Publikationsserver der Fachhochschule Potsdam
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    Versuchsbasierte Entwicklung eines Bemessungskonzeptes zur Risssanierung in Massivlehmbauten (ERiMa)

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    Das ERiMa-Projekt der Fachhochschule Potsdam verfolgt das Ziel, ein praxistaugliches Konzept für die Planung, Bemessung und Ausführung der statisch wirksamen Risssanierung von Massivlehmbauten zu entwickeln. Im Fokus steht die Übertragung des aus dem Mauerwerksbau etablierten Verfahrens der Rissvernadelung auf den Lehmbau, wobei die spezifischen materialtechnischen und baustatischen Eigenschaften von Lehm berücksichtigt werden. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden Auszugsversuche durchgeführt, bei denen verschiedene Kombinationen von Untergründen, Ankerstäben und Mörteltypen untersucht werden. Darüber hinaus sind unter anderem noch Materialanalysen und FEM-Simulationen im Forschungsprogramm vorgesehen. Ziel ist es, die relevanten Einflussfaktoren zu identifizieren, um langfristig einen Tragfähigkeitsnachweis für die Rissvernadelung in Massivlehm unter Berücksichtigung der Stoffvielfalt von Lehmwänden zu entwickeln. Dadurch soll eine belastbare Nachweisführung für instandgesetzte Wandkonstruktionen aus Lehm gewährleistet werden

    Das QUADRIGA-Datenkompetenzframework als Basis für die Entwicklung von Lehr- und Lernressourcen

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    Um die Entwicklung von Lern- und Lehrressourcen zur Datenkompetenz für seine Zielgruppen und Fachdomänen wissenschaftlich zu begleiten, setzt das Datenkompetenzzentrum QUADRIGA auf ein Datenkompetenzframework. Das Framework hilft dabei, die entwickelten Lern- und Lehrressourcen nach den entsprechenden Kompetenzen zu kategorisieren, die dort besonders gebildet werden. Diese werden im Projekt in einer grafischen Oberfläche visualisiert und auf Kompetenzebene zugänglich gemacht. Durch das Framework kann das Kompetenzzentrum Lücken im Bildungsangebot identifizieren, d. h. Kompetenzen oder Kompetenzaspekte zeigen, die durch existierende Lernangebote noch nicht abgedeckt sind. Das QUADRIGA-Datenkompetenzframework wurde von in der Forschungsliteratur beschriebenen Datenkompetenzframeworks für QUADRIGA angepasst. In diesem Beitrag beschreiben wir zunächst die Zielstellung von Datenkompetenzzentren, bevor wir spezifisch auf QUADRIGA und das dafür entwickelte Kompetenzframework eingehen. Das Framework wird in der Projektlaufzeit überprüft und validiert. Wir stellen die initiale Version des Frameworks vor, bevor wir die Anpassungen und die vorerst finale Version des QUADRIGA-Datenkompetenzframeworks beschreiben

    Künstliche Intelligenz

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    Wie verändert Künstliche Intelligenz Studium, Lehre und Prüfungen? Hochschulen stehen vor der Herausforderung, KI nicht nur zu integrieren, sondern auch reflektiert mit ihren Auswirkungen umzugehen. Das neue Arbeitspapier der HFD-AG “Künstliche Intelligenz: essentielle Kompetenzen an Hochschulen” beleuchtet diese Fragen mit einem szenariobasierten Ansatz – und leitet daraus zentrale Kompetenzfelder für Hochschulakteure ab. Die Publikation skizziert drei Szenarien zu KI-Herausforderungen an Hochschulen: Prüfungen und akademische Integrität thematisieren den Einsatz von KI in Hausarbeiten und die Notwendigkeit neuer Prüfungsformate. Lernprozesse und Autonomie beleuchten die Balance zwischen personalisiertem KI-Feedback und der Förderung studentischer Selbstständigkeit. Forschung und ethische Verantwortung zeigt die Gratwanderung zwischen KI-gestützter Hassrede-Erkennung und Datenschutz. Zu den zentralen Learnings gehört, dass Hochschulen Prüfungen als Reflexionsräume gestalten sollten, in denen Analyse, kreative Anwendung und Entscheidungsbegründung im Fokus stehen, statt reiner Reproduktion. Zudem gilt es, Studierende zur kritischen KI-Nutzung zu befähigen und KI-Strategien hochschulweit zu verankern, um technische, didaktische und ethische Herausforderungen gezielt anzugehen. Als bundesweiter Think and Do Tank führt das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) eine breite Community rund um die digitale Transformation an Hochschulen zusammen, macht Entwicklungen sichtbar und erprobt innovative Lösungsansätze. Dazu werden Akteure aus den Feldern Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt

