auch ein Ausblick in die Zukunft gewagt werden: Wie werden wir in einer sich stärker digitalisierenden Gesellschaft und Wirtschaft mit Wissen umgehen? Welche Erfahrungen sollten wir berücksichtigen? Wo eröffnen sich neue Möglichkeiten? Die zwei-jährlich von der Fachgruppe Wissensmanagement der GI in 2019 in Kooperation mit anderen Fachgesellschaften, wie der GfWM, der DGI und der SKMF ausgerichtete Konferenz bringt Vertreter/-innen aus Forschung und Praxis zusammen. In drei eingeladenen Keynote-Vorträgen von national und international anerkannten Experten im Wissensmanagement, in vier thematischen Workshops mit insgesamt 26 Beiträgen, einem Tutorial und dem GfWM Knowledge Camp werden neueste Forschungsergebnisse vorgestellt, Erfahrungen ausgetauscht sowie neue Konzepte und Trends diskutiert

    Quo vadis Lesesaal? Die digitale Transformation der Archivbenutzung

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    Die Benutzung von Archiven wird sich in den nächsten Jahren rasant verändern und könnte zu einem Gradmesser werden, in welchem Maße sich die Archive an die Herausforderungen der digitalen Transformation anzupassen vermögen. Die großartigen technischen Möglichkeiten eröffnen den Archiven neue Perspektiven fernab von Magazin und Lesesaal. Aber das Tempo dieser Transformation ist hoch und ihre Erwartungen sind anspruchsvoll. Weder werden die Archive alle verwahrten Quellen digitalisieren können, noch wird die Erschließung der Digitalisate den Erwartungen der Nutzer genügen. Genutzt wird zunehmend wohl nur noch, was digital und online verfügbar ist. Damit wird die Nutzung mittelfristig nicht nur die Digitalisierung von Quellen steuern, sondern auch deren Erschließung und Erhaltung. Die Benutzung könnte damit faktisch zu einer zweiten Bewertung für die künftige Auswahl von Archivalien und Beständen werden. Das Revolutionäre an dieser neuen Form der Überlieferungsbildung ist allerdings, dass sie nicht mehr archivar-, sondern nutzergesteuert ist

    Open Access : Strategie des Landes Brandenburg

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    Das vorliegende Papier ist das Ergebnis eines durch das MWFK Brandenburg geförderten Projektes, das seit November 2018 unter der Leitung von Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. an der Fachhochschule Potsdam angesiedelt ist. Ziel war und ist es, alle in das wissenschaftliche Publizieren involvierten Bereiche und Akteure aus ganz Brandenburg in ein transparentes, kollaboratives und integratives Multistakeholderprojekt einzubinden und an der Erarbeitung dieser Strategie zu beteiligen. Abschließend hat sich die Brandenburgische Landesrektorenkonferenz (BLRK), in der alle brandenburgischen Hochschulen vertreten sind, im Juli 2019 mit der vorliegenden Strategie befasst. Alle Institutionen, die aktiv am Prozess teilhaben wollten, insbesondere die Hochschuleinrichtungen im Land Brandenburg und deren Infrastruktureinrichtungen, haben Vertreterinnen und Vertreter benannt, welche die Interessen und Bedürfnisse des jeweiligen Bereiches wahrnahmen und in die Strategie eingebracht haben. Durch bilaterale Gespräche, Vernetzungstreffen, Intensivworkshops und einen abschließenden Book Sprint, bei dem Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Forschung, Kultur und Zivilgesellschaft wertvolle Ideen und Empfehlungen zur Formulierung einer gemeinsamen Strategie zu mehr Offenheit von Wissenschaft, Forschung und Kultur im Land Brandenburg ausgearbeitet haben, die teilweise in die vorliegende Strategie eingeflossen sind, ist ein festes Netzwerk entstanden, das den weiteren Prozess über die hier vorliegende Open-Access-Strategie für wissenschaftliche Publikationen hinaus begleiten wird. Open Access als Querschnittsaufgabe bedarf gemeinsamer und koordinierter Anstrengungen auf allen Ebenen. Die Open-Access-Strategie definiert Ziele für das Land Brandenburg und die von den relevanten Akteuren (Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Hochschulen, Infrastruktureinrichtungen und Landesregierung) umzusetzenden Maßnahmen, die zur Zielerreichung beitragen sollen, ebenso wie die notwendigen Maßnahmen zur Nachverfolgung der Zielerreichung. Das Wissen aus dem Land Brandenburg soll so verstärkt sichtbar, auffindbar, zugänglich und nutzbar gemacht werden. Der Wissenschaftsstandort Brandenburg wird damit attraktiver und die Innovationsfähigkeit der Region und der wissensbasierten Unternehmen des Landes Brandenburg wird gestärkt