    Ökologisch nachhaltiges Forschungsdatenmanagement

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    Während der menschengemachte Klimawandel immer spürbarer wird, schreiten gleichzeitig die Digitalisierung und damit verbunden Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung weiter voran. Auch in der Forschung werden immer mehr digitale Daten produziert, so dass sich die Frage stellt, wie das Datenmanagement in diesem Bereich ökologisch nachhaltig gestaltet werden kann. Im Rahmen der Bachelorarbeit wird daher ein an den "Empfehlungen der AG Greening DH zum ressourcenschonenden Umgang mit Forschungsdaten" orientierter und auf ökologische Nachhaltigkeit fokussierter Datenmanagementplan (DMP) entworfen. Dieser DMP-Entwurf bildet den Ausgangspunkt für vier Expert:inneninterviews, in deren Rahmen sowohl der DMP-Entwurf evaluiert als auch der Forschungsfrage nachgegangen wird. Dabei wird insbesondere die Relevanz des Zusammenspiels unterschiedlicher Akteur:innen für den Erfolg des ökologisch nachhaltigen Forschungsdatenmanagements deutlich, der gleichermaßen von den Bemühungen der Forschenden, der beratenden Stellen und der Service- und Infrastruktureinrichtungen abhängt. Der auf Grundlage der Ergebnisse der Interviews überarbeitete DMP kann Forschenden insbesondere in den Digital Humanities als Grundlage für ein ökologisch nachhaltiges Forschungsdatenmanagement dienen

    Affective connotations according to LLMs

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    The affective connotations of words are central to meaning and important predictors of many social processes. As such, understanding the degree to which commercially-available generative language models (LLMs) replicate human judgements of affective connotations may help better understand human-model interactions. LLMs may also serve as useful tools for researchers seeking affective meaning estimates. We test the ability of three LLMs – GPT-4o, Mistral Large, and Llama 3.1 – to estimate human affective connotation ratings of words representing social identities, behaviours, modifiers, and settings in three language cultures: English (US), French (France), and German (Germany). We find that LLM ratings of terms correlate strongly with human ratings. However, their ratings tend to be overly extreme and patterns of correlations between meaning dimensions only loosely approximate those of human ratings. Consistent with previous findings of English-language and American biases in LLMs, we find that LLMs tend to perform better on English terms, though this pattern varies somewhat by meaning dimension and the type of term in question. We explore how LLMs might contribute to scholarship on affective connotations – by acting as tools for measurement – and how scholarship on affective connotations might contribute to generative language models – by guiding exploration of model biases

    Ecological sustainability in arts organisations

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    This paper examines the role of carbon footprint reports in fostering ecological transformation within the European cultural sector, situating the discussion within the frameworks of Sociological Neo-Institutionalism and Cultural Institution Studies. The study investigates how cultural organisations can pursue climate neutrality whilst navigating systemic and operational challenges. The pilot project on carbon footprinting by the German Federal Cultural Foundation serves as the primary case study, examining the potential of such reports as instruments for sustainability strategies. The findings indicate that direct emission reductions are often constrained by the systemic limitations of arts organisations, with critical leverage points located at national and international levels. The paper identifies emerging trends of institutional isomorphism, where carbon footprint reports are at risk of becoming coercive mandates instead of voluntary sustainability practices. Ultimately, although carbon footprint reports are essential for initiating sustainability efforts, realising genuine ecological transformation necessitates wider systemic and political engagement beyond standardised methodologies. This paper provides insights into the complexities involved in aligning the missions of arts organisations with ecological objectives, advocating for nuanced approaches that acknowledge the sector’s distinct cultural and social role

    Digital Humanities und Informationswissenschaft

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    Verschiedene Autor*innen sehen ein großes Potenzial für eine Zusammenarbeit von Digital Humanities und Informationswissenschaft. Sie argumentieren, dass eine solche Integration die Stärken beider Fachgebiete bündeln und zu neuen Forschungsansätzen an den Schnittstellen beider Fächer führen könnte. Ein zentrales Anliegen des Panels ist es, die Diskussion wieder aufzunehmen und darauf zu fokussieren, was beide Fächer voneinander lernen können und wie sie mit ihren individuellen Stärken zu einer gemeinsamen Wissenschaftskultur beitragen können. Die Paneldiskussion zielt darauf ab, die fruchtbaren Verbindungen der Fächer zu beleuchten, die sie in der Forschung voranbringen, und Ankerpunkte für die zukünftige Ausgestaltung des Dialogs zu legen. Dabei soll hinterfragt werden, welche Rolle Fragen der Disziplinarität bzw. Interdisziplinarität für die Herausbildung der jeweiligen Fachkulturen und wissenschaftlichen Kommunikationszusammenhänge spielen

    The UDV Card Deck

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    This paper presents the Urban Data Visualization (UDV) card deck, a tool designed to facilitate reflective discussions and inform the collaborative design process of urban data visualizations. The UDV card deck was developed to bridge the gap between theoretical knowledge and practice in workshop settings, fostering inclusive and reflective approaches to visualization design. Drawing from urban visualization design literature and the results from a series of expert workshops, these cards summarize key considerations when designing urban data visualizations. The card deck guides different activities in an engaging, collaborative, and structured format, promoting inclusion of diverse urban actors. We introduce the card deck and its goals, demonstrate its use in four case studies, and discuss our findings. Feedback from workshop participants indicates that the UDV card deck can serve as a supportive and reflective tool for urban data visualization researchers, designers and practitioners

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