    Forschendes Lernen in der Architektur

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    Die Architekturausbildung hat Reformbedarf: Die Komplexität der Bauaufgabe (neue Werkstoffe, neue Normen, Internationalisierung etc.) sollte auch in der Ausbildung vermehrt geübt werden. Wenig erfolgversprechend scheint der Weg, das Studium mit entsprechenden Spezialfächern zu ergänzen; das Architekturstudium würde überladen und unstudierbar. Eine Alternative bietet das Forschende Lernen: Studierende setzen eigene Forschungsprojekte (oftmals mit Praxispartner/innen) um und setzen sich auf diese Weise konstruktiv mit dem Bauen und Gebäuden auseinander. In diesem Beitrag wird unter anderem ein Format Forschenden Lernens vorgestellt, das in Deutschland in der Architekturausbildung wegweisend sein könnte: das Undergraduate Research Opportunities Program (UROP)

    Programming the postdigital : curation of appropriation processes in (collaborative) creative coding spaces

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    Creative coding is a form of postdigital art that uses programming to solve esthetical problems, subordinating functionality to expression. It often comes with rather uncommon usage patterns of coding, going beyond technologies' affordances and finding ways of appropriating them in an individual way and in exchange with others. The learning ecologies GitHub, Stack Overflow, and Pouët present digital infrastructures that curate and support such appropriation-related activities. The paper presents a qualitative analysis of the structure of these spaces, and the appropriation-related communication taking place. It shows how crucial the varying designs of the learning ecologies and the implemented interaction possibilities are for the appropriation activities taking place and draws a line to the desire for stronger participation in postdigital curation

    Factsheet zur Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg

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    Das Factsheet zur Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg listet kompakt die wichtigsten Maßnahmen für die Akteure Wissenschaftler*innen / Hochschulleitung / Hochschulbibliotheken auf, die in der Strategie enthalten sind. Außerdem zeigt es auf, mit welchen Maßnahmen das Land Brandenburg die Beteiligten unterstützt, damit Open Access in den kommenden Jahren erheblich ausgebaut werden kann. Das Factsheet ist kein offizieller Teil der Open-Access-Strategie des Landes, sondern wurde von der Autorin als Arbeitshilfe konzipiert. Die Maßnahmen werden hier verkürzt wiedergegeben. Vollständig finden sie sich in der Strategie des Landes

    Muss guter Rat teuer sein?

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    Ausgehend von einer umfragegestützten Analyse der aktuellen Herausforderungen des deutschen Archivwesens im Allgemeinen und des katholischen Archivwesens im Besonderen fragt die Arbeit, ob im katholischen Archivwesen Bedarf für die Einrichtung einer zentralen Beratungsstelle besteht und ob eine solche den katholischen Archiven dabei helfen könnte, die aktuellen Herausforderungen (besser) zu meistern. Sie definiert weiterhin die Anforderungen an eine mögliche Archivberatungsstelle hinsichtlich Zielgruppe, fachlicher Ausrichtung, finanzieller und personeller Ausstattung sowie Organisationsform. Die Arbeit gelangt zu dem Ergebnis, dass Beratungs- und Unterstützungsbedarf insbesondere in den Bereichen der Digitalisierung und digitalen Bereitstellung, der digitalen Langzeitarchivierung sowie auf dem Gebiet der archivarischen Aus- und Fortbildung besteht und die Einrichtung einer Beratungs- und Koordinierungsstelle für katholische Diözesanarchive, die Archive der katholischen Vereine und Verbände sowie die Archive der Orden sinnvoll wäre

    Inspel: 1996/4

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    Inhalt: Hans-Christoph Hobohm: The Impact of New Technology on Libraries: An Introductory Note. Ching-chih Chen: New Tasks and New Opportunities for Libraries in the Digital Environment. Barbara Graham: Integrating New Technology: Research Libraries Enter the Future. Diann Rusch-Feja: New Roles for Librarians in Supporting Researchers in the Social Sciences: The Impact of New Technology. Lu Qisu: The Reform of Library of the Chinese Academy of Social Sciences. Lu Benfu, Zhou Junlan: Digitization and Networking: The Scheme and Practice of Establishing the CASS Electronic Library. G.W. Kantebeen: Information Services on Social Research and Methodology. The SRM-Documentation Centre

